Fahrberichte

VW Touran – der Familienliebling

Mittwoch, 9. Dez. 2015

Der Volkswagen Touran war schon immer praktisch und deshalb bei jedem beliebt der viel Platz und Komfort braucht. Die neue Generation führt dieses Erbe fort und unser Autotester hat ihn sich mal genauer angeschaut.

Der VW Touran ist des Familienvaters Liebling. Aber in dieser Klasse gibt es sehr viele Angebote, auch im Volkswagenkonzern, zum Beispiel noch den Golf Sportsvan, den Golf Variant, den Caddy, den Sharan oder etwas größer den Passat oder den Passat Kombi und dann kommen noch die Modelle der anderen Hersteller dazu. Warum muss es dann aber ausgerechnet ein Touran sein? Nun, weil er praktisch und flexibel ist.

Der neue Touran ist sogar NOCH praktischer geworden als sein Vorgänger. Das liegt vor allem daran, dass bei dieser zweiten Auflage nicht nur das Design aktualisiert wurde, sondern VW auch produktionstechnisch einen großen Schritt gemacht hat. Denn der Touran baut jetzt ebenfalls auf dem modularen Querbaukasten auf. So konnten die Entwickler einen 11 Zentimeter längeren Radstand realisieren. Das Auto wuchs außen sogar um 13 Zentimeter und hat jetzt beim Fünfsitzer ein maximales Ladevolumen von 1980 Litern.

Früher war nicht alles besser, früher war manches sogar schwieriger. Heutzutage geht die Heckklappe schon mal mit einer Geste auf und dann kann man die sieben Sitze kinderleicht umklappen. So wird aus einem kompakten Familienvan dann ein Transporter.

Das geht wirklich so schnell, wie es hier zu sehen ist, das ist kein Zeitraffer. Die Sitze können im Auto bleiben, und trotzdem entsteht eine komplett ebene Ladefläche.

Kleiner Tipp: wer sich einen Touran bestellen will, sollte die umklappbare Beifahrersitzlehne mit ordern, denn dann passen Gegenstände bis zu 2 Meter 70 Länge in das kompakte Fahrzeug.

Momentan ist der Touran mit 81 oder 110 kW Leistung erhältlich. Wir haben den 110 kW starken Diesel mit Handschaltung und in der Highline-Ausstattung getestet. Unser fünfsitziger Testwagen kommt so auf einen Preis von knapp 33.500 Euro in Deutschland. Die dritte Sitzreihe schlägt noch einmal mit 640 € zu Buche.