Facebook Pixel

Fahrberichte

Der neue Opel Astra Sports Tourer

Donnerstag, 7. Apr. 2016

Mit dem Opel Astra Sports Tourer steht nun auch die Kombiversion des Astra in den Startlöchern. Die jüngste Kompaktkombi-Generation knüpft dabei an eine Tradition an, die bereits vor mehr als 50 Jahren mit dem ersten Kadett begann.

„So sah im Jahr 1963 eine Revolution aus, der Opel Kadett Kombi, hieß damals Caravan, also ein kompaktes Fahrzeug mit einem riesigen Kofferraum. Damals ganz anders als waren auch noch die Sitze und das ist unser Thema, denn die glichen so mehr oder weniger Campingstühlen, aber das war damals eben der Stand der Technik. Heutzutage ist das ganz anders, 10 bis 12 Prozent der Produktionskosten in einem modernen Fahrzeug gehen auf die Konstruktion und den Bau der Sitze. Dazu haben wir einen Experten, nämlich Andrew Leuchtmann.“

Reinhold Deisenhofer, Autotester:

„Herr Leuchtmann, bei modernen Sitzen hat sich richtig viel getan, da steckt richtig viel Arbeit, richtig viel Entwicklung drin, aber auch richtig viel Geld dadurch. Was ist denn das besondere an modernen Sitzen und warum sind sie so teuer?“

Andrew Leuchtmann, Opel:

„Der wichtigste Treiber ist das Thema Sicherheit. der Beitrag der Sitze zur Sicherheit ist mittlerweile enorm. Ich veranschauliche das immer sehr gerne mit der Vorstellung, ein Auto, Euro NCAP-Crashtest, das hat jeder schon einmal gesehen, mit hoher Geschwindigkeit gegen die Wand, welche enormen Energien da frei werden. Und es ist wirklich der Sitz, der dazu beiträgt, dass der Insasse im Falle diese Crashes in Position bleibt, damit der Airbag, die Gurte und all diese schönen Systeme überhaupt funktionieren können. Und das zu erreichen, gleichzeitig mit einem Höchstmaß an Leichtbau - denn CO2 ist ja auch ein riesen Stichwort - die Kombination, diese Komplexität, die dann noch getoppt wird durch die Erwartungshaltung heutzutage wirklich top ergonomische Sitze zu haben, die ein hohes Maß an Komfort bieten, diese Gemengelage treibt enorm die Kosten.“

Auch optisch unterscheidet sich der Opel Astra Sports Tourer von der Konkurrenz: mit geteilter C-Säule und abfallender Dachlinie .Die Front wird gekennzeichnet von einer neu gestalteten, doppelten Grillspange mit Opel Blitz , die in scharf gezeichnete Matrix LED Scheinwerfer übergeht.

Die breit öffnende und optisch nach unten gezogene Heckklappe lässt sich mit einem einfachen Kick automatisch öffnen und schließen.

Reinhold Deisenhofer, Autotester:

„Der neue Opel Astra Sports Tourer biete bei einer Gesamtlänge von 4 Meter 70 ein Kofferraumvolumen von 1630 Liter, das sind 80 Liter mehr als bisher.“

„Innen ist der Sports Tourer größer geworden. Er bietet mehr Kopffreiheit vorne und auch in der zweiten Sitzreihe, dort gibt es auch mehr Platz für die Beine. Die Rücksitzlehne ist nun dreigeteilt, im Verhältnis 40 zu 20 zu 40, das heißt, 4 Insassen können nun getrost in den Urlaub fahren und sperrige Gegenstände in der Mitte durchladen. Der 160 PS Diesel, hat weniger Hubraum, nun 1,6 Liter klingt aber wie ein viel größerer, kraftvoller Motor.“

Fünf Benziner mit bis zu 147 kW und vier Dieselmotoren mit maximal 118 kW Leistung stehen zu Auswahl.

Reinhold Deisenhofer, Autotester:

„Modernste Assistenzsystem, wie Verkehrsschilderkennung, Notbremsfunktion, Toter-Winkel-Warner oder Spurhalteassistent, dazu eine perfekte Smartphone Anbindung, rückenschonende Sitze und neue, durchzugstarke und sparsame Dieselmotoren. Der Opel Astra Sports Tourer ist eine sehr gute Alternative zu den Angeboten von VW, Skoda oder Ford. Außerdem gibt es für den Astra als einzigen in seiner Klasse das Matrix LED Licht für eine Portion mehr Sicherheit bei Fahrten in der Nacht.“