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Sonstige

Toyota Doppelweltmeister auf der Langstrecke

Dienstag, 27. Jan. 2015

Toyota musste lange warten seit ihrem letzten großen Rennsporterfolg. Aber in der Langstreckenrennsaison 2014 konnten sie dafür, gleich doppelt abräumen. Die Fahrer des Fahrzeuges mit der Nummer 8 Anthony Davidson und Sébastian Buemi haben die Fahrerweltmeisterschaft gewonnen. Damit haben sie einen großen Teil zur Konstrukteurs-Weltmeisterschaft für Toyota beigetragen. Der Toyota TS040 Hybrid gewann fünf der acht Rennen, holte vier Pole-Positionen, zwölf Podiumsplätze und absolvierte vier schnellste Runden.

Kurz vor Weihnachten kommt das gesamte Team noch mal in Köln zusammen und das ist kein Zufall, denn die TOYOTA MOTORSPORT GmbH hat hier neben Toyota Deutschland ihren Sitz. Eine gute Gelegenheit für die Kölner Belegschaft die beiden Weltmeister-Titel gebührend zu feiern.

Hybridfahren heißt nicht nur sparsam und umweltverträglich fahren, sondern auch Fahrspaß! Fünf von acht Saisonsiegen, davon drei Doppelsiege, deutlicher kann das kaum ein Ergebnis wiederspiegeln.

Aber es steckt auch viel Arbeit in den Fahrzeugen.

Pascal Vasselon - Technischer Direktor Toyota Motorsport GmbH:

„Zeiht man in diesjährigen Regeländerungen in betracht, hatten wir nicht nur ein Problem. Die Schwierigkeiten waren, dass wir das ganze Auto verändern mussten. Zum Beispiel bei der Aerodynamik, bei der Aufhängung, der Motor und auch das Hybridsystem. Die Herausforderung bestand aus der Kombination aus allem.“

Herausgekommen ist ein weltmeisterliches Auto. Und da es in der nächsten Saison keine weiteren Regeländerungen gibt kann das Team sich auf Detailverbesserungen konzentrieren.

Thomas Schalberger – Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Toyota Deutschland GmbH:

„Toyota ist ein Spezialist für Hybridtechnologie„

Anthony Davidson – Toyota Racing Fahrer und Doppelweltmeister:

„Allem voran, die Technologie ist sehr ähnlich. Wenn man ein Hybrid Straßenauto oder Rennwagen fährt spürt man Ähnlichkeiten zwischen den beiden. Aber es ist nicht mehr vergleichbar, wenn es um die Leistung geht. Drückt man das Gaspedal im TS040 voll durch, sind es Welten im vergleich zu einem Prius oder einem Auris Hybrid. Es ist eine absolut andere Welt.“

Ein großes Ziel wurde in dieser Saison leider nicht erreicht und dann ist auch klar, was sich das Team für das nächste Jahr wünscht.