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Sonstige

Audi R18 E-tron quattro

Mittwoch, 9. Apr. 2014

Bis zu 24 Stunden dauern die Rennen der World Endurance Championship, kurz WEC. Vier unterschiedlichen Fahrzeug-Klassen gehen gemeinsam an den Start. Neben für die Rennen angepasste Straßenwagen gibt es auch Sportprototypen, die ausschließlich für die Rennen gefertigt werden. Im vergangenen Jahr konnte Audi mit dem R18 etron quattro in dieser – auch Königklasse genannten Kategorie – die Meisterschaft für sich entscheiden.

In diesem Jahr gelten bei der WEC neue Regeln: Effizienz ist das Stichwort. Deshalb mussten die Ingenieure den R18 komplett neu aufbauen. Pro Runde steht dem Auto nur eine gewisse Energiemenge zur Verfügung.

Die Effizienz immer im Blick, müssen die Fahrer natürlich trotzdem schnell sein. Die Kupplung wird nicht mehr über ein Pedal mit dem Fuß, sondern über Wippen hinter dem Lenkrad bedient. Im neuen Monocoque, sitzen die Fahrer außerdem aufrechter.

Jetzt hat der R18 im finalen Kleid den Sprung auf die Straße geschafft. In Le Mans fährt der neunmalige 24Stunden von Le Mans Sieger Tom Kristensen den Diesel-Hybridsportwagen vom Stadtzentrum zur Rennstrecke, so wie es in historischen Rennzeiten üblich war. Die Strecke war dafür extra abgesperrt. Und eine maximal Geschwindigkeit von 60 km/h vereinbart. Nicht nur eine Herausforderung für einen echten Rennfahrer, sondern auch für die Technik, die ja nun mal auf ganz andere Geschwindigkeiten ausgelegt ist .

Nach 15 Kilometern Fahrt erreicht der R 18 die traditionsreiche Rennstrecke von Le Mans. Hier ist der Wagen in seinem Element. Das 24-Stunden-Rennen auf dieser Strecke bildet im Juni der Höhepunkt der acht Rennläufe der WEC. Am 20. April ist aber zunächst der Saisonauftakt im britischen Silverstone.

O-Ton (englisch): Tom Kristensen, Rennfahrer

„I think its a fantastic car, is a fantastic livery and also the testing has shown that its – as always at Audi sport it’s a – the car which comes out next for tomorrow is always better than the previous and that is really one of the strengths driving that Audi.”

”Das Auto ist fantastisch und sieht toll aus. Die Testfahrten haben schon gezeigt, dass – wie es bei Audi Sport immer ist – das Nachfolge Auto besser ist, als sein Vorgänger. Das ist eine der Stärken von Audi.“

Viel Zuversicht also bei den Ingolstädtern den Titel zu verteidigen. Doch die Konkurrenz schläft nicht. Ebenfalls in Genf hat Porsche den 919 Hybrid vorgestellt. Damit kehrt Porsche nach 16 Jahren in die Königsklasse der WEC zurück und wird neben Toyota für starke Konkurrenz sorgen.