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Fahrberichte

Hyundai Tucson

Samstag, 22. Aug. 2015

Der erste Kompakt-SUV von Hyundai hieß Tucson, dann folgte die Generation ix35. Mit dem alten Namen will das neue Modell des Hyundai Tucson aufbrechen zu neuen Ufern und fährt dem VW Tiguan ziemlich nah ans Blech.

„In den letzten Jahren merkt man ganz deutlich, dass es einen Trend hin zu Naturprodukten gibt, aber vor allem im Automobil Bereich gibt es auch einen Trend, hin zu Produkten mit denen man in die Natur kommt, so genannte kompakte SUV’s. Der koreanische Hersteller Hyundai war einer der ersten, der überhaupt dieses Segment im Portfolio hatte und mit dem neuen Tucson, dem Nachfolger des ix35, geht man hier in die dritte Runde.“

Der erste Kompakt-SUV von Hyundai hieß Tucson, dann folgte die Generation ix35 und nun kehrt das neue Modell wieder zum alten Namen zurück. Der Tiguan Konkurrent will damit nicht nur seine globale Bedeutung unterstreichen, sondern auch ein bisschen den Geist von Freiheit und Abenteuer beschwören und den Wildwest- Helden im Großstädter wecken.

Mathis Kurrat, Autotester:

„Das Fahrwerk ist straff abgestimmt, dass merkt man besonders auf so unebenen Straßen, wie wir sie hier haben. Das ist zwar angenehm aber ein bisschen zu extrem, teilweise schon.“

Länger, breiter, geräumiger, mehr Assistenzsysteme und neue Motoren. So ähnlich würde wohl Hyundai den neuen Tucson der Welt präsentieren. Doch hier stimmt das gesagte auch. Der neue SUV zeigt Ecken und Kanten und sorgt so für einen selbstbewussten Auftritt. In Zahlen: knapp sieben Zenitmeter mehr Länge, drei Zentimeter mehr breite, ebenfalls drei Zentimeter beim Radstand und ein Zenitmeter weniger Höhe, lassen den Tucson satt und dynamisch wirken. Zugegeben das Heck verschlägt einem nicht den Atem und wirkt etwas langweilig, doch haben sich die Koreaner bei der Heckklappe etwas Spezielles überlegt. Denn wenn man nur lange genug mit dem Schlüssel in der Tasche hinterm Heck stehen bleibt, öffnet sich der Verschlag des Tucson ganz automatisch. Dieser gewährt dann einen Einblick in den mit 513 Liter Fassungsvermögen größten Kofferraum im Segment. Und auch der Laderaum ist praktisch durchdacht von Bodenfächern bis zur ebenen Fläche bei umgelegten Rücksitzlehnen. Dann hat der Tucson ein Ladevolumen von bis zu 1503 Litern.

Einsteigen und Wohlfühlen – das klappt jetzt nicht nur bei Mercedes oder VW, sondern auch bei Hyundai. So sachlich und nüchtern und trotzdem nobel, wie der Tucson gestaltet ist, fühlt man sich im Auto auf Anhieb wie zu Hause. Auch wenn der koreaner ohne adaptives Fahrwerk kommt, so macht man bei der Ausstattungsliste große Augen. In der höchsten Ausstattungsvariante lässt der Tucson keine Wünsche offen.

Mathis Kurrat, Autotester:

„Also für mich persönlich ist es egal ob das Auto Tucson oder ix35 heißt. Jetzt heißt er halt wieder Tucson. Was unverändert geblieben ist, ist das gute Preis-Leistungs-Verhältnis, das Auto hier kostet etwa um die 36 000 Euro plus Extras und dafür bietet er schon jede Menge in der Grundausstattung.“

Mit dem alten Namen will der Hyundai Tucson auf zu neuen Ufern und fährt dem VW Tiguan ziemlich nah ans Blech.