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Messeberichte

Audi Motorsport auf dem Autosalon 2014

Dienstag, 11. Mär. 2014

Auf dem Genfer Automobilsalon feiern bei Audi neben den Serienmodellen für die Straße auch zwei neue Rennwagen ihre Premiere. Mit dem R18 e-tron quattro haben die Ingolstädter im vergangenen Jahr die WEC Langstreckenmeisterschaft gewonnen.

Auf dem Genfer Automobilsalon feiern bei Audi neben den Serienmodellen für die Straße auch zwei neue Rennwagen ihre Premiere.

Mit dem R18 e-tron quattro haben die Ingolstädter im vergangenen Jahr die WEC Langstreckenmeisterschaft gewonnen. Das hier ist der Nachfolger: Er ist komplett neu aufgebaut. Denn in diesem Jahr gelten neue Regeln: Effizienz ist dabei das Stichwort. Eine große Herausforderung, die die Ingenieure bei der Entwicklung meistern mussten.

„Es erwartet uns wirklich ein komplett neues Reglement. Bisher war es ja immer so, dass die Performance der Rennautos mehr oder weniger über die Motorleistung und über das Gewicht limitiert wurde. Die Motorleistung oft über Hubraum oder über den Ladedruck bei den Turbo-Motoren. Nun hat man aber ganz einfach ein Reglement gefunden, wo man ganz einfach dem Auto seine gewisse Energiemenge zur Verfügung stellt und zwar pro Runde, und derjenige, der am effizientesten mit dieser Energiemenge umgeht, der wird auch am schnellsten fahren und ich glaube, das ist sehr zukunftsorientiert, das erwartet uns auch in der Zukunft auf der Straße. Effizienz, bei Audi immer schon ein großes Thema, ist in diesem Reglement ein ganz wichtiges Thema geworden.“

Der zweite im Bunde ist der RS5 DTM. Deutlich aggressiver wirkt der neue DTM Bolide mit seiner nahezu komplett neu entwickelten Aerodynamik. Er orientiert sich mit optischen Details - wie zum Beispiel dem Wabengrill - außerdem noch stärker an den sportlichen Serienmodellen der RS-Reihe. Im vergangenen Jahr entschied auch der RS5 DTM in seiner Serie die Meisterschaft für Audi. Das Ziel für dieses Jahr? Ganz klar: Titelverteidigung natürlich!!

Mike Rockenfeller, DTM-Meister 2013:

„Das ist jetzt die spannende Phase, die Autos sind homologiert, das heißt man weiß, wie die Konkurrenten auch aussehen. Die wissen, wie unser Auto aussieht. Und jetzt muss man schauen, was beim ersten Rennen dann... wo man steht. Ich glaube, was das Wert ist weiß man erst dann. Ich habe ein gutes Gefühl. Das ist schon mal sehr gut, klar das Ziel ist die Meisterschaft zu gewinnen, so wie eigentlich jedes Jahr, wenn man das Material dazu hat.“

Im Mai startet die DTM in Hockenheim ins neue Rennjahr. Dann wird sich zeigen, ob Audi die Siegesserie nahtlos fortsetzen kann.