Fahrberichte

Volvo XC90

Dienstag, 23. Feb. 2016

Volvo hat das SUV XC90 jetzt auch als Plug-In-Hybrid im Angebot. Mit dem geschärften Design kommen auch noch mal verschärfte Sicherheitsfeature, und zwar als Weltneuheit. Wir testen den Volvo XC90 außerdem auf einer präparierten Eisstrecke.

„SUVs sind momentan nicht nur in Deutschland sondern weltweit sehr beliebt. Aber gleichzeitig wächst auch die Nachfrage nach alternativen Antrieben. Da liegt es fast schon auf der Hand, dass beides irgendwann kombiniert wird.“

Vorreiter war Volvo schon im letzten Sommer mit dem überarbeiteten Volvo XC90. Der Plug-in-Hybrid kombiniert einen Vierzylinder-Benzinmotor mit einem Elektromotor mit 65 KW.

Und nicht nur die Motorisierung hat sich verändert, sondern auch das Design. Die Front wurde kantiger, und auch am Heck fallen die klaren und geschärften Linien auf. Vor allem in Punkto Sicherheit wurde das Flaggschiff von Volvo nochmal verbessert und mit gleich zwei Weltneuheiten ausgestattet.

„Wir haben eine ganz klare Vision, die nennt sich Vision 2020, und dahinter steht, dass in einem neuen Volvo, der in 2020 auf die Straße kommt, kein Fahrer oder Passagier mehr ernsthaft verletzt oder getötet werden soll.“

Ein weiterer Schritt in Richtung dieser Vision ist der Run-off-Road Assistent. Sobald der Wagen von der Fahrbahn abkommt, strafft er unter anderem die Sicherheitsgurte, um die Passagiere in der bestmöglichen Sitzposition zu halten. Die zweite Weltneuheit ist der Kreuzungs-Bremsassistent. Hier drosselt das Fahrzeug automatisch die Geschwindigkeit, wenn beim Abbiegen Gegenverkehr auftaucht.

„Ich habe im XC90 natürlich auch die Möglichkeit, verschiedene Fahrmodi auszuwählen, und gleich drei tummeln sich da um den Hybridmotor. Da wäre zum einen der Save-Modus, indem ich während der Fahrt meinen Elektromotor weiter laden kann. Dann gibt es den Pure-Modus, in dem ich nur rein elektrisch fahre und ebenfalls gibt es auch einen Hybrid-Modus, in dem sich Verbrennungsmotor und Elektromotor abwechseln, um den geringst möglichen Verbrauch zu erzielen.“

Die beiden Motoren leisten kombiniert 300 kW, und laut Hersteller soll der Wagen nur 2,1 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen.

„Wir sind jetzt einmal ein Stück weiter in die Berge gefahren und haben Eis und Schnee gefunden und werden den Wagen hier einer präparierten Strecke auf seine Geländefähigkeit prüfen.“

Im XC90 treibt der Verbrennungsmotor die Vorderachse und der Elektromotor die Hinterachse an. Im Allradmodus ist der Elektromotor quasi im Standby und wird erst dann zugeschaltet, wenn die Vorderräder anfangen durchzudrehen.

„Hier auf dem Eis ist der Wagen natürlich zu Hause und kann sich von seiner besten Seite zeigen und ich muss sagen, auf dieser präparierten Strecke habe mich kein einziges mal unwohl im XC90 gefühlt. Den Ansatz einen Hybridantrieb mit einem SUV zu kombinieren finde ich persönlich schon mal sehr gut. Allerdings können wir natürlich hier auf dieses Eisstraßen nicht im Hybrid-Modus fahren, sondern nur im Allrad-Modus. Also liegen wir auch deutlich über dem Verbrauch, den der Hersteller mit 2,1 Litern angibt.“

Denn im Hybrid-Modus geht es um den optimalen Verbrauch, während der Allrad-Modus auf maximale Kraft setzt.