Porsche Cayman S
Im Cayman S sorgt ein ebenfalls neu entwickelter 3,4-Liter-Sechszylinder-Boxermotor dank Benzindirekteinspritzung für weitere Bestwerte bei Verbrauch und Fahrleistungen. 320 PS (235 kW) Leistung ermöglichen sowohl einen Verbrauch von 9,2 Litern mit PDK als auch einen rasanten Sprint auf Tempo 100 in 5,1 Sekunden. Mit dem serienmäßigen Sechsgang- Schaltgetriebe wird eine Beschleunigung in 5,2 Sekunden von null auf 100 km/h und eine< Spitzengeschwindigkeit von 277 km/h ermöglicht. Beide Sportwagen erfüllen die strengen Abgasnormen EU5 und ULEV.
Die beiden komplett neu entwickelten Sechszylinder-Boxermotoren, die jetzt in Cayman und Cayman S ihre Weltpremiere feiern, basieren auf jener neuen Porsche-Motorengeneration, die kürzlich in der 911-Baureihe eingeführt wurde. Weniger Gewicht, weniger innere Reibung und weniger bewegte Massen sorgen bei beiden Triebwerken für mehr Leistung bei gleichzeitig geringerem Verbrauch. Ein Schritt zur Effizienzsteigerung ist beispielsweise die Optimierung des Ölhaushaltes in Form einer bedarfsgerecht geregelten Ölpumpe.
Im 3,4-Liter-Motor des neuen Cayman S setzt Porsche erstmals bei dieser Modellreihe und damit im Mittelmotorsegment die Benzindirekteinspritzung (Direct Fuel Injection, DFI) ein.
Die Gemischbildung erfolgt dabei homogen. Nicht nur auf den Wirkungsgrad hat die Direkt - einspritzung eine positive Wirkung in Form von reduziertem Verbrauch, sondern auch auf die Charakteristik des Cayman S-Motors. Der Fahrer spürt dies unmittelbar: Da der Kraftstoff Sekundenbruchteile vor der Verbrennung eingespritzt wird, reagiert das Triebwerk noch spon - taner auf jede Bewegung des Gaspedals.
Foto: Porsche
Mit Doppelkupplungsgetriebe besonders sparsam und spurtstark
Zusammen mit den Triebwerken entwickelten die Porsche-Ingenieure ein ebenfalls komplett neues Doppelkupplungsgetriebe für die Mittelmotor-Sportwagen, das als Option die bishe - rige Tiptronic S ablöst. Die Zusammenarbeit der neuen Motoren mit diesem Getriebe ist weg - weisend: Beide Sportcoupés erreichen damit nicht nur neue Bestwerte in der Beschleunigung, sondern verbessern sich auch entscheidend im Verbrauch. Cayman und Cayman S spurten mit PDK jeweils um 0,1 Sekunden schneller auf Tempo 100 als es selbst sehr geübte Fahrer mit dem manuellen Sechsganggetriebe schaffen.
Noch eindrucksvoller schlägt sich der Fortschritt im Benzinverbrauch nieder, dessen Ver - ringerung bis zu 16 Prozent beträgt. So benötigt der neue Cayman mit PDK nur noch 8,9 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer (nach EU4-Norm). Das entspricht einer Einsparung von von 1,2 Litern beziehungsweise elf Prozent im Vergleich zum Vorgänger mit Tiptronic S.
Der Cayman S benötigt mit PDK nur noch 9,2 Liter Benzin – 16 Prozent weniger als mit der bisherigen Tiptronic S. In der Serienausführung mit Schaltgetriebe konsumiert er je 100 Kilo - meter 9,6 Liter.
Das neue Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) besitzt sieben Gänge und löst die Tip tro - nic S ab. Es ist aus zwei Teilgetrieben aufgebaut, die über je eine eigene Kupplung mit dem Antrieb verbunden sind. Ein Teilgetriebe trägt die Gänge 1, 3, 5 und 7 sowie den Rückwärts - gang, das andere die Gänge 2, 4 und 6. Die Gangwechsel erfolgen sehr schnell, ruckfrei und ohne Zugkraftunterbrechung, indem die Kupplung des einen Teilgetriebes geöffnet und simul - tan die des anderen geschlossen wird. In Wählhebelstellung D erfolgt das vollautomatisch.
Per Lenkradtasten oder Antippen des Wählhebels kann aber auch manuell geschaltet werden. Das Kuppeln erfolgt in jedem Fall ohne Zutun des Fahrers.
Dynamisch gestraffter Auftritt
Erkennbar sind die neuen Cayman-Modelle an modifizierten Bug- und Heckpartien sowie neuen Scheinwerfern und Heckleuchten, deren fortschrittliche Lichttechnik und markantes Design eine Porsche-dynamische Optik verleihen. Die Blinker sind in die neuen Halogenhauptscheinwerfer integriert, die mit ihrer Zwei-Tuben-Optik an den Carrera GT erinnern. Neben den serienmäßigen, runden Nebelscheinwerfern sind die neuen LED-Positionsleuchten als Lichtstäbe angeordnet.
Auf Wunsch sind neue Bi-Xenon-Scheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht und separaten LED-Tagfahrleuchten lieferbar. Die weißen Leuchtdioden sind dabei in einer markanten Kreuzform angeordnet und verleihen dem Porsche-Sportcoupé ein unverwechselbares Lichtprofil.
Das Tagfahrlicht sitzt in der Bugverkleidung an Stelle der Nebelscheinwerfer, deren Funktion ohne Nachteile von den bezüglich Streulicht und Seitenausleuchtung optimierten Bi-Xenon- Scheinwerfern übernommen wird. Die vollständig neue Heckverkleidung des Sportcoupés nimmt die neu gestalteten Rückleuchten auf, in denen alle roten Lichtquellen in LED-Technik ausgeführt sind. Sie laufen nach außen spitz zu und sind stilistisch elegant in das neue Fahrzeugheck integriert.
Foto: Porsche
Sport Chrono Paket auf Wunsch, Anfahrassistent serienmäßig
Für Cayman und Cayman S bietet Porsche auf Wunsch das Sport Chrono Paket an, in Verbindung mit dem Porsche Communication Management PCM das Sport Chrono Paket Plus. Ist das Coupé mit PDK ausgerüstet, beinhaltet das Sport Chrono Paket Plus die zusätzliche neue Funktion “Launch Control” und eine Schaltstrategie für extrem sportliches Fahren – an wählbar über die Sport Plus-Taste. Die “Launch Control” ist ein Assistenzprogramm für optimale Anfahrbeschleunigung. Ist es zugeschaltet, verkürzt sich die Beschleunigungszeit mit PDK von 0 auf 100 km/h bei Cayman und Cayman S nochmals um 0,2 Sekunden. Damit benötigt der Cayman S nur noch 4,9 Sekunden für den Standardsprint.
Die neuen Sportcoupés sind in beiden Getriebe-Varianten serienmäßig mit einem Anfahrassistenten ausgestattet. Er dient zur Entlastung des Fahrers im Alltagsbetrieb und verhindert das Vor- oder Zurückrollen des Fahrzeugs beim Anfahren am Berg durch automatisches Halten und gesteuertes Lösen der Betriebsbremse nach dem Loslassen des Bremspedals. Der Anfahrassistent ermöglicht so, ohne die Handbremse betätigen zu müssen, ein ruckfreies und komfortables Anfahren am Berg.
Foto: Porsche
Fahrwerk: Sowohl sehr sportlich als auch komfortabel
Das Fahrwerk der neuen Cayman Generation ist konzeptionell unverändert, in seiner Abstimmung jedoch den höheren Motorleistungen angepasst und bei noch mehr Sportlichkeit im Komfort deutlich optimiert. Als Option können Cayman und Cayman S mit dem aktiven Fahrwerk PASM ausgerüstet werden. Das Kürzel steht für Porsche Active Suspension Management, das elektronisch geregelte Dämpfungssystem. PASM verbindet zwei Fahrwerke in einem: ein sportlich-komfortables für den Alltagsbetrieb und ein betont sportliches für engagierte Fahrweise zum Beispiel auf Rundstrecken. Im Vergleich zum Serienfahrwerk liegt die Karosserie beim PASM-Fahrwerk um zehn Millimeter tiefer. Auch das PASM-Fahrwerk wurde weiterent - wickelt. Der Fahrkomfort konnte dadurch ohne Abstriche bei der Fahrdynamik weiter verbessert werden.
Der neue Cayman rollt serienmäßig auf 17-Zoll-Rädern, die Felgen sind neu gestaltet und mit den Abmessungen 7J x 17 vorn und 8,5J x 17 hinten jeweils um ein halbes Zoll breiter als beim Vorgängermodell. Die Reifengrößen bleiben unverändert an der Vorderachse bei 205/55 ZR 17 und an der Hinterachse bei 235/50 ZR 17. Der neue Cayman S hat serien mäßig 18-Zoll-Räder mit neuem Design bei unveränderten Dimensionen: Vorne 8J x 18 mit Reifen 235/40 ZR 18 und hinten 9J x18 mit Reifen 265/40 ZR 18. Eine Besonderheit sind die neu entwickelten Reifen. Sie bestehen bereits aus sogenannten PAH-freien Gummimischungen (Polycyclic Aro - matic Hydrocarbons, polyzyklische, aromatische Kohlenwasserstoffe), die weniger Schadstoffe enthalten und erst ab 2010 gesetzlich vorgeschrieben sind. Im Rahmen dieser Neuentwicklung konnte der Reifendruck an der Hinterachse zur Verbesserung des Komforts bei gleich zeitiger Verringerung des Rollwiderstandes abgesenkt werden.
Als Option ist für die neuen Cayman das neue, schneller reagierende Reifendruckkontroll - system RDK lieferbar. Weil es bereits beim Öffnen der Fahrertür initialisiert wird, kann das System beim Einschalten der Zündung bereits mit der Kontrollabfrage der Reifendrücke be - ginnen und sie innerhalb weniger Sekunden im Kombiinstrument anzeigen.
Interieur: Rassiges Sportwagen-Ambiente
Im Innenraum betonen hochwertige Materialien, wohnliches Ambiente und sehr angenehme Haptik die Premium-Position des sportlichen Zweisitzers. Die Mittelkonsole ist jetzt in elegan - tem schwarz ausgeführt. Eine zusätzliche Aufwertung der Basisausstattung ist das serienmäßige neue CD-Radio CDR-30 mit gut ablesbarem Fünf-Zoll-Bildschirm und MP3-fähigem CD-Laufwerk. Als Option kann eine Bluetooth®-Handyvorbereitung bestellt werden, bei der das Radio als Freisprechanlage dient. Außerdem erhältlich: Anschlüsse für iPod® und MP3- Player. Der auf Wunsch lieferbare Sechsfach-CD-Wechsler ist jetzt in das CDR-30 integriert und löst den bisher im vorderen Kofferraum untergebrachten CD-Wechsler ab.
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Ausstattungen nach Maß: Neues PCM, Sitzbelüftung
Als zentrale Steuereinheit für alle Ausstattungen im Bereich Audio, Kommunikation und Navigation ist das optional lieferbare Porsche Communication Management (PCM) nun noch leistungsfähiger, vielseitiger und deutlich einfacher in der Handhabung. Hauptmerkmal ist der berührungs empfindliche Monitor, der von 5,8 auf 6,5 Zoll vergrößert wurde. Im Vergleich zum Vorgänger modell halbierte sich die Anzahl der Tasten auf insgesamt 16. Das Navigationsmodul holt die digitalen Kartendaten von einer 40 Gigabyte fassenden Festplatte. In Verbindung mit der ebenfalls optional erhältlichen universellen Audio-Schnittstelle lassen sich jetzt auch externe Audioquellen wie iPod® oder USB-Stick über PCM steuern. Weitere Optionen für das PCM bietet Porsche mit der neuen Spracheingabe und dem elektronischen Fahrtenbuch. Darüber hinaus ist das Porsche-Sound Package Plus mit Radio, CD-Player und neun Lautsprechern ebenso optional lieferbar wie auch das BOSE® Surround-Sound-System mit zehn Lautsprechern und Sieben-Kanal-Digitalverstärker mit fahrzeugspezifischer Abstimmung.
In Verbindung mit der Sitzheizung ist für die neuen Cayman-Modelle auf Wunsch eine Sitzbelüftung für die Seriensitze sowie für die Komfortsitze erhältlich.
Die aktive Sitzbelüftung bietet gerade in der warmen Jahreszeit ein komfortables, trockenes Klima an der Sitzoberfläche. Die Sitzfläche wird dabei gezielt an jenen Stellen ventiliert, an denen der Insasse Kon takt mit dem Sitz hat. Die Sitzbelüftung kann überdies mit der Sitzheizung zusammen betrieben werden. Dies sichert einen kontinuierlichen Abtransport der Feuchtigkeit bei gleichzeitig angenehmer Temperierung der Sitzoberfläche.
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