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Audi A3 und A3 Sportback

Audi A3 und A3 Sportback
 

Foto: Audi

Der Audi A3 ist ein Erfolgstyp – seit über einem Jahrzehnt. 1996 gab die erste
Generation ihr Debüt; sie erschloss sich auf Anhieb ihr eigenes Marktsegment, das
Feld der Premium-Kompakten für eine individuelle, anspruchsvolle Kundschaft.
2003 legte Audi die zweite Generation des dreitürigen A3 auf, ein Jahr später
folgte der Sportback mit fünf Türen. Über all die Jahre hinweg fuhr die Baureihe
souveräne Erfolge ein – 230.849 Exemplare wurden allein im Jahr 2007, dem
vierten Rekordjahr in Serie, gefertigt. Ende März 2008 rollte das millionste
Exemplar der zweiten A3-Generation vom Band. Jetzt baut Audi seine Position
weiter aus.


Foto: Audi

Die Karosserien des A3 und des A3 Sportback machen das gestraffte sportliche
Profil in vielen Details deutlich. Die Motorhaube und die Kotflügel sind
expressiver gezeichnet, der Stoßfänger und der Singleframe-Kühlergrill erhielten
feine Aufwertungen. Eine elegante Blende – der „wing“ – unterstreicht die hohe
technische Perfektion der neuen Scheinwerfer. Tagfahrlicht ist Serie, bei den
optionalen Bi-Xenon-Scheinwerfern wird es von je sieben LEDs erzeugt. An den
Flanken setzen Außenspiegel mit integrierten Blinkern, geänderte Türgriffe und
kraftvolle Räder Akzente. Bei der sportlichen Ausstattungslinie Ambition weisen
sie 17 Zoll Durchmesser auf und sind aus Aluminium gegossen.

Modifikationen am Stoßfänger und den Leuchten verleihen der Heckansicht einen
noch markanteren Look. Beim A3 Sportback bilden neuartige Lichtleitstäbe einen
flachen Kranz, der bei Dunkelheit einen ungewöhnlichen optischen Effekt erzeugt.
Beim dreitürigen A3 erhielt die Heckklappe eine neue Lichtkante. Die
Änderungen im Design lassen den A3 um 25 Millimeter auf 4,24 Meter Länge
wachsen, beim A3 Sportback (4,29 Meter) kommen sechs Millimeter dazu – die
sportlichen Proportionen bleiben somit nahezu unverändert. Vier neue Farben
ergänzen den Lackfächer.

Der Innenraum empfängt die Passagiere mit einer Atmosphäre sportlicher Eleganz
und höchster Qualität. Die Luftdüsen, der Lichtschalter und die Mittelkonsole
präsentieren sich mit dezenten Chromstreifen verfeinert, die Schalter und Regler
unterhalb der Audioanlage sind neu gezeichnet. Die Instrumente tragen schwarze
Zifferblätter und rote Zeiger, eine Schaltanzeige im Fahrerinformationssystem
hilft bei einem effizienten Fahrstil. Bei den Ausstattungslinien Ambiente und
Ambition ist ein Fahrerinformationsdisplay mit hochauflösender weißer Schrift an
Bord. Die Palette an Bezügen reicht bis zur Lederqualität Feinnappa für die
Sportsitze. Bei den Dekoreinlagen stehen neue Serien-Varianten in Perlglanz,
Micrometallic und Vavonaholz zur Wahl, auf Wunsch gibt es die Blenden in
Aluminium Medial und Nussbaumwurzelholz.

Mit 350 bis 1.080 Liter Volumen offeriert der Audi A3 den größten Gepäckraum
seiner Klasse, der Audi A3 Sportback bietet 370 bis 1.100 Liter. Bei den Modellen
mit quattro-Antrieb liegen diese Werte wegen der speziellen Hinterachse jeweils
um einige Liter niedriger. Für die frontgetriebenen Versionen ist ein besonders
praktisches Feature zu haben – ein Ladeboden zum Wenden, der als Wanne für
feuchte Gegenstände dienen kann. Für den vielseitigen A3 Sportback sind auch
eine Dachreling und ein Panorama-Schiebedach zu bekommen.


Foto: Audi

Acht starke und effiziente Motoren

Audi rüstet den A3 und den A3 Sportback wie bisher mit acht Motoren aus. Sechs
von ihnen sind Vierzylinder-Direkteinspritzer mit Turboaufladung. Ihre Kürzel
TFSI und TDI symbolisieren die geballten Stärken der Audi-Motorentechnologie
– sie stehen für Leistung und Durchzugskraft, für Dynamik, Laufkultur und
Effizienz.

Bei den fünf Benzinern ist die Palette weit aufgefächert. Der 1.6 leistet 75 kW
(102 PS), der 1.4 TFSI 92 kW (125 PS), der 1.8 TFSI 118 kW (160 PS), der
2.0 TFSI 147 kW (200 PS), und der 3.2 holt aus seinen sechs Zylindern 184 kW
(250 PS). Auch die drei Diesel machen kräftig Dampf. Der 1.9 TDI gibt 77 kW
(105 PS) ab und der 2.0 TDI je nach Spezifikation 103 kW (140 PS) oder 125 kW
(170 PS). Bei den beiden überarbeiteten Zweiliter-TDI sorgt eine neue Common
Rail-Einspritzanlage für hochkultivierten Lauf.
Alle Motoren vereinen einen kraftvollen Charakter mit hoher Effizienz.
Der Diesel mit 77 kW (105 PS) dient auch als Antrieb für den Audi A3 1.9 TDI e,
der dank speziellen Feinschliffs pro 100 Kilometer mit nur 4,5 Liter Diesel
auskommt. Der 1.8 TFSI und der 2.0 TFSI wurden in der Reibung optimiert. Bei
den meisten Aggregaten gingen die Verbrauchswerte deutlich zurück, um bis zu
15 Prozent.


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Hightech von Audi: Die neuen Kraftübertragungen

Neu ausgebaut präsentiert sich das Programm an Kraftübertragungen. Fünf der
acht Motoren sind ab Werk mit Sechsgang-Schaltgetrieben gekoppelt; beim 1.6
und beim 1.9 TDI kommt ein Fünfgang-Getriebe zum Einsatz, und der 3.2 hat
serienmäßig das Doppelkupplungsgetriebe S tronic an Bord, das jetzt für sämtliche
Motoren zur Wahl steht. Das Hightech-Aggregat erledigt den Gangwechsel
extrem schnell und komfortabel – je nach Fahrerwunsch in einem
vollautomatischen oder in einem manuellen Modus, der mit Schaltwippen am
Lenkrad (Serie ab 103 kW/ 140 PS) gesteuert wird.

Beim Sechszylinder, beim 2.0 TFSI und bei den Dieseln hat die S tronic wie
bisher sechs Gänge. Der 1.6, der 1.4 TFSI und der 1.8 TFSI operieren mit einer
neu entwickelten Siebengang S tronic. Ihre beiden Kupplungen kommen ohne
eigene Ölversorgung aus – wieder eine innovative Lösung, die den ohnehin hohen
Wirkungsgrad weiter steigert. Sechs der sieben Gänge sind sportlich eng
gestaffelt, der letzte hingegen senkt mit seiner langen Übersetzung die Drehzahl
und den Verbrauch ab.

Bei der quattro-Palette – einem Alleinstellungsmerkmal in der Premium-
Kompaktklasse – legt Audi ebenfalls nach. Der Allradantrieb ist jetzt für fünf
Motorisierungen zu haben, für den 1.8 TFSI, den 2.0 TFSI, den 3.2 (Serie) und die
beiden 2.0 TDI. Die zentrale hydraulische Lamellenkupplung wurde intensiv
weiterentwickelt – sie spricht jetzt noch schneller an, wenn sie die Motorkraft
zwischen den Achsen neu zu verteilen hat. Der hohe Aufwand resultiert in einem
weiteren Zugewinn an Stabilität, Traktion und Fahrfreude.


Foto: Audi

Präzision und Harmonie: Das Dynamikfahrwerk

Das serienmäßige Dynamikfahrwerk bringt Sicherheit, Sportlichkeit und Komfort
ebenfalls auf einen Nenner, es vermittelt zupackende Präzision und einen
harmonischen Charakter. Die Vierlenker-Hinterachse und die extrem effizient
arbeitende elektromechanische Servolenkung sind aufwändige Technologien. Auf
Wunsch legt ein Sportfahrwerk (Serie beim Ambition) die Karosserie um 15
Millimeter tiefer. Die optionale Frontscheibe mit Akustikverglasung (Serie bei
Ambiente) sorgt zudem für mehr Komfort und bessere Akustik.

Auf Wunsch fahren der Audi A3 und der Audi A3 Sportback ihren Rivalen auf
kurvigen Straßen mit einem Hightech-Feature davon – der adaptiven Dämpferregelung
Audi magnetic ride. Der Fahrer kann zwischen den Programmen
„Normal“ und „Sport“ wechseln. Ein magnetorheologisches Fluid, das in den
Stoßdämpfern zirkuliert, ändert durch Anlegen einer Spannung binnen
Millisekunden seine Fließeigenschaft; die Charakteristik der Dämpfung schaltet
um – von komfortabel bis sportlich. Audi liefert die elektronische Regelung für
die Benziner ab 118 kW (160 PS) und die beiden Zweiliter-TDI.


Foto: Audi

Eine Frage des Charakters: Die Ausstattungslinien

Auch in der Ausstattung zeigen sich der Audi A3 und der A3 Sportback deutlich
aufgewertet. Drei Linien stehen zur Wahl. Attraction – schon mit der Radioanlage
„chorus“ samt vier Lautsprechern – ist die charaktervolle Variante.
Der dynamische Ambition hat unter anderem Sportsitze, ein Sportfahrwerk und
17-Zoll-Räder an Bord, und beim luxuriösen Ambiente sind u.a. ein Licht- und
Regensensor, eine Geschwindigkeitsregelanlage, ein Innenlichtpaket sowie neu
eine Frontscheibe mit Akustikverglasung Serie.

Für ausgeprägte Individualisten stellt Audi die S line, die ein Exterieurpaket und
ein Sportpaket beinhaltet, die luxuriöse Audi exclusive line und die edlen
Optionen aus dem Programm Audi exclusive zur Wahl.

Im Bereich Infotainment finden die Kunden hochmoderne Lösungen, von zwei
Navigationssystemen bis hin zum Bose-Soundsystem und zum iPod-Anschluss
(bei Audi exclusive der quattro GmbH). Viele Extras dokumentieren den hohen
technologischen Standard der A3-Baureihe, unter ihnen die Zweizonen-
Komfortklimaautomatik und das dynamische Kurvenlicht adaptive light.

Ein brandneues Hightech-System ist der Parkassistent. Seine Ultraschallsensoren
messen bei langsamer Fahrt (bis 30km/h) die Längs-Parklücken am Straßenrand.
Wenn eine von ihnen groß genug zum Rückwärtseinparken ist, erhält der Fahrer
einen Hinweis im Fahrerinformationssystem. Wenn er jetzt den Rückwärtsgang
einlegt und Gas gibt, übernimmt das System die elektromechanische Lenkung und
steuert das Auto selbsttätig in die Parklücke. Der Fahrer muss nur noch das Gas,
die Kupplung und die Bremse bedienen.


Foto: Audi

Power pur: Der neue S3 Sportback

Neuerungen gibt es auch an der dynamischen Speerspitze der Baureihe: Zum
dreitürigen Audi S3 kommt der Audi S3 Sportback. Er nutzt den gleichen Motor,
einen 2.0 TFSI mit 195 kW (265 PS) Leistung und 350 Nm Drehmoment, die von
2.500 bis 5.000 1/min parat stehen. Der direkteinspritzende Zweiliter-Turbo
beschleunigt den Fünftürer in 5,8 Sekunden auf 100 km/h und weiter auf
abgeregelte 250 km/h Topspeed. Im Mittel verbraucht er nur 8,5 Liter Kraftstoff
pro 100 km – ein weiterer Beleg für die erfolgreiche Effizienzstrategie von Audi.
Ein Sechsgang-Schaltgetriebe schickt die Kräfte auf einen serienmäßigen quattro-
Strang.

Das Sportfahrwerk integriert eine Reihe leichter Komponenten aus Aluminium
und legt die Karosserie um 25 Millimeter tiefer. Schwarze Bremssättel nehmen
imposante Scheibenbremsen im Format 17 Zoll in die Zange. Der S3 Sportback
und der S3 reagieren auf alle Anforderungen mit den blitzschnellen Reflexen
eines durchtrainierten Leistungssportlers.

Er lenkt spontan ein und liegt im Grenzbereich stabil, präzise und fast völlig
neutral. Kurvenausgangs finden seine vier angetriebenen 18-Zoll-Räder sehr früh
wieder Traktion – das sichert den entscheidenden Vorsprung.

Wie der A3 präsentiert sich auch der S3 optisch modifiziert, er unterscheidet sich
durch eine Reihe scharfer Linien – etwa am Singleframe-Grill, an den Schürzen
und am Dachkantenspoiler – von seinen Großserien-Brüdern. Im Innenraum
gewähren Sportsitze mit Bezügen in Stoff und Leder dem Fahrer und dem
Beifahrer festen Halt, im Programm Audi exclusive finden sich (für den
S3 Dreitürer klappbare) Schalensitze. Dekoreinlagen in schwarzer Klavierlackoptik,
ein schwarzer oder silberner Innenhimmel und Pedale aus Aluminium
akzentuieren das feine Sport-Ambiente. Eine Klimaautomatik, eine Diebstahlwarnanlage
und Xenon-plus-Scheinwerfer mit LED Tagfahrlicht runden die
Serienausstattung ab.

Der Audi A3, der A3 Sportback und die beiden S3-Varianten im neuen Look
starten dieser Tage in den Verkauf, ihre Auslieferung beginnt im Sommer. Bei nur
geringer preislicher Anpassung bedeutet das ein vielfach verbesserter A3 zu
einem attraktiven Einstiegspreis von 20.350 Euro.


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