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Sonstige

Rennlizenz-Lehrgang

Montag, 26. Okt. 2015

Die beiden Schauspieler Simon Böer und Gerrit Klein nehmen an einem Rennlizenz-Lehrgang teil. In der ZDF Fernsehserie Herzensbrecher, spielen sie Vater und Sohn. Jetzt wollen sie sich auf der Rennstrecke beweisen.

Faszination Rennsport. Viele Menschen sind begeistert von den waghalsigen Überholmanövern, engen Schikanen und hohen Geschwindigkeiten. Hier zu sehen im Seat Leon Eurocup. Doch es braucht mehr als den Führerschein und ein schnelles Auto um an einem solchen Rennen teilnehmen zu können.

Profirennfahrer Sebastian Stahl weiß, worauf es ankommt.

O-Ton: Sebastian Stahl, Rennfahrer

„Auf der Rennstrecke muss man halt eine Fahrerlizenz erwerben und wenn man dann diese Lizenz erworben hat, meistens durch einen Lizenzlehrgang, darf man auch auf die Rennstrecke.“

Einen Lehrgang zu einer Rennlizenz, bietet die Motorsport-Akademie auf dem Gelände des Flugplatzes in Bitburg an. Die beiden Schauspieler der ZDF-Fernsehserie Herzensbrecher, Gerrit Klein und Simon Böer freuen sich über die Teilnahme.

O-Ton: Simon Böer, Schauspieler

„Ja Rennwagen fahren, das ist natürlich so ein kleiner Jungen Traum und jetzt die Rennlizenz machen zu dürfen, das ist schon ein Geschenk.“

O-Ton: Gerrit Klein, Schauspieler

„Kurven sind mein Ding und jetzt noch mit einem Auto und das auch noch professionell angeleitet, das wird auf jeden Fall eine tolle Herausforderung.“

Neben der ausführlichen Theorie über Flaggenkunde, den Startarten und dem Verhalten auf der Strecke werden den Teilnehmern Grundlagen zur Fahrdynamik und Kurventechniken näher gebracht.

O-Ton: Michael Holz, Instruktor

„Es ist ganz wichtig hier halt Themen zu vermitteln, dass sich die Leute, wenn sie zum ersten Mal in einen Rennwagen setzen, sicher fühlen und wissen, was sie tun sollen.“

Die Theorie im Motorsport ist ziemlich umfangreich und wird in Tests abgefragt.

O-Ton: Simon Böer, Schauspieler

„Es war super interessant, noch einmal die ganzen Flaggen durchzugehen, die ganzen Reglements. Es war sehr hilfreich und ich glaube ich war ziemlich erfolgreich in der Theorieprüfung.“

Nach dem schriftlichen Test der Theorie geht es im praktischen Teil auf die Strecke. Eine korrekte Sitz- und Lenkradposition ist hier enorm wichtig. Nur so hat der Fahrer die bestmögliche Kontrolle über das Fahrzeug und kann bei Hindernissen schnell reagieren.

Gerrit Klein, Schauspieler

„Also eine Wahnsinnserfahrung. Jetzt gerade auch bei der Übung. Man hat von mal zu mal gemerkt, wie weit das Auto eigentlich gehen kann, wie weit man selber im Auto sicher ist, auch was man macht. Also es war wirklich atemberaubend.“

Zum Abschluss das „Highlight“. Es geht zum freien Fahren um das erworbene Wissen final zu testen. Auf einer abgesteckten Strecke wird ein Rennen nachgeahmt, bevor die Lizenzen ausgehändigt werden.

O-Ton Gerrit Klein, Schauspieler

„Es war ein Erlebnis auf jeden fall. Es ist auch das ein oder andere Mal im Grenzbereich gewesen. Aber es hat ganz gut funktioniert und jetzt bin ich richtig angefixt und will Rennen fahren.“

Trotz Rennlizenz nimmt Gerrit zunächst auf dem Beifahrersitz platz. Der Grund: Er wird im Rahmen einer Taxifahrt von Rennprofi Sebastian Stahl über die Gran Prix Strecke des Nürburgrings pilotiert.

O-Ton Gerrit Klein, Schauspieler

„Ja jetzt hier die ersten Runden auf der Cup-Strecke mitgefahren, total abgefahren. Die A-Lizenz habe ich in der Tasche, Simon auch. Er hat natürlich das Glück, er darf jetzt in naher Zukunft ab der Nordschleife mitfahren. Sein erstes Rennen. Das brauche ich auch, die Erfahrung und dann geht es los.“

O-Ton: Simon Böer, Schauspieler

„Ich habe gerade meine Rennlizenz gemacht und werde mal so auf die Nordschleife geworfen, das ist schon eine Feuertaufe.“

Für dieses freie Rennen auf der Nordschleife des Nürburgrings reicht Simon seine nationale A-Lizenz. Und zum Glück erhält Simon Tipps vom Profi. Sebastian erklärt ihm die Tücken und Schwierigkeiten der berüchtigten Nordschleife.

O-Ton: Simon Böer, Schauspieler

„Ich hab Blut geleckt, einmal mehr Blut geleckt. Ich will hier gar nicht mehr runter von dem Track.“

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Um beim Seat Leon Eurocup erfolgreich mitfahren zu können, braucht es aber noch viel Training und Rennerfahrung für die Beiden.