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Fahrberichte

Peugeot 108 Neuauflage des Cityflitzer

Donnerstag, 5. Feb. 2015

„Es ist gut 10 Jahre her, dass die beiden französischen Schwesterunternehmen Citroen und Peugeot mit Toyota kooperiert haben, um einen Kleinstwagen auf den Markt zu bringen. Weil die Gewinnmargen im so genannten A-Segment doch eher überschaubar sind, aber die Entwicklungskosten dennoch hoch, lohnt sich die Kooperation zwischen Toyota, Peugeot und Citroen. Das haben sie schon 2005 bewiesen, als sie den Toyota Aygo, den Citroen C1 und den Peugeot 107 gemeinsam auf den Markt gebracht haben. 9 Jahre später ist es jetzt Zeit für eine Neuauflage. Und ich teste heute den neuen Peugeot 108, der zusammen mit seinen Brüdern im tschechischen Kolin vom Band läuft.“

Mit 850.000 verkauften Einheiten seit 2005 ist der Kleine ein wichtiges Auto für Peugeot. Rund 60 Prozent seiner Käufer sind Frauen. Deshalb greift Peugeot beim Neuen tief in die Farbkiste und bietet reichlich Individualisierungsmöglichkeiten, so wie es auch schon Opel mit dem Adam vorgemacht hat.

Von außen unterscheidet sich der 108 deutlich von seinen Brüdern. Das war in der ersten Generation noch anders. Mindestens 390 Euro muss man für Aufkleber bezahlen, wenn man Innen und Außen weitere farbliche Akzente setzen will.

„Wer den Peugeot 108 als 5-Türer genießen möchte, muss schon 11.550 Euro bezahlen. Das täuscht natürlich nicht darüber hinweg, dass es hinten nicht mehr Platz dadurch gibt.“ „Ganz zu schweigen von Kopffreiheit.“

„Und da hilft es leider auch nicht, das Aufpreis pflichtige Dach aufzumachen. Mehr Kopffreiheit kommt hier hinten leider einfach nicht zustande. Somit ist das ein Platz maximal für kleine Kinder.“

„Das Kofferraumvolumen ist nach wie vor nicht überragend, aber es hat sich in der neuen Version erweitert. Er fasst nun mehr 196 Liter und lässt sich zudem mit einem einfachen Handgriff auf bis zu 780 Liter erweitern.“

Unser Testwagen kostet 14.850 Euro in Deutschland. Dafür bekommt man aber auch die Topausstattung und einen stärkeren Motor. Aber selbst mit dem wird der 108 nicht wirklich schnell, bei 170 km/h ist Schluss.

Unser Fazit:

„Das Fahrverhalten des Peugeot 108 ist tadellos. Gleiches gilt für die Lenkung und auch für die eigentlich bequemen Sitze, nur Seitenhalt, den bieten sie nicht.“

„Ab 8890 Euro ist der Peugeot 108 zu haben. Dafür bekommt man ein kleines wendiges City-Auto, darf aber auch nicht zu viel von ihm erwarten. Der 1,2 Liter Motor ist, denke ich, dringend nötig, um ein bisschen mehr Pepp im Auto zu haben. Und ansonsten ist es ein gutes Angebot, er und seine Brüder natürlich.