Fahrberichte

Volkswagen Polo aufgefrischt

Montag, 5. Mai. 2014

Mit dem aufgefrischten Polo geht Volkswagen offensiv in den Kampf um das Kompaktsegment. Der Autotester und ehemalige Rennfahrer Klaus Niedzwiedz hat sich den neuen Kleinen zur Brust genommen und eine ausführliche Testfahrt gemacht.

„Dieses Auto kennen die meisten Zuschauer von Ihnen, ganz klar, es ist der Volkswagen Polo. Seit 1975 konnte man ihn gut 14 Millionen Mal verkaufen, allein im letzten Jahr haben sich über 720.000 Kunden für den Kleinwagen entschieden und damit zählt er zu den erfolgreichsten Kompakten. Er hat also viel, er kann viel und was das ist, das zeig ich Ihnen rund um den Tegernsee.“

„Gleich 6 Motoren bietet Volkswagen für den neuen Polo an. Da gibt es 1 Liter 3-Zylinder und auch 1,4 Liter Diesel und Benziner. Das hier ist ein Diesel, ein Tdi, mit einer Leistung von 90 PS und damit schafft das Auto einen Topspeed von 180 auf der Autobahn. Interessant allerdings ist der Verbrauch von nur 3,4 Litern, das gibt Volkswagen an, ich kam auf 3,7 Liter, war aber auch immer zügig unterwegs, also kein schlechter Verbrauch.“

„Ein absolutes Novum in dieser Klasse sind die elektronischen Sicherheitsysteme wie zum Beispiel die Multikollisionsbremse, die ich schon angesprochen habe, die City Notbremse, die Müdigkeitserkennung oder auch eine Rückfahrkamera. Das alles kann man zusätzlich bestellen und trägt zu mehr Sicherheit bei.“

„In Sachen Fahrwerk und Handlichkeit hat man eine ganze Menge dazugelernt, das Auto geht wirklich gut um die Ecken und es kommen auch keine Unsicherheiten auf. Das Interessante ist, man kann das Fahrwerk in 3 Stufen einstellen: Sportlich, normal oder komfortabel und die Überraschung: Man merkt bei jeder Einstellung den Unterschied und das ist neu.“

„Meine Testfahrt hier, mit dem Polo am Tegernsee ist zu Ende und ich muss wirklich sagen, er hat mich überrascht, in Sachen Fahrwerk, Fahrverhalten, Leistungsentfaltung, Ausstattung und auch Design zählt er für mich zu den ganz Großen in seiner Klasse. Er kostet in der Basisversion 12.450 Euro und ist dann ausgerüstet mit einem 60 PS Benziner. Das scheint mir ein bisschen wenig, wenn man voll beladen auf der Autobahn unterwegs ist. Ich würde mich immer für eine 90 PS Variante entscheiden.“