Fahrberichte

Volkswagen Golf R

Freitag, 1. Apr. 2016

Der Golf R ist die Speerspitze der Golf-Familie. Auf den ersten Blick unterscheidet er sich nur durch sein Kürzel von seinen Brüdern. Auch wenn die Kraft des Motors wirkt wie im Doping-Labor gezüchtet – äußerlich bleibt der Golf R ein Golf.

Der Golf R ist die Speerspitze der Golf-Familie. Auf den ersten Blick unterscheidet er sich nur durch sein Kürzel von seinen Brüdern.

Auch wenn die Kraft des Motors wirkt wie im Doping-Labor gezüchtet – äußerlich bleibt der Golf R ein Golf. Auch in der vierten Generation gibt er den Wolf im Schafspelz: Unauffällig, sachlich und nüchtern. Mit kleinen Details gibt er sich dann doch zu erkennen.

Von der Seite verraten auch die mächtigen 18-Zoll Leichtmetallräder, dass dieser Golf potenter ist. Mit 221 kW Leistung und einem Drehmoment von 380 Nm bringt er alle Voraussetzungen mit für erstaunlichen Fahrspaß.

Mathis Kurrat, Autotester

„Ja also für einen Vierzylinder, hat der schon einen ordentlichen Sound hier im Innenraum.“

Die optische Zurückhaltung setzt sich dort fort. Die Farbe Blau steht für das „R“ und findet sich innen immer wieder.

Ein wenig Karbon- und Klavierlackoptik, doch alles sehr dezent verarbeitet. Nichts drängt sich auf bei diesem Wagen. Die Insassen finden kombinierte Leder-Stoff-Bezüge.

Wie alle Golf ist auch der R ein gelungenes Auto. Trotzdem fällt das Fazit zwiespältig aus.

„Der Golf R macht schon Spaß, aber so groß sind die Veränderungen zum normalen Golf oder zum GTI ja eigentlich im Alltagsbetrieb nicht. Ja, der Innenraum sieht fast gleich aus bis auf die blauen Zeiger. Ja, das Fahrwerk ist ein bisschen tiefer, ein bisschen härter, aber so im Alltag braucht man das eigentlich nicht und dann ist natürlich die Frage: Lohnt es sich wirklich, diesen saftigen Aufpreis dafür zu bezahlen?“