Sonstige

Kinder im Auto

Dienstag, 9. Feb. 2016

Kinder richtig im Auto unterbringen - ein Thema, das jeden angeht und bei dem man keinen Kompromisse machen darf. Autotester Reinhold Deisenhofer erklärt, worauf man achten muss und was man auf keinen Fall machen darf.

„Untersuchungen belegen, dass ungesicherte Kinder im Vergleich zu gesicherten bei einem Unfall ein siebenmal höheres Risiko haben, schwere bis tödliche Verletzungen zu erleiden. Für den Schutz der Kinder ist dabei nicht nur das Sichern alleine, sondern vor allem die Qualität der Sicherung von großer Bedeutung. Ein besonders sensibles Thema dabei sind die Kindersitze.“

ISOFIX ist eine genormte Steckverbindung und dient zur festen Fixierung des

Kindersitzes im Pkw. Dadurch lassen sich Einbaufehler, bedingt durch die komplizierte Befestigung mit dem Fahrzeuggurt, vermeiden. Durch eine korrekte Verbindung zwischen Fahrzeug und Kindersitz wirken im Falle eines Unfalles geringere Belastungen auf das Kind ein.

„Falls das Fahrzeug keine ISOFIX Befestigung hat, wie häufig auf dem Beifahrersitz, dann lässt sich die Babyschale natürlich auch mit den handelsüblichen Sicherheitsgurten befestigen. Dabei darauf achten, dass sich die Sicherheitsgurte nicht verdrehen, außerdem bitte auf jeden Fall den Beifahrersitz-Airbag deaktivieren.“

Koffer packen und ab in die Ferien – Doch für viele Familien beginnt dann eine richtige Stressphase. Oftmals haben Sie mehrstündige Autofahrten vor sich, bevor sie das Urlaubsziel erreichen.

Kleinkinder sollten möglichst lange, zumindest jedoch bis zum Alter von 18 Monaten, in rückwärts gerichteten Sitzen befördert werden, in denen sie mit dem Rücken zur Fahrtrichtung sitzen. . Diese Sitze stützen den Kopf-, Hals- und Rückenbereich großflächig ab und bieten so bei Frontalkollisionen einen sehr guten Schutz.

Bei älteren Kindern ist zu beachten: Der Kopf darf den Sitzschalenrand nur wenig überragen, um bei einer Heckkollision Verletzungen an Kopf und Halswirbelsäule zu vermeiden. Auch sollten die Gurte vorschriftsmäßig am Körper des Kindes angebracht sein.

Zuletzt die ‚Todsünden’ beim Transport von Kindern, die man leider noch allzu oft im Straßenverkehr sieht:

Das Kind sitzt auf dem Schoß eines Erwachsenen oder ungesichert auf der Mittelarmlehne... steht vor dem Beifahrersitz,... liegt auf der Rückbank, oder fährt sogar im Laderaum mit.