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Fahrberichte

Mazda MX-5 —

die vierte Modellgeneration

Mittwoch, 22. Jun. 2016

Seit mehr als einem Vierteljahrhundert arbeitet Mazda am perfekten Roadster-Fahrvergnügen. Mit der vierten Modellgeneration des Mazda MX-5 scheinen die Japaner diesem Anspruch ein Stück näher gekommen zu sein. Fahrer und Fahrzeug sollen irgendwie eins werden.. Dazu haben die Ingenieure an verschiedenen Stellschrauben gedreht, zum Beispiel an den Proportionen der Karosserie, dem Fahrzeugschwerpunkt und dem Gewicht.

Seit vergangenem Herbst ist die neue Generation des zweisitzigen Cabrios mit dem Stoffverdeck erhältlich. Wir testen den Mazda MX-5 mit dem kleineren der beiden angebotenen Benziner mit 96 kW beziehungsweise 131 PS. In 8,3 Sekunden geht es von Null auf 100. Seine Spitzengeschwindigkeit ist bei 204 km/h erreicht.

Der neue hat einen tieferen Fahrzeugschwerpunkt und weniger Gewicht. Das macht sich bei der Fahrdynamik des puristischen kleinen Sportlers bemerkbar.

Das Sechs-Gang-Schaltgetriebe mit seinen kurzen Schaltwegen trägt ebenfalls zum Sportwagen-Feeling bei.

Mit dem neuen Design wirkt der MX-5 noch emotionaler, vor allem an der Front. Die Fahrer-Kabine ist etwas weiter zurückgesetzt und dennoch hat Mazda darauf verzichtet, sich allzu weit von den klassischen Linien zu entfernen.

In Wagenfarbe lackierte Flächen in den Türen lassen die Grenzen zwischen draußen und drinnen verschwimmen. Das Innendesign wirkt sportlich elegant aber auf das wesentliche reduziert.

Auch wenn die Handgriffe kinderleicht sind und das Verdeck blitzschnell geschlossen oder geöffnet werden kann: Im Sinne der Fahrsicherheit sind diese Manöver bei stehendem Fahrzeug die sicherere Variante. Der Verzicht auf teure Elektronik macht sich beim Preis bemerkbar. Unser Testwagen kostet in Deutschland 23.890 Euro – sicher eine wesentliche Zutat des Erfolgsrezepts.