Fahrberichte

Opel Adam —

pfiffiger Individualist

Dienstag, 9. Feb. 2016

Individualität ist ein großes Thema in der modernen Gesellschaft. Jeder will sich von der Masse abheben, da kommt ein so vielseitig individualisierbares Fahrzeug wie der Opel Adam gerade recht.

„Individualität ist ein großes Thema in der modernen Gesellschaft. Jeder will sich von der Masse abheben, aber wie? Mit dem Opel Adam gar kein Problem. Es gibt verschiedenste Variationen bei Dach- und Karosseriefarbe und besondere Details innen. Praktisch und sparsam muss ein moderner Kleinstwagen aber natürlich trotzdem sein.“

Für gute Leistung bei geringem Verbrauch sollen moderne 3-Zylinder Motoren sorgen. Wir testen den Opel Adam mit dem 1 Liter ECOTEC Direct Injection Turbo. Den Motor gibt es in zwei Leistungsstufen mit 66 oder 85 kW. In unserem Adam werkelt die stärkere Version. Auf 100 Kilometer soll er 5,1 Liter Benzin verbrauchen.

„Fahrzeuge wie der Opel Adam kommen besonders in Innenstädten zum Einsatz. Deshalb – kleiner Kritikpunkt – könnte der Wendekreis auch etwas kleiner sein. Besonders praktisch allerdings ist das Flex Fix System, von Opel speziell entwickelt um Fahrräder zu transportieren. Hier kommt eine kleine Schublade aus dem Heck heraus. Da passt dann ein Fahrrad mit einem Gewicht bis zu 30 Kilogramm drauf und mit einem Adapter sogar noch ein zweites Bike.“

590 Euro kostet das Flex fix System für den Adam. Der Adapter fürs zweite Fahrrad noch einmal 200 mehr. Damit verbindet der Kleine ein hohes Maß an Praktikabilität mit schickem Design. Ein Pluspunkt. Denn nicht allzu selten mussten sich Autokäufer bislang entweder zwischen funktionalen Eigenschaften oder ausgefallenem Äußerem entscheiden.

Auch innen hat der Kunde eine Vielzahl von Möglichkeiten das Design zu individualisieren. Nicht nur Farben, sondern auch Muster peppen das Armaturenbrett auf. Mit dem IntelliLink-Infotainment-System kann man sein Handy mit dem Fahrzeug verbinden.

„Farbige Clips an den Felgen, Sterne am Dachhimmel, zehn verschiedene Farben bei der Innenbeleuchtung und besonders witzige Muster auf dem Armaturenbrett. Mehr Individualisierung geht kaum. Allerdings kann viel vielleicht auch zu viel sein. Denn nach ein paar Jahren möchte man das Auto ja weiter verkaufen und das könnte dann schwierig sein so ein persönliches Fahrzeug an den Mann zu bringen.“