Fahrberichte

Opel Vivaro

Freitag, 27. Jun. 2014

Das Segment der Kleintransporter wächst stetig. Opel konnte sich bisher 10 Prozent Marktanteil sichern. Jetzt will der deutsche Autobauer mit mehr Platz und weniger Betriebskosten im neuen Vivaro seinen Marktanteil noch weiter ausbauen.

Das ist der Vivaro, der neue Kleintransporter von Opel. Nach 600.000 verkauften Fahrzeugen sind bereits 10 Prozent aller Kleintransporter in Europa Opel Vivaro. Der neue soll den Marktanteil in diesem wachsenden Segment noch steigern. Um die ambitionierten Ziele zu erreichen, arbeitet Opel bei der Entwicklung eng mit Renault/Nissan zusammen. Die Hersteller sind bemüht, die Kosten für die Kunden niedrig zu halten.

„Das eine ist das wir gesagt haben wir erhöhen die Inspektionsintervalle. Bisher hatten wir ein Jahr und 20 000, jetzt haben wir 2 Jahre und 40 000 Kilometer. Das ist ein ganz wesentlicher Punkt um die Kosten zu reduzieren, weil das Auto einfach weniger in die Inspektion muss. Der andere Punkt ist ganz sicher was für Motoren verwenden wir. Wir haben hier in dem neuen Vivaro ein 1,6 Liter Aggregat drin, das ist ein Turbo-Aggregat, was wir sogar auch als Twin-Turbo ausgelegt haben, was in der Wirtschaftlichkeit ganz bedeutende Fortschritte gemacht hat. Und wenn man das mit dem bisherigen Vivaro vergleicht, dann kann man so über dem Daumen sagen, dass wir etwa pro 100 Kilometer 1,5 Liter weniger Treibstoff verbrauchen“

„Dieser 1,6 Liter Bi-Turbo Motor hier im Vivaro der ist wirklich schön. Spritzig, drehfreudig und dabei noch sparsam.“

„Hinter der Heckklappe verbirgt sich der Laderaum, der beim neuen Vivaro, mit 2,53 Meter, 10 Zentimeter länger ist als beim Vorgänger. Da hat man zum Beispiel viel Platz für: Eine Küchenzeile. Oder aber: Einen Flügel vielleicht. Nur das ich nicht so gut spielen kann. Oder: Nicht ganz so lustig aber praktisch, drei Euro-Paletten gehen nebeneinander hier rein und man hat auch die Möglichkeit wenn man diese Klappe da vorne öffnet, ganz lange Gegenstände wie Dachlatten oder Rohre unter dem Beifahrer sitz durch bis in den Fußraum zu laden.“

„Noch ein praktisches Feature hat Opel sich einfallen lassen um das Leben des Fahrers einfacher zu machen, dafür muss ich jetzt mal kurz rechts ran fahren, das geht nicht während der Fahrt. So. Das ist dieser mittlerer Sitz hier, den man umklappen kann und kann diesen Teil hier auch noch raus nehmen und hat hier so ein Klemmbrett.“

Ebenfalls überzeugen können die knackige Schaltung so wie die direkte Lenkung des Vivaro. Das ist man von einem Transporter nicht unbedingt gewohnt.

Eine harte Konkurrenz für den Vivaro sind in Deutschland vor allem der VW Transporter T5, der Ford Transit, sowie Mercedes Vito und Citroen Jumpy. In Deutschland muss man für den neuen Vivaro mindestens 28.072 € investieren. Ein konkurrenzfähiger Preis für ein konkurrenzfähiges Fahrzeug. Es wird den Vivaro auch als Combi Version für bis zu 9 Personen geben, der30.327 € kosten wird.