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Der Citroën Jumpy

Der Citroën Jumpy
Den Vorteil dieser Architektur erkennt man schon beim Einstieg: im Gegensatz zu vielen vergleichbaren Fahrzeugen kommt der Jumpy ohne Trittstufe aus und ist sehr bequem und natürlich zu besteigen. Wer im Arbeitsalltag zig Mal ein- und aussteigen muss, wird diese Anordnung schnell schätzen lernen.
Auf Anhieb traut man dem Wagen die Fahreigenschaften, die Agilität und die Fahrleistungen eines Personenwagens zu. Trotzdem ist der Jumpy erkennbar kein Weichei: die weit auf die Flanken übergreifenden Stoßfänger und die weit nach oben gezogenen, die Blinker integrierenden Scheinwerfer sind für so manche früher oder später im Stadtlieferverkehr auftretende Rempelei gerüstet. Die riesige Windschutzscheibe bietet allerdings Sichtverhältnisse, die dem Fahrer Gelassenheit und Souveränität ermöglichen sollten. Auch die Flanken der Karosserie bieten wirksamen Schutz bei leichten Karambolagen, und die Schiebetüre mit ihrer Schiene passt sich harmonisch in das Karosseriestyling des Jumpy ein.

Optimierte Heckpartie

Am Heck eines Transporters gibt es keine Kompromisse für die Schönheit: die Form dient hier der Funktion und ist streng kubisch. Die Ladekante des neuen Jumpy ist niedriger als im Vorgängermodell (unter 50 cm bei Luftfederung), was das Be- und Entladen sowie den Zugang zum Laderaum wesentlich erleichtert. Für diesen Zugang gibt es verschieden aufgeteilte verglaste oder nicht verglaste Flügeltüren zur Wahl, für die Pkw-Version auch eine große, nach oben schwenkende Heckklappe. Die Heckleuchten sind vertikal und weit oben angeordnet, um gut sichtbar und vor Rempeleien geschützt zu sein. Neben den zahlreichen serienmäßig lieferbaren Lackfarben, darunter fünf Metallic-Lackierungen und fünf Zweischicht-Lackierungen, kann der neue Jumpy auf Anfrage in fast 80 verschiedenen Lackfarben geliefert werden.

Fahren wie im Pkw

Von den Abmessungen und Proportionen über den Qualitätseindruck bis hin zu den Gestaltungsprinzipien ist das Interieur des neuen Jumpy eindeutig das eines Pkw. Aber auch die Anforderungen der gewerblichen Nutzung wurden voll berücksichtigt, schließlich ist der Fahrerplatz im Kastenwagen auch ein echter Arbeitsplatz. Die großzügigen Glasflächen von Windschutzscheibe und Seitenfenstern sorgen für Sicht und Licht in rauen Mengen. In unmittelbarer Reichweite des Fahrers sind zahlreiche Fächer und Ablagen griffgerecht im Armaturenbrett, unter dem Dach und auch in den Türen angeordnet:
- ein großes, abschließbares Handschuhfach mit Beleuchtung und, auf Wunsch, mit Kühlung,
- eine offene Ablage unter der Lenksäule, groß genug um Straßenkarten und Arbeitsunterlagen aufzunehmen,
- ein großes offenes Fach auf der Oberseite des Armaturenbretts,
- als Wunschausstattung ein riesiges Fach über der Windschutzscheibe (mit oder ohne Klappe), in dem Dokumente im A4-Format abgelegt werden können,
- versenkbare Becherhalter auf der Stirnfläche des Armaturenbretts, usw.
In der Mitte des Armaturenbrettes ist eine 12-Volt Buchse zur Stromversorgung von Mobiltelefon, Notebook oder anderer mobiler Geräte, die in den Ablagen untergebracht sein könnten, gut erreichbar angeordnet.
Durch das höhen- und reichweitenverstellbaren Lenkrad fällt der Blick des Fahrers auf die von einer Lichtschutzblende geschützten Instrumente, zu denen ein elektronisches Kombiinstrument zählt, das gut lesbar Kilometerstand, Kraftstoffverbrauch, Durchschnitts-geschwindigkeit, Scheinwerfereinstellung usw. anzeigt. Die Rundinstrumente sind sogar abgestimmt auf die sonstige Ausstattung in zwei verschiedenen Skalendesigns erhältlich.
Die Sitze sorgen für gute Abstützung und sind ergonomisch speziell für die regelmäßige Benutzung über längere Zeiträume konzipiert. Bei den Kombiversionen sind die Sitze in den Reihen 2 und 3 vielfach verstellbar. Die zweite Reihe ist etwas höher angeordnet als die erste, und die dritte wiederum etwas höher als die zweite. Diese Konfigurationen gibt allen Passagieren gute Sicht und angenehmen Sitzkomfort während der gesamten Fahrt.

Neue Dimensionen im Laderaum

Das Wesentliche an einem Nutzfahrzeug ist und bleibt jedoch seine Ladekapazität. Und hier bietet der neue Jumpy wesentliche Fortschritte gegenüber seinem Vorgänger. Die wichtigsten Verbesserungen sind:
• die Verlängerung der Laderraums, der jetzt eine Länge von 2,26 bis 2,56 m hat. Zusätzlich kann auf Wunsch ein Ablagetunnel geordert werden, der durch die Hecktüre zu beladen ist und von der Laderaumöffnung oberhalb der Trennwand bis in den Dachraum oberhalb der Fahrerkabine reicht. Dieser Tunnel ist besonders praktisch für den Transport von langen Gegenständen oder auch von Objekten, die besonders geschützt werden müssen.
• eine erhebliche Vergrößerung des Laderaumvolumens, das jetzt bis zu 7 Kubikmeter beträgt – unter anderem durch eine um 14 cm gewachsene Laderaumhöhe.
• eine Erhöhung der Nutzlast, die jetzt von 1 000 bis 1 200 kg reicht, während sie zuvor auf 900 kg beschränkt war.
• eine weitere Verbesserung des Zugänglichkeit an den Seiten wie am Heck.
Die hintere Ladekante des neuen Jumpy ist bei den Versionen mit Metallfederung 56 cm hoch. Mit der als Wunschausstattung lieferbaren Luftfederung reduziert sich die Höhe auf 49 cm. Die Luftfederung bietet zahlreiche Vorteile, darunter:
- eine Gesamthöhe von unter 1,90 m bei gleichzeitiger Beibehaltung der enormen Laderaumhöhe von 1,40 m. Die geringere Gesamthöhe ermöglicht es, in den meisten öffentlichen Parkgaragen zu parken, ohne vorher die Bodenfreiheit zu reduzieren,
- die Ladekante kann bei stehendem Wagen nochmals um bis zu 5 cm abgesenkt oder um bis zu 6 cm angehoben werden,
- die Bodenfreiheit bleibt ungeachtet der Zuladung gleich,
- der Federungskomfort ist besser, was insbesondere bei den Kombiversionen sehr vorteilhaft ist.

Der passende Motor für jeden Einsatzzweck

Alle für den neuen Jumpy angebotenen Motoren sind speziell überarbeitet worden, um sie den spezifischen Erfordernissen von intensiv genutzten leichten Nutzfahrzeugen anzupassen. Sie sind also bestens gewappnet für starke Beanspruchungen wie z.B. das häufige Abschalten und Neustarten des Motors und das Fahren unter sehr unterschiedlichen Lastbedingungen. Daneben bieten sie natürlich gute Laufruhe, angemessene Fahrleistungen und eine deutliche Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs und der Schadstoffemissionen – alle Motoren entsprechen der Euro 4-Norm.
Der neue Jumpy wird mit einem Benzinmotor und drei HDi Dieselmotoren angeboten:
• Der 2.0i 16V Benziner (103 kW) entwickelt ein Drehmoment von 180 Nm bei 2.500/min. Dieser Motor, der nur für eine Kombiversion angeboten wird, wird in Verbindung mit einem 5-Gang-Schaltgetriebe geliefert.
• Die Einstiegsmotorisierung ist der 1.6 HDi 90 (66 kW) mit einem Drehmoment von 180 Nm bei 1.750/min. Er verbindet geringen Verbrauch mit gutem Antriebskomfort und ist insbesondere für den Einsatz in städtischen Ballungsgebieten bestimmt. Sein Getriebe ist ein 5-Gang-Schaltgetriebe.
• Der 2.0 HDi 120 (88 kW) entwickelt 300 Nm bei 2.000/min und eignet sich besonders für gemischte Nutzung. Er ist mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe ausgerüstet.
• Der 2.0 HDi 135 FAP (100 kW) zeichnet sich durch seine Leistung und sein Durchzugsvermögen aus. Er erreicht sein Nenndrehmoment von 320 Nm bei 2.000/min und ist ebenfalls mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe ausgerüstet. Er verfügt serienmäßig über einen FAP-Rußpartikelfilter.
Der geringe Verbrauch dieser Motoren und die Verlängerung der Wartungsintervalle auf 30.000 km oder 2 Jahre (eine Verbesserung um 50 % gegenüber dem Jumpy der vorigen Generation) leisten einen deutlichen Beitrag zur Optimierung der Betriebskosten dieses Fahrzeugs.

Sicherheit wie im Pkw

Nicht nur das Aussehen, auch die technische Struktur der Karosserie des Jumpy zeigt eine starke Verwandtschaft zum Personenwagen. Es ist daher nur recht und billig, dass auch die Anforderungen an die Sicherheit sich an Pkw-Maßstäben orientieren. Sowohl das Fahrverhalten als auch der Schutz von Insassen und Ladung im neuen Jumpy richten sich nach diesem Anspruch und machen den Wagen zu einem der sichersten Kleintransporter des Marktes.

Hervorragende Fahrdynamik

Das Fahrwerk des Jumpy ist gezielt optimiert worden im Hinblick auf Fahrstabilität, Agilität, präzise Lenkung und die Begrenzung von Karosseriebewegungen bei jeder Zuladung.
An der Vorderachse kommen McPherson-Federbeine mit Dreieckslenkern und Stabilisator zum Einsatz, die eine gute Abstimmung von Fahrverhalten und Fahrkomfort erlauben.
Die Hinterachse mit elastisch verformbarer Traverse und versetztem Stabilisator gibt dem Jumpy bei geringem Einbauraum ein hohes Maß an Komfort, Sicherheit und Dynamik. Die auf Wunsch für fast alle Varianten lieferbare Luftfederung sorgt darüber hinaus bei jeder Zuladung des Fahrzeugs für eine optimale Straßenlage.
Je nach Motor wird der neue Jumpy mit zwei unterschiedlichen Servolenkungen angeboten: die Versionen mit HDi 90 Motor haben eine Servolenkung mit variabler Lenkkraftunterstützung, die bei zunehmender Geschwindigkeit abnimmt. Die Modelle mit den übrigen Motoren haben eine elektrohydraulische Servolenkung, deren Lenkkraftunterstützung von der Geschwindigkeit des Fahrzeugs und vom Lenkungseinschlag abhängig ist. Zusätzlich zu dem Fahrkomfort, den diese Lenkung vermittelt, trägt sie auch zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs bei.
Sämtliche Versionen des neuen Jumpy haben 16-Zoll-Räder (mit Ausnahme des kurzen Kastenwagens L1H1 ― 1.000 kg mit HDi 90 Motor). Das Bremssystem des Jumpy ist im Hinblick auf die Optimierung der Effizienz, der Langlebigkeit und der Zuverlässigkeit ausgelegt worden. Alle Modelle haben Scheibenbremsen an den Vorder- und Hinterrädern (mit Ausnahme des kurzen Kastenwagens L1H1 ― 1.000 kg mit HDi 90, der an den Hinterrädern mit Trommelbremsen ausgerüstet ist).
Zur Serienausstattung des Jumpy gehören auch ABS und ein Notbremsassistent; als Wunschausrüstung ist ESP lieferbar.

Nochmals verbesserter Insassenschutz

Im neuen Jumpy ist alles getan worden, um seine Insassen im Falle einer Kollision gut zu schützen. So ist die Fahrgastzelle neu dimensioniert worden, um sie widerstandsfähiger zu machen und für eine optimale Ableitung der Aufprallenergie zu sorgen.
Das hohe Schutzniveau des neuen Jumpy wurde erreicht durch:
- die Verstärkung der Längsträger,
- einen vorderen Stoßfänger mit Stahlträger und Prallabsorbern,
- die Verstärkung der Verbindung zwischen dem Motorträger und der Karosserie,
- die optimierte Dimensionierung der Vorderachse,
- die stabilere Verankerung des Motors auf dem Motorträger,
- eine um 80 mm einziehbare Lenksäule usw.
Die Sicherheitsgurte an den Vordersitzen sind mit pyrotechnischen Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern ausgestattet, die im Kollisionsfall die physische Belastung reduzieren. Sie sind überdies höhenverstellbar. Außerdem ist der Fahrersitz serienmäßig mit einem Sicherheitsgurt-Überwachungssystem ausgestattet. Wenn der Fahrer vergessen hat, seinen Gurt anzulegen, wird er zunächst durch eine Leuchte und dann durch ein Tonsignal gewarnt.
In den Kombiversionen sind die äußeren Sitze der Reihen 2 und 3 mit Isofix-Kindersitzverankerungen ausgerüstet. Für den Insassenschutz verfügt der neue Jumpy außerdem über bis zu sechs Airbags. Dazu gehören neben dem serienmäßigen Fahrerairbag als Wunschausstattung der Beifahrerairbag (Serie im Kombi), die Seitenairbags sowie – für den Kombi - seitliche Kopfschutzairbags.
Das besondere Augenmerk der Konstrukteure galt der Diebstahl- und Einbruchsicherheit. Ein Beispiel dafür ist die getrennte Verriegelung der vorderen und hinteren Bereiche. Bei abgeschlossenem Fahrerabteil kann der Jumpy unbesorgt und in aller Sicherheit be- oder entladen werden. Eine elektronische Wegfahrsperre mit Transponder ist Teil der Serienausstattung.

Ausstattung nach Maß

Der Jumpy ist als Kastenwagen in zwei Ausstattungsniveaus erhältlich – das höhere Niveau „District“ verfügt serienmäßig über die Luftfederung und über umfangreichere Optionsmöglichkeiten – und als Kombi in drei Ausstattungsniveaus, neben dem einfachen Basis-Kombi mit fünf bis neun Sitzen in den stets achtsitzigen gehobenen Varianten „Confort“ und „Club“.

Kombis und Kastenwagen sind in zwei Radständen lieferbar, für die langen Kombis gibt es in Verbindung mit dem HDi 120 auch ein Hochdach.
Allen gemein ist der bereits beschriebene hohe Grundkomfort, der sich mit zahlreichen Optionen je nach Einsatzzweck weiter verbessern lässt, darunter mit Fahrhilfen, die bisher in dieser Kategorie zum Teil nicht verfügbar waren und gerade bei der gewerblichen Nutzung erhebliche Arbeitserleichterungen bieten– z.B. ein Geschwindigkeitsregler und begrenzer, die automatische Einschaltung der Scheibenwischer und der Scheinwerfer oder ein Rückfahrradar für einfaches und sicheres Manövrieren.
Auch der Temperaturkomfort des neuen Jumpy ist gezielt optimiert worden, insbesondere bei den Pkw-Versionen. Auf Wunsch ist für die Kombiversionen eine zweite, unabhängige Klimaanlage für die Fahrgastzelle verfügbar, die den Passagieren in der zweiten und dritten Reihe individuellen Klimakomfort von hohem Niveau bietet. Zusätzliche seitliche Ausströmer in Fußhöhe und im Dach gewährleisten die optimale Verteilung von warmer oder kalter Luft.
Außerdem kann diese Anlage warme Luft gleichzeitig durch die oberen und unteren Ausströmer verteilen, wodurch die Fondpassagiere in den Genuss einer sanften, gleichmäßige Wärmeverteilung kommen. A propos Wärme: weil die energieeffizienten Dieselmotoren nur wenig Abwärme für die Innenraumheizung bereitstellen, ist für diese Varianten auch eine Webasto-Zusatzheizung erhältlich.
Der Jumpy wird auch mit einer kompletten Audio/Telematik-Ausstattung angeboten, zu der neben dem Radio mit CD-Player auch die Bluetooth Telefon-Vorrüstung und das NaviDrive-Navigationssystem mit Farbdisplay gehören.
Dieses umfangreiche Ausstattungsangebot wird ergänzt durch eine breite Paletten von spezifischem Zubehör für die unterschiedlichsten Anwendungen besonders beim Kastenwagen, neben Trennwänden z.B. eine Trittstufe, eine Dachreling, eine Leiter usw.

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