NISSAN PATROL

Freitag, 24. November 2006

Eine konstante und konsequente Modellpflege hat dem Nissan Patrol bis heute eine Führungsrolle im Segment der echten Allradfahrzeuge gesichert. Die aktuelle fünfte Generation erschien 1998, im Jahr 2000 ersetzte Nissan den 2,8 Liter großen Turbodiesel durch einen Selbstzünder mit 3,0 Liter Hubraum. Am 1. Oktober kommt nun ein erneut überarbeiteter Patrol aud den deutschen Markt. Er bietet weit mehr als ein konventionelles Facelift. Denn abgesehen vom Dach haben die Designer alle Außenbleche neu gestaltet. Die Allrad-Legende erhielt eine noch ausdrucksstärkere Frontpartie, ein modifiziertes Heck und integrierte, seitliche Trittstufen. Beim Top-Modell Elegance runden neue17-Zoll-Aluminiumfelgen und eine Reserveradabdeckung aus stoßfestem Hartkunststoff die äußeren Veränderungen ab.


3,0-Liter-Triebwerk mit mehr Drehmoment
Das Feintuning am ZD30-Triebwerk zielte primär auf noch mehr Elastizität aus unteren Drehzahlen. Als Folge stieg die Leistung leicht von 116 auf 118 kW (158 auf 160 PS) an, wohingegen sich das maximale Drehmoment nochmals signifikant von 354 auf 380 Nm verbesserte.

Noch umfangreicher fielen die Modifikationen im Innenraum aus. Auch wenn der jüngste Patrol im Innersten seiner Seele ein authentischer Off-Roader geblieben ist, schließt der harte Kern aus Sicht von Nissan eine weiche Schale – sprich Innenraum – nicht aus. In der Tat genießen Patrol-Besitzer nun ein Ambiente, das in puncto Materialanmutung, Komfort und Ausstattung selbst höchste Ansprüche zufrieden stellt.

Weiches Alcantara oder Volllederausstattung
So sind die Sitze nun nicht nur besser gepolstert und profiliert, sondern im Patrol Elegance erstmals ab Werk mit weichem Alcantara bezogen. Für Freunde einer traditionellen Lederausstattung steht parallel das attraktive „Style-Paket“ im Angebot. Armaturenträger und Türverkleidungen sind zweifarbig gestaltet – besonders attraktiv in der grau-beigen „Ecru“-Kombination.

Nicht nur die neuen Sitze, sondern auch griffsympathische „Soft touch“-Oberflächen steigern den Wohlfühl-Faktor im Patrol weiter. Neben verchromten Türgriffen geben Einlagen in Aluminium (Profi, Comfort) oder Holz (Elegance) dem Interieur einen Hauch von kühler Eleganz oder edlem Luxus.

Erstmals bietet Nissan für den Patrol das selbst entwickelte Birdview-Navigationssystem auf DVD-Basis an. Das große Display ist in zentraler Position oberhalb der Mittelkonsole angebracht und so auch vom Beifahrer bestens ablesbar.

Die Palette der Patrol-Außenfarben umfasst neun Töne – darunter die drei neuen Farben Quarzsilber Metallic, Kastanienbraun Mineraleffekt und Maritimblau Metallic.


Bewährtes Antriebskonzept bleibt bestehen
Die klassische Bauweise mit einer auf einem verwindungssteifen Leiterrahmen montierten Ganzstahlkarosserie und ungeteilten Achsen vorn und hinten ließ Nissan ebenso wie den Antriebsstrang unangetastet. Auf normaler Fahrbahn bietet der mit genügend langen Federwegen ausgestattete Patrol einen Pkw-artigen Fahrkomfort. Im Gelände, wo maximale Achsverschränkung gefordert ist, bleibt er dagegen seinem Anspruch als „Fahrzeug, das überall durchkommt“, treu.

Das Patrol-Angebot umfasst einen Dreitürer mit fünf Sitzplätzen und einen Fünftürer mit sieben Sitzplätzen. Dazu kommen noch drei Ausstattungen (Profi, Comfort und Elegance).

Hoher Widererkennungsfaktor und große Kundenloyalität
„Zur Zeit sind über 42.000 Patrol in Europa zugelassen. Unsere Marktforschung attestiert dem Fahrzeug einen der höchsten Wiedererkennungsfaktoren unter allen Allradfahrzeugen– vor allem in Frankreich, Spanien und Deutschland“, sagt Nissan-Manager Canavesi. „Patrol-Kunden sind extrem loyal, mit 43 Prozent ist die Loyalitätsrate unter Käufern der dreitürigen Version besonders hoch.“

Die nun realisierten Änderungen seien eine direkte Reaktion auf konkrete Kundenwünsche, betont der Schweizer. „Unsere Kunden wollten noch mehr Luxus und Ausstattung, ohne dadurch Kompromisse im Gelände und im Anhängerbetrieb in Kauf nehmen zu müssen. Doch auch wenn der Aufenthalt an Bord jetzt so angenehm ist wie nie, glänzt auch dieser Patrol mit hervorragenden Off-Road-Eigenschaften.“

Seit über einem halben Jahrhundert bewältigt der Nissan Patrol die schlechtesten Straßen der Welt. 1950 hatte er als Lizenzfertigung des amerikanischen Jeep seine Karriere in Japan begonnen. 1960 ging die „Serie 60“ an den Start – die erste, die auch wirklich den Namen „Patrol“ tragen durfte. Sie verkaufte sich bereits über 170.000 Mal. Mit der dritten Generation, die 1980 erschien und ab 1983 auch in Spanien gefertigt wurde, machte Nissan das Modell auch außerhalb Japans populär. Bis 1989 blieb dieser Patrol „160“ in Produktion, ehe der „GR“ das Zepter übernahm.


Patrol GR – der Macho mit Charme bot erstmals Komfort abseits des Geländes
Dieser „Macho mit Charme“ erweiterte die kernigen Allradeigenschaften erstmals um mehr Komfort und ein Fahrwerk mit Schrauben- statt Blattfedern. Dazu kamen Scheibenbremsen rundum und zwei Sechszylinder. 1998 debütierte die fünfte Generation. Auf ihr baut nun auch die jüngste Modellfamilie des Jahrgangs 2005 auf.

Noch heute verrichten Vertreter aller fünf Patrol-Generationen rund um den Globus ihren oft eisenharten Dienst. Man findet den Patrol auf Kaffee-Plantagen, in Bergwerken und den Wüsten- und Krisenregionen der Erde. Das Alter macht ihm nichts aus – selbst historische Modelle sind unverwüstbar.

Eine der größten 4x4-Produktpaletten
Diese legendäre Zuverlässigkeit kräftigt Nissans Ruf als führender Anbieter im Allradsektor. Dabei ist der Patrol nur ein Mitglied innerhalb einer ständig wachsenden Palette von 4x4-Fahrzeugen, die alle das Nissan-Logo tragen. Sie reicht vom X-TRAIL über den Terrano, den neuen Murano und den Pick-Up bis eben zum Patrol, dem Original unter den Nissan-Allroadern.


DER NISSAN PATROL IM ÜBERBLICK

3,0-Liter Turbodiesel-Direkteinspritzer mit M-Fire-Verbrennungsverfahren, Turbolader mit variabler Turbinengeometrie, Ladeluftkühler und elektronisch gesteuerter Einspritzung. Leistung 118 kW/160 PS bei 3.600/min, maximales Drehmoment 380 Nm bei 2.000/min (354 Nm für Automatikversion).
Kraftübertragung über manuelles Fünfgang-Getriebe oder (optional für Elegance) elektronisch geregelte Vierstufen-Automatik.
Bis auf das Dach alle Karosseriebleche und -teile geändert
Neues Design für Motorhaube, Kühlergrill und Hauptscheinwerfer
Elektrisch abschaltbarer Stabilisator an der Hinterachse für maximale Fahrstabilität auf der Straße und optimale Traktion im Gelände (ab Comfort)
Lieferbar als Dreitürer mit kurzem oder Fünftürer mit langem Radstand.
Sehr großräumiger und reichhaltig ausgestatteter Innenraum mit Platz für bis zu sieben Personen.
In drei Ausstattungsstufen (Profi, Comfort und Elegance) erhältlich
Neu gestalteter Instrumententräger mit „Soft-Touch“-Oberfläche und neue Mittelkonsole
Weiches Alcantara oder Volllederausstattung im Patrol Elegance
Birdview-DVD-Navigationssystem optional erhältlich
Mit einer Gesamtlänge von 5,09 Metern, einer Breite von 1,94 Meter und einer Höhe von 1,85 Meter bleibt der Patrol einer der eindrucksvollsten und leistungsfähigsten Geländewagen seiner Klasse. Der Nimbus der Unverwüstlichkeit wird untermauert durch eine Watttiefe von 700 Millimetern und exzellente vordere und hintere Böschungswinkel.




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