Audi

Audi A8 4.2 TDI quattro

Audi A8 4.2 TDI quattro

Die Höchstgeschwindigkeit wird elektronisch auf 250 km/h begrenzt. Zusätzlich zu diesen dynamischen Qualitäten glänzt das neue Aggregat mit einer Laufkultur, die selbst im automobilen Top-Segment Maßstäbe setzt und die den A8 4.2 TDI quattro zur perfekten Langstrecken-Reiselimousine adelt.

Auch in Sachen Ökonomie zeigt sich der neue Motor als Vorbild. Serienmäßig mit permanentem Allradantrieb quattro und 6-stufiger tiptronic kombiniert, benötigt er durchschnittlich nur 9,4 Liter Dieselkraftstoff je 100 Kilometer. Mit einer Tankfüllung lassen sich mehr als 950 Kilometer ohne Stopp zurücklegen. Der Audi A8 4.2 TDI quattro ist serienmäßig mit einem Dieselpartikelfilter ausgestattet, der ohne Additiv arbeitet und der folglich ein Fahrzeugleben lang ohne Service auskommt. Serienmäßig verfügt der A8 4.2 quattro über ein Fahrwerk mit Luftfederung und adaptiver Dämpfung, die Audi adaptive air suspension. Mit ihr lässt sich das Fahrzeug - ganz nach Wunsch des Fahrers - sowohl betont sportlich als auch höchst komfortabel bewegen. Wie die übrigen A8, verfügt auch der neue TDI über die exklusive Front mit Singleframe-Kühlergrill. Bestellbar ist die Luxuslimousine ab Juni 2005 sowohl mit normalem Radstand als auch in der um 130 Millimeter längeren L-Version . Der Grundpreis des A8 4.2 TDI quattro beträgt in Deutschland 81.000,- €.

Die schiere Kraft und die Charakteristik des Achtzylinders profilieren den Audi A8 ein weiteres Mal als sportlichste Limousine des Luxussegments. Und Audi belegt mit dem Top-TDI erneut Kompetenz und Vorsprung in der Entwicklung so leistungsstarker wie kultivierter und nicht zuletzt ökonomischer Diesel-Aggregate.

Komplett neu konstruierter Motor Bestmarken gesetzt unter den Diesel-Limousinen der Luxusklasse hatte bereits der Vorgänger des neuen A8 4.2 TDI mit seinem vier Liter großen Achtzylinder. Dank 275 PS und 650 Newtonmeter war er über einen langen Zeitraum nach seinem Debüt im Sommer 2003 der stärkste V8-Diesel-Pkw überhaupt. Auch sein Verbrauch von 9,6 Litern auf 100 km bedeutete einen Spitzenplatz im Wettbewerb. Mit diesen Eigenschaften gelang es dem A8 4.0 TDI, mit einem Marktanteil von 71 Prozent europäischer Spitzenreiter unter den Luxuslimousinen mit V8-Diesel zu werden.

Angesichts solcher Vorgaben waren die Entwicklungsziele für den neuen TDI durchaus anspruchsvoll: - Der leistungsstärkste Pkw-Diesel im Markt - Bestwerte in Sachen Fahrdynamik bei niedrigem Verbrauch - Optimale Motorakustik - Niedriges Gewicht - Kompakte, kurze Bauweise. Um diese Vorgaben umzusetzen, konstruierten die TDI-Entwickler von Audi einen komplett neuen Motor. Der 4,2 Liter große V8-TDI gehört - wie schon der 3.0 und der 2.7 TDI - der neuen V-Motorenfamilie von Audi an und besitzt einen Kettenantrieb für Nockenwellen und Nebenaggregate. Der Zylinderabstand im neuen Motorblock beträgt nun 90 Millimeter. Insgesamt ist der Motor nur kompakte 520 Millimeter lang. Ein aktueller V8-Konkurrent der gleichen Hubraumklasse misst immerhin 140 Millimeter mehr.

Das insgesamt 62 kg wiegende Zylinderkurbelgehäuse besteht aus Vermikular-graphitguss (GGV). Ein wichtiger Schritt hin zum geringen Motor-Gesamt-gewicht von nur 255 Kilogramm. Dies bedeutet noch einmal 15 Kilogramm weniger als beim Vorgänger, dem 4.0 TDI. Der 4.2 TDI ist damit einer der leichtesten Diesel-V8 überhaupt. Davon profitieren Leistungsgewicht und Gewichtsverteilung des Fahrzeugs gleichermaßen - zwei Eigenschaften, die von zentraler Bedeutung für die Fahrdynamik des neuen A8 4.2 TDI quattro sind. Mit einem Hubvolumen von 4.134 cm3 sind die Brennräume des neuen Motors um nahezu exakt 0,2 Liter größer als beim 4.0 TDI. Die Bohrung ist gegenüber dem Vorgänger um zwei auf 83 Millimeter vergrößert; der Hub von 95,5 Milli-meter ist identisch mit dem des 4.0 TDI. Die Verdichtung beträgt 16,5 : 1. Die Oberflächen der Zylinder-Laufflächen sind mittels UV-Laserbelichtung behandelt. Dieses besondere Honverfahren sorgt für einen deutlich reduzierten Ölverbrauch des TDI-Motors und in der Folge auch für eine klar verminderte Partikelbildung bei der Verbrennung. Die geschmiedete Kurbelwelle aus Chrom-Molybdänstahl ist so gekröpft, dass freie Kräfte und Momente der 1. und 2. Ordnung vermieden werden - ein entscheidendes Plus zugunsten höchster Vibrationsarmut. Kettenantrieb für Nockenwelle und Nebenaggregate Aus Aluminium besteht der Zylinderkopf, zur Ventilsteuerung kommen je zwei Nockenwellen zum Einsatz. Diese werden ebenso über einen wartungsfreien Kettenantrieb betätigt wie auch die Öl-, Wasser und Lenkhilfepumpen. Vier Ventile pro Zylinder sorgen für optimale Brennraumfüllung. Betätigt werden die Ventile beim neuen V8 durch Rollenschlepphebel mit hydraulischem Ventil-spielausgleich. Dieser reibungsarme Antrieb trägt entscheidend sowohl zur Verbrauchs- als auch Emissionsreduzierung des 4.2-Motors bei.

Auch die Akustik des Aggregats profitiert vom Einsatz der Rollenschlepphebel. Diese sorgen - zusammen mit dem verspannten und damit praktisch spielfreien Nockenwellenantrieb - für die Reduzierung der mechanischen Geräusche des Ventiltriebs und tragen zur besonderen Laufruhe des 4.2 TDI bei. Zusätzlich bewirken auch die steife Konstruktion des Zylinderkurbelgehäuses sowie die wirksame Kapselung des Aggregats die akustische Zurückhaltung des Achtzylinders. Biturbo mit zwei Ladeluftkühlern Ein Konzept, das sich schon beim 4.0 TDI-Motor bewährt hat: Zwei Turbolader mit variabler Turbinengeometrie liefern bereits bei niedrigen Motordrehzahlen ein hohes Drehmoment und ermöglichen gleichzeitig eine hohe Motorleistung. Die variable Turbinengeometrie erlaubt es, die Anströmung des Turbinenrades abhängig von Last und Drehzahl optimal anzupassen. Dabei stellt das Motor-management mittels Luftmassenmessung sicher, dass stets beide Lader mit gleicher Drehzahl und folglich gleicher Förderleistung laufen. Der maximale Ladedruck beträgt 2,5 bar; die Lader rotieren mit bis zu 226.000 Umdrehungen/Minute. Die variable Turbinengeometrie wird beim neuen 4.2 TDI von elektrischen Stellern unterstützt. Diese bewirken eine schnellere und exaktere Verstellung der Leitschaufeln: Dies bedeutet vor allem bei niedrigen Drehzahlen einen rascheren Aufbau des Ladedrucks und damit ein exzellentes Ansprechverhalten. Der 4.2 TDI besitzt zwei, rechts und links vor dem Motor angeordnete Ladeluft-kühler. Diese befinden sich im optimalen Anströmbereich unterhalb der Front-scheinwerfer und arbeiten somit in höchstem Maße effizient. Jeder der beiden Turbolader versorgt eine Zylinderbank. Dabei sind die beiden Saugrohre durch einen so genannten „Übersprecher“, eine Bankverbindung für den Druckausgleich zwischen rechter und linker Zylinderreihe, miteinander verbunden. Diese Maßnahme erhöht die Zylinderfüllung und verbessert damit die Motorleistung.

In den Ansaugtrakt integriert sind kontinuierlich steuerbare Drallklappen. Mit ihnen lässt sich die Luftbewegung der jeweils anliegenden Motordrehzahl und Last anpassen: Dabei bewirkt hoher Drall bei niedriger Motorlast ebenso eine Optimierung der Verbrennung wie umgekehrt niedriger Drall bei hoher Motorlast. In der Praxis heißt dies: Ein geschlossener Spiralkanal bei niedriger Last erhöht den Drall, während geöffnete Kanäle bei hoher Last eine hohe Zylinderfüllung möglich machen. Common Rail-Technologie mit Piezo-Injektoren Für das Motormanagement des V8 TDI ist das Bosch EDC16 CP System zuständig, es arbeitet mit Mengen-, Ansteuerbeginn-, Ladedruck- und Abgasrückführungsregelung. Diese Elektronik macht auch, wie beim A8 mit Ottomotor, den automatischen Motorstart per Tastendruck möglich. Die Gemischaufbereitung übernimmt ein Common Rail-System der jüngsten Generation. Es verfügt über eine Hochdruckpumpe - sie befindet sich im Innen-V des Motors - und je eine Druckleitung („Rail“) je Zylinderbank. Der Einspritz-druck beträgt bei nun maximal 1.600 bar 250 bar mehr als bei früheren Common Rail-Systemen: Ein Wert, der dem Gewicht einer Mittelklasselimousine auf der Fläche eines Fingernagels entspricht. Der hohe Einspritzdruck sorgt für eine noch feinere Zerstäubung des Kraftstoffs und damit für eine bessere Gemischaufbereitung und effizientere Verbrennung. Die Folge ist nicht nur ein Leistungs- und Drehmomentplus, sondern zugleich eine Reduzierung des Kraftstoff-Verbrauchs und der Emissionen. Wichtigste Innovation des neuen Common Rail-Systems sind zweifellos die Piezo-Inline-Injektoren. Dabei übernehmen elektrisch anregbare Piezo-Kristalle die Ansteuerung der Düsen. Sobald Spannung an die Kristalle angelegt wird, ziehen sich diese zusammen und lösen, unterstützt durch ein hydraulisches Element, mechanisch die Öffnung der Einspritz-Düsennadel aus. Die Piezo-Injektoren bieten gleich mehrfache Vorteile gegenüber herkömmlichen Magnetventilen. So lassen sich die bewegten Massen an den Düsennadel um nicht weniger als 75 Prozent, von 16 auf jeweils vier Gramm reduzieren.

Dies erlaubt deutlich kleinere und exakter dosierbare Einspritzmengen. Zugleich erlaubt die Piezo-Technik eine höhere Düsennadel-Geschwindigkeit. Mit einem Wert von 1,3 Meter pro Sekunde reagiert das Piezo-System doppelt so schnell wie andere Common Rail-Düsen. Damit lässt sich die Zahl der Einspritzvorgänge pro Arbeitstakt fast nach Belieben variieren. Die Audi TDI-Entwickler haben sich beim 4.2 V8 für bis zu vier Einspritzungen entschieden: Im unteren Drehzahlbereich gibt es, zusätzlich zur Haupteinspritzung eine doppelte, im mittleren Bereich eine einfache Voreinspritzung. Eine Strategie, die für einen weicheren Brennverlauf sorgt - davon profitiert in erster Linie die Motorakustik. Der 4.2 TDI-Motor ist selbst gegenüber seinem bereits hoch kultivierten Vorgänger noch einmal deutlich leiser und laufruhiger geworden, und er stellt in dieser Disziplin zweifellos die Benchmark der Klasse. In den Brennraum eingespritzt wird mit 8-Loch-Düsen. Auch sie tragen mit homogener Kraftstoffverteilung im Brennraum zur besonders effizienten Verbrennung und folglich einer Verbesserung der Abgasqualität bei. Hoch wirksame Abgasreinigung Der 4.2 TDI verfügt über eine zweiflutige Abgasanlage mit zwei serienmäßigen Partikelfiltern. In jedem Abgasstrang sorgen ein motornaher Oxidations-katalysator und ein katalytisch beschichteter Partikelfilter für die Reinigung der Abgase. Die motornahen Katalysatoren gewährleisten durch die rasche Umsetzung von Kohlenwasserstoffen und Kohlenmonoxid die Einhaltung der EU4-Grenzwerte. Im Unterbodenbereich befindet sich der Partikelfilter aus Siliziumcarbid in Dünnwandtechnik. Die Kombination aus Dünnwandtechnik und katalytischer Beschichtung ermöglicht eine kontrolliert ablaufende Regeneration ab Temperaturen von ca. 580 Grad Celsius bei gleichzeitig niedrigem Abgasgegen-druck. Dies schlägt sich in einem nur marginalen Kraftstoffmehrverbrauch und einer erhöhten Regenerationseffizienz nieder.
Bevor der Filter seine maximale Beladung erreicht, kann der A8 4.2 TDI Strecken bis zu 2.000 Kilometern zurücklegen. Der Beladungszustand des Filters wird kontinuierlich durch Überwachung des Abgasgegendrucks und parallele Simulationsrechnung für beide Abgasstränge getrennt kontrolliert. Wird eine Regeneration erforderlich, erzeugt das Motormanagement durch innermotorische Maßnahmen und exotherme Umsetzung unverbrannter Kohlenwasserstoffe im Oxidationskatalysator die erforderliche Temperatur-erhöhung im Partikelfilter. Mit dem bei Audi eingesetzten Common Rail-Einspritzsystem sind dabei bis zu 5 Einspritzungen möglich. Höchstleistung und beeindruckende Ökonomie Der 4.2 TDI-Motor ist aktuell der leistungsstärkste Selbstzünder, der in einer Serienlimousine zu finden ist. 240 kW (326 PS) bei 3.750 1/min sind die neue Bestmarke - gegenüber dem 275 PS starken Vorgänger ein Plus von nicht weniger als 51 PS. Der A8 4.2 TDI quattro besitzt das Leistungsvermögen eines Spitzensportlers. Die leichtgewichtige Luxuslimousine mit Aluminium-Karosserie sprintet in gerade 5,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h - und damit schneller als alle anderen Diesel-Limousinen weltweit. Sie erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von abgeregelten 250 km/h. Das Drehmoment verschafft dem Fahrer in allen Geschwindigkeitsbereichen ein Durchzugserlebnis, das sich sonst nur in Sportwagen erfahren lässt. 650 Newtonmeter zwischen 1.600 und 3.500 1/min - dieser Wert macht den A8 4.2 TDI quattro zum drehmomentstärksten Audi überhaupt. Trotz des Leistungs-Plus von 51 PS verbraucht der neue Audi A8 4.2 TDI quattro nicht mehr Kraftstoff als sein Vorgänger - im Gegenteil: Ein Durchschnitts-konsum von nur 9,4 Litern / 100 km bedeutet einen Minderverbrauch von 0,2 Litern - ein nicht weniger als sensationeller Wert!

Audi A8 4.2 TDI quattro:

Souveräne Sportlichkeit Alle Audi A8 V8 TDI sind mit der 6-stufigen tiptronic mit dynamischem Schaltprogramm DSP und zusätzlichem Sportprogramm ausgestattet. Leistung und Drehmoment liegen stets in so präziser Dosierung an, dass sich Zielkonflikte aus spontaner Leistungsentfaltung, hohen Fahrleistungen und perfekter Laufkultur aufheben. Der permanente Allradantrieb quattro setzt das Leistungsvermögen des Motors in ein Höchstmaß an Vortrieb und Seitenführung um und bringt auch das enorme Drehmoment mühelos und sicher auf die Straße. Die Aluminium-Karosserie in Audi Space Frame-Bauweise (ASF) bildet das hochfeste Fundament für geringes Gewicht, sportliche Fahrleistungen und exzellente Fahreigenschaften. Der Audi A8 verfügt über ein Aluminium-Fahrwerk mit Vierlenker-Vorderachse und spurgesteuerter Trapezlenker-Hinterachse. Die adaptive air suspension - eine Luftfederung mit kontinuierlicher Dämpferregelung - hält für jede Fahrsituation die passende Charakteristik bereit. Sie reduziert gleichzeitig Karosserie-bewegungen und optimiert so Straßenlage und Komfort. Mit der Verbindung von leistungsstarkem TDI, hochentwickeltem Leichtbau und den dynamischen Qualitäten seines Fahrwerks präsentiert sich der Audi A8 4.2 TDI als eine Luxuslimousine, die ein neues Maß für Sportlichkeit und Souveränität bietet.

Neues Gesicht, neue Technik Der neue Audi A8 3.2 FSI

Audi führt die zukunftsweisende Benzin-Direkteinspritzung in der Luxusklasse ein. Der neue Audi A8 3.2 FSI wird von einem 260 PS starken Sechszylinder angetrieben, der hohe Leistung und Drehfreude, Laufkultur und Ökonomie zugleich vereint. 40 PS stärker als der Vorgänger 3.0 präsentiert sich der 3.2 FSI als standesgemäße Motorisierung für die sportlichste Luxuslimousine des Premium-Segments und als höchst attraktive Einstiegsmotorisierung für das Flaggschiff von Audi. Der Audi A8 3.2 FSI wird sowohl mit Frontantrieb als auch mit permanentem Allradantrieb quattro erhältlich sein. Die Kraftübertragung erfolgt beim front-angetriebenen Sechszylinder mit der stufenlosen multitronic. Der A8 3.2 FSI quattro erhält eine 6-stufige tiptronic. Zwei Alternativen stehen auch bei der Fahrzeugdimension zur Wahl: Der A8 3.2 FSI ist sowohl mit normalem Radstand von 2.944 Millimetern wie auch als Langversion erhältlich; hier ist der Radstand um 130 auf insgesamt 3.074 mm verlängert. Ein Längenwachstum, das voll dem Raumkomfort der Fondpassagiere zu Gute kommt. Der neue Audi A8 3.2 FSI erhält - wie schon seine leistungsstärkeren Pendants und der 3.0 TDI - die exklusive Front mit Singleframe-Kühlergrill, die zuvor Kennzeichen des A8 12-Zylinder war. Der neue Audi A8 3.2 FSI wird in Deutschland ab Juni 2005 ausgeliefert. Die Preise beginnen bei 60.900 € für die Version mit normalem Radstand, Frontantrieb und stufenloser multitronic.

40 PS mehr Leistung In seiner neuen Leistungsstufe mit 191 kW (260 PS) gibt der 3.2 V6-FSI sein Seriendebüt im Audi A8. Dies bedeutet eine Mehrleistung von 40 PS gegenüber dem 220 PS starken Vorgänger, dem A8 3.0. Ein Aggregat, das alle Kennzeichen eines hoch modernen Ottomotors aufweist. FSI Benzin-Direkteinspritzung mit bedarfsgeregelter Kraftstoffversorgung, Vierventil-Technik, ein Schaltsaugrohr sowie kontinuierliche Nockenwellen-Verstellung einlass- und auslassseitig. Seine Höchstleistung erreicht dieser V6 bei 6.500 1/min; das maximale Drehmoment von 330 Newtonmetern steht schon bei 3.250 1/min zur Verfügung. In 7,7 Sekunden beschleunigt der A8 3.2 FSI mit stufenloser multitronic und Frontantrieb auf Tempo 100, seine Höchstgeschwindigkeit beträgt 250 km/h (abgeregelt) - dies gilt auch für die Version mit permanentem Allradantrieb quattro und 6-stufiger tiptronic. Die Verbindung aus effizientem Motor und dem geringen Gewicht der Aluminium-Karosserie in ASF-Bauweise bedeuten einen Kraftstoffverbrauch von durchschnittlich nur 9,8 Litern je 100 Kilometer. Mehr als 90 Prozent des maximalen Drehmoments stehen im weiten Bereich von 2.400 bis 5.500 1/min zur Verfügung - ein für V6-Saugmotoren einzigartiges Angebot. Dies bedeutet für den Fahrer: Dynamische und kraftvolle Reaktionen auf jede Bewegung des Gaspedals sowie ein breiter nutzbarer Drehzahlbereich bis 7.200 1/min sind der beste Beleg für die Effizienz dieses Motors und das besondere Leistungsvermögen der FSI-Technologie. FSI-Motoren erzielen mehr Leistung und Dynamik als konventionelle Aggregate mit Saugrohreinspritzung - und dies bei ausgeprägter Ökonomie im Umgang mit dem Kraftstoff. Mit der hier erreichten Effizienzsteigerung erschließt Audi dem Wirkungsgrad serienmäßiger Ottomotoren eine neue Dimension und demonstriert ein weiteres Mal den für die Marke sprichwörtlichen Vorsprung durch Technik.

Im wohl weltweit extremsten Härtetest beweist die FSI-Benzin-Direkteinspritzung seit Juni 2001 ihr besonderes Potenzial: Motoren mit FSI-Technologie trieben den Audi R8 zu bislang drei Siegen in Le Mans und zahllosen weiteren Einzelsiegen und Podiumsplätzen in Rennen der ALMS-Meisterschaft. Wie unterscheidet sich die FSI-Technologie konstruktiv von einem konventionellen Aggregat? Anders als bei der Saugrohreinspritzung wird der Kraftstoff direkt in den Brennraum injiziert. Die Kraftstoffversorgung übernimmt ein Common Rail-Hochdruck-Einspritzsystem mit bedarfsgeregelter Einkolben-Hochdruckpumpe: Sie fördert nur so viel Kraftstoff ins System, bis der Betriebsdruck - zwischen 30 und 100 bar - erreicht ist. Im Ansaugtrakt - zu dem auch das zweistufige Schaltsaugrohr gehört - sorgen elektronisch angesteuerte Ladungsbewegungsklappen für den nötigen Drall („Tumble“) der angesaugten Luft. Zusammen mit der Brennraumgeometrie und der Millisekunden genauen Dosierung der Kraftstoffeinspritzung ist damit eine signifikante Erhöhung der Verdichtung möglich: Während konventionelle Serien-motoren in der Regel ein Verhältnis von maximal 10,5 : 1 erreichen, so liegt das Verdichtungsverhältnis des Audi 3.2 FSI-Motors bei 12,5 : 1 - ein Rekord für Serienautomobile und die entscheidende Voraussetzung für den hohen Effizienz-grad des neuen Aggregats. Der 3,2-Liter V6-Motor ist gezielt auf Leichtbau ausgelegt. 360 Millimeter Länge und 430 Millimeter Breite resultieren in einem geringen Gewicht von lediglich 169,5 Kilogramm - das bedeutet handfeste Vorteile in Sachen Fahrdynamik. Die Zylinder sind, wie auch bei den übrigen Vertretern der neuen V-Motoren-Familie von Audi, im 90-Grad-Winkel angeordnet, der Zylinderabstand beträgt hier 90 Millimeter. 84,5 Millimeter Bohrung und ein Zylinderhub von 92,8 mm resultieren in einem Gesamt-Hubvolumen von 3.123 cm3. Die Abgasreinigung des 3.2 FSI geschieht in zwei motornahen Keramik-Katalysatoren. Die klare Unterschreitung der EU4-Grenzwerte ist so für das leistungsstarke Aggregat in allen Versionen eine Selbstverständlichkeit.

Die Feinabstimmung der Abgasanlage bietet dem Fahrer noch einen weiteren Bonus: Einen Sechszylinder-typischen, betont sportlichen, dabei jedoch niemals aufdringlichen Sound, der die Qualitäten des Motors auf eigene Weise sinnlich erlebbar macht und zugleich dem Anspruch an ein Fahrzeug der Luxusklasse gerecht wird. Der Audi A8 3.2 FSI ist - als Frontantriebs-Version mit siebenstufiger multitronic erhältlich. Bei der Wahl des permanenten Allradantriebs quattro sorgt eine sechsstufige tiptronic für die Kraftübertragung. Zusätzliche Ausstattungen Zeitgleich mit dem neuen Antrieb und dem neuen Gesicht des Fahrzeugs hält auch noch weitere innovative Technik Einzug im Sechszylinder-A8. Erstmalig ist auf Wunsch hinter der Abdeckung der Xenon plus-Frontscheinwerfer die Kombination von dynamischem Kurvenlicht, Abbiegelicht und Tagfahrlicht zu finden. Ebenfalls neu: Für den Audi A8 ist ein Tuner für digitalen Radioempfang erhältlich. Zusätzlich lassen sich noch weitere Ausstattungen ordern, die ab dem Modelljahr 2006 allen A8 auf Wunsch zur Verfügung stehen: so das Audi parking system plus mit akustischer und optischer Anzeige sowie drei neue Außenfarben. Zur Serienausstattung der Audi A8-Modelle gehören auch ein Licht-Regensensor, und die Isofix-Vorbereitung für die Rücksitze. Mit dem Debüt beim A8 12-Zylinder hielt der Singleframe-Kühlergrill im Januar 2004 Einzug in die Serie. Als neues Gesicht der Marke Audi kennzeichnet er inzwischen auch die Modellreihen A3 Sportback, A4 und A6, die gleichfalls 2004 neu in den Markt kamen. Seit März 2005 ist er nun auch zum markanten Kennzeichen für die 6- und 8-Zylinder-Versionen der sportlichen Luxuslimousine der Marke Audi geworden. Die markante Singleframe-Optik hält gleichzeitig auch im A8-Cockpit Einzug: Das Trapez prägt jetzt die Nabe der neuen Lenkrad-Generation.

Völlig neu für Serien-Automobile von Audi ist die Kombination von Xenon plus und adaptive light. Abbiegelicht und dynamisches Kurvenlicht bedeuten eine neue Qualität zu Gunsten von optimaler Sicht und damit der Fahrsicherheit. Das Scheinwerfermodul des dynamischen Kurvenlichts schwenkt angepasst an die Fahrgeschwindigkeit entsprechend dem Lenkeinschlag bis zu 15 Grad mit. Sichtbares Ergebnis: Die Straße wird bei der Kurvenfahrt deutlich besser ausge-leuchtet, der helle Bereich verdoppelt sich nahezu. Das dynamische Kurvenlicht arbeitet sowohl in der Abblend- wie auch in der Fernlichtfunktion. Das Abbiegelicht befindet sich in der Scheinwerfereinheit zwischen Tagfahrlicht und Xenon plus-Modul. Es schaltet sich automatisch ein, wenn bei Geschwindig-keiten unterhalb von 70 km/h der Blinker gesetzt wird oder der Fahrer das Lenkrad stärker einschlägt. So wird die Abbiegerichtung bereits ausgeleuchtet, bevor das Fahrzeug seine Richtung ändert. Zusätzlich werden beide Abbiege-leuchten zugeschaltet, wenn der Rückwärtsgang eingelegt ist: eine wichtige Unterstützung beim Einparken. Ein weiteres klares Sicherheits-Plus ist das Tagfahrlicht das sich durch seine äußerst geringe Energieaufnahme auszeichnet. Zum Lieferumfang des optionalen Abbiege- bzw. Kurvenlichts gehört das besonders lichtstarke Scheinwerfersystem Xenon plus. Ebenfalls als Sonderausstattung ist ein DAB-Tuner erhältlich, dessen Bedienung in das Multi Media Interface MMI integriert ist. Die digitale Radio-Technologie erlaubt praktisch störungsfreien Rundfunkempfang mit Musikgenuss in CD-Qualität, dazu eine deutlich größere Programmvielfalt und in Zukunft neue Dienste. Darüber hinaus bietet der DAB-Tuner ein hohes Maß an Zukunfts-sicherheit, da langfristig sowohl der öffentlich-rechtliche als auch der private Rundfunk auf digitalen Betrieb umgestellt werden wird. Mit dem neuen Aggregat und der neuen Ausstattung schreibt Audi ein weiteres Kapitel in der Erfolgsgeschichte A8. Seit dem Debüt im Herbst 2002 hat sich die Limousine mit der Aluminiumkarosserie in Audi Space Frame-Bauweise überaus erfolgreich etabliert. Sowohl die Achtzylinder als auch das 12-Zylinder-Topmodell A8 sind in ihren Segmenten Spitzenreiter in Europa.

Audi A8: Bang & Olufsen entwickelt exklusives Audiosystem Das Auge hört mit Der dänische HiFi- und Elektronikspezialist Bang & Olufsen entwickelt für das Audi-Flaggschiff A8 ein zukunftsweisendes Sound-System, das selbst in der automobilen Luxusklasse einen neuen Maßstab setzen soll. Ein erstes Fahrzeug mit dem „B & O Advanced Sound System“ an Bord wird Audi zur Frankfurter IAA 2005 präsentieren; erhältlich wird das System zum Jahreswechsel 2005/2006 sein. Innovatives Design und avancierte Technik, dazu ein Höchstmaß an Qualität bei Material und Verarbeitung: Diese Werte gelten für die Kooperationspartner Audi und Bang & Olufsen gleichermaßen. Der Charakter des Audi A8 als sportlichste Limousine des Luxussegments ist geprägt durch richtungweisende Formgebung und Technologien, die in allen Bereichen den höchsten Stand des Automobilbaus repräsentieren. Die Aluminiumkarosserie in Audi Space Frame-Bauweise, der permanente Allradantrieb quattro und das Multi Media Interface MMI sind nur drei Beispiele für den sprichwörtlichen Audi-Vorsprung durch Technik. Ein Vorsprung, den das Bang & Olufsen Advanced Sound System auch in die akustische Dimension übersetzt. Das eigens für den A8 entwickelte System berücksichtigt die konkreten akustischen Eigenschaften des Interieurs, so etwa Raumvolumen, Form und die verwendeten Materialien. Ebenfalls berücksichtigt werden die Fahrgeschwindigkeit und die entsprechenden Wirkungen des Windes und der Reibung zwischen Asphalt und Reifen. Mit insgesamt vierzehn aktiven Highend-Lautsprechern, der von B & O entwickelten Acoustic Lens Technology und insgesamt mehr als 1.000 Watt Verstärkerleistung werden für ein perfektes Klangerlebnis im Audi A8 sorgen. Eigens für den Audi A8 entworfen sind die Lautsprechergitter aus sorgfältig verarbeitetem eloxiertem Aluminium - dem Material, aus dem auch die Karosserie der sportlichen Luxuslimousine besteht.

Hinter den Abdeckungen finden sich Aktivlautsprecher, die jeweils mit einem eigenen separaten Verstärker ausgestattet sind. Dies ermöglicht eine exakte Anpassung der Klangeigenschaften entsprechend der konkreten Funktion des Lautsprechers im Gesamtkonzept. Alle Lautsprecher befinden sich in geschlossenen Gehäusen. Dies erlaubt die absolute Kontrolle des Lautsprechers unabhängig vom Einbauort, besonders störende Resonanzen werden durch diese aufwendige Technik eliminiert. Das Auge hört dabei mit: Denn das Design des Sound Systems integriert sich bündig ins sportlich-luxuriöse A8-Ambiente und fügt diesem eigene gestalterische Akzente hinzu. So werden bei Aktivierung des Systems aus dem Armaturenbrett automatisch zwei Linsen-Hochtöner ausgefahren, die mit präzise ausgerichteter horizontaler Abstrahlung für eine äußerst detailgetreue Performance an jedem Sitzplatz sorgen. Hier verbinden sich die visuelle Faszination sichtbarer Technologie und die akustische Brillanz des neuen Bang & Olufsen Advanced Sound System.


Audi Videos


Audi A 8

Audi A 801. Dezember 2009 ansehen

Audi A6

Audi A601. Dezember 2006 ansehen


Audi News Meldungen


Audi

Audi 19. Mai 2009 weiterlesen


Audi Fahrberichte


Audi A8

Audi A819. Februar 2010 weiterlesen

Audi A1

Audi A118. Juli 2010 weiterlesen