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Fahrberichte

Mercedes-Benz GLA

Mittwoch, 9. Apr. 2014

Als kleines Kompakt-SUV soll der GLA bei Mercedes die Familie der leichten Geländewagen erweitern. Seine Plattform teilt er sich mit der A-Klasse. Konkurrenz gibt es auch schon: Der Q3 von Audi und der X1 von BMW sind bereits am Markt etabliert.

O-Ton (Deutsch): Robert Satink, Autotester

„Auf das kleine Auto hier warten große Aufgaben. Denn der GLA ist als Volumenmodell positioniert. Das heißt er muss einen gewaltigen Verkaufserfolg liefern. Das kann klappen, denn kleine SUV sind weltweit gefragt, und im Premium-Segment sind die Kunden auch bereit, viel Geld auszugeben.“

Mindestens 29.300 Euro kostet der GLA in Deutschland und ist damit rund 1.600 Euro teurer als die vergleichbare A-Klasse. Beim Radstand sind die Brüder gleich. Sein Extra an Länge – 12,5 Zentimeter – generiert der GLA hinten beim Heck.

In der Höhe überragt er die A-Klasse um sechs Zentimeter. Auf der Rückbank macht sich das durch zwei Zentimeter mehr Kopffreiheit bemerkbar.

O-Ton (deutsch): Robert Satink, Autotester

„Die schnelle Optik hat auch Nachteile, denn die Höhe des GLA ist niedriger als sonst in dieser Klasse üblich. Dafür wiederum ist der cw-Wert von 0,29 der Beste Wert seiner Klasse und das trägt erheblich zum günstigen Normverbrauch des GLA bei.“

Doch wie viel Gelände verträgt der GLA nun wirklich?? Ein optischer Unterfahrschutz und dunkelgrau abgesetzte Verkleidungen rundum sollen den SUV-Charakter des GLA verstärken und den Lack vor Steinschlag schützen. Viel wichtiger sind allerdings die aerodynamischen Maßnahmen. So ist der Unterboden großflächig verkleidet um die Luft besser zu leiten. Vor allem bei Geschwindigkeiten über 60 km/h kommt das zum Tragen und soll sich mit einem geringeren Kraftstoffverbrauch bemerkbar machen.

Innen gibt der GLA die luxuriöse Limousine und nicht den robusten Geländegänger. Ein Indiz für die junge Lifestyleorientierte Käufergruppe, die Mercedes für das Kompakt-SUV im Visier hat.

O-Ton (deutsch): Robert Satink, Autotester

„Offroad darf man keine Wunder erwarten, denn der GLA basiert ja nun mal auf der A-Klasse. Trotzdem schlägt er sich abseits der Straßen besser, als sein Äußeres vermuten lässt. Sicher und neutral lässt sich der GLA durch die Kurven lenken. Fazit: wer höher sitzen will als in der A-Klasse, ein flottes Design zu schätzen weiß und sich durch eine hohe Aufpreisliste nicht abschrecken lässt, der ist mit dem GLA gut bedient.“