Messeberichte

Abgespeckter SUV: Audi Q7

Freitag, 16. Jan. 2015

Es ist Winter im Norden der USA. Aber das scheint zu Jahresbeginn hier in Detroit niemanden zu stören. Jedes Jahr ist hier die erste große Automesse. Ganz vorne mit dabei Audi.

Hier fliegt gerade ihre Weltpremiere zum Messestand. Es ist eine Anspielung auf eine Magerkur, die sich sehen lassen kann.

„Introducing the new Audi Q7“

Er hat insgesamt 325 kg, je nach Ausstattung, abgespeckt.

Kommentar Rupert Stadler - Vorstandsvorsitzender Audi AG:

„Wir haben uns sehr sehr viele Gedanken gemacht, wie doch sehr sehr große Fahrzeuge auch eine Zukunftsfähigkeit haben. Und wir haben dran gearbeitet, dass wir Gewicht absaugen und das ist uns gelungen. Der ist 325 kg leichter geworden, wie der Vorgänger. Wir haben modernste Neueantriebstechnologien an board, mit Plug-in Hybriden. Haben die komplette Motorpalette sowohl beim Diesel, als auch beim Benziner erneuert.“

Leichtbau ist das Zauberwort. Türen, sowie Motorhaube und Heckklappe sind nun aus Aluminium gefertigt. Gleiches gilt auch für die vorderen Kotflügel. Und der neue Q7 ist entgegen des Trends kürzer geworden. Er misst nur noch 5,05 m in der Länge und 1,97 m in der Breite

Dazu Ulrich Hackenberg - Audi Entwicklungsvorstand:

„Das ganze Thema Konnektivität spielt eine große Rolle. Das Bedienkonzept des Fahrzeuges, die Vernetzung mit den Medien. Also ob das jetzt ein google oder ein Appel ist. Alles ist in dem Fahrzeug machbar.“

Die Rundenformen des Vorgängers sind nun klaren Kanten gewichen. Er sieht insgesamt nicht mehr so bullig aus.

Die Kommandozentrale des Q7 kombiniert das Virtual-Cockpit des TT mit dem neuen Modularen Infotainmentbaukasten der zweiten Generation. Dazu gehört auch ein großes Touchpad vor dem Wählhebel gehört. Die Haptik bleibt weiterhin auf sehr hohem Niveau.

Dazu Rupert Stadler - Vorstandsvorsitzender Audi Aga1s:

„Wir haben natürlich vor, dass wir weiter wachsen, ich glaube da haben wir auch alle Grundlagen dazu geschaffen. Und bei den Produkten beginnen wir jetzt bei dem Q7. Wir werden in diesem Jahr beim R8 einiges sehen. Wir haben natürlich auch dann die A4 Familie vor der Brust. Und in sofern genügend zu tun, viel Arbeit und das ist immer gut.“

Audi hat also scheinbar alles richtig gemacht und wir dürfen gespannt sein.