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Fahrberichte

Mercedes-Benz A-Klasse —

die dritte Generation

Montag, 31. Mär. 2014

1997 hat Mercedes viel Aufsehen mit seiner damals neuen A-Klasse erregt. Sie waren quasi Mitbegründer des Minivan- Segmentes. Jetzt, gut 16 Jahre später, haben wir die neue A-Klasse, und sie hat im Grunde nichts mehr mit dem gemein, was damals neu auf den Markt gekommen ist.

Und das ist auch gut so, vor allem wenn man die jungen Kunden anlocken möchte. Es ist bereits die 3. Generation der A-Klasse .

„Mich spricht auf jeden Fall die neue A-Klasse wesentlich mehr an, als die Vorgänger- Generation. Denn die hat es nämlich gar nicht getan. Hier haben wir jetzt wirklich ein sportliches Auto im Kompaktwagen- Segment. Und hier muss sich die Mercedes A-Klasse sicherlich nicht vor VW Golf oder Audi A3 verstecken.“

Wir testen den A200 Benziner. Seine Höchstgeschwindigkeit beträgt 224 km/h. Für den Sprint auf die 100 km/h Marke benötigt er 8,4 Sekunden und soll nur 5,8 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen. Das Äußere der neuen A-Klasse hat sich im Vergleich zu den Vorgängern wirklich deutlich verändert, und das war ja auch das erklärte Ziel der Mercedes-Designer. Unter der Haube ruht das Herzstück des Wagens, ein 4- Zylinder- Direkteinspritzer.

Dank der neuen Parameterlenkung mit geschwindigkeitsabhängiger Lenkkraftunterstützung lässt sich das Fahrzeug auch bei hohen Geschwindigkeiten leicht und sicher bewegen. Verändert hat sich auch das Innere. Überall findet man Leder und Chromakzente. Ein großer Bordmonitor und die komfortablen Ledersitze fügen sich ins Gesamtbild ein.

„Mich hat die neue A-Klasse auf jeden Fall überzeugt. Jetzt, wo wir hier ein sportliches Design haben und gar nicht mehr den biederen Charakter der alten A-Klasse, dürfte jetzt auf jeden Fall der Weg geebnet sein, um noch mehr Käufer für die A-Klasse zu begeistern. Wäre da nicht der hohe Preis. Für unsere A200- Version müssen wir um die 27.000 Euro berechnen. Mal davon abgesehen, dass da noch das ein oder andere hinzu kommt, wenn man Navigationssystem und diverse Assistenten dazu haben möchte.“

Der hohe Einstiegspreis von rund 24.300 Euro in Deutschland könnte junge Käufer verschrecken. Am Design sollte es dagegen nicht scheitern.