Fahrberichte

Fiat Freemont Cross

Dienstag, 6. Okt. 2015

Fiats Geländegänger verstehen sich allgemein eher als Crossover Modelle und nicht als SUVs. So auch der Freemont Cross der sich mit seiner Optik deutlich von den anderen Modellen der Baureihe abhebt. Wir haben uns angeschaut, was sonst noch in ihm steckt.

Fiats Geländegänger verstehen sich allgemein eher als Crossover Modelle und nicht als SUVs. So auch der Freemont Cross. Er hebt sich mit seiner kraftvollen Optik deutlich von den anderen Modellen der Baureihe ab. An der Fahrzeugfront fallen der neu gestaltete Stoßfänger mit Einsätzen in Platin-Chrom sowie Kühlergrill und Nebelscheinwerfer auf. Platin-Chrom ist auch die Farbe der Seitenschweller.

Sascha Knapp, Autotester

„Wer ein echtes SUV auf die Räder stellen möchte braucht natürlich auch ein Allradantrieb. Der wird zwar in den meisten Fällen nicht gebraucht aber hier zum Beispiel beim Fiat Freemont Cross haben wir einen Allradantrieb an Bord. Den gibt es jeweils mit der größten Motorisierung, sowohl beim Benziner als auch beim Diesel. Unser Diesel Motor hier zum Beispiel hat 125 kW und auf Schnee und Eis schlägt er sich gar nicht mal schlecht.“

Der Fiat Freemont Cross ist mit dem Turbodiesel 2.0 16V Multijet ausgerüstet.

Doch wie sieht es drinnen mit dem Platz aus?

„Als großes Auto hat der Fiat Freemont im Innenraum massig Platz. Mit umgelegter zweiter und dritter Sitzreihe haben wir hier 1461 Liter Ladevolumen, klappt man die zweite Sitzreihe wieder hoch bleiben noch 540 Liter Kofferraumvolumen übrig. Hat man jetzt noch zwei kleine Kinder mit dabei und braucht eventuell gar die dritte Sitzreihe, reduziert sich das Kofferraumvolumen auf gerade mal noch 145 Liter. Da es natürlich mit Urlaubsgepäck eher schlecht.“

Der Fiat Freemont Cross mit dem 2.0 16V Multijet Turbodiesel leistet 125 kW. Seine Kraft wird über ein Sechsstufen-Automatikgetriebe per Allradantrieb auf alle vier Räder verteilt. In 11,1 Sekunden beschleunigt er von null auf 100 km/h. Seine Höchstgeschwindigkeit beträgt 183 km/h und den Verbrauch gibt Fiat mit 7,3 Liter auf 100 Kilometer an. Der Preis für das quasi SUV startet bei 32.490 Euro in Deutschland. Der Italiener punktet mit einem markanten Design und exklusiven Ausstattungsinhalten. Als Topversion der Baureihe bietet er zudem mehr Komfort. Hat das alles auch unseren Tester überzeugt?

„4000 Euro für ein reines Optik Paket, hier im Fiat Freemont Cross. Dafür erhält man natürlich kein echtes SUV aber ein gutes Auto mit Allradantrieb und einem großen Dieselmotor mit 125kW. Wer ein echtes SUV fahren muss, muss sich leider aktuell noch bei der Konkurrenz umschauen oder muss eine Nummer kleiner denken als hier bei dem riesen Freemont. Was da noch kommen mag? Wir sind gespannt.“