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Citroen Grand C4 Picasso

Citroen Grand C4 Picasso
Die Weitwinkel-Panoramafrontscheibe und die großen vorderen Seitenfenster differenzieren ihn auf den ersten Blick und heben die Neuheit des Grand C4 Picasso „Visiospace“ hervor. Sein Charakter wird von der eigenwilligen Form der über ihre ganze Breite von den Blinkern unterstrichenen Scheinwerfer geprägt. Der entschlossene Ausdruck des Vorderwagens wird bekräftigt durch den breiten, durch Chromleisten bis zu den Scheinwerfern verlängerten Doppelwinkel der Kühlermaske. Diese stilistische Signatur, die sich auch im C4, C5 und C6 wieder findet, betont die Markenzugehörigkeit des neuen Modells.

Im Profil werden die großen verglasten Seitenflächen durch die dynamische Gürtellinie und die abgesetzte hintere Seitenscheibe betont. Das Fehlen einer in Wagenfarbe lackierten C-Säule erweckt den Eindruck einer durchgängigen Verglasung. Die in Verlängerung der Windschutzscheibe schwungvoll bis zum Heckspoiler durchgezogene Dachlinie bildet einen harmonischen Bogen.

Die augenfällige Heckpartie des Grand C4 Picasso wird von der innovativen Gestaltung seiner Heckleuchten bestimmt, deren Formen und gro? dimensionierte Leuchtbänder sich zu einer unverwechselbaren visuellen Signatur verbinden.

AUSSERGEWÖHNLICHE SICHT UND HELLIGKEIT

Als echter „Visiospace“ bietet der Grand C4 Picasso mit seiner außergewöhnlich großen verglasten Fläche allen Insassen hervorragende Aussicht. Das ungewöhnlich weite Sichtfeld erhöht den Fahrkomfort und leistet einen wertvollen Beitrag zur Sicherheit, indem es durch die Verdopplung des Blickwinkels den toten Winkel in der ¾-Sicht nach vorn erheblich verkleinert und zugleich das beste seitliche Blickfeld sowie die beste rückwärtige ¾-Sicht in diesem Segment bietet.

Außergewöhnliche Sicht aus jeder Perspektive

Eine Weitwinkel-Panoramafrontscheibe, die das Sichtfeld nach vorne verdoppelt


Als erstes Großserienmodell bietet der Grand C4 Picasso eine Weitwinkel-Panoramafrontscheibe an, die das Sichtfeld nach vorne verdoppelt. Der vertikale Blickwinkel (vom unteren bis zum oberen Rand der Windschutzscheibe) ist von 35° in einem herkömmlichen Van auf 70° erweitert worden. Um das Blickfeld zu vergrößern, ist der Dachquerträger gegenüber dem bei Kompaktvans üblichen Durchschnitt um mehr als 30 cm nach hinter verlegt worden, ohne die Steifigkeit der Karosserie zu beinträchtigen. Die Weitwinkel-Panoramafrontscheibe ist mit innovativen Sonnenschutzrollos ausgestattet.

Die beste ¾-Sicht nach vorn in seiner Klasse

Dank seiner großen vorderen Seitenfenster (mit 12 dm² Fläche pro Scheibe die größten, die es je in einem Kompaktivan gegeben hat) und seinen schlanken A-Säulen bietet der Grand C4 Picasso die beste ¾-Sicht nach vorn in seiner Klasse. Diese hervorragenden Sichtverhältnisse tragen zur Erhöhung des Komforts bei und leisten durch die deutliche Reduzierung des toten Winkels in der ¾-Sicht nach vorn einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit.

Die beste Seitensicht

In jeder Sitzreihe bietet der Grand C4 Picasso die besten Seitensicht im Kompaktvan-Segment: 65° in der 1. Reihe, 78° in der 2. Reihe und 38° in der 3. Reihe. Das große seitliche Blickfeld verstärkt das Gefühl von Geräumigkeit und Offenheit nach außen.

Die beste rückwärtige ¾-Sicht

Auch die hinteren Seitenscheiben des Grand C4 Picasso sind die größten in seiner Klasse und geben den Passagieren in der 3. Reihe ausgezeichnete Sicht. Mit dieser über 20 dm² großen hinteren Seitenscheibe bietet der Grand C4 Picasso die beste rückwärtige ¾-Sicht – ein echtes Plus beim Manövrieren.


Lichtdurchflutetes Interieur

Die größte verglaste Fläche seiner Klasse


Im Markt der Kompaktvans hat der Grand C4 Picasso die größte verglaste Fläche seiner Klasse (5,2 m? ohne Panoramaglasdach und 6,4 m? mit).
Die Weitwinkel-Panoramafrontscheibe, die vorderen Seitenscheiben und die besonders großzügige seitliche Verglasung geben nicht nur allen Insassen hervorragende Sicht, sondern lassen auch sehr viel Licht ins Wageninnere.

Das größte Panoramaglasdach seiner Klasse

Der Grand C4 Picasso kann auch mit einem Panoramaglasdach mit zusätzlicher Tönung ausgestattet werden. Mit 1,04 m² ist dieses Glasdach das größte in dieser Klasse. Mit ihm kommen alle Insassen in den Genuss einer wirklich außergewöhnlichen Sicht und Helligkeit.

Neuartige Beleuchtungssysteme schaffen ein warmes Ambiente und erleichtern das Leben

Mit 32 möglichen Lichtquellen geht der Grand C4 Picasso bei der Beleuchtung neue Wege, um ein warmes Ambiente zu schaffen und das alltägliche Leben zu erleichtern.

Warmes ambientes Licht

Licht – ob natürlich oder künstlich – ist ein integraler Bestandteil des Grand C4 Picasso. Das besondere Augenmerk der Designer galt der Nachtbeleuchtung.
Zahlreiche neuartige Lichtquellen tragen zur Schaffung eines sanften, warmen Ambientes bei. So strahlen Leuchtstreifen unter dem Mittelstreifen des Armaturenbretts, in den Türverkleidungen und im Dach ein sanftes, indirektes Licht aus, das mit Hilfe eines Bedienelements am Unterteil des Armaturenbretts regelbar ist. Diese Leuchten werden durch kleine LEDs an den Türgriffen und an der vorderen Deckenleuchte ergänzt.

Neuer Bildschirm mit individueller Einstellung der Farben und der angezeigten Informationen


Sämtliche Fahr- und Komfortinformationen sind auf einem zentralen Bildschirm in der Mitte des Armaturenbretts zusammengefasst, wodurch die Zahl der Anzeigefelder begrenzt wird. Entsprechend dem Ausstattungsniveau sind die Farben dieses Bildschirms sowie die Art der angezeigten Informationen individuell einstellbar. Die Wahl der Informationen erfolgt mit Hilfe eines Bedienelements neben dem Bildschirm oder der entsprechenden Taste auf der feststehenden Lenkradnabe. Der Bildschirmhintergrund ist gelb oder – entsprechend dem Ausstattungsniveau – zweifarbig, mit fünf möglichen Farbeinstellungen. Um die Helligkeit des Bildschirms allen Lichtsituationen anzupassen, ist sie – und das ist neu – sowohl am Tage als in der Nacht regelbar, mit Hilfe von zwei separaten Helligkeitsskalen, damit der Bildschirm jederzeit perfekt lesbar ist.

Neue nützliche Leuchten im Alltag

Um das Leben an Bord zu erleichtern, sind die herkömmlichen Lichtquellen durch neue Leuchten ergänzt worden:

- Den Passagieren stehen Leselampen in den Rückenlehnen der Vordersitze zur Verfügung. Um sie zu benutzen, braucht man lediglich das Tablett herunterzuklappen und den Lichtschalter zu betätigen.
- Um das Auffinden von Gegenständen zu erleichtern, werden die Ablagen in den Türen automatisch beleuchtet, sobald man sich ihnen mit der Hand nähert.
- Eine weitere Neuheit ist die aufladbare Kofferraum-Handleuchte, die zugleich als Kofferraumbeleuchtung dient. Als Handleuchte kann sie etwa 45 Minuten lang benutzt werden. Ihr Akku wird aufgeladen, sobald sie wieder in ihre Halterung eingesetzt wird und der Wagen fährt.

- Außen erleichtern automatische Seitenleuchten unter den Rückspiegeln das Ein- und Aussteigen bei Dunkelheit. Sie leuchten einen großen Bereich aus – ganz gleich, ob die Rückspiegel ausgestellt oder angeklappt sind – hauptsächlich in den Bereichen vor den Fahrer- und Beifahrertüren und etwas diffuser entlang der gesamten Länge des Wagens. Diese Seitenleuchten können Bestandteil einer automatischen Begleitbeleuchtung sein, die mit Hilfe des Bordcomputers aktiviert oder deaktiviert wird, oder sie können mit der per Fernbedienung einschaltbaren Beleuchtung kombiniert werden.


VORBILDLICHE GERÄUMIGKEIT

Als echter „Visiospace“ differenziert sich der Grand C4 Picasso durch sein ausgesprochen großzügiges Platzangebot. Dank seiner Architektur und seiner Abmessungen (Länge 4,59 m, Breite 1,83 m und Höhe 1,66 m) konnte sein Innenraum im Hinblick auf optimale Geräumigkeit gestaltet werden.

Viel Freiraum an den Vordersitzen

Die neue Auslegung des Fahrerplatzes und des Armaturenbretts verstärkt das Gefühl von Wohlbefinden und Geräumigkeit an Bord.

Innovativer Fahrerplatz

o In Verbindung mit dem neuen elektronisch gesteuerten Sechsganggetriebe oder dem Automatikgetriebe bleibt der Platz in der Mitte des Armaturenbretts frei, denn die Schaltung wird vom Lenkrad aus betätigt und die sonst übliche Mittelkonsole mit dem Schalthebel entfällt. Geschaltet wird mit Hilfe des Select-Drive Getriebewählhebels und mit Schaltwippen. Diese an der Lenksäule angebrachten Bedienelemente sind zusammen mit dieser in der Höhe und Reichweite verstellbar. Dadurch wurde es möglich, in der Mitte des Armaturenbretts ein großes Kühlfach einzubauen.

o Wie der C4 hat auch der Grand C4 Picasso ein in der Höhe und Reichweite verstellbares Lenkrad mit feststehenden Nabe. Auf dieser Nabe sind die Bedienelemente für die wichtigsten Komfortfunktionen und Fahrhilfen in unmittelbarer Reichweite des Fahrers zusammengefasst, wodurch der Benutzerkomfort deutlich verbessert wird.

Automatische elektrische Parkbremse

Dank der neuen automatischen elektrischen Parkbremse, deren Bedienelement auf dem Armaturenbrett angeordnet ist, entfällt auch der Handbremshebel zwischen den Vordersitzen.

Individuelle Bedieneinheiten der Klimaanlage an den äußeren Rändern des Armaturenbretts


Gleichzeitig ist die Klimaanlage durch den Einsatz von neuen Wärmeaustauschern kompakter gestaltet worden, und die Bedieneinheiten sind in unmittelbarer Reichweite des Fahrers und des Beifahrers an die äußeren Ränder des Armaturenbretts verlegt worden.

Bemerkenswertes Platzangebot für bis zu 7 Personen

Die drei Sitzreihen dieses neuen Kompaktvans bieten bis zu sieben Personen bequem Platz.

- Die Ellenbogenfreiheit des Grand C4 Picasso ist die beste in seiner Klasse und bleibt in den einzelnen Sitzreihen weitgehend gleich (1,51 m auf den Vordersitzen, 1,49 m in Reihe 2 und 1,35 m in Reihe 3).

- Der Abstand zwischen den Vordersitzen ist der größte in seinem Segment. Das begünstigt den Kontakt zwischen den Insassen auf den Vordersitzen und den Fondspassagieren und gibt dem Passagier auf dem Mittelsitz in der zweiten Reihe unbehinderten Ausblick durch die Panorama-Frontscheibe.

- Die Vordersitze sind über eine Länge von 21 cm verschiebbar und sowohl der Fahrersitz als auch der Beifahrersitz lassen sich um bis zu 50 mm erhöhen.
Die Hochstellung des Sitzes gibt dem Fahrer die Möglichkeit, seine Sitzposition von der für Limousinen typischen Sitzhöhe von 32,5 cm auf eine halbhohe Position (37,5 cm) zu erhöhen.

- Der Grand C4 Picasso übernimmt einen der wesentlichen Vorzüge des Xsara Picasso – drei gleich breite Sitze (45 cm) in Reihe 2. So ist der mittlere Passagier nicht auf einem zu schmalen Sitz zwischen den beiden äußeren Insassen „eingepfercht“. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass auch in der Mitte ein Kindersitz installiert werden kann. Die drei Sitze der 2. Reihe sind alle um 13 cm in Längsrichtung verschiebbar und haben verstellbare Rückenlehnen und Sitzpolster für optimalen Komfort.

- Ein weiterer vom Xsara Picasso übernommener Vorzug ist der flache Boden in der 2. Reihe, der die Bewegungen der drei Insassen erleichtert und ihren Komfort verbessert, insbesondere auf dem mittleren Sitz.

- Die großzügige Beinfreiheit in Reihe 2 ist die größte in dieser Klasse (zwischen 70 und 95 cm, entsprechend der Position der Vordersitze).

- In der dritten Sitzreihe finden zwei weitere erwachsene Passagiere bequem Platz. Ihr Sitzkomfort und ihre Beinfreiheit werden durch eine Vertiefung im Fahrzeugboden erheblich verbessert.


IDEENREICHE INNENAUSSTATTUNG

Einfache und schnelle Variabilität


Das Variabilitätskonzept des Grand C4 Picasso ist insbesondere im Hinblick auf die schnelle und einfache Umgestaltung des Innenraums entwickelt worden, wobei alle Sitze im Wagen bleiben. Dank seiner vielseitigen Konfigurationsmöglichkeiten mit bis zu 7 Sitzen passt er sich allen Wünschen der Insassen an.

- Die Sitze der 2. Reihe können mit einem Handgriff durch Ziehen eines Gurtes an der Seite der Rückenlehne auf den Fahrzeugboden geklappt werden, ohne die Kopfstützen abzunehmen.

- Die Sitze in Reihe 3 lassen sich durch Ziehen des Gurts im Unterteil der Rückenlehne ebenfalls sehr leicht zusammenklappen, ohne die Kopfstützen abzunehmen.

- Nach Einklappen der Sitze ist die Ladefläche des Kofferraums durchgängig und völlig flach bis zur Rückseite der Vordersitze.

- Die originelle Mechanik der Sitze in der 2. Reihe macht den Zugang zur 3. Reihe besonders einfach. Die Sitzfläche der äußeren Sitze in Reihe 2 wird bei Betätigung des Bedienelements automatisch hochgeklappt (wie ein Kinosessel); danach lässt sich der Sitz mit einer einfachen Handbewegung direkt gegen die Rückenlehne des Fahrer- oder Beifahrersitzes schieben.

Großer, vielseitig nutzbarer Kofferraum

Das großzügige Platzangebot für die Insassen geht nicht auf Kosten des Kofferraumvolumens. Entsprechend der Konfiguration des Innenraums ist auch der Kofferraum vielseitig konfigurierbar.

Die großzügigsten Kofferraumvolumen in seiner Klasse

- In der gängigsten Konfiguration, d.h. mit fünf Sitzen und eingeklappten Sitzen in Reihe 3 sowie bis zum Anschlag zurück geschobenen Sitze in Reihe 2, ist das Kofferraumvolumen unter der Abdeckung mit 576 Liter (VDA) das größte in dieser Kategorie. Wenn alle Sitze umgeklappt sind, erreicht das Kofferraumvolumen 1.951 Liter (VDA).

- Der Grand C4 Picasso hat auch die größte Breite zwischen den Radkästen in seiner Kategorie (1,17 m). Diese Breite bleibt über die gesamte Länge des Kofferraums die selbe und erleichtert damit den Transport von breiten rechteckigen Gegenständen.

- Die Laderaumlänge von 1,03 m kann bei bis zum Anschlag vorgezogenem Beifahrersitz auf 2,06 m verlängert werden.

- Die Höhe unter der Kofferraumabdeckung (55 cm) ist ebenfalls die beste in dieser Klasse und ermöglicht den sichtgeschützten Transport von relativ großen Gegenständen.

Praktisch und benutzerfreundlich

Der Kofferraum erweist sich dank seiner cleveren Einrichtung als sehr praktisch und benutzerfreundlich.

- Die separat zu öffnende Heckscheibe, mit der der Grand C4 Picasso ausgerüstet werden kann, erleichtert das Beladen bis zum Dachhimmel und den Zugang zum Kofferraum, wenn der Wagen auf engem Raum geparkt ist.

- Ein Netz zum Festzurren von hohen Gegenständen ermöglicht die optimale Nutzung des Ladevolumens ohne die Sicherheit der Insassen zu beeinträchtigen. Es kann hinter den Sitzen in Reihe 2 oder 1 angebracht werden, über die gesamte Höhe zwischen den eingeklappten Sitzen und dem Dachhimmel.

- In der siebensitzigen Konfiguration bietet der Kofferraum mehrere praktische Einrichtungen an, darunter die tiefen, 80 Liter großen geschlossenen Staufächer unter den Sitzen in Reihe 3. Durch Abnehmen der Abdeckungen dieser Fächer kann die Höhe des Kofferraums vergrößert werden, wobei die Bodenelemente dann dem Gepäck Halt geben.

- Das zusätzliche Ablagenetz lässt sich dank acht Befestigungshaken im Kofferraum in zahlreichen Konfigurationen einsetzen (flach am Boden, unter der Gepäckabdeckung usw.).

- In der siebensitzigen Konfiguration kann der Aufroller für die Gepäckabdeckung hinter den Sitzen in Reihe 3 verstaut werden. Die Abdeckung kann auch vertikal als Vorhang eingesetzt werden, womit der Kofferraum von der Fahrgastzelle getrennt und gegen Einblicke von außen geschützt ist.

Zahlreiche praktische Ablagen

Zusätzlich zu den üblichen Ablagen, insbesondere in den Türverkleidungen, sind überall im Interieur zahlreiche praktische, gut durchdachte Ablagen vorgesehen.

In den mit dem elektronisch gesteuerten Sechsganggetriebeoder Automatikgetriebe ausgerüsteten Versionen sind neben dem Fahrerplatz vier große Ablagen im Armaturenbrett angeordnet. Besonders praktisch ist das in der Mitte im Unterteil eingebaute Kühlfach, in dem Nahrungsmittel und Getränke kalt aufbewahrt werden können, selbst wenn die Klimaanlage das Interieur beheizt. Diese große Fach (5,4 l) kann z.B. eine 1,5 l Flasche und zwei 0,5 l Flaschen aufnehmen. In der Klappe dieses Fachs sind zwei Dosenhalter und ein kleines Tablett angebracht.

Die Rückenlehnen der Vordersitze sind mit neuen, praktischen Klapptabletts wie im Flugzeug ausgestattet, auf denen ein Notebook, Getränke, Spielzeug usw. abgestellt werden können. Diese Tabletts sind stilistisch und in der Form den Sitzlehnen angepasst, beeinträchtigen aber nicht die Beinfreiheit der Passagiere in der zweiten Reihe, denn sie werden nach unten geklappt und sind in einer in Kniehöhe eingezogenen Schale untergebracht.
Zusätzlich sind an der Rückseite der Vordersitze Ablagenetze angebracht.

Darüber hinaus stehen je nach Ausstattungsniveau weitere Ablagen zur Verfügung: eine niedrige Konsole zwischen den Vordersitzen, Ablagen unter den Vordersitzen und unter dem Boden in der 2. Reihe, hinter den Sitzen in der 2. und 3. Reihe, unter der Armlehne in der 3. Reihe, im Türrahmen der Heckklappe usw.

WOHLBEFINDEN FÜR ALLE INSASSEN

Der Komfort eines Wagens ist das Ergebnis einer komplexe Synthese der verschiedenen Leistungsmerkmale. Im Grand C4 Picasso ist jede Facette so ausgefeilt worden, dass sich alle Insassen in diesem Wagen wirklich wohl fühlen. Dabei wurde besonderer Wert auf den Federungskomfort gelegt, und auf alle Aspekte, die das Ambiente im Interieur bestimmen – Geräusch- und Klimakomfort ebenso wie der Geruchs- und Tastsinn.

Hervorragender Federungskomfort

Der Federungskomfort, auf den Citroën ganz besonderen Wert legt, ist in jeder Version des Grand C4 Picasso von höchstem Niveau. Die mechanische Federung kann in bestimmten Ausstattungsvarianten durch eine Luftfederung an der Hinterachse mit automatischer Niveauregulierungergänzt werden.

Die pneumatische Hinterachsfederung: eine Premiere in diesem Segment

o Vorteile


Die in bestimmten Ausstattungsvarianten verfügbare Luftfederung an der Hinterachse mit automatischer Niveauregulierungbietet eine Reihe von zusätzlichen Vorteilen:

- Vor allem verbessert sie den Komfort aller Insassen, indem sie die Elastizität der Federung verbessert und die von Unebenheiten der Fahrbahn bewirkten Erschütterungen des Wagens herausfiltert.

- Gleichzeitig ermöglicht sie die Beibehaltung einer konstanten Bodenfreiheit bei jeder Zuladung. Damit bleiben der Fahrkomfort, die Straßenlage und damit auch die Sicherheit bei jedem Ladezustand des Wagens voll erhalten.

- Die Luftfederung an der Hinterachse mit automatischer Niveauregulierungmacht es auch möglich, bei stehendem Wagen die Ladekante anzuheben oder abzusenken, um das Beladen zu erleichtern. Das geschieht ganz einfach mit Hilfe eines langen Drucks auf das Bedienelement im Kofferraum. Während des Anhebens bzw. Absenkens ertönt ein Warnsignal. So lässt sich die Höhe der Ladekante zwischen 50 und 64 cm verstellen. Nach erfolgtem Beladen gibt es zwei Möglichkeiten zur Wiederherstellung der ursprünglichen Bodenfreiheit: automatisch nach Anfahren des Wagens, wenn seine Geschwindigkeit 10 km/h überschreitet, oder manuell durch zweifaches Drücken des Bedienelements. Eine Taste zum Sperren dieser Funktion ist ebenfalls im Kofferraum vorgesehen, um z. B. bei einem Radwechsel die Federung zu blockieren.

o Funktionsweise

Das Luftfederungssystem umfasst:

- einen Rechner,
- eine „Luftversorgungseinheit“, deren Hauptbestandteile ein Kompressor und drei Magnetventile sind,
- zwei Höhensensoren,
- zwei pneumatische Kissen.

Die Höhensensoren messen den Abstand zum Federungsanschlag. Registrieren sie eine Veränderung dieses Abstands, d.h. eine Veränderung der Bodenfreiheit des Wagens, melden sie dies dem Rechner. Dieser sendet dann einen Befehl an den Kompressor, diesen Abstand zu korrigieren, um die gewünschte Bodenfreiheit des Wagens wieder herzustellen.

Wenn sich die Bodenfreiheit verringert hat, öffnen sich die Magnetventile, um Luft in die Pneumatikkissen zu lassen. Damit wird das Fahrzeug auf die vorgegebene Höhe gebracht (und der erforderliche Abstand zum Federungsanschlag wird wieder hergestellt).
Das System kann auch „Luft ablassen“, wenn die gemessene Veränderung nicht einer Verringerung der Bodenfreiheit sondern einer geringeren Zuladung entspricht. Der Informationskreislauf ist der selbe, und eines der Elektroventile lässt Luft aus den Pneumatikkissen ab.

Die Höhensensoren messen unabhängig voneinander das Verhalten der beiden Fahrzeugseiten, und die Magnetventile werden ebenfalls unabhängig gesteuert, wodurch eine feinstufige Regelung der Bodenfreiheit auf beiden Seiten des Wagens ermöglicht wird.

Aus Sicherheitsgründen ist die automatische Niveaureguliergung abgeschaltet, wenn eine der Türen geöffnet ist.

Optimaler Temperaturkomfort

Die neu entwickelte Klimaanlage ist speziell auf die Besonderheiten des Grand C4 Picasso (großer Innenraum und großflächige Verglasung) abgestimmt worden.

Automatische Vierzonen-Klimaanlage

Der Grand C4 Picasso kann mit einer automatischen Vierzonen-Klimaanlage ausgestattet werden. Die individuelle Regelung der Luftströme in Reihe 2 erfolgt mit Hilfe der links und rechts auf halber Höhe der B-Säulen angeordneten Bedienelemente.


Die „Rest“-Funktion : Ventilation bei abgeschaltetem Motor


Mit der „Rest“-Funktion im Grand C4 Picasso ist es möglich, bei kurzen Halten die Ventilation auch bei abgeschaltetem Motor weiterlaufen zu lassen (entsprechend dem Batterieladezustand bis zu 8 Minuten). Diese zur automatischen Klimaanlage gehörende Funktion wird mit einer Taste auf der Bedieneinheit des Fahrers eingeschaltet und ist bis zu 30 Sekunden nach Abschalten des Motors verfügbar.

Zusätzliche Klimaanlage

Der Grand C4 Picasso ist auch der einzige Kompaktvan, der (je nach Land) mit einer zusätzlichen Klimaanlage angeboten wird. Diese Anlage verteilt Luft in der 2. und 3. Reihe sowie im Kofferraum. Gegenüber einer Vierzonen-Klimaanlage können die Passagiere in der zweiten Reihe ebenfalls die Temperatur regeln, mit Hilfe eines kleinen spezifischen Bedienfeldes mit Bildschirm. Die Luftkanäle ermöglichen dann die Verteilung der Luft in Reihe drei, wo spezielle Luftausströmer für die Insassen vorgesehen sind, und im Kofferraum.

Neue Zusatzheizung

In Ländern mit kaltem Klima kann der Grand C4 Picasso auch mit einer neuen Zusatzheizung ausgestattet werden, die bei den Dieselversionen mit Rückgewinnung der Auspuffwärme arbeitet. Die Zusatzheizung dient dazu, in besonders kaltem Wetter das Aufheizen des Innenraums und das Abtauen der Scheiben zu beschleunigen. Dieses innovative, umweltfreundliche System gewinnt die vom Auspuff abgestrahlte Wärme durch einen um den Auspuffstrang gelegten Wasserkreislauf zurück.

Geräuschkomfort von höchstem Niveau

Von Anfang an ist bei der Entwicklung des Grand C4 Picasso alles getan worden, um an Bord des Wagens einen Geräusch- und Vibrationskomfort von höchstem Niveau zu erreichen.

Die Karosseriestruktur wurde speziell im Hinblick auf die weitgehende Einschränkung der Resonanz ihrer Blechtafeln ausgelegt – eine der Hauptquellen von Dröhngeräuschen. So ist beim Tiefziehen der Karosseriebleche darauf geachtet worden, dass die Verformung auf das unbedingt nötige Ausmaß beschränkt wurde, und einige Elemente sind schalldämmend behandelt worden, insbesondere die Hohlräume. Auch die Windschutzscheiben durchlaufen serienmäßig eine schalldämmende Behandlung.

Innovative Struktureinsätze

Zusätzlich hat der Einbau von innovativen Struktureinsätzen (Verbundelemente aus Polyamid und Strukturschaum) an den wichtigsten Knotenpunkten der Struktur es ermöglicht, die Verformung von Hohlräumen zu verhindern und damit durch Versteifung der Karosserie den Vibrationskomfort zu verbessern.

Neue Hydraulikelemente an der Hinterachse

Gleichzeitig hat der Einsatz von neuen vorderen Hydraulikelementen an der Hinterachse sowohl eine Dämpfung des Fahrgeräuschs als auch des Ratterns beim Überfahren von Hindernissen bewirkt.

Besondere Sorgfalt wurde bei der Schallisolierung des Motorraums aufgewandt, insbesondere an der Spritzwand.

Verbundglasseitenscheiben: eine Neuheit in diesem Segment

Zusätzlich zu der serienmäßigen schalldämmenden Windschutzscheibe bietet der Grand C4 Picasso als Wunschausstattung erstmals in dieser Fahrzeugkategorie Verbundglas-Seitenscheiben an. Diese Scheiben tragen zur Filterung der Fahrtwindgeräusche und äußeren Lärms bei und verbessern damit deutlich den Geräuschkomfort.

Der Windgeräuschpegel ist ebenfalls weitgehend reduziert worden, insbesondere durch die windschnittige Karosserieform und die doppelten Dichtungen an den Türen und der schalldämmenden Windschutzscheibe.

Optimale Luftqualität und angenehme Duftnoten

Damit auch feine Nasen zu ihrem Recht kommen, ist im Grand C4 Picasso alles getan worden, um die optimale Qualität der Luft im Interieur zu sichern und ein angenehmes Geruchsambiente zu schaffen.

Der Luftqualitätssensor

Bei schlechter Qualität der Außenluft schaltet ein vor dem Lufteinlass für den Innenraum positionierter Verschmutzungssensor automatisch auf Umluft um und schließt die Lufteinlassklappe. Dieses System, das bei bestimmten Ausstattungsvarianten serienmäßig angeboten wird, verhindert das Eindringen von Schadstoffen in den Innenraum, sobald der Sensor eine zu hohe Verschmutzung der Außenluft erkennt.

Der Innenraum-Parfumspender

Wie beim C4 sorgt ein stilistisch perfekt integrierter Innenraum-Parfumspender (serienmäßig in bestimmten Ausstattungsvarianten) über zwei mittlere Luftausströmer für die gleichmäßige Verteilung eines angenehmen, subtilen Parfums im Innenraum. Ein Stellrad erlaubt eine feinstufige Regelung der Intensität des ausgeströmten Duftes oder auch die Abschaltung des Systems. Zur Wahl stehen verschiedenen Parfums, unter denen jeder die Duftnoten findet, die seinem Geschmack entsprechen. Zwei neue Parfums sind speziell für den C4 Picasso entwickelt worden: Mangue des Iles sowie ein Anti-Tabak Parfum mit geruchsabsorbierender Aktivformel.

Neuartige Sonnenschutzrollos

Die Rückversetzung des Dachquerträgers bis über den Kopf des Fahrers hat eine völlig neue Auslegung des Sonnenschutzsystems erforderlich gemacht, das sich an Vorrichtungen aus der Luft- und Raumfahrt und aus Hochgeschwindigkeitszügen inspiriert.

Die beiden Sonnenschutzrollos für den Fahrer und Beifahrer sind unabhängig voneinander individuell einstellbar und bestehen jeweils aus einem Rollo, an dessen Ende eine Sonnenblende angebracht ist. Die Rollos sind im Dachquerträger aufgerollt und werden manuell heruntergezogen, geführt von einer von der Windschutzscheibe abgesetzten mittleren Schiene und einer vollständig in das Dach integrierten seitlichen Schiene. Entlang dieser Schienen können sie in jede beliebige Position geschoben werden, wodurch sich zahlreiche Einstellmöglichkeiten bieten.

Da diese Rollos völlig opak sind und kein Licht durchlassen, ist der Schutz ebenso wirksam wie bei einem durchgängigen Dach. Bei bis zum Anschlag herunter gezogenen Rollos entsprechen die Größe der Windschutzscheibe und das Sichtfeld dem, was man aus herkömmlichen Vans kennt.

Zur Vervollständigung des Blendschutzes ist am Ende eines jeden Rollos eine großformatige traditionelle Sonnenblende angebracht, die sich wie gewohnt nach vorne oder zur Seite klappen lässt und mit einen Make-up-Spiegel sowie einem Kartenhalter ausgestattet ist.

Je nach Ausstattungsniveau werden die Wärmeisolierung und der Schutz gegen Sonneneinstrahlung durch eine wärmeabweisende Windschutzscheibe ergänzt.

Als einziger Van bietet der Grand C4 Picasso auch eine elektrisch betätigte Jalousie für das Panoramaglasdach an. Die wärmeisolierende Wirkung dieser Jalousie ist der eines herkömmlichen Dachhimmels vergleichbar. Der Drehschalter am Dachquerträger erleichtert die Bedienung und ermöglicht die Wahl von neun Positionen. Die Jalousie ist mit einer Einklemmsicherung ausgestattet. Wenn der Wagen in der Sonne geparkt ist, genügt ein langer Druck auf die Fernbedienung, um die Jalousie nach Verriegelung der Türen zu schließen.

Ergänzend zur serienmäßigen Tönung der Heckscheibe können auch die Türfenster in Reihe zwei und die hinteren Seitenscheiben eine zusätzliche Tönung erhalten. Gegenüber der normalen Tönung trägt die zusätzliche Tönung zur Senkung der Temperatur im Fond bei und bietet zugleich guten Blendschutz. In Verbindung mit der zusätzlichen Tönung oder separat kann der C4 auch mit Sonnenschutzrollos auf diesen Scheiben ausgestattet werden – je nach Ausstattungsvariante und Land serienmäßig oder als Wunschausstattung. Die Aufroller sind stilistisch komplett in die Türfriese in der 2. Reihe, die Seitenwandelemente in Reihe 3 und die Verkleidung der Heckklappe integriert. Dank ihrer Gitterstruktur geben die Rollos freien Ausblick nach außen und schützen die Fondpassagiere gegen Sonneneinstrahlung, wodurch der Komfort im Fond erheblich verbessert wird.

HiFi-Paket

Der Grand C4 Picasso bietet als einziger Kompaktvan ein komplettes HiFi-System an. Dieses in Zusammenarbeit mit Philips entwickelte System vermittelt den Insassen ein Klangerlebnis von hohem Niveau. Die akustischen Parameter der Audioanlage sind speziell dem Interieur des Grand C4 Picasso angepasst worden.
Das HiFi-Paket umfasst 8 spezifische, im Interieur verteilte Lautsprecher, einen Hochleistungs-Digitalverstärker, eine Bassbox sowie einen MP3-kompatiblen CD-Player.

DVD Entertainment Paket

Das DVD Entertainment Paket umfasst zwei voneinander unabhängige Bildschirme und einen DVD-Player mit doppelter Anschlussplatine in einer spezifischen flachen Konsole. Die Bildschirme im Oberteil der Vordersitz-Rückenlehnen sind neigungsverstellbar und können hinter den Klapptabletts versenkt werden. So sind sie von außen nicht sichtbar und gut geschützt, wenn sie nicht benutzt werden. Die beiden Anschlussplatinen haben jeweils drei Eingänge (2 x Audio und 1 x Video) für den Anschluss von Spielkonsolen, DV-Videokameras usw. Zwei drahtlose Kopfhörer mit Kanalwahlschalter ermöglichen das Umschalten von einem Bildschirm auf den anderen.

AUSRÜSTUNGEN DIE DAS TÄGLICHE LEBEN ANGENEHMER MACHEN

Fahrhilfen, die in diesem Segment neu oder selten sind


Der Grand C4 Picasso unterstützt seinen Fahrer mit einer Reihe von Hilfssystemen, die in diesem Segment neu oder noch selten sind und die das Fahren einfacher, sicherer und unbesorgter machen.

Automatische elektrische Parkbremse (Serienausstattung)

Für mehr Komfort und Sicherheit ist der Grand C4 Picasso serienmäßig und in Verbindung mit allen Motoren mit einer elektrischen Parkbremse ausgerüstet, die bei Abschalten des Motors automatisch anzieht. Entsprechend der Neigung der Fahrbahn bestimmt ein mit dem ESP gekoppelter Rechner die zum Halten des Wagens erforderliche Bremskraft. Die ständige Überwachung des Systems ermöglicht bei Bedarf eine Anpassung der Bremskraft (z. B. beim Beladen des Fahrzeugs am Hang oder bei starken Temperaturschwankungen). Die Parkbremse wird automatisch gelöst, wenn an den Rädern das zur Fortbewegung des Fahrzeugs erforderliche Drehmoment erreicht ist.

Das Anziehen oder Lösen der Parkbremse erfolgt auf für den Fahrer unbemerkbare Weise. Es wird durch eine Anzeige auf dem Multifunktionsbildschirm signalisiert, sowie durch das Symbol P, das 30 Sekunden lang auf dem Kombiinstrument und dem Bedienelement der Bremse aufleuchtet.

Bei Bedarf übernimmt das für den Fahrer griffgerecht in der Mitte des Armaturenbretts angeordnete elektrische Bedienelement alle Funktionen der herkömmlichen Feststellbremse. So genügt z. B. ein Zug an der Schaltwippe, um den Wagen bei nicht abgeschalteter Zündung festzustellen. Das Lösen erfolgt immer automatisch und gibt dem Fahrer damit eine effiziente Hilfe beim Anfahren oder Manövrieren am Hang.

Außerdem können das automatische Anziehen oder Lösen über ein Menü auf dem Multifunktionsbildschirm abgeschaltet werden, wobei die Berganfahrhilfe jedoch beibehalten wird. Die Abschaltung wird dem Fahrer durch eine ständig leuchtende gelbe Lampe auf dem Kombiinstrument angezeigt. Die Abschaltfunktion macht es möglich, in bestimmten kalten Regionen oder während der Wintermonate die Bremsen nicht anzuziehen, wenn die Gefahr besteht, sie aufgrund von eingefrorenen Bremssatteln nicht wieder lösen zu können.
Aus Sicherheitsgründen kann die elektrische Parkbremse manuell nur dann gelöst werden, wenn der Fahrer den Fuß auf dem Bremspedal hat.

Berganfahrhilfe (Serienausstattung)


Um das Anfahren und Manövrieren am Hang zu erleichtern, ist der Grand C4 Picasso zusätzlich zur automatischen Parkbremse mit einer Berganfahrhilfe ausgestattet. Dieses System gehört bei allen Motorisierungen zur Serienausstattung. Es hält den Wagen bis zu 2 Sekunden nach Freigabe des Bremspedals am Hang, und gibt dem Fahrer so die Möglichkeit, den Fuß in aller Ruhe von der Bremse zu nehmen und aufs Gaspedal zu treten, ohne dass sein Wagen zu rollen beginnt. Die Hilfsfunktion wird bei 3 % Steigung aktiviert und wirkt beim Anfahren auf ansteigernder oder abschüssiger Fahrbahn – im Vorwärtsgang ebenso wie im Rückwärtsgang.

Parklückendetektor

Der Grand C4 Picasso ist der erste Wagen, in dem für bestimmte Ausstattungsvarianten ein Parklückendetektor angeboten wird. Dieses System benachrichtigt den Fahrer, sobald es eine den Abmessungen des Wagens entsprechende Parklücke gefunden hat und informiert ihn über die Schwierigkeit des Einparkmanövers. Die beiden Ultraschallsensoren des Systems sind an den äußeren Enden des vorderen Stoßfängers angeordnet.

- Zur Aktivierung des Systems braucht der Fahrer lediglich die Taste (P) auf der feststehenden Lenkradnabe zu drücken.

- Danach zeigt er dem System durch Betätigung des linken oder rechten Blinkers die zu vermessende Seite an.

- Anschließend braucht er lediglich mit maximal 20 km/h entlang der Reihe der bereits geparkten Wagen zu fahren. Die Messung endet, wenn der Vorderwagen an dem eventuellen Parkplatz vorbeigefahren ist (Lücken mit einer Länge von unter 4 m und über 7 m werden nicht berücksichtigt). Ist eine Lücke gefunden worden, wird eine Nachricht auf dem Multifunktionsbildschirm angezeigt, begleitet von einem Tonsignal, um den Fahrer über das Messergebnis zu informieren: Parken möglich, schwierig oder nicht ratsam.

Die Funktion wird auf folgende Weise abgeschaltet:

- manuell durch eine erneuten Druck auf die Parklückenmesstaste am Lenkrad,
- automatisch beim Einlegen des Rückwärtsgangs,
- nach 5 Minuten, wenn keine Messung verlangt worden ist,
- wenn die Geschwindigkeit mehr als eine Minute lang über 70 km/h beträgt,
- bei Abschalten der Zündung.

Fährt der Fahrer zeitweilig schneller als 20 km/h, wird die Funktion nicht deaktiviert. Eine Messung ist möglich, sobald der Wagen weniger als 20 km/h fährt.

Vordere und hintere Einparkhilfe

Das Parklückendetektor wird durch die vordere und hintere Einparkhilfe ergänzt – ein System, das den Fahrer besonders wirksam unterstützt.
Die im vorderen und hinteren Stoßfänger platzierten Sensoren des Systems erkennen Hindernisse in der Nähe des Fahrzeugs. Der Fahrer wird durch akustische Warnsignale in den jeweiligen Lautsprechern sowie die Darstellung des Manövers auf dem Mehrfunktionsdisplay am Armaturenbrett präzise über etwaige Hindernisse im Erkennungsbereich informiert.

Der AFIL-Spurassistent

Zusätzlich kann der Grand C4 Picasso wie der C4, der C5 und der C6 mit dem AFIL-Spurassistenten (AFIL = Alarm bei Fahrbahnabweichung per Infrarot-Linienerkennung) ausgestattet werden, einem der weltweit ersten Systeme zur Bekämpfung der Ermüdung am Steuer.
Diese Fahrhilfe erkennt auf Autobahnen oder Schnellstraßen bei einer Geschwindigkeit über 80 km/h die unbeabsichtigte Überquerung von (durchgängigen oder gestrichelten) Fahrbahnmarkierungslinien, wenn der Blinker nicht eingeschaltet ist.
In diesem Falle wird der unaufmerksame Fahrer durch eine Rüttelvorrichtung im Sitzpolster auf der Seite, auf der die Linie überquert worden ist, gewarnt, um ihm die Möglichkeit zu geben, rechtzeitig zu reagieren.

Bi-Xenon Kurvenlicht

Der Grand C4 Picasso kann auch mit Bi-Xenon Kurvenlicht ausgerüstet werden, das für die optimale Ausleuchtung der Fahrbahn in Kurven sorgt.
Diese intelligenten Scheinwerfer, die aus einem mitlenkenden Bi-Xenon Modul mit Abblend- und Fernlicht bestehen, sorgen in der Nacht oder bei schlechtem Wetter für optimale Sicht in Kurven. Das Straßenprofil ist gut sichtbar und der Fahrer kann andere Straßenbenutzer oder eventuelle Hindernisse früher erkennen – ein wesentlicher Vorteil für die Sicherheit, besonders wenn man bedenkt, dass der Wagen bei 110 km/h jede Sekunde mehr als 30 m zurücklegt.

Geschwindigkeitsregler und -begrenzer (Serienausstattung)

Der im Citroën-Modellprogramm weit verbreitete Geschwindigkeitsregler und -begrenzer vervollständigt auch die Komfort- und Sicherheitsausstattung des C4Grand C4 Picasso.
Der Geschwindigkeitsregler macht es möglich, die Geschwindigkeit des Wagens immer auf dem programmierten Tempo zu halten, ohne dass der Fahrer Gas zu geben braucht.
Mit dem Geschwindigkeitsbegrenzer programmiert der Fahrer eine Höchstgeschwindigkeit, die der Wagen nicht überschreitet. Will er jedoch in bestimmten Situationen schneller fahren, z. B. beim Überholen, genügt es, das Gaspedal kurzzeitig voll durchzutreten (Kick Down).
Der Fahrer stellt seine Geschwindigkeitsvorgaben für den im Grand C4 Picasso serienmäßigen Geschwindigkeitsregler und -begrenzer ganz einfach mit Hilfe eines Bedienelements auf der feststehenden Lenkradnabe ein. Die gewählte Geschwindigkeit kann auf dem Kombiinstrument angezeigt werden, ebenso wie der Betriebszustand (Ein/Aus) jedes der beiden Systeme.

Reifendrucküberwachung

Die bereits im C4, C5, C6 und im C8 eingesetzte Reifendrucküberwachung ist ein weiterer Beitrag zur Verbesserung der passiven Sicherheit des Grand C4 Picasso. Das System misst den Reifendruck der vier Räder. Jeder Reifen ist mit einem Drucksensor und einem Sender ausgerüstet, der die Informationen an den Zentralrechner überträgt.
Sobald der Druck eines Reifens unter den Sollwert abfällt, wird der Fahrer durch eine Warnung auf dem Multifunktionsdisplay sowie ein akustisches Warnsignal informiert. Im Falle einer Reifenpanne leuchtet zusätzlich die Stop-Lampe auf. So ermöglicht das System die frühzeitige Erkennung eines Reifendruckverlusts, der die Stabilität des Wagens und die Sicherheit der Insassen beeinträchtigen könnte.

Neben der Verbesserung der Sicherheit trägt die ständige Reifendrucküberwachung und das sich daraus ergebende regelmäßigere Aufpumpen der Reifen auch zur Reduzierung des Fahrgeräuschs, des Kraftstoffverbrauchs und des Reifenverschleißes bei.

Mit der Bluetooth-Freisprecheinrichtung in aller Sicherheit telefonieren

Um im Auto zu telefonieren, ohne die Augen von der Straße oder eine Hand vom Lenkrad zu nehmen, kann der Grand C4 Picasso mit einer Bluetooth-Freisprecheinrichtung ausgestattet werden.

Mit der drahtlosen Freisprechanlage kann der Fahrer im Wagen telefonieren, während sein Handy in der Tasche bleibt. Dazu benutzt er die griffgerecht am Lenkrad angeordnete Taste und das Mikrofon im Dach. Der Gesprächspartner ist über das Audiosystem des Grand C4 Picasso hörbar.

Der Fahrer kann die im Verzeichnis seines Handys gespeicherten Namen seiner Gesprächspartner mit Hilfe der Lenkradbedienung auswählen, oder die Spracherkennungsfunktion benutzen, um einen Anruf zu machen. Das Telefonverzeichnis und der Name des Gesprächspartners werden auf dem Multifunktionsdisplay angezeigt.

Entspannteres Fahren mit dem NaviDrive System

Das NaviDrive System mit großem 7-Zoll-Farbbildschirm im Format 16:9 kombiniert ein integriertes, Bluetooth-kompatibles GSM-Telefon mit Audiofunktionen (Radio, MP3 Player, 5-CD-Wechsler) und GPS. Die wichtigsten Funktionen werden über Bedienelemente am Lenkrad gesteuert, mit denen außerdem Spracherkennung und Synthesestimme aktiviert werden können. Das System kann auch über das Bedienfeld der hinter einer klappbaren Radioabdeckung in das Armaturenbrett integrierten NaviDrive Einheit gesteuert werden. Die im Handschuhfach abgebrachte Audio-Video-Buchsen ermöglicht den Anschluss von mobilen Geräten.
NaviDrive bietet darüber hinaus eine Reihe von zusätzlichen Dienstleistungen an und gibt dem Kunden Zugang zu Service-Funktionen wie Citroën Notruf, Citroën Assistance und Citroën online.
In Kombination mit den GPS- und Telefonfunktionen ermöglicht der Citroën Notruf beispielsweise die Lokalisierung des Fahrzeugs im Fall eines Unfalls oder eines Unwohlseins des Fahrers, sowie den Zugang zu den Diensten eines Call-Centers.


Tankklappe mit automatischer Öffnung erleichtert das Tanken

Um dem Autofahrer das Tanken zu erleichtern und alle Unannehmlichkeiten bei der Handhabung des Tankverschlusses zu vermeiden ist der C4 mit einer neuen, schraubverschlusslosen Tankklappe mit automatischer Öffnung ausgerüstet. Ein einfacher Druck auf eine links unten am Fahrerplatz angeordnete Taste bewirkt die vollständige Öffnung der Tankklappe. Durch Einführen der Zapfpistole öffnet der Fahrer den Klappverschluss, der den herkömmlichen Schraubverschluss ersetzt und für die Dichtigkeit des Systems sorgt. Nach Beendigung des Tankens braucht nur noch die Tankklappe geschlossen zu werden. Um ein versehentliches Öffnen während der Fahrt zu verhindern, ist das Bedienelement bei mehr als 10 km/h nicht wirksam.

FAHRVERGNÜGEN

Benzinmotoren


Die Basismotorisierung des Grand C4 Picasso als Benziner ist der 1.8i 16V, mit dem bereits der Citroën C5 ausgerüstet ist. Er leistet 92 kW (125 PS) und entwickelt ein Drehmoment von 170 Nm bei 3.750/min.

Er ist bereits im unteren Drehzahlbereich sehr elastisch und wird mit 5-Gang-Schaltgetriebe geliefert. Der Schalthebel für die Gangschaltung ist auf dem Armaturenbrett angeordnet – eine Anordnung die von den Besitzern des Xsara Picasso sehr geschätzt wird.

Der zweite für den Grand C4 Picasso angebotene Benzinmotor wurde im September 2004 im C5 eingeführt. Dieser Zweiliter-Sechzehnventiler leistet 103 kW (140 PS) und entwickelt ein maximales Drehmoment von 200 Nm bei 4.000/min. Dieser Motor hat einen stufenlos variablen Ventiltrieb (VVT), der bei jeder Drehzahl für die optimale Füllung der Brennräume sorgt.
Er kann mit dem neuen elektronisch gesteuerten Sechsganggetriebeund, je nach Land, mit einem 4-Gang-Automatikgetriebe gekoppelt werden.

Dieselmotoren

Der HDi 110 Motor ist serienmäßig mit FAP-Partikelfilter ausgerüstet. Mit einem Hubraum von 1.560 cm3 und 16 Ventilen leistet er 80 kW (109 PS) und erreicht ein Drehmoment von 240 Nm ab 1.750/min. Dieses Drehmoment kann mit der Overboost-Funktion, die kurzzeitig den Ladedruck erhöht, auf 260 Nm gesteigert werden.

Entsprechend dem Ausstattungsniveau kann der HDi 110 FAP mit dem 5-Gang-Schaltgetriebe oder dem neuen elektronisch gesteuerten Sechsganggetriebegekoppelt werden.

Der serienmäßig mit FAP-Partikelfilter ausgerüstete HDi 135 Diesel leistet 100 kW (136 PS) bei 4.000/min. In Kombination mit dem neuen elektronisch gesteuerten Sechsganggetriebeentwickelt er ein Drehmoment von 270 Nm bei 2.000/min.
Der HDi 135 FAP hat wie der HDi 110 FAP ein Einspritzsystem der zweiten Generation, das mit einem Turbolader mit variabler Einlassgeometrie arbeitet.

Fahrkomfort und geringerer Verbrauch mit dem neuen elektronisch gesteuerten Sechsganggetriebe

Jetzt in Verbindung mit drei Motoren


Der Grand C4 Picasso wird schon bei seiner Einführung mit dem neuen elektronisch gesteuerten Sechsganggetriebeangeboten, das seit Juni 2006 für die C4 Limousine und das Coupé C4 HDi 109 lieferbar ist. Im Grand C4 Picasso wird der Einsatzbereich dieses neuen Getriebes erweitert, denn jetzt ist es in Verbindung mit dem 2.0 i 16V Benziner (140 PS) sowie den Dieseln HDi 110 FAP und HDi 135 FAP verfügbar.

Das elektronisch gesteuerte Sechsganggetriebe ist eine echte Alternative zu herkömmlichen Schaltgetrieben und Schaltautomaten, sowohl aufgrund des Fahrvergnügens, das es vermittelt, als auch im Hinblick auf seinen geringen Verbrauch und seinen attraktiven Preis.

Das automatisierte Schaltgetriebe ist eine Einheit, die aus einem 6-Gang-Schaltgetriebe und einem elektrohydraulischen Betätigungssystem für die Aktuatoren besteht. Durch den Einsatz dieser Vorrichtung werden die Reaktionszeiten verkürzt und die Schaltvorgänge besser gesteuert, womit die Gangwechsel schneller und flüssiger werden.

Fahrvergnügen mit manuellem Schalten und im Automatikbetrieb

Im Grand C4 Picasso haben die mit dem elektronisch gesteuerten Sechsganggetriebeausgerüsteten Versionen Schaltwippen am Lenkrad sowie einen Select Drive Getriebewählhebel an der Lenksäule. Diese Anordnung ist besonders ergonomisch, denn alle Bedienelemente sind in jeder Fahrposition in unmittelbarer Reichweite des Fahrers, und die gesamte Einheit lässt sich in der Höhe und im Abstand verstellen. Der Getriberwälhebel hat die Positionen M, A, N und R.

Das elektronisch gesteuerte Getriebe gibt dem Fahrer die Wahl zwischen zwei Fahrweisen: Handschaltung oder Automatik. Ganz nach Wunsch oder entsprechend der Verkehrssituation – Straße, Autobahn, Stadtverkehr oder Stau – kann er jederzeit von einer Betriebsart auf die andere umschalten.

Im manuellen Betrieb wählt der Fahrer den Zeitpunkt des Gangwechsels mit Hilfe der Schaltwippen am Lenkrad, braucht dabei jedoch keine Kupplung zu betätigen. Der eingelegte Gang wird ständig auf dem Kombiinstrument angezeigt.

Um das typische Handschaltgefühl beizubehalten, leistet das Getriebe keine Unterstützung beim Hochschalten (wenn der Fahrer nicht schaltet, kann er bis zum Grenzdrehzahlbereich beschleunigen).

Für optimalen Komfort kann das Getriebe bei Verlangsamung des Wagens und beim Bremsen vor der Straßenkreuzung oder an der Ampel automatisch bis in den 1. Gang zurückschalten. Das automatische Zurückschalten erfolgt in Abhängigkeit von mehreren Kriterien, die vom Rechner geprüft werden (zu niedrige Drehzahl, Steigung, sportliches Fahren usw.).

Im Automatikbetrieb werden die Gangwechsel elektronisch gesteuert, um den Fahrkomfort und den Verbrauch zu optimieren. Wenn der Fahrer diese Betriebsart wählt, wird auf dem Kombiinstrument zusätzlich zum eingelegten Gang ein A angezeigt.

Der Getrieberechner wählt dann den am besten geeigneten Gang anhand der auto-adaptiven Schaltkennlinien, die entsprechend dem Fahrstil des Fahrers, dem Streckentyp, der Zuladung des Wagens und den Bodenhaftungsbedingungen definiert werden.

So verhindert das System Situationen mit zu hoher oder zu niedriger Drehzahl und begünstigt ein wirtschaftliches Fahrverhalten mit möglichst sparsamem Verbrauch. Die optimierte Steuerung der Gangwahl bewirkt je nach Fahrzyklus eine Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs gegenüber einem Handschaltgetriebe in der Größenordnung von 3 bis 5 %.
Wenn der Fahrer in bestimmten Situationen wieder die Kontrolle über das Getriebe übernehmen will (z. B. in einer Gefahrensituation oder beim Überholen), braucht er dazu nur eine der Schaltwippen zu betätigen, und sein Schaltwunsch wird sofort ausgeführt. Ohne weitere manuelle Eingriffe des Fahrers wird der Automatikbetrieb kurze Zeit später (nach etwa 20 Sekunden) wieder aktiviert.

Sechs Gänge für mehr Flexibilität und geringeren Verbrauch


Die Auslegung des elektronisch gesteuerte Getriebes mit sechs Gängen ermöglicht die optimale Nutzung der Qualitäten des Motors und sorgt ungeachtet der Betriebsart – manuelles Schalten oder Automatikbetrieb – für ein perfektes Ansprechverhalten und den schonenden Betrieb des Getriebes sowie eine Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs und der Geräuschentwicklung.

Elektro-hydraulische Aktuatoren für flüssiges, schnelles Schalten

Dank des Einsatzes von neuen elektro-hydraulischen Aktuatoren zeichnet sich das elektronisch gesteuerten Getriebe sowohl bei Handschaltung als auch im Automatikbetrieb durch besonders sanftes, flüssiges Schalten aus.
Dieses sanfte, ruckfreie Schalten geht nicht auf Kosten des Schalttempos, denn das automatisierte 6-Gang-Schaltgetriebe bringt beide miteinander in Einklang und zeichnet sich durch die Schnelligkeit seiner Gangwechsel aus.

Die Schaltzeiten sind:
- 650 Millisekunden zum Hochschalten im manuellen Betrieb,
- 750 Millisekunden zum Hochschalten im Automatikbetrieb.

Außerdem ermöglicht das elektronisch gesteuerten Getriebe eine feine und einfache Dosierung der Beschleunigung bei Fahrmanövern, besonders im Rückwärtsgang.

Beispielhaftes Fahrverhalten

Das unbesorgte Fahrvergnügen am Steuer des Grand C4 Picasso ist selbstverständlich auch seinem exemplarischen Fahrverhalten zu verdanken. Der Fahrer kann sich in jeder Situation auf sein effizientes Fahrwerk und ein leistungsstarkes, sicheres Bremssystem verlassen.

Effizientes Fahrwerk

Das Fahrwerk des C4 zeichnet sich durch präzises Fahrverhalten aus und bietet ein hohes Niveau an aktiver Sicherheit.

Die vom C4 abgeleitete Vorderachse hat McPherson Federbeine und untere Dreieckslenker sowie einen Stabilisator, wobei die Dreieckslenker, die Lenkung und der Aggregateträger verstärkt worden sind, um sie für das höhere Gewicht des Vans auszulegen.
Die Hinterachse ist völlig neu. Ihre auf einem verformbaren Querträger und einem Stabilisator basierende Architektur differenziert sich durch die geneigte Anordnung der Stoßdämpfer, die gewählt wurde, um das Kofferraumvolumen nicht zu beinträchtigen. Ihre Dimensionierung und ihre hohe Steifigkeit gewährleisten die optimale Fahrverhalten. Gleichzeitig ist sie sowohl für herkömmliche Federungen als auch für die neue Luftfederung geeignet.

Die Dämpfungs- und Steifigkeitskennlinien sind speziell angepasst worden, um einen ausgewogenen Kompromiss zwischen hohem Fahrkomfort und sicherem Fahrverhalten zu erreichen. Je nach Ausstattungsniveau und Motorisierung hat der Grand C4 Picasso 15-Zoll-Räder mit 205/65R15 Reifen, 16-Zoll-Räder mit 215/55R16 Reifen oder, als Wunschausstattung, 17-Zoll-Räder mit 215/50R17 Reifen oder 18-Zoll-Räder mit 215/45R18 Reifen. Der Grand C4 Picasso wird serienmäßig mit Pannenset geliefert und kann je nach Land auch mit einem Notrad ausgestattet sein.

Zur Serienausstattung gehört auch die Servolenkung mit variabler Lenkkraftunterstützung, die beim Grand C4 Picasso wegen der höheren Vorderachslast mit einer neuen, stärkeren elektrischen Pumpe ausgerüstet ist. Die Servowirkung ist abhängig von der Motordrehzahl und dem Lenkradwinkel, um den jeweiligen Betriebsbedingungen zu entsprechen. Bei hoher Drehzahl ist sie für mehr Sicherheit etwas schwergängiger, während sie für leichteres Manövrieren bei niedriger Drehzahl leichtgängig wird.

Leistungsfähige Bremsanlage

Der Grand C4 Picasso hat große innenbelüftete Scheibenbremsen (Durchmesser 302 mm) an den Vorderrädern und (gegenüber dem C4 verstärkte) Scheibenbremsen an den Hinterrädern, kombiniert mit ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBV). Das serienmäßige Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) ist bei unter 30 km/h mit Hilfe einer Taste auf dem Armaturenbrett abschaltbar, schaltet sich aber bei über 30 km/h und nach jedem Neustart automatisch wieder ein. Es arbeitet in Verbindung mit der Antriebsschlupfregelung (ASR), die bei Durchdrehen eines der Räder eingreift. Die Bremsanlage des Grand C4 Picasso ist eine der besten in dieser Klasse. Ihr besonderer Vorzug ist die sehr feinfühlige Regelung von ABS und ESP.
Zur weiteren Verbesserung der Bremssicherheit ist der Grand C4 Picasso serienmäßig mit Notbremsassistent und automatischer Einschaltung des Warnblinkers ausgerüstet.

INSASSENSCHUTZ

Der Grand C4 Picasso hat eine komplette Ausrüstung für den Schutz der Insassen im Falle einer Kollision (sieben serienmäßige Airbags, verstärkte Struktur und vieles mehr). Besonderer Wert wurde auf die Kindersicherheit gelegt. Vier seiner Sitze sind mit Isofix-Vorrichtungen mit Dreipunktverankerung ausgestattet (Top Tether).
Auch gegen Diebstahl und Einbruch ist der Grand C4 Picasso wirksam geschützt.

Komplette Sicherheitsausstattung für den Schutz der Insassen

Sieben Airbags in der Serienausstattung


o Knieschutz-Airbag für den Fahrer

Der Grand C4 Picasso hat einen Airbag an der Lenksäule, der die Knie und Schienbeine des Fahrers im Falle einer Kollision schützt.

o Zwei Front-Airbags, darunter ein formoptimierter Fahrerairbag

Fahrer und Beifahrer werden von Front-Airbags geschützt, deren Auslösedruck und Volumen von der Intensität des Aufpralls abhängig sind. Dank der feststehenden Lenkradnabe war es zusätzlich möglich, die Form des Fahrerairbags zu optimieren.

o Zwei Seitenairbags und zwei Vorhangairbags

Zwei in die Vordersitze integrierte Seitenairbags schützen den Oberkörper, und zwei Vorhangairbags den Kopf der Passagiere in der ersten und zweiten Reihe.

Kompromisslose Kindersicherheit

o Vier Isofix-Sitze

Der Grand C4 Picasso ist der einzige Kompaktvan mit vier Isofix-Sitzen, davon drei in der zweiten Reihe. Damit ist es insbesondere möglich, den Kindersitz auf dem mittleren Fondsitz zu installieren, wo er von den Vordersitzen aus am einfachsten erreichbar ist. Gleichzeitig bleiben so die äußeren Sitze und damit der Zugang zur dritten Sitzreihe frei. Die Isofix-Befestigungen haben einen dritten Verankerungspunkt (Top Tether). So braucht der Isofix-Sitz nur am gewählten Platz angeklipst zu werden.

o Warnleuchte bei Nichtanlegen der Sicherheitsgurte auf den Vordersitzen und im Fond.

Der Grand C4 Picasso ist mit Leuchten und Signaltongebern ausgestattet, die die Insassen zum Anlegen der Gurte auffordern und dem Fahrer während der Fahrt jedes Lösen der Gurte in den Reihen 2 und 3 anzeigen. Ein speziell entwickeltes Schaubild, das den Wagen und die sieben Plätze zeigt, ist jederzeit im Kontrollfenster des Bildschirms in der Mitte des Armaturenbretts sichtbar.

Alle Sitze sind mit Dreipunkt-Sicherheitsgurten ausgestattet. Der mittlere Gurt in Reihe 2 hat ein System mit zwei Aufrollern, die auf beiden Seiten des Mittelsitzes angeordnet sind. Die Gurte in Reihe 3 können oberhalb des Vorhangs der Gepäckabdeckung aufgerollt werden, um deren Benutzung nicht zu beeinträchtigen. Die vorderen Sicherheitsgurte sind höhenverstellbar und mit doppelten pyrotechnischen Gurtstraffern sowie Gurtkraftbegrenzern ausgerüstet.

o Kinderüberwachungsspiegel

Mit Hilfe des Kinderüberwachungsspiegels können Fahrer und Beifahrer sehen, was die Kinder auf dem Rücksitz machen, ohne sich umzudrehen oder den Spiegel zu verstellen. Dieser Spiegel ist oberhalb des Innenrückspiegels angebracht.

o Kindersicherung für elektrische Bedienelemente

Eine vom Fahrersitz oder per Fernbedienung zu betätigenden elektrische Kindersicherung schaltet die Bedienelemente für die Fensterheber und Türen im Fond aus.

Außerdem sind alle Fenster und die Jalousie des Panoramaglasdachs mit Einklemmsicherungen ausgestattet.

Verstärkte Struktur

Um den strengsten Bewertungsstandards für die passive Sicherheit zu entsprechen, ist die Struktur verstärkt worden, um die im Falle einer Frontalkollision auftretenden Kräfte besser abzuleiten. Programmierte Knautschzonen am Vorderwagen und am Heck ermöglichen die Ableitung dieser Energie, um eine Verformung der Fahrgastzelle zur verhindern.

Im Grand C4 Picasso war es erforderlich, die Wege zur Ableitung der frontalen Aufprallenergie neu zu definieren, um die A-Säulen zu verschlanken. Die Energie wird über die Bodengruppe und die Türen abgeleitet.

- Die Dimensionierung der Vorderachse ist optimiert worden um u. a. im Falle einer Frontalkollision die Ableitung der Energie unter die Karosserie zu ermöglichen.
- Die untere Lastebene ist verstärkt worden (Verstärkung des Aggregateträgers und der Befestigungen, Hinzufügung eines Flanschs). Außerdem hat der Grand C4 Picasso wie der C4 im Unterteil des Vorderwagens eine zusätzliche untere Lastebene, um die im Falle einer Frontalkollision auftretenden Kräfte besser abzuleiten. Diese untere Lastebene besteht aus einem ringförmigen vorderen Stoßfängerträger und aus Verlängerungen des Aggregateträgers.

- Die vorderen Türen wurden verstärkt (hochelastische Stahlrohre und progressiv verformbare Prallabsorber), um eine bessere Steifigkeit der Karosserie zu erzielen.

- Die Verlagerung von harten, nicht verformbaren Aggregaten im Motorraum ist genau untersucht und begrenzt worden, um ihr Eindringen in die Fahrgastzelle weitgehend zu verhindern.

- Groß dimensionierte Struktureinsätze im Fuß der A-Säule, im Ober- und Unterteil der B-Säule und im Querträger über der Hinterachse erhöhen die Steifigkeit der Karosserie. Diese Verbundelemente aus Polyamid und Strukturschaum verbinden sich beim Durchlaufen des Kataphoresebads mit den Wänden der sie umgebenden Bleche und verleihen damit den strategischen Knotenpunkte der Karoserie eine höhere Steifigkeit. Gleichzeitig ersetzten sie die schweren Verstärkungselemente der herkömmlichen Bauweise.

Um die Reparaturkosten nach kleineren Karambolagen zu senken und das Gewicht des Fahrzeugs zu verringern, sind die vorderen Kotflügel des Grand C4 Picasso aus Kunststoff und die vorderen und hinteren Querträger aus Aluminium. Im Falle einer leichten Kollision werden so der Träger und die Pralldämpfer verformt, ohne dass die Längsträger beschädigt werden. Nach dem selben Prinzip wird auch der untere Stoßfängerträger verformt, ohne dass es zu einer Beschädigung des Motorträgers oder seiner Verlängerungen kommt.

Schutz gegen Diebstahl und Einbruch

Der Grand C4 Picasso ist hervorragend gegen Diebstahl und Einbruch geschützt, u. a. durch folgende Ausstattung:
• Windschutzscheibe und Seitenscheiben aus Verbundglas zum Schutz der Insassen und als Einbruchsicherung.

• Selektive Türöffnung: durch Programmierung des Bordcomputers kann der Fahrer den Zugang zum Wagen einschränken (nur die Fahrertür wird geöffnet).

• Die Sicherheitsverriegelung, die auch das Öffnen der Türen von innen verhindert, z. B. nach Einschlagen einer Scheibe.

• Eine Peripherie-Alarmanlage, die das Öffnen der Türen und Fenster ohne Aufhebung der Zentralverriegelung erkennt, und eine Innenraumüberwachung, die auf Bewegungen im Fahrzeuginneren anspricht. Die Innenraumüberwachung kann mit Hilfe eines Bedienelements links unterhalb des Lenkrads abgeschaltet werden, um z. B. kurzfristig ein Tier im Auto zu lassen, während die Überwachung der Türen und Fenster aktiviert bleibt.

• Elektronische Wegfahrsperre mit Transponder.

• Gesichertes elektrisches Kofferraumschloss.

• Jedes der Leichtmetallräder ist durch eine diebstahlsichere Radmutter gesichert.

• Automatische Verriegelung des Fahrzeugs 30 Sekunden nach der Entriegelung, wenn keine der Türen geöffnet worden ist.

• Automatische Verriegelung der Türen und des Kofferraums sobald der Wagen sich bewegt.

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