Sonstige

BMW Group erweitert Spartanburg

Dienstag, 1. Apr. 2014

Das BMW Werk in Spartanburg, US Bundesstaat South Carolina. Eines von derzeit 28 Produktions- und Montagestätten in 13 Ländern. Hier werden - bis auf den X1 – sämtliche X-Modelle gefertigt. Zum 20 jährigen Jubiläum soll die Familie weiter wachsen.

O-Ton: Dr. Norbert Reithofer

„ Neben mir steht ein Fahrzeug, das heißt BMW X4. Diese Fahrzeug werden wir jetzt anlaufen lassen in unserer Produktion in Spartanburg. Und dann haben wir heute bekannt gegeben, dass wir einen größeren X5 bauen werden. Wir nennen ihn X7, weil wir davon überzeugt sind, dass der nahtlos an den Erfolg des X5 anschließen wird.“

Mit dem SUV startete BMW die Produktion hier in Spartanburg im Jahr 1994. Dann kamen Schritt für Schritt der X3, und X6 dazu, auch die M-Modelle vom X5 und X6. Ein Werk in den USA hat für die bayerischen Motoren Werke eine große Bedeutung.

O-Ton: Dr. Norbert Reithofer

„Wenn wir in die Vereinigten Staaten gehen, das ist ein sehr wichtiger Markt für uns, wir verkaufen fast 400.000 Fahrzeuge. Wir müssen natürlich auch, wir sagen natural hatching, auf natürliche Art und Weise unser Währungsrisiko sichern. Und wenn sie in einem Markt, in dem sie viele Fahrzeuge verkaufen, auch produzieren, dann haben sie natürlich ein wesentlich geringeres Währungsrisiko auch. Das heißt, große Märkte müssen grundsätzlich auch Produktionswerke haben, die Produktion muss dem Markt folgen.

Den zwanzigsten Geburtstag feiert BMW im Werk ganz nah an der Produktion in einem schlichten Festakt

Nikki Haley, Governor of South Carolina

Der neue X4 fährt auf die Bühne, das ist der Moment den Nikki Haley, Governor of South Carolina so emotionsvoll beschreibt. Der neue X4, das ist sozusagen der kleine Bruder des X6. Die Produktion hier in Spartanburg hat eine Art Wechselwirkung zwischen den Kontinenten.

O-Ton: Harald Krüger

„ Erst einmal ist es ganz, ganz wichtig, dass jeder Mitarbeiter hier in diesem Werk, wie in Deutschland die Toppriorität auf Qualität hat, Qualität und Produktivität. Wiur haben hier noch mehr investieren müssen in Ausbildung, Weiterbildung, weil ich nicht wie in Deutschland so qualifizierte Absolventen finde. Azubis, die eine hohe dreijährige Ausbildung haben. Insofern kann man von beiden Seiten lernen, die Amerikaner sind sehr flexibel, die sind sehr positiv auch engagiert was das Thema betrifft: wie in Deutschland. Wir haben auf beiden Seiten sehr dazugelernt.“

Das Ergebnis: fast 300.000 Fahrzeuge liefen 2013 hier in diesem Werk vom Band, wenn auch die Wurzeln der Autos in München sind.

„ Die Entwicklung ist zentral in Deutschland, im Forschungs- und Ingenieurszentrum und geht dann natürlich mit dem Serienstart hier rein. Aber es gibt einen kleinen Teil der Serienbetreuung natürlich hier in diesem Werk. Weil, wenn in München die Leute schlafen in der Nacht, dann kann hier immer noch die Produktion laufen und da muss einer schnell mal entscheiden können, deswegen gibt’s immer eine kleine serienbegeltende Entwicklungsmannschaft auch hier vor Ort in Spartanburg auch für lokale Freigabe von Lieferanten.“

BMW wird in Spartanburg weiter wachsen, 1 Millarde Dollar investieren und die Zahl der Mitarbeiter um 800 auf 8.800 erhöhen. Geplant sind dann eine Jahresproduktion von 450.000 Fahrzeugen.