Facebook Pixel

Messeberichte

Mazda begeistert auf der Tokyo Autoshow mit einem Sportwagen

Freitag, 30. Okt. 2015

Die RX-Vision wirkt wie ein typischer Sportwagen mit einer langen Motorhaube und knackigen Heck. Ausgestellte Radhäuser und muskulöse Formen bestimmen die Linien des Konzepts.

Very british ist die Studie RX-Vision von Mazda. Wie ein typischer Sportwagen von der Insel beeindruckt er mit einer ultra-langen Motorhaube und einem extrem knackigen Heck. Ausgestellte Radhäuser und muskulöse Formen bestimmen die Linien des Supersportwagen-Konzepts.

Japanischer Designer Yasushi Nakamuta:

„Auto soll tanzen durch die Spiegelungen des Lichts…“

Die Sensation ist nicht nur das Design, sondern auch die angedachte Motorisierung. Den rassigen RX-Vision soll ein Wankelmotor antreiben. Ein Motorenkonzept, das schon im RX-8 durch hohe Drehzahlen und turbinenartigen Sound, aber ebenso durch hohen Verbrauch auffiel. Zunächst experimentierten zwar viele Hersteller mit dem Patent von Felix Wankel, ließen es dann aber doch in der Schublade verschwinden. Nur Mazda hielt durch und will diese Probleme jetzt gelöst haben. Eventuell setzen die Japaner den Kreiskolbenmotor auch nur als Range Extender für einen Elektro-Antrieb ein. Die Vorteile des Wankelmotors liegen auf der Hand: Er ist klein und leicht und passt dadurch sehr gut in so eine formschöne Sportwagenkarosserie. Ob der RX-Vision im Jahr 2018 wirklich auf den Markt kommen wird, ist noch unklar. Der Name auch. Er könnte, naheligenderweise, RX-9 heißen - oder ganz anders. Schließlich nannte Mazda seinen Urahn aus dem Jahr 1967 Cosmo. Das Sportcoupé war die Basis für den Verkaufsschlager RX-7.