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Lancia Phedra

Lancia Phedra

Aufgrund seines anspruchsvollen Designs, einer exzellenten Serienausstattung (unter anderem Multizonen-Klimaautomatik, Telematiksystem CONNECT NAV+, Regensensor, Parksensor, Cruise Control), großer Variabilität und vielen innovativen technischen Merkmalen (höchste Sicherheitsstandards inklusive ESP und Bremsassistent, optional elektrisch betriebene Schiebetüren im Fond) soll sich der Lancia Phedra im gehobenen Bereich der großen Vans etablieren. Die Preisspanne reicht von 29.350 Euro für den 2,0 16v Executive bis 36.900 Euro für den 3.0 V6 24v Emblema.

Elegant und eigenständig wurde das Design des fünf- bis siebensitzigen MPV (Multi Purpose Vehicle) konzipiert. Es korrespondiert besonders im Frontbe-reich mit den prägnanten Stilmerkmalen der neuen Oberklasse-Limousine Lancia Thesis, die im Rahmen der Lancia Produktoffensive noch vor dem Lancia Phedra ihr Marktdebüt haben wird. Der Lancia Phedra besitzt im Vergleich zum Vorgänger (Lancia Z) deutlich größere Karosserie- und Innen-raumdimensionen. Mit 4,75 Metern Länge übertrifft der neue Van seinen Vorgänger um 29,5 Zentimeter. Die Höhe beträgt 1,75 Meter (+ 3,8 Zenti-meter), die Breite 1,86 Meter (+ 5,3 Zentimeter) und das maximale Kofferraum-volumen 2.948 Liter.

Der als kompromisslos komfortabler Exklusiv-Van ausgelegte Lancia Phedra wird mit zwei Ausstattungsversionen (Executive, Emblema), zwei Benzin-Motoren und zwei Turbodiesel-Direkteinspritzern (Common Rail) erhältlich sein. Den Einstieg bei den Benzinern markiert ein 2,0-Liter-Vierzylinder mit 100 kW (136 PS), der nach der Schadstoffnorm D4 klassifiziert ist und damit in Deutschland steuerlich gefördert wird. Als Topmotorisierung bietet Lancia einen erstmals in diesem Segment eingesetzten 150 kW (204 PS) starken 3,0-Liter-V6-Motor an, dessen Kaftübertragung serienmäßig über ein Vier-Gang-Automatikgetriebe erfolgt. Beide Benziner sind Vierventiler. Bereits im Lancia Z hat sich der kleinere und sehr kultivierte Common-Rail-Turbodiesel 2.0 jtd bewährt; er leistet 80 kW (109 PS). Neu ist der zweite Turbodiesel des Lancia Phedra, der überaus drehmomentstarke (314 Nm) 2.2 jtd mit 94 kW (128 PS) und Rußpartikelfilter.

Ein Paradebeispiel idealer Nutzbarkeit ist der Innenraum des Lancia Phedra. Die auf individuell nutzbaren Laufleisten montierten Einzelsitze erlauben verschiedene Sitzkonfigurationen und damit ein Höchstmaß an Variabilität. Die vorderen Sitze sind um 180 Grad drehbar und – je nach Ausstattung – beheiz- und elektrisch verstellbar. Im Falle der elektrischen Sitzverstellung für den Fahrer wurde eine Memoryfunktion zur Speicherung von zwei Sitzpositionen integriert. Die hohe Funktionalität des Lancia Phedra unterstreichen zahlreiche groß dimensionierte Staufächer, Klapptische und der besonders geräumige Kofferraum; selbst im Falle der fünfsitzigen, am häufigsten verwendeten Sitzkonfiguration kann Urlaubsgepäck mit 1.498 Litern Volumen verstaut werden. Dem gerecht wird auch die maximale Zuladung von 693 kg (Lancia Phedra 2.0 16v).

Zu den Komfortmerkmalen des Lancia Phedra zählen, wie angedeutet, eine neue Multizonen-Klimaautomatik und das Telematiksystem CONNECT NAV+ mit 7-Zoll-Farbdisplay, integriertem Navigationssystem, Telefon und Audio-CD-Anlage. Über das CONNECT NAV+ können via Callcenter umfangreiche Serviceleistungen wie Routenempfehlungen oder Hotel- und Flugbuchungen abgerufen werden. Zudem gewährleistet das Contact Center bei Notfällen, dass schnellstmöglich Hilfsmaßnahmen eingeleitet werden.

Generell neue Wege geht Lancia stilistisch und technisch mit dem Konzept der Mittelkonsole. Als separat von den Armaturen gestalteter Baustein streckt sie sich ergonomisch dem Fahrer entgegen, ohne dabei dessen Beinraum einzu-engen. Im Gegenteil: Da der Handbremshebel links neben dem Fahrer angeordnet wurde, gibt es sogar ausreichend Platz für einen Durchgang in den Fond. Die Vorteile der neuen Mittelkonsole liegen also praktisch "in" der Hand: Schaltung, Multizonen-Klimaautomatik, das System CONNECT NAV+, Bord-rechner und Warnblinkschalter sind einfacher und schneller als bei herkömmlichen Mittelkonsolen zu erreichen. Über die Klimaautomatik können Fahrer- und Beifahrer unabhängig voneinander ein individuelles Temperatur-niveau wählen. Absolute Gleichberechtigung zwischen Fahrer und Beifahrer herrscht auch im Hinblick auf das CONNECT-System, da dessen Bedienungs-feld mit seinen Funktionstasten zentral in der Mittelkonsole platziert wurde.

Mittig zentriert und vom optischen Eindruck her frei schwebend angebracht, bildet ein 7-Zoll-TFT-Farbdisplay des Telematik- und Navigationssystems CONNECT NAV+ das optische Zentrum der Instrumente. Links und rechts neben dem Monitor befinden sich der Tacho und der Drehzahlmesser, darunter Tank- und Motortemperaturanzeige. Direkt vor dem Fahrer informiert ein weiteres Instrumentenmodul über Tages- und Gesamtkilometer; zudem wurden hier die Kontrollleuchten integriert. Die Armaturen selbst bestehen im oberen Bereich aus einem edel strukturierten Anti-Reflex-Material. Die Bedienungs-elemente der Mittelkonsole kennzeichnet eine silbern metallische Oberfläche; Teile der Türpaneelen, die großen Staufächer und der Armaturengrundträger sind – wie die Sitze – mit Alcantara bezogen; Lenkrad und Schalthebelknauf weisen hochwertige Lederbezüge auf.

Ebenfalls kompromisslos wurden die aktiven und passiven Sicherheitselemente des Lancia Phedra konzipiert. So ist der Van mit sechs Airbags, festen Isofix-Aufnahmen für Kindersitze (zweite Sitzreihe außen), dem elektronischen Stabilitätsprogramm ESP (inklusive ABS, elektronischer Bremskraftverteilung EBD, Antriebsschlupfregelung ASR) und einem Bremsassistenten erhältlich. Ebenfalls verfügbar: Xenon-Scheinwerfer (im Falle des Lancia Phedra 3.0 V6 24v serienmäßig) und eine elektrische Sicherheitsverriegelung der Türen.


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