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Herstellerberichte

Porsche SE JPK 2016

Samstag, 30. Apr. 2016

Auf der Porsche SE Jahrespressekonferenz gibt die Porsche Automobil Holding SE die neuesten Zahlen des Geschäftsjahres 2015 bekannt, das Ergebnis wird durch die Auswirkungen der Abgasproblematik erheblich beeinflusst.

Die Jahresbilanzkonferenz der Porsche SE Holding steht unter einem nicht sehr guten Stern. Der Vorstand kann mit den Zahlen von Umsatz und Ergebnis im Geschäftsjahr 2015 zufrieden sein. Lediglich die Sondereinflüsse, die beim Volkswagenkonzern durch das Abgasthema, entstanden sind, lassen das Ergebnis in einem anderen Licht erscheinen. Unterm Strich bleibt ein negatives Ergebnis von 237 Millionen Euro nach Steuern.

Obwohl Volkswagen im Geschäftsjahr rund 10 Millionen Fahrzeuge an Kunden weltweit ausliefern und den Konzernumsatz auf 213,3 Milliarden steigern konnte, hat dies nicht ausgereicht die gewaltige Last der Abgasthematik aufzufangen. Die negativen Sondereinflüsse summieren sich auf 16,2 Milliarden Euro. Für 2016 ist man bei der Porsche SE optimistisch, dass der Volkswagenkonzern robust genug ist, um die finanziellen Sondereinflüsse wegzustecken.

Die Porsche SE hat die Suche nach Beteiligungen zur Ergänzung des Kerninvestments Volkswagen fortgesetzt. Der Fokus liegt vornehmlich im Bereich von Unternehmen mit zukunftsweisenden Geschäftsmodellen im entlang der automobilen Wertschöpfungskette.

Für die Aktionäre bleiben die negativen Sondereinflüsse nicht ohne Folgen, für die Vorzugsaktie soll eine Dividende von 1,01 Euro, für die Stammaktie von 1,004 Euro der Hauptversammlung im Juni zur Entscheidung vorgelegt werden.