Sonstige

World Endurance Championship 2015

Donnerstag, 3. Sep. 2015

Die Rennen der WEC sind immer etwas ganz besonderes. Hier gehen vier Rennklassen gleichzeitig an den Start. In der LMP1, der sogenannten Königs-Klasse, liefern sich die Hybridboliden von Porsche, Audi und Toyota packende Szenen.

World Endurance Championship, kurz WEC genannt, steht für eine Rennserie, die nach der Formel 1 internationales Ansehen genießt. In acht Rennen auf vier Kontinenten wird der Sportwagenweltmeister gekürt.

Matthias Müller, Porsche:

„Wir haben uns es damals sehr gut überlegt, was die richtige Serie für uns ist, und sind dann sehr schnell auf diesen Prototypen Motorsport wieder gestoßen, wir waren ja da früher tätig. Das macht uns sehr viel Spaß, weil es natürlich auch eine große Nähe zur Serie hat, aber auch fürs Publikum sehr greifbar ist.

Gestartet wird in der WEC in 4 Fahrzeugkategorien, wobei die sogenannte LMP1 die Königsklasse ist. Langstrecken-Rennen, das bedeutet eine Herausforderung für Mensch und Maschine. Auf dem Nürburgring steht ein 6 Stunden Rennen auf dem Programm. Jeweils 3 Fahrer teilen sich ein Cockpit. Schon in der Qualifikation gab es keine Zweifel: Porsche dominiert die Szene.

Nach einem fliegenden Start beginnt das 6 Stunden Rennen auf der Grand Prix Strecke am Nürburgring. An der Spitze hat der Porsche Nummer 18 zunächst ausreichend Luft, aber dann stolperten Jani/Lieb/Dumas auf ungewöhnliche Probleme. Ein Technischer Defekt. Die Konsequenz: Eine Stop and Go Strafe.

Wolfgang Hatz, Porsche:

„Wir hatten ein Ladedruck Sensor, der weg gedriftet ist, und dann hat die Ladedruckreglung nachgeregelt, und wir haben dann einen Überschuss gehabt. Zu viel Energie eingebracht mal, zweimal. Wir haben noch eine Diskussion mit der FIA, weil die dritte wäre absolut nicht gerechtfertigt gewesen.

Dennoch nach sechs Stunden vollem Tempo, vor dem ersten Audi mit beruhigendem Vorsprung, konnte Mark Webber am Steuer der Nummer 17 die Zielgerade erreichen. Porsche gewinnt das erste WEC-Rennen auf dem Nürburgring.

Dazu auch noch Platz zwei, nach grandioser Aufholjagd der Nummer 18. Der Jubel bei allen im Porsche-Lager ist riesengroß.

Mark Webber, Porsche Rennfahrer:

„But in the End i think it was a good result. There was a great one too obviously. And of course it was a good result, but finally for us on seventeen we had a little bit, i think we deserved the week. We had a few races were we been leading, and not having the result with our reliability and we had a great race.

Deutsch:

„Am Ende hat es doch geklappt, und wir haben ein großartiges Ergebnis erzielt. Wir hatten mit der 17 eine gute Woche. In manchen Rennen zuvor haben wir geführt, und hatten dann Probleme mit der Verlässlichkeit, diesmal hatten wir ein großartiges Rennen.“