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Fahrberichte

Citroën C4 Cactus

Sonntag, 24. Apr. 2016

Gerade einmal 1040 Kilo bringt der Cactus in der Basisversion auf die Waage und damit 200 Kilo weniger als sein Bruder C4. Um das zu erreichen, haben die Ingenieure von Citroën zum einen die Plattform abgespeckt und zum anderen auf Ausstattung verzichtet. Zu haben ist der C4 Cactus bereits ab knapp 14.000 Euro. Die von uns getestete Version mit 60 Kilowatt Leistung kostet rund 16.500 Euro.

Moderne LED Tagfahrlichter zieren oberhalb der Halogenscheinwerfer die Runde Front des Cactus. 30 Airbumps an den Seiten und je zwei vorne und hinten schützen das Auto an kritischen Stellen.

Um das Gewicht zu reduzieren, verzichtet Citroën hinten auf Fensterheber und bietet an ihrer Stelle Ausstellfenster. Das spart schon mal 11 Kilo. Auch die Rücksitzbank lässt sich nur komplett umklappen, was nochmal 6 Kilo spart.

Auch bei so scheinbar banalen Dingen wie der Scheibenwaschanlage hat Citroën Möglichkeiten zum Sparen von Kosten, Ressourcen und Gewicht gefunden. Der Cactus verzichtet auf die herkömmlichen Wischwasserdüsen auf der Motorhaube und befördert stattdessen das Wasser über Düsen in den Scheibenwischern direkt auf die Windschutzscheibe. Das spart nicht nur Wasser, sondern auch große Vorratsbehälter und damit Gewicht.

„Zum Fahreindruck. Die Lenkung, die ist wirklich sehr leichtgängig und auch das Fahrwerk, das ist sehr weich. Unebenheiten in der Fahrbahn, die werden so komfortabel weggefedert. Für meinen Geschmack ist das allerdings fast schon etwas zu weich. Dazu kommt, dass der Cactus wie schon die Ente früher beim Anfahren und auch beim Abbremsen etwas zum Schaukeln neigt.“

Also doch nur ein Revulotiönchen?

„Das Besondere am C4 Cactus ist, dass Citroën entgegen aller Trends wieder ein einfaches Auto gebaut hat. Ohne viel Schnick-Schnack, aber auch ohne dabei auf den nötigen Komfort zu verzichten. Das Ganze verpackt in einem frischen Design und zu einem vernünftigen Preis. Insofern kann man schon von einer kleinen Revolution sprechen.“