Herstellerberichte

Porsche Experience Day in Aldenhoven

Freitag, 8. Aug. 2014

Der Schauplatz: das Aldenhoven Testing Center in der Nähe von Aachen, unweit der Grenze zu den Niederlanden. Die Akteure: Sportwagen aus dem Hause Porsche. Und die gibt es in reichlicher Auswahl. Im Fokus: die Fahrdynamik.

Der Schauplatz: das Aldenhoven Testing Center in der Nähe von Aachen, unweit der Grenze zu den Niederlanden. Die Akteure: Sportwagen aus dem Hause Porsche. Und die gibt es in reichlicher Auswahl. 15 Varianten des Klassikers 911, drei des Mittelmotor-Roadsters Boxster und drei Varianten des Mittelmotorcoupés Cayman hat Porsche mittlerweile im Programm. Bei allen im Fokus: die Fahrdynamik.

Eberhard Armbrust, Leiter der Fahrdynamik Porsche: „Also Fahrdynamik, das ist Fahrverhalten, Agilität, Stabilität eines Fahrzeuges. Ich versuche es mal so zu erklären: Wenn eine Fahrdynamik gut ist, dann reagiert das Fahrzeug auf alle Befehle vom Fahrer spontan und direkt.“

In der Steilkurve des Aldenhoven Testing Center der 911er, der Porsche mit dem Heckmotor, der mittlerweile als das Sinnbild der Zuffenhauser Sportwagenschmiede gilt. Ein vorbildliches Fahrverhalten: auch auf dem Handlingskurs mit schnellen Lastwechseln kein Problem.

Achim Lamparter, Fachreferent Fahrwerk Baureihe 911: „Die Fahrdynamik ist heute sportlich, sportlich abgestimmtes Fahrzeug, dass aber auch komfortorientiert ist. Das heißt man kann mit dem Fahrzeug ganz normal rumcruisen, aber man kann genauso gut auf die Rennstrecke gehen und da ordentlich Spaß haben.“

Das Aldenhoven Testing Center, kurz ATC genannt, gehört zur RWTH Aachen, jener Universität, die sich weltweit einen Namen im automobilen Bereich gemacht hat.

Bremstest für den Boxster mit Mittelmotor.

O-Ton: Joachim Meyer, Projektleiter Fahrwerk Baureihe Boxster/Cayman

„Das Mittelmotor Konzept bietet ideale Voraussetzungen für ein Sportwagen. Die Massenverteilung, der Massenschwerpunkt liegt nahezu in der Fahrzeugmitte, d. h. an der Hochachse und sie haben somit ein sehr geringes Massenträgheitsmoment. Dies bietet ideale Voraussetzungen für eine gute Achslastverteilung und somit für eine sehr gute Fahrwerk Abstimmung.“

Der spektakulärste Porsche ist der 918 Spyder. In ihm steckt die Kraft mehrerer Motoren. Der Hybridsportwagen wird von einem 4,6 Liter Benzin-Mittelmotor angetrieben, der seine Kraft auf die Hinterräder gibt. Dazu kommen zwei Elektromotoren, einer davon an der Vorderachse. Allradantrieb, einmal ganz anders als bisher und hoch effizient.

Eberhard Armbrust, Leiter der Fahrdynamik Porsche: „Ganz klar ein Allrad verbessert die Traktion beim Anfahren, der verbessert den Geradeauslauf bis zu Hochgeschwindigkeit. Und der verbessert natürlich auch die Stabilität, besonders bei widrigen Bedingungen.“

Ob Allradantrieb, Heck- oder Mittelmotor, auf dem Testgelände – abseits vom Straßenverkehr – können die Sportwagen bis ans Limit gefahren werden. Alle Porsche Modelle haben eins gemeinsam: eine Straßenlage, die selbst im Grenzbereich immer gut beherrschbar ist. Nie hat man das Gefühl, den Wagen zu verlieren. Das Ergebnis einer intensiven Forschung und Entwicklung, im Mittelpunkt die Fahrdynamik.