Volvo: Autonomes Fahren

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Selbstfahrende Autos – eine Vision, die schon sehr bald Einzug in unseren Alltag halten könnte. In Schweden verfolgt Volvo unter dem Namen „Drive Me“ einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem nicht nur die Technik entwickelt wird, sondern parallel auch die Stadt Göteborg und das schwedische Zentralamt für Verkehrswesen sowie die schwedische Regierung gemeinsam tätig sind.

O-Ton (englisch): Anneli Hulthén, Bürgermeisterin von Göteborg
„Wir stellen die Stadt für das Projekt zur Verfügung, so dass die Autos eine reale Umgebung zum Fahren haben. Dazu nutzen wir die ganz normalen Straßen in und um Göteborg. Das ist unser Beitrag zum Projekt. Wir sind sehr gespannt auf die Ergebnisse und wie wir sie in die Stadtplanung einbeziehen können.“


Auf den ersten Blick sieht man dem Volvo S60 seine besonderen Fähigkeiten nicht an. Dieser Wagen ist auch noch ein Prototyp, den wir leider noch nicht selbst steuern dürfen.
Andreas Ekenberg zeigt uns, wie das Fahrzeug auf einzelnen Abschnitten auf dem Autobahnring um Göteborg das Steuern übernimmt.


O-Ton (englisch): Andreas Ekenberg, Volvo
„Ich werde das System jetzt aktivieren. Dazu drücke ich diesen Knopf. Jetzt kann ich meine Hände vom Lenkrad nehmen und das System wird sich dem Vorausfahrenden Verkehr anpassen. Es wird die Geschwindigkeit reduzieren, wenn es notwendig ist und es wird der Spur folgen. Ich habe auch die Füße von den Pedalen genommen, sodass das Auto Beschleunigen, Bremsen und Lenken komplett selbst übernimmt.“


Auf dem Autobahnring um die Stadt staut sich der Verkehr zur Rushhour besonders stark. Genau die richtige Umgebung also, für autonomes Fahren: Denn es macht die Fahrt nicht nur angenehmer, weil der Fahrer die Zeit für andere Dinge nutzen kann, sondern hilft auch die vorhandene Infrastruktur effektiver zu nutzen.

Autonom fahrende Autos können mit geringem Mindestabstand hintereinander herfahren. Dabei nutzen sie nicht nur den Platz besser, sondern profitieren auch vom Windschatten des Vordermanns. Dadurch lässt sich Kraftstoff sparen.

O-Ton (englisch): Susanne Planath, Schwedisches Zentralamt für Verkehrswesen
„Wir erwarten, dass die Infrastruktur kompakter wird und dass wir das Land besser nutzen können. Dass die Straßen schmaler werden und dass wir Staus viel besser vermeiden können. Und natürlich erwarten wir, dass es, wenn autonomes Fahren großflächig eingesetzt wird, keine Unfälle und keine Zwischenfälle mehr gibt, was auch zu einer nachhaltigen Zukunft beiträgt.“


Noch fehlen dem Auto Sensoren, die die Umgebung 360 Grad um das Auto abbilden. Spurwechsel müssen aktuell noch durch den Fahrer erfolgen.

Parken können die Autos allerdings schon völlig allein. Der Fahrer muss nicht einmal an Bord sein. Auch für den ruhenden Verkehr bietet Autonomes Fahren dadurch neue Möglichkeiten. Denn durch Fahrzeuge, die selbständig in die Parklücken fahren, lässt sich die Parkdichte in den Parkhäusern zukünftig steigern.


Um die Technik für Autonomes Fahren für den normalen Autofahrer erschwinglich zu halten, nutzt Volvo bestehende Fahrassistenzsysteme und entwickelt diese kontinuierlich weiter, statt auf komplexe neue Technik einzusetzen.


O-Ton (englisch): Stefan Solyom, Volvo
„Unser Ziel ist ganz klar. Unsere Gesellschaft verändert sich, unsere Bedürfnisse ändern sich, sowie unsere Bedürfnisse beim Transport. Darum streben wir diese Revolution an, um den Menschen auf diese sichere Weise Zeit zurück zugeben und gleichzeitig an die Umwelt zu denken. Es ist wichtig, dass das Paket erschwinglich ist. Wir können die Gesellschaft nur dann verändern und den Autofahrern die Vorteile bringen.


Eine entscheidende Frage ist noch die Rechtslage. Denn wer haftet falls mit einem selbstfahrenden Auto doch mal ein Unfall passiert? Auch hier ist Anneli Hulthén zuversichtlich.

O-Ton (englisch): Anneli Hulthén, Bürgermeisterin von Göteborg
„Es ist eine Herausforderung. Aber wenn wir Entwicklung wollen, müssen wir dafür sorgen, dass die Gesetzgebung mit der Entwicklung der Gesellschaft Schritt hält. Gesetze haben sich immer geändert, sie sind nicht in Stein gemeißelt. Wir müssen die Gesetze ändern, wenn Entwicklung das erfordert. Aber natürlich müssen wir ebenso die Sicherheit garantieren.“


2017 wird Volvo in Göteborg 100 autonom fahrende Fahrzeuge an Privatpersonen übergeben. Im Alltag auf dem Weg zur Arbeit sollen sie auf dem gesamten Autobahnring in Göteborg und weiteren ausgewählten Strecken Daten sammeln, die das Autonome Fahren dem Großserieneinsatz entscheidend näher bringen sollen.



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