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Herstellerberichte

Ford Focus RS Weltpremiere

Dienstag, 10. Feb. 2015

Was haben Ford Taunus, Escort, Capri und Focus gemeinsam? Alle gab es schon als RS Version. Früher reichten noch schlicht mehr Leitsung und sportliches Aussehen, um ein RS Modell zu charakterisieren. Inzwischen sind die RS Modelle zu sportlichen Technologieträgern in Sachen Motor, Antrieb und Fahrwerk avanciert. Nun präsentiert Ford in einer spektakulären Show den neusten Focus RS, pilotiert von niemand geringerem als Rallyefahrer und Internetphänomen Ken Block.(ca. 0:22)

In einem spektakulären Kurzfilm rast Block über das Ford Werksgelände um dann Live vor den begeisterten Premierenbeuschern zu erscheinen.

Ken Block, Rallyfahrer

„Well, I mean I’m very happy that Ford has developed the RS again, brought the heritage back to the RS brand but on top of that developing it with all-wheel drive and more horsepower than they have in the past is amazing. So it has been cool to have been a part of the developing process on such a very good car.”

Deutsches VO:

„ich bin sehr glücklich darüber das Ford wieder einen RS entwickelt hat der das Erbe der bisherigen Modelle antritt, noch dazu mit einem Allradantrieb und mehr Leistung als früher. Es war cool ein Teil des Entstehungsprozesses zu sein bei so einem tollen Auto.“

Bei der Entwicklung des neuen RS stand Ken Block mit seinem besonderen Fähigkeiten Fahrzeuge ans Limit zu bringen Ford als idealer Berater zur Seite.

Ken Block, Rallyfahrer

„I think the biggest development I had was pushing for the all-wheel-drive-system. So I have been pushing that for years and Ford really listened and listened not only to me but their customers. The customers wanted that too. So really that initial development of the all-wheel-drive and the idea that was something I was able to help with and since then I have been able to help with the testing and the tuning of the all-wheel-drive-system and the suspension. So that’s mainly what I’ve been involved with.”

Deutsches VO:

“Ich denke mein größter Einfluss auf die Entwicklung war, dass ich Ford gedrängt habe einen Allradler zu entwickeln. Nicht nur ich sondern auch die Kunden wollten das und Ford hat diesen Wunsch erkannt und gab grünes Licht für das Projekt. Ich habe dann bei Testfahrten geholfen das Allrad System und die Federung zu verbessern.“

Was mit dem neu entwickelten Antrieb möglich ist, konnten die Zuschauer nun schon sehen, jedoch noch nicht das Design. Deswegen heißt es: runter mit der Tarnung zur endgültigen Weltpremiere des neuen Kompaktsportlers aus Köln. Das radikale Design findet sofort Gefallen.

Ernesto Rupar, Leiter Design Ford Europa

„Das Design des Focus RS ist hierin Deutschland entstanden im Kölner Entwicklungszentrum, aber das ganze ist natürlich auf einer globalen Basis mit dem Ford Performance Team in Detroit entstanden. Das heißt die Designkompetenz liegt hier in Europa, speziell weil der Focus auch hier in Europa entwickelt wurde aber zusammen natürlich mit dem amerikanischem Team.“

Im Segment der Kompaktsportler ist jedoch Performance das oberste Gebot. Die Kühlung, Aerodynamik und die Technik.

Jürgen Gagstatter, Chefingeneur Performance Cars Ford Europa

„Den Motor den wir verwenden, das ist der 2,3 Liter Eco-Boost, den Motor gibt es auch im Mustang, allerdings für uns grundlegend überarbeitet um ihn an den RS zu adaptieren. Natürlich in Kombination mit dem neuen Allradsystem, auch das ist ja schon angeklungen. Ein absolut State of the Art Allradsystem. Elektronisch kontrollierte Lamellenkupplungen hinten im Differential.“

3:04

Dieser Allradantrieb mit Tourque Vectoring Technik soll je nach Bedarf bis zu 70% der mindestens 320PS auf die Hinterräder verteilen und diese dann bis zu 100%auf das kurvenäußere Rad. Querbeschleunigungen über 1 G sind so kein Problem für den neuen RS. Ob der Ford Focus RS jedoch hält was die Ingenieure versprechen und wann er überhaupt auf den Markt kommt, wird sich erst später zeigen.