Honda Insight
Seit dem Debüt des ersten Honda Insight, einem 2-sitzigen Coupé mit Hybridantrieb, sind bereits fast zehn Jahre vergangen. Und bereits zwei Jahrzehnte sind vergangen, in denen Honda an der innovativen Technologie geforscht, entwickelt und optimiert hat.
Triebfeder für das Engagement, die Hybridtechnologie konsequent voranzutreiben, ist die grundsätzliche Überzeugung, Verschwendung zu vermeiden. Denn simpel ausgedrückt geht die Energie beim Bremsen bei einem Fahrzeug mit konventionellem Antrieb durch Umwandlung in Hitze und Lärm verloren und wird nutzlos in die Atmosphäre abgestrahlt. Hondas Entwicklungsingenieure setzten sich das Ziel, diese Energie nicht zu verschwenden. Zum Vorteil des Kunden und der Umwelt.
Jetzt, ein Jahrzehnt nach dem ersten Insight, stellt Honda den neuen Insight vor. Die Konstruktion des neuen Modells basiert auf denselben Grundprinzipien, die jedoch noch erweitert wurden. Der neue Insight tritt als Familienauto an. Er bietet Platz für eine Familie und ihr Gepäck und ist dabei höchst effizient, flexibel und obendrein preisgünstig.
Konzept der Zukunft
Ziel der Entwicklung des neuen Insight war, die Kombination aus Benzin- und Elektromotor durch Entwicklung eines preisgünstigeren Familienhybridfahrzeugs einem großen Personenkreis verfügbar zu machen.
Der Insight ist ein 5-türiges Fliessheckmodell mit Hondas IMA-Hybridsystem, das einen Antrieb mit geringen Emissionen und niedrigem Kraftstoffverbrauch in einem praktischen, kompromisslosen Paket bietet - zu einem attraktiven, erschwinglichen Preis.
Honda erwartet, dass dieses Fahrzeug einen signifikanten Einfluss auf die zukünftige Angebotsvielfalt im Bereich der Familienautos haben wird. Denn mit dem neuen Insight wird die Zahl derer zunehmen, die sich ein Hybridfahrzeug leisten können. Die Technologie wird dadurch für eine völlig neue Gruppe von Fahrzeugkäufern zugänglich und der Hybridmarkt öffnet sich einer neuen Bevölkerungsschicht.
Die Entwicklung musste daher darauf abzielen, Größe, Komplexität aber insbesondere auch die Preise von Komponenten und Systemen zu reduzieren, um den Gesamtpreis zu senken. Bislang galt der Vorbehalt, dass Autos mit umweltfreundlicher Spritspartechnologie zu teuer sind, was Honda die Öffnung eines breiteren Markts nicht einfacher machte. Zumal bereits selbst nur vermutete hohe Preise für „saubere" Fahrzeuge einige Käufer davon abhielten, ernsthaft die Anschaffung in Betracht zu ziehen. Mit dem neuen Insight ist es jetzt erklärtes Ziel von Honda, Menschen für eine Probefahrt zu gewinnen, die aus Kostengründen zuvor niemals den Kauf eines solchen Fahrzeugs in Betracht zogen.
Der lange Weg zum erschwinglichen Hybridfahrzeug von heute
Der Insight basiert auf mehr als 20 Jahren Hybrid-Entwicklung und der Erfahrung von mehr als 35 Jahren im Bereich der Entwicklung schadstoffarmer Benzinmotoren, die 1972 mit dem CVCC Motor begann.
Dieses hohe Maß an Erfahrung und technischem Know-how ermöglichte es Honda, Komponenten und Teile des IMA-Systems so zu entwickeln, dass sie preiswerter produziert werden können.
Während der zurückliegenden zehn Jahre hat Honda mittlerweile weltweit rund 300.000 Hybridfahrzeuge verkauft. In dieser Zeit entstand ein enormer Erfahrungsschatz in Bezug auf die Produktion von Elektromotoren und anderen Schlüsselelemente des Hybridsystems. Dieses Wissen führte zu verbesserten Produktionsanlagen und -techniken, die die Produktionskosten senken werden. Da die Haupt-Hybridkomponenten intern gefertigt werden, können die Gesamtkosten obendrein effektiver kontrolliert werden.
„Unsere Ingenieure haben bei der Reduzierung der Kosten unseres IMA-Systems große Hartnäckigkeit und Fachwissen bewiesen, damit wir die Produktionskosten des Insight senken können. Da wir so viele intern gefertigte Komponenten verwenden, können wir unsere Prozesse kontinuierlich optimieren, wozu ein externer Lieferant nicht unbedingt in der Lage gewesen wäre," erklärt Yasunari Seki, Hauptentwicklungsleiter des Insight.
Der Plan, viel mehr Hybridfahrzeuge als jemals zuvor zu produzieren und zu verkaufen, führt zu Skaleneffekten und damit zu geringeren Gesamtkosten pro Fahrzeug. Um diese Stückzahlen zu erreichen, wurde im Werk Suzuka in Japan eine Elektromotoren-Produktionslinie hinzugefügt, so dass sich die Produktionskapazität pro Stunde für IMA-Motoren verdoppeln wird.
Ebenso helfen spezifische Produktentwicklungen, die Kosten niedrig zu halten:
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95% der IMA-Einheit wurden neu konstruiert, um Größe und Kosten zu reduzieren
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Der Insight ist ein reines Hybridmodell, wodurch sämtliche Anpassungskosten an ein bestehendes Modell (wie beim Civic Hybrid) entfallen
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Plattform und Chassis haben viele Komponenten mit dem neuen Jazz gemeinsam
All diese Kostensenkungen bedeuten nicht, dass Kompromisse bei der Entwicklung, Leistung oder Dauerhaltbarkeit erforderlich waren. Die Ingenieure haben technische Lösungen gefunden, Kosten zu senken und effizienteste Hybridtechnologie zum geringst möglichen Preis für den Kunden zu entwickeln und zu produzieren.
Die Motivation für den Bau eines preisgünstigen Hybridfahrzeugs
Ein wichtiger Teil Hondas globaler Philosophie ist, ein „Unternehmen zu sein, von der die Gesellschaft will, das es existiert". Das hört sich vielleicht zuerst nur wie ein weiterer Marketingspruch an, ist jedoch ein Mantra, das weltweit befolgt wird, beginnend bei den Zentren für Forschung und Entwicklung.
Diese Philosophie erklärt, warum ein preisgünstigeres Hybridfahrzeug auf den Markt gebracht wird. Es ist Teil des Bestrebens von Honda, einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft zu haben.
Honda hätte diese saubere Technologie in High-End-Fahrzeuge einbauen und damit umweltgerechte Antriebe zu Premium-Preisen an eine begrenzte Zahl von Kunden verkaufen können. Für diesen Ansatz würde sprechen, dass mehr Geld pro Fahrzeug hätte erwirtschaftet werden können.
Der Ansatz, der Hondas Philosophie und Tradition entspricht, war jedoch, Hybridtechnologie mit geringen Emissionen den Massen verfügbar zu machen, unter Ausnutzung unserer technologischen Erfahrungen, mit denen Kosten und damit der Gesamtpreis reduziert werden können.
Saubere Fahrzeuge werden so für neue Bevölkerungsschichten verfügbar. Daneben sollte dies auch dazu beitragen, den Absatz von Hybridfahrzeugen zu steigern, was einen positiven Effekt auf die Emissionsbilanz und damit auf die Umwelt haben wird.
Verbesserungen bei Kraftstoffverbrauch und Emissionen
Der Kraftstoffverbrauch (kombiniert) beträgt 4,4 l/100 km, die CO2-Emissionen sind mit 101 g/km sehr gering.
Honda konzentrierte sich auf die Entwicklung eines Fahrzeugs, das im realen Straßenverkehr wirtschaftlicher fährt. Dabei wurden die tatsächlichen Fahrbedingungen berücksichtigt, unter denen das Fahrzeug von den Kunden gefahren wird.
Honda möchte, dass Kunden die Wirtschaftlichkeit des Fahrzeugs im Alltag erfahren und das Sparpotential verinnerlichen, egal ob sie im Winter mit Heizung und Scheinwerferlicht fahren oder im Sommer ihr Radio aufdrehen und die Klimaanlage gegen die Hitze arbeitet. Dies sind die Betriebsumgebungen der realen Welt, für die der Insight entwickelt wurde.
Honda hat ein preisgünstiges, effizientes, äußerst sparsames und emissionsarmes Fahrzeug produziert, aber es gibt Fahrstile und -techniken, die genutzt werden können, um noch mehr Vorteile aus der Hybridtechnologie zu ziehen. Das für den Insight entwickelte Ecological Drive Assist System oder kurz ‚"Eco Assist" trainiert die Fahrer und hilft ihnen, die bestmögliche Kraftstoffeinsparung zu erreichen.
Das einzigartige Trainingssystem kennzeichnet eine neue Ära des Autofahrens: Hersteller und Fahrer sind gemeinsam für den tatsächlichen Kraftstoffverbrauch verantwortlich.
Kunden
Da der Insight die Hybridtechnologie einem größeren Kundenkreis als bislang näher bringen soll, muss er auch für eine breite Kundenschicht attraktiv sein.
Die Mehrheit der Kunden wird noch nicht über Erfahrungen mit Hybridfahrzeugen verfügen, aus dem traditionellen Kompaktsegment stammen und den Wunsch haben, ein konventionelles Familienfahrzeug durch ein wirtschaftlicheres ersetzen zu wollen. Auch, wenn sie bislang ein Hybridfahrzeug für zu teuer erachtet haben, werden sie, so die Einschätzung von Honda, schnell die Geräumigkeit, die niedrigen Betriebskosten und den Kaufpreis des Insight zu schätzen wissen.
Honda erwartet, dass einige bestehende Hybridkunden und auch Halter konventioneller Modelle mit geringen CO2-Emissionen zum Insight wechseln und somit von den modernsten Kosteneinspartechnologien profitieren wollen.
Der Insight hat aus Sicht von Honda ein großes Potential, sich auch zu einem bedeutenden Firmenfahrzeug zu entwickeln. In vielen Ländern Europas werden Nutzer von Dienstwagen, Pendler sowie Einzelunternehmer von Steuervergünstigungen für Fahrzeuge wie dem Insight profitieren. So kann man in den Niederlanden beim Kauf eines Hybridfahrzeuges bis zu 6.400 Euro Steuern sparen.
Verkaufsziele
Weltweit strebt Honda einen Absatz von 200.000 Insight pro Jahr an.
Takeo Fukui, CEO und Präsident von Honda, gab bereits bekannt, dass Hybridfahrzeuge bis Mitte des nächsten Jahrzehnts 10% des gesamten Fahrzeugabsatzes von Honda ausmachen werden. Zum Erreichen dieses Ziels wird Honda in den nächsten Jahren auch einen Hybridsportwagen (auf Basis des CR-Z) und einen Jazz Hybrid auf den Markt bringen. Zusammen mit dem Civic Hybrid plant Honda diese vier Hybridfahrzeuge weltweit dann über 500.000 Mal pro Jahr zu verkaufen.
Praktische Vorzüge und Aerodynamik des Fließhecks
„Wir haben einen 5-Türer mit Fließheck gebaut, weil wir das Fahrzeug in Europa populär machen wollten", erklärte Hauptentwicklungsleiter Yasunari Seki. „Honda Amerika, der größte Markt, bat uns ein Fahrzeug mit Stufenheck zu bauen, aber wir bestanden auf einem Fließheck mit Heckklappe, da wir mit anderen umweltfreundlichen Fahrzeugen in Europa konkurrieren müssen und daher einen 5-Türer benötigen. Unter dem Aspekt der Aerodynamik ist diese Form ebenfalls von Vorteil."
Karosserie-Styling
Für ein emissionsarmes Fahrzeug wie den Insight ist es aus Sicht der Designer wichtig, dass auch das Design die hervorragende Umweltfreundlichkeit zum Ausdruck bringt. Die Gestaltung sollte aber auch Dynamik und Fahrspaß symbolisieren. Es war dabei durchaus beabsichtigt, dass der Insight Gestaltungselemente des FCX Clarity aufweist.
Zu guter Letzt musste der Insight aber vor allem einer breiten Masse an Menschen weltweit gefallen. Und hier spielt die Karosserieform eine wesentliche Rolle. Kundenbefragungen zeigten, dass Fünftürer am populärsten sind.
CO2-Emissionen während Produktion, Nutzung und Entsorgung
Honda führt zur Beurteilung der Gesamtlebensdauer ein Life Cycle Assessment (LCA) Programm für alle Fahrzeuge durch und bewertet in jeder Stufe des Lebenszyklus eines Fahrzeugs dessen CO2-Emissionen. Das gilt auch für den Produktionsprozess.
Honda entwickelte eigens ein Programm zur Einführung eines produktspezifischen so genannten LCA-Systems. Ziel ist die Untersuchung des Volumens der CO2-Emissionen im Zusammenhang mit dem gesamten Lebenszyklus eines jeden Honda Fahrzeugs. Dadurch kann der Einfluss auf die Umwelt in jeder Fertigungsstufe und im gesamten Lebenszyklus von Hybridfahrzeugen mit konventionellen Modellen verglichen werden.
Die Ergebnisse zeigten erstens die Bedeutung der Fahrzeugnutzung für die CO2-Emissionen über den Lebenszyklus eines Fahrzeugs, und zweitens einen sehr kleinen Unterschied der CO2-Emissionen im Zusammenhang mit Rohmaterial und Produktionsstufen von Hybridfahrzeugen im Vergleich zu konventionellen Fahrzeugen. Dies bedeutet, dass die CO2-Emissionen eines Hybridfahrzeugs über seine Lebensdauer deutlich geringer als die eines konventionell angetriebenen Fahrzeugs sein werden.
Wo wird der Insight gebaut?
Der Insight wird im Honda Werk Suzuka in Japan gebaut, wo auch schon der Civic Hybrid gefertigt wird.
Ab wann wird der Insight verkauft?
Der Insight wird ab April 2009 in Deutschland verkauft.
Hondas grüne Tradition
1972
Der erste CVCC-Motor wird entwickelt - weltweit der erste emissionsarme Benzinmotor, der die strengen Anforderungen des US Clean Air Act ohne Katalysator erfüllt.
1986
Das CR-X Coupé ist das erste Serienfahrzeug mit Vierzylindermotor, das die Grenze von 5,6 l/100 km (50 mpg) durchbricht.
1993
Honda gewinnt die prestigeträchtige World Solar Challenge mit dem solarbetriebenen Honda Dream. Ein neuer und verbesserter Typ Dream wurde für den Wettbewerb 1996 gebaut und gewann abermals.
1997
Honda beginnt in den USA und in Japan mit dem Verkauf des EV Plus Elektrofahrzeugs, das mit einer Batterieladung vier Erwachsene fast 225 km weit befördern kann. Honda setzte bis zum Jahr 2000 über 200 Fahrzeuge ab.
1997
Honda präsentiert den Civic GX, der mit Erdgas fährt und in Amerika erhältlich ist. Er wird das weltweit sauberste Fahrzeug mit Verbrennungsmotor jener Zeit.
1999 Honda bringt den Insight auf den Markt - ein benzin-elektrisches Hybridfahrzeug, das im kombinierten Zyklus 3,4 l/100 km (83 mpg) verbraucht und CO2-Emissionen von nur 80 g/km aufweist.
1999
Honda zeigt die erste Version des FCX mit seinem revolutionären, emissionsfreien Brennstoffzellenantrieb
2003
Die Civic IMA-Hybridlimousine kommt auf den Markt, mit CO2-Emissionen von 116 g/km.
2006
Der neue Civic Hybrid kommt in den Handel, verbraucht (kombiniert) 4,6 l/100 km (61,4 mpg) bei CO2-Emissionen von 109 g/km.
2006
Honda startet Produktion und Verkauf des Civic FFV und des Fit FFV in Brasilien, die mit 100% biologisch erzeugtem Bio-Ethanol-Kraftstoff fahren.
2007
Ein leichtes Hybridsportwagenkonzept, der CR-Z, wird auf der Tokyo Motor Show vorgestellt. Die geplante Produktion einer Version des Fahrzeugs wird bestätigt.
2008
Das wasserstoffbetriebene Brennstoffzellenfahrzeug Honda FCX Clarity rollt von den Produktionsbändern in Japan. In den USA und Japan beginnt das Leasing dieser emissionsfreien Fahrzeuge.
2009
Unter dem bekannten Namen Honda Insight wird ein preisgünstigeres Hybridfahrzeug im Frühling in Europa in den Handel kommen und die Technologie für sauberes Autofahren einem größeren Personenkreis erschließen.
Andere grüne Initiativen
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1956 erklärte Gründer Soichiro Honda: „Nachdem Materialien in die Fabrik gebracht wurden, darf nichts außer Produkten heraus gebracht werden." Angestrebtes Ziel ist die vollkommene Vermeidung von Deponiemüll in allen Fertigungswerken weltweit ab 2010. Fast alle Honda Werke, darunter alle in Japan und Großbritannien, haben dieses Ziel bereits erreicht.
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Seit 1976 hat Honda etwa eine halbe Million Bäume um seine Werke gepflanzt, die über 4.000t CO2 absorbieren und über 3.000t Sauerstoff produzieren.
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1989 begann Honda mit der Einführung von Lacken auf Wasserbasis.
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Die Erfahrungen aus Hondas Rekord-Solarfahrzeug wurden in die Praxis umgesetzt und Honda begann mit der Entwicklung effizienter Dünnschicht-Solarpanels für Häuser und Fabriken.
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Vierzehn Fabriken, darunter das Werk Suzuka, in dem die Modelle Jazz und Insight gebaut werden, wurden mit den Dünnschicht-Solarpanels bestückt, die Strom ohne CO2-Emissionen erzeugen.
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Honda produziert nicht nur saubere Motoren, wir produzieren saubere Motoren sauber. Mehr noch, bei Honda geschieht dies schon seit langem. Zum Beispiel:
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Ein Kraft-Wärme-Kopplungs-System im Werk Kumamoto, das im Juli 2006 installiert wurde, schloss die Installation von Kraft-Wärme-Kopplung in allen Honda Werken in Japan ab. Das System der Kraft-Wärme-Kopplung bietet effiziente Stromerzeugung, und die Abgase erhitzen Wasser zu Dampf und Heißwasser, die für die Motorrad-Lackierung in Kumamoto genutzt werden. Ergebnis ist eine Reduzierung der CO2-Emissionen, alleine 2007 um etwa 1039 t.
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Das Werk Zengcheng in Guangzhou, das im September 2006 die Produktion aufnahm, erreicht erstmals branchenweit 100% Recycling von Wasser. Mit Null Abwasseremissionen hat das Werk bislang schätzungsweise 170.000 t Wasser gespart.
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Honda entwickelte die Home Energy Station als mögliche Lösung für das Wasserstoff-Infrastrukturproblem. Die derzeitige Version wird mit Erdgas betrieben. Eine Solarenergieversion wird getestet. Mit der Home Energy Station kann nicht nur Wasserstoff produziert werden. Sie liefert auch Wärme und Strom für den Haushalt und überschüssiger Strom kann in das Elektrizitätsnetz eingespeist werden.
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Der wasserstoffbetriebene FCX Clarity ist das weltweit erste emissionsfreie Serien-Brennstoffzellenfahrzeug. Er ist derzeit in den USA und Japan per Leasing verfügbar.
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Honda hat in einigen Regionen ein Strandreinigungsprojekt gestartet. Ein speziell entwickelter, leichter Strandreiniger wird von einem ATV gezogen und kann auf diese Weise Strände effektiv säubern.
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Um der bedrohlich fortschreitenden Abholzung von Wäldern in China entgegen zu wirken, unterstützt Honda die Desert Planting Volunteer Association bei ihrer Joyful Forest Initiative, die die weitere Ausbreitung von Wüsten verhindern soll.
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Potsdamer Klimakonferenz: Die Idee zur Potsdamer Klimakonferenz hat sich aus der seit 2004 bestehenden Partnerschaft von EUROPARC Deutschland e.V. und Honda Motor Europe (North) GmbH entwickelt. Die langfristig angelegte Zusammenarbeit steht unter dem Motto „Verantwortung für die Welt von morgen" und will die Entwicklung der UNESCO-Biosphärenreservate als Modellregionen für den Klimaschutz fördern. Im PIK (Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung) fanden EUROPARC und Honda einen international anerkannten Partner. Die Potsdamer Klimakonferenz ist eine kommunikative Plattform, die wissenschaftlich und gesellschaftlich relevanten Fragestellungen in den Bereichen Globaler Wandel, Klimawirkung und Nachhaltige Entwicklung diskutiert.
Takeo Fukui
Umwelttechnologie-Pionier
„Als Universitätsstudent in den 1960er Jahren arbeitete ich an meiner Senior Thesis - einer Analyse von Stickstoffdioxid-Emissionen. Ich hatte das Problem der Emissionen als wichtiges Thema erkannt. Dies war wahrscheinlich die erste NO2-Studie in Japan.
Ich gebe zu, dass einer der Gründe für diese Studie war, dass ich zu Honda wollte. Honda war berühmt dafür, neue Wege zu gehen, das zog mich an. 1969 erreichte ich mein Ziel und wurde Mitarbeiter von Honda. Im selben Jahr verkündete Soichiro Honda den Rückzug aus dem Motorsport. Mit der Begründung, die Anstrengungen des Unternehmens auf Maßnahmen zur Reinhaltung der Luft zu konzentrieren.
Mit meinem Beitritt zum Unternehmen wurde ich Teilnehmer an einem Wettlauf zur Entwicklung der Technologie, welche die Qualität der Luft, die wir atmen, verbessern könnte. Mein erstes Projekt war die Emissionsforschung für ein Katalysatorsystem. Ich versuchte ein neues Konzept, das niemals zuvor verwendet wurde. Leider hat es nicht funktioniert und machte die Auspuffgase sogar noch giftiger. Unter Herrn Hondas Anleitung, der zu dieser Zeit immer noch die Abteilung Forschung und Entwicklung leitete, unternahmen wir weitere Versuche.
Ich erinnere mich, dass Herr Honda begann, mich anzuschreien. Er verfolgte dieses Ziel leidenschaftlich, und nachdem wir erneut scheiterten, sagte er: ‚Denken Sie nicht nur über ein System nach, das die Abgase wie ein Katalysator behandelt. Denken Sie an ein sauberes Motorsystem von Anfang an.'
Seit damals begannen wir mit der Entwicklung eines Motors, der ohne Katalysator geringere Emissionen aufwies.
Nachdem wir erst wenige Jahre Fahrzeuge verkauft hatten, besuchte ich im November 1974 die USA für eine Zertifizierungsprüfung in einem behördlichen Abgaslabor. In dieser Prüfung erwies sich der Civic zur Verwunderung vieler als erstes Fahrzeug, das die neuen Anforderungen des US Clean Air Act nur aufgrund seines sauberen Motors erfüllte.
Darüber hinaus gratulierte mir der Regierungsinspektor zum Erreichen der Bestwertung für Kraftstoffersparnis. Dies war überraschend für uns, da wir nie über den Kraftstoffverbrauch nachgedacht hatten.
Seit diesem Durchbruch in den USA arbeitet Honda fortlaufend an Technologien, die Autos sauberer und wirtschaftlicher machen. Nun, 35 Jahre später, kann Honda das preisgünstigste Hybridfahrzeug aller Zeiten auf den Markt bringen."
Takeo Fukui, Präsident und CEO, Honda Motor Company
Preisgestaltung und Erschwinglichkeit
Hondas eigene Marktforschung hatte zum Ergebnis, dass viele Autofahrer denken, Hybridfahrzeuge seien zu teuer. Das ist der wesentliche Grund, der sie bislang vom Kauf der sauberen Motortechnologie abgehalten hat. Das Ergebnis einer jüngst durchgeführten Umfrage ist eindeutig: Unter den Befragten, die den Kauf eines Hybridfahrzeugs nicht in Betracht ziehen, gaben 40% an, vom Preis abgeschreckt zu werden.
Dazu mag beigetragen haben, dass einige Hybridfahrzeuge aus Sicht von Honda „elitär" vermarktet wurden. Das Image „nur für Wohlhabende" hat den Durchbruch der Technologie deshalb eher behindert, als zügig vorangetrieben. Daran haben auch vermutlich teure Kampagnen mit Weltstars nichts geändert.
Hondas Forschungen und die anderer Hersteller haben auch gezeigt, dass viele Menschen gute Vorsätze haben, umweltfreundlicher zu leben. Wenn es um den Kauf von Autos geht, stehen die Kosten jedoch eher im Vordergrund und nicht der Schutz des Klimas.
„Drei Viertel der Befragten würden ein Fahrzeug mit geringeren Emissionen kaufen, wenn dies billiger wäre ... Sechs von zehn Befragten sagen, dass die Betriebskosten das wichtigste Entscheidungskriterium bei der Wahl eines emissionsarmen Fahrzeugs seien." BMW Report, Driving Change, Oktober 2008
Die meisten Fahrer sahen in Hybridfahrzeugen eine teure Alternative zu Benzin- und Dieselmodellen, eher ein Statussymbol als ein effizientes, sauberes Transportmittel.
Der neue Insight soll solche Wahrnehmungen korrigieren und Hybridfahrzeuge für mehr Menschen verfügbar machen, einschließlich der Fahrzeugkäufer, die niemals zuvor ein Hybridfahrzeug in Betracht gezogen hätten.
Wertewandel
Mit dem weltweiten wirtschaftlichen Abschwung wird der Trend zum so genannten Downsizing nochmals verstärkt. Und immer mehr Menschen werden von durstigen großen Fahrzeugen zu kleineren, effizienteren Autos wechseln.
Geringe Unterhaltskosten
Neben seinem geringeren Kaufpreis bietet der Insight auch ein beträchtliches Potential, laufende Kosten zu reduzieren. Dazu zählen: niedrigere Steuern, Ausnahmen von Ballungsraumgebühren und geringere Aufwendungen für Kraftstoff.
In vielen Ländern Europas profitieren Nutzer von Fahrzeugen wie dem Insight von Vergünstigungen.
Übersicht über Hybrid- oder Niedrigemissions-Vergünstigungen in europäischen Ländern:
Belgien: Steueranreiz (SRP ist Berechnungsgrundlage)
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Fahrzeuge < 105 g/km CO2: -15% Steuer (max. 4.350 €)
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Fahrzeuge < 115 g/km CO2: -3% Steuer (max. 810 €)
Finnland: CO2-basierte Fahrzeugmeldesteuer (%) = 4 + CO2/10
Frankreich: 2.000 € Bonus auf Handelspreis durch Händler (Privatfahrzeug), 700 € (Firmenfahrzeug)
Griechenland: Keine Umsatzsteuer auf Hybridfahrzeuge
Italien: Vergünstigungen von bis zu 2.800 € für ökologisches Fahrzeug (inklusive Hybrid)
Irland:
C02 Gruppen C02 g/km Fahrzeugmeldesteuer
A 0-120g 14%
B 121-140g 16%
C 141-155g 20%
D 156-170g 24%
E 171-190g 28%
F 191-225g 32%
G 226g+ 36%
Zusätzlich gibt es für Hybridfahrzeuge 2.500 € Rabatt auf die Fahrzeugmeldesteuer. Die Kraftfahrzeugsteuer liegt in der niedrigsten Gruppe bei 104 € pro Jahr
Luxemburg: CO2 <120g/km: 750 € Steuerbonus
Niederlande: Bis zu 6.400 € Verkaufssteuerbefreiung für Hybridfahrzeuge (je nach Kraftstoffverbrauch) CO2 (P<110/D<95g/km): 50% Abschlag auf Kraftfahrzeugsteuer
Norwegen: Bei Umsatzsteuerberechnung:
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Keine kW-Steuer auf Elektromotor
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-25% Fahrzeuggewicht vor Berechnung der Gewichtssteuer (Kompensation des Batteriesatzes)
Österreich: Revision (Juli 2008) der Fahrzeugumsatzsteuer (Normverbrauchsabgabe)
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Hybrid: 500 € Bonus (auch für E85, CNG, LPG und H2 Fahrzeuge)
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CO2: <120 g/km 300 € Bonus / >180 g/km 25 €/g Malus
(Malusgrenze ab 2010 auf 160 g/km gesenkt)
Portugal: -50% auf Umsatzsteuer
Schweden: 10.000 SEK Rabatt für Privatpersonen, die ein umweltgerechtes Fahrzeug kaufen (Hybrid, Ethanol, <120g CO2/km) - Firmenfahrzeuge -40% Gebühr
Schweiz: Vergünstigungen unterscheiden sich zwischen Kantonen:
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Typ A Hybrid: Bonus auf Umsatzsteuer, berechnet von 50% des Fahrzeugpreises
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Typ B Hybrid: Einmal-Vergünstigung 5.000 CHF (IMA)
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Typ C Hybrid + 3l Fahrzeuge: Einmal-Vergünstigung für 1.000 CHF
Slowenien: Keine Umsatzsteuer auf Fahrzeuge mit Emissionen <110 g
Spanien: 2 Regionen: Andalusien bis zu 2.000 € und Castilla-Leon bis zu 1.890 € Unterstützung. 75% Bonus - für Beamte
Ungarn: Feste geringere Fahrzeugmeldesteuer für Hybridfahrzeuge
AUSSENDESIGN
Die Festlegung des äußeren Erscheinungsbildes des Insight stellte für das Design-Team eine enorme Herausforderung dar. Denn einerseits musste der Insight als Niedrigemissionsfahrzeug sein Umweltbewusstsein auch optisch zum Ausdruck bringen, also als „grünes" Fahrzeug eindeutig zu identifizieren sein, andererseits galt es, darüber hinaus Dynamik und Fahrspaß zu symbolisieren. Werte, die zu den Designprinzipien und der grundlegenden Philosophie von Honda-Automobilen zählen. Vor allem aber und gemäß seiner Positionierung musste das Design des Insight gewährleisten, den Geschmack ganz unterschiedlicher Käufergruppen anzusprechen.
„Breite Akzeptanz war unsere oberste Maxime", erklärt Chefdesigner Motoaki Minowa und ergänzt: „Ein Design, das allein pure Umweltfreundlichkeit ausdrückt, kann schnell glanzlos oder gar langweilig aussehen. Das Hinzufügen einer sportlichen Note, getreu Hondas DNA, machte den Wagen auch für Menschen attraktiv, die mehr wollen, als ein reines Öko-Auto."
Umweltverträglichkeit und die sportliche Ausrichtung eines Fahrzeugs sind nicht immer einfach unter einen Hut zu bekommen. Der Insight zeigt, dass es auch anders geht. Da das neu entwickelte IMA-System kompakter ist, konnte die Frontpartie des Insight verkürzt werden, was die Front aggressiver macht und half, die angestrebte Dynamik zum Ausdruck zu bringen.
Ein weiterer wichtiger Faktor, der den Charakter des Insight wesentlich prägt, ist die gewählte Karosserieform als 5-türiges Fließheckmodell. Hier galt es, einen akzeptablen Kompromiss bei der Optimierung der Aerodynamik und der Kopffreiheit der Fondpassagiere zu erzielen.
Unterschiedliche Kulturen, unterschiedliche Vorlieben
„Wir haben ein 5-türiges Fließheck favorisiert, weil wir das Fahrzeug in Europa populär machen wollten", erklärte Hauptentwicklungsleiter Yasunari Seki. „Honda Amerika, der größte Markt, bat uns ein Fahrzeug mit Stufenheck zu bauen," so Seki, „aber wir haben uns durchgesetzt, weil wir in Europa mit anderen umweltfreundlichen, teils sehr attraktiven Fahrzeugen konkurrieren müssen und Stufenheckmodelle auf diesem Markt von vielen Menschen als altbacken angesehen werden. Ganz davon abgesehen, dass die gewählte Karosserieform in punkto Aerodynamik ebenfalls zu bevorzugen ist."
Keine Kompromisse
Niemals an der falschen Stelle sparen. Auch wenn die Leitlinie des Gesamtprojektes die Reduzierung von Kosten vorgab, sollte das Design unter keinen Umständen durch das Budget eingeschränkt werden. Ein Beispiel. Kosten für zusätzliche Fenster führen üblicherweise (und bei allen Herstellern) zu heißen Kontroversen zwischen Kreativen und Kaufleuten. „Beim Insight," freut sich Motoaki Minowa, „herrschte Einigkeit. Es gab kein Feilschen um das zusätzliche Fenster im hinteren Bereich. Trotz zusätzlicher Kosten. Alle waren sich einig, dass es wesentlich zu einem schnittigeren Aussehen beitrug. Und obendrein praktische Vorteile für den Besitzer bietet".
Balance zwischen Form und Funktion
Die optische Ähnlichkeit zwischen dem Insight und dem FCX Clarity mit Brennstoffzellenantrieb ist beabsichtigt. Neben den aerodynamischen Vorteilen dieser Form weist Motoaki Minowa auf den Hauptgrund für das Aufgreifen von Gestaltungselementen des modernen Wasserstofffahrzeugs hin:
„Wir haben absichtlich versucht, den Insight wie eine kleinere Version des Clarity aussehen zu lassen. Denn der FCX Clarity ist Synonym für moderne, ultimativ saubere Fahrzeuge. Und es ist angestrebt, dass auch der Insight einen ähnlichen Status erhält. Der neue Insight greift aber auch Designelemente des ersten Insight auf. Durch die Kombination von Elementen fortschrittlicher Fahrzeuge unterschiedlicher Generationen wirkt er als Brücke zwischen der Vergangenheit und der Zukunft."
Minimaler Luftwiderstand
Viele Faktoren haben Einfluss auf das Außendesign. Beim neuen Insight hat die Aerodynamik Form und Aussehen letztlich bestimmt. Denn indem das Fahrzeug so windschlüpfrig wie möglich gestaltet wurde, unterstützte man die bereits äußerst sparsame Hybridtechnologie an Bord des Insight und begünstigte eine noch höhere Kraftstoffersparnis. Für das Design-Team galt es, eine Formgebung mit minimalem Luftwiderstand zu schaffen. Die Ähnlichkeit zum FCX Clarity ist am größten, wenn beide Fahrzeuge im Profil betrachtet werden. Die Heckabschnitte beider Fahrzeuge haben fast die gleiche Form - aus gutem Grund.
Erstens hat die Linie vom Mittelpunkt des Dachs zur Heckklappe den optimalen Winkel für eine kontrollierte Luftströmung vom Dach des Fahrzeugs nach hinten, weil nur minimale Turbulenzen verursacht werden. Ebenso trägt die Gestaltung der oberen Karosseriehälfte, die sich nach hinten verjüngt, zu einer idealen Führung des Luftstroms bei.
Im unteren Karosseriebereich hingegen wird der Insight breiter. Auch das trägt zu einer guten Aerodynamik bei und verleiht dem Wagen obendrein eine stattlichere Statur.
„Wir tauften unser Gestaltungskonzept 'Aero Athlete'," erklärt Motoaki Minowa, „der Begriff soll Assoziationen zum Körper eines Athleten wecken: Durchtrainiert, schlank, mit gespannten Muskeln und keinem Gramm Fett zu viel."
Aerodynamik-Design mit Tradition
„Wir haben beim Projekt des ersten Insight eine Menge darüber gelernt, wie die Optimierung der Aerodynamik bei einem Fahrzeug für die Straße vorangetrieben werden kann", sagt Chefdesigner Motoaki Minowa, „Deshalb darf es nicht verwundern, dass sich beide Insights ab der B-Säule ähnlich sehen. Wir konnten beim neuen Insight jedoch nicht so radikal vorgehen und verzichteten beispielsweise auf die abgedeckten Räder."
Ebenfalls die Form der Heckklappe ist von großer Wichtigkeit. Der direkte Vergleich der Heckklappen des Insight mit dem FCX Clarity, CR-Z Concept oder selbst dem ursprünglichen Insight zeigt auf Anhieb, dass alle Modelle dieselben aerodynamisch optimierten Formen und Linien aufweisen.
Beleuchtung
Der Insight verfügt über schlank dimensionierte projektorartige Scheinwerfer in einer Vierer-Anordnung. Die Elemente des Scheinwerfers für das Abblendlicht kontrastieren in blau. Die Blinker wurden im unteren Bereich des Stoßfängers integriert.
Für die Schluss- und Bremsleuchten kommen LEDs zum Einsatz. Diese Lichttechnik
verbraucht weniger Energie und trägt ebenfalls zur Kraftstoffeinsparung bei.
Lackierung
Es stehen acht Außenfarben zur Verfügung: Spectrum White Pearl, Alabaster Silver Metallic, Polished Metal Metallic, Neutron Blue Metallic, Crystal Black Pearl, Urban Titanium Metallic und Milano Red.
Aero Athlete
Dies war das übergeordnete Design-Credo für das Exterieur des Insight. Aero steht für das Bestreben, den Luftwiderstand zu minimieren und die Frontfläche zu verringern, wobei ein attraktiver und sportlicher Charakter beibehalten wird. Die Form wurde wiederholt im Windkanal getestet und optimiert. Der athletische Teil des Konzepts bezieht sich auf einen straffen, glatten Körper, ohne unnötiges Gewicht oder übermäßiges Volumen. Dynamisch sichtbare Spannung im Blech des Insight wirkt wie die Muskeln eines Athleten. Die ansprechende Form des „Aero Tail" wird durch die Aerodynamik bestimmt. Sie ist ähnlich am Heck des FCX Clarity und den ursprünglichen Insight Modellen zu sehen.
Die Form der Fahrgastzelle ist in die Motorhaube integriert und geht fließend in die Form des Frontgrills über, der die prägnante Sechseckform des unteren Teils des Stoßfängers verstärkt. Das Frontdesign verkörpert die Identität des FCX Clarity und verdeutlicht den Status des Brennstoffzellen-Fahrzeugs als Umweltschutzpionier.
CHASSIS
Das Chassis des Insight ist eine Neukonstruktion, bei der aber Komponenten wie Bremsen und Lenkung vom neuen Jazz übernommen wurden. Die Struktur des Motorraums und der Fahrzeugfront ist fast identisch, mit Ausnahme kleinerer Änderungen beim Aufprallschutz. Ab der vorderen Stirnwand ist die Plattform des Insight jedoch individuell. Der Radstand beträgt 2.545 mm (50 mm länger als beim Jazz).
Die Plattform des Insight wurde unter der Zielvorgabe entwickelt, Synergieeffekte mit dem Jazz zu nutzen, wie die Verwendung der vorderen und der hinteren Aufhängung in Form von McPherson-Dämpfern vorn und H-förmiger Drehstäbe hinten. Oberstes Ziel war es aber vor allem, ein Paket zu schnüren, dass keine Kompromisse hinsichtlich der Aufnahme des Hybridsystems erzwingt. Zudem musste gewährleistet werden, dass das Fahrzeug genügend Platz bietet, um auch größeren Personen bequemes Sitzen zu ermöglichen und dass ein üppig dimensionierter Laderaum zur Verfügung steht.
Verlagerung des Kraftstofftanks
Trotz aller Gemeinsamkeiten, gibt es wesentliche Unterschiede. Der deutlichste Unterschied zwischen der Plattform des Jazz und des Insight besteht in der Position des Kraftstofftanks. Obwohl die einzigartige zentrale Lage des Tanks unter den Vordersitzen den Jazz zu einem Talent an Vielseitigkeit macht, wurde das Layout für den Insight verändert. Bei seiner Plattform wurde der Kraftstofftank unter den Rücksitzen positioniert. Vorteil: Durch die insgesamt niedrigere Anordnung der Sitzanlage konnte die Dachhöhe reduziert werden, was für die aerodynamische Optimierung der Karosserie von Vorteil war. Dies kommt der Kraftstoffeffizienz bei hohen Geschwindigkeiten zu Gute.
Bremsen
Das Bremssystem besteht aus Scheibenbremsen vorn und hinten mit ABS, elektronischer Bremskraftverteilung (EBD) und Bremsassistent.
Räder und Bereifung
Der Insight ist je nach Ausstattungsvariante mit 15 Zoll oder 16 Zoll Felgen bestückt.
Stabilisierungsprogramm Vehicle Stability Assist (VSA)
Das Stabilisierungsprogramm (Vehicle Stability Assist, VSA) ist Serienausstattung bei allen Ausstattungsvarianten des Insight.
Garantie
Für den Insight wird eine 3-Jahres / 100.000 km Neuwagengarantie gewährt, dazu eine 3-Jahres-Garantie gegen Oberflächenkorrosion, eine 5-Jahres-Garantie für das Auspuffsystem und eine 12-Jahres-Garantie gegen Korrosion der Karosserie - sowie 10 Jahre auf Fahrwerkskomponenten sowie Kraftstofftank- und Leitungen.
VERBRENNUNGSMOTOR, ELEKTROMOTOR UND GETRIEBE
IMA steht für Integrated Motor Assist. Die wesentlichen Komponenten sind ein reibungsarmer 1.3-Liter-Ottomotor, der als Hauptantriebsquelle dient, ein ultra-dünner Elektromotor, eine leichte, aber gleichzeitig sehr leistungsfähige Batterie und ein CVT-Getriebe.
Das IMA-System kam vor dem neuen Insight, bereits bei seinem Namensvetter, dem ersten Insight zum Einsatz und auch im Civic IMA und seinem Nachfolger, dem Civic Hybrid. Das System wurde kontinuierlich weiterentwickelt und dadurch kleiner, leichter und günstiger in der Produktion. Im neuen Insight kommt die jüngste Entwicklungsstufe der IMA-Technologie zum Einsatz.
Der Verbrennungsmotor selbst ist neu und basiert weitgehend auf dem 1.3-Liter-Motor aus dem Civic Hybrid. Dieser modifizierte i-VTEC Motor aus dem Civic Hybrid wurde anhand der Erfahrungen mit dem Jazz weiter verbessert und dadurch sparsamer. Das teilflächenbeschichtete Kolbendesign mit geringer Reibung wurde mit einer neuen Katalysatorkonstruktion kombiniert, um diesen bereits sehr wirtschaftlichen Motor weiter zu optimieren. Diese Maßnahmen ergeben zusammen mit einem weiter stabilisierten Verbrennungsprozess eine Verbesserung beim Kraftstoffverbrauch alleine des Motors um 2 Prozent gegenüber dem, was bereits als hoch effizienter Motor gilt.
Beim Verzögern, wenn die Zylinder des Motors ohne Last sind, wird die Verbrennung in allen vier Zylindern gestoppt und die Brennkammern werden von den Ventilen abgedichtet. Die Zylinderabschaltung VCM (Variable Cylinder Management) sorgt dafür, dass alle vier Zylinder bereits dann abgeschaltet werden, wenn bei Langsamfahrt nur ein geringes Drehmoment zum Vortrieb benötigt wird. In diesem Fall treibt allein der Elektromotor das Fahrzeug an, und die Kolben des Benzinmotors arbeiten im Leerlauf.
Darüber hinaus wurde alles denkbar Mögliche getan, um Reibung im Motor zu reduzieren. Dazu zählen Maßnahmen, wie eine versetzte Kurbelwellen/Pleuel-Konstruktion und das Plateauhonen der Zylinder.
Der Verbrennungsmotor leistet 88 PS und max. 121 Nm Drehmoment. Die für Hybridsysteme typische Unterstützung durch den Elektromotor erhöht die Leistung und hält Emissionen und Kraftstoffverbrauch auf einem Mindestmaß.
Was ist ein Hybridfahrzeug?
Die Bezeichnung Hybrid steht heute üblicherweise für die Kombination aus einem Benzinmotor und einem Elektromotor. Die Batterie, die den Elektromotor mit Energie versorgt, lädt sich mit regenerativer Energie vom Verzögern und Bremsen auf. Der Insight muss daher niemals mit einer externen Stromversorgung aufgeladen werden. Der integrierte Elektromotor unterstützt den Verbrennungsmotor bei Beschleunigungsvorgängen und senkt dadurch den Kraftstoffverbrauch. Das Hybridsystem lässt den Verbrennungsmotor in einigen Fahrsituationen auch im Leerlauf laufen, um die Emissionen zu reduzieren. Resultat: Der Insight fährt in diesen Situationen beinahe lautlos und rein elektrisch. Der Verbrennungsmotor schaltet auch automatisch ab, wenn der Fahrer das Fahrzeug stoppt.
Das Ergebnis ist ein Fahrzeug, das sich leistungsmäßig wie ein Benziner verhält, weniger CO2 als ein gleichwertiger Diesel emittiert und einen exzellent niedrigen Kraftstoffverbrauch aufweist.
Elektromotor
Neben dem neuen Verbrennungsmotor verfügt der Insight über einen neuen, verbesserten Elektromotor, der mit Spulen mit hochdichten Wicklungen und Hochleistungsmagneten 14 PS leistet und maximal 92 Nm Drehmoment erzeugt. Der wesentliche Fortschritt ist jedoch dessen Größe und Form. Die neuste Version ist viel dünner als der E-Motor im aktuellen Civic Hybrid (35,7 mm gegenüber 61,5 mm), und dadurch ist das gesamte IMA-System kompakter und leichter.
Verbessert wurde auch die Hochleistungsbatterie, die sich unter dem Kofferraum befindet und zur Absenkung des Schwerpunkts beiträgt. Im Vergleich zur Batterie des Civic Hybrid konnte die Größe um 19 Prozent, das Gewicht um 28 Prozent reduziert werden.
Das Kühlsystem für die Batterie wurde stark verbessert. Es nutzt die aufgenommene Energie effektiver, was dem Elektromotor zu Gute kommt. Die Erholungsdauer der Batterie wurde ebenso verbessert, das heißt mit Energie aus regenerativem Bremsen kann sie schneller geladen werden und dadurch regelmäßiger den Elektromotor mit Energie versorgen.
Leistung
Zusammen bieten Verbrennungsmotor und Elektromotor ein beträchtliches Potential, ideal für städtische Umgebungen, mit direkter Reaktion aufs Gasgeben und Beschleunigungszeiten, die konventionellen 1.6-Liter Benzinern mit Automatikgetriebe entsprechen. Der Insight erreicht 100 km/h aus dem Stand in 12,5 s und eine Höchstgeschwindigkeit von 182 km/h.
Getriebe
Die Verwendung eines CVT-Getriebes in einem Hybridfahrzeug bietet weiche, vorhersagbare Schaltübergänge und trägt dazu bei, dass das IMA-System im optimalen Drehzahlbereich arbeitet. Im Insight wird eine Weiterentwicklung des CVT-Getriebes aus dem Civic Hybrid verwendet.
Diese CVT-Version hat ein geringeres Achsantriebs-Übersetzungsverhältnis (4,200 statt 3,937), wodurch die Beschleunigung beim Anfahren verbessert werden konnte. Die Kupplungskontrolle wurde überarbeitet, um die Vorteile der IMA-Charakteristiken voll auszunutzen. Dazu gehören das hohe Drehmoment des Elektromotors bei geringen Drehzahlen, das ausgenutzt wird um aus dem Start gut zu Beschleunigen und gleichzeitig eine gute Kraftstoff-Effizienz zu gewährleisten.
Erstmals bei einem Hybridmodell von Honda verfügt der Insight über Schaltwippen, mit denen sich vom Lenkrad aus schnelle Schaltwechsel durchführen lassen.
Emissionen und Wirtschaftlichkeit
Einer der Hauptvorteile von Hybridantrieben ist natürlich ihr Potential, Abgasemissionen zu reduzieren und Kraftstoff einzusparen. In Kombination mit einer maßgeschneiderten, aerodynamischen Karosserie kommen diese Vorteile noch mehr zur Geltung. Der Insight schneidet in Abgasnorm- und Verbrauchstests gut ab - erreicht 101g/km CO2 und 4,4 l/100km (kombiniert) sowie Euro 5 - aber das Spritsparkonzept des Insight bietet noch weitere Vorteile (siehe Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr, Seite 20).
CO2-Emissionen während Produktion, Nutzung und Entsorgung
Honda führt zur Beurteilung der Gesamtlebensdauer ein Life Cycle Assessment (LCA) Programm für alle Fahrzeuge durch und bewertet in jeder Stufe des Lebenszyklus eines Fahrzeugs dessen CO2-Emissionen. Das gilt auch für den Produktionsprozess.
Honda entwickelte eigens ein Programm zur Einführung eines produktspezifischen so genannten LCA-Systems. Ziel ist die Untersuchung des Volumens der CO2-Emissionen im Zusammenhang mit dem gesamten Lebenszyklus eines jeden Honda Fahrzeugs. Dadurch kann der Einfluss auf die Umwelt in jeder Fertigungsstufe und im gesamten Lebenszyklus von Hybridfahrzeugen mit konventionellen Modellen verglichen werden.
Die Ergebnisse zeigten erstens die Bedeutung der Fahrzeugnutzung für die CO2-Emissionen über den Lebenszyklus eines Fahrzeugs, und zweitens einen sehr kleinen Unterschied der CO2-Emissionen im Zusammenhang mit Rohmaterial und Produktionsstufen von Hybridfahrzeugen im Vergleich zu konventionellen Fahrzeugen. Dies bedeutet, dass die CO2-Emissionen eines Hybridfahrzeugs über seine Lebensdauer deutlich geringer als die eines konventionell angetriebenen Fahrzeugs sein werden.
Der Insight wird im Werk Suzuka produziert werden, so wie der Civic Hybrid und weitere Produkte.
Bezüglich weiterer Informationen beachten Sie bitte die Bilder 02_ENVIRONMENT.JPG & 03_ENVIRONMENT.JPG.
Warum IMA?
Während allen Hybridfahrzeuge gemein ist, dass sie sowohl über einen Verbrennungsmotor als auch einen Elektromotor verfügen, gibt es Unterschiede in der Konfiguration und drei Haupttypen von Technologien verschiedener Hersteller. Erstens den Reihenhybrid, der nur von einem Elektromotor angetrieben wird und bei dem der Verbrennungsmotor die elektrische Antriebsenergie des Elektromotors erzeugt.
Der zweite Typ wird Parallelhybrid genannt. Er nutzt den Benzinmotor als Hauptantrieb des Fahrzeugs. Der Elektromotor unterstützt den Verbrennungsmotor zeitweise und treibt das Fahrzeug unter bestimmten Rahmenbedingungen allein an. Dies ist das System, das in Honda Hybridfahrzeugen genutzt wird und das Honda als Integrated Motor Assist bezeichnet.
Der dritte Typ ist bekannt als Reihen-Parallel-Hybrid oder Kombinationshybrid. Diesen Typ nutzt der Toyota Prius. Die Bezeichnung dieses Typs lässt erkennen, dass Elemente der parallelen und der Reihen-Hybridsysteme verwendet werden. Das System hat Elektromotoren und einen Verbrennungsmotor. Diese können unabhängig voneinander verwendet werden.
Jedes System hat seine Vor- und Nachteile. Der größte Vorteil eines Parallelsystems wie IMA besteht darin, viel kleiner und leichter als andere Systeme zu sein. Es ist auch günstiger in der Herstellung. Honda hat sich in den letzten zehn Jahren auf die Optimierung des Parallelsystems konzentriert, wodurch der Insight zu einem geringeren Preis auf den Markt gebracht werden kann.
IMA-Systeme haben sich im nun fast zehnjährigen Einsatz bei unseren Kunden im ursprünglichen Insight, Civic IMA und Civic Hybrid als sehr zuverlässig erwiesen. Es wird oft gesagt, als erster eine neue Technologie zu kaufen sei riskant. Dem können Kunden wie Mr. Partridge aus Großbritannien nach über 160.000 störungsfreien Kilometern in seinem ersten Insight nicht zustimmen. Zu diesen frühen Pionieren der Hybridtechnologie gesellen sich nun große Unternehmen wie Eurostar und British Airways, die ihren Fuhrpark mit Civic Hybrids ergänzen, um ihre CO2-Bilanzen zu senken.
Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr
Wie bereits erwähnt, bestand das prinzipielle Ziel bei der Entwicklung des Insight in der Produktion eines preisgünstigen Hybridfahrzeugs und darin, technische Lösungen für die Kostenreduzierung zu finden. So lautete die Vorgabe an das Entwicklungsteam.
Honda registrierte mit Genugtuung, dass die Emissionen und der Kraftstoffverbrauch unter die Werte des Civic Hybrid gesenkt werden konnten und das IMA-System gleichzeitig kleiner, leichter und günstiger in der Produktion wurde.
Als Ergebnis liegt der Kraftstoffverbrauch des Insight im kombinierten Zyklus bei 4,4 Liter pro 100 km und die Emissionen bei niedrigen 101 g/km.
„Wir haben verschiedene Möglichkeiten, Testergebnisse zu verbessern, wenn es nur darum geht, Zahlenwerte zu verbessern. Sie haben jedoch keinen Bezug zur realen Welt," erklärt Yasunari Seki, Hauptentwicklungsleiter des Insight.
Natürlich trägt ein besserer Kraftstoffverbrauch nicht nur zur Kostensenkung für den Kunden bei, sondern reduziert auch negative Einflüsse auf die Umwelt.
Ecological Drive Assist System, kurz „Eco Assist"
Vor einigen Jahren, als die Kundennutzung des Jazz Gegenstand einer Marktuntersuchung war, analysierte das Insight Entwicklungsteam die Erkenntnis, dass der tatsächliche Kraftstoffverbrauch von Fahrer zu Fahrer deutlich abweicht. Beispielsweise ergaben sich bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 30 km/h (20 mph) Unterschiede von 21 Prozent im tatsächlichen Kraftstoffverbrauch verschiedener Fahrer. Unter diesem Hintergrund änderten die Ingenieure das Motormanagement des Fahrzeugs so, dass der Effekt unterschiedlicher Fahrstile auf den Kraftstoffverbrauch minimiert wurde. Als der Test wiederholt wurde, verbesserten die Fahrer, die zuvor am unwirtschaftlichsten fuhren, ihre Ergebnisse, und der Unterschied zwischen allen Ergebnissen wurde auf 12 Prozent reduziert.
Honda hat diese Erfahrungen bei der Entwicklung des Insight berücksichtigt. Das Ergebnis ist der ECON Schalter. Wenn der Fahrer den Schalter betätigt, übernimmt das Motormanagement des Fahrzeugs spezifische Einstellungen zur Verbesserung des Kraftstoffverbrauchs. Dabei werden weder Sicherheit noch der allgemeine Nutzwert des Fahrzeugs beeinträchtigt.
Wird der ECON Schalter gedrückt, fährt der Insight in einem "Super Economy" Modus mit folgenden Konsequenzen:
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Leistung und Drehmoment werden um 4 Prozent reduziert. (außer der Fahrer tritt das Gaspedal komplett durch)
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Die Gasbefehle des Fahrers werden geglättet um unnötigen Mehrverbrauch zu vermeiden. Die Gasbetätigung wird modifiziert. Bei allen Motordrehzahlen gibt es einen optimalen Stellungswinkel des Gaspedals, der, wenn er beibehalten wird, zu minimalem Kraftstoffverbrauch führt. Einige Fahrer geben zu oft unterbrochen Gas und treten das Gaspedal häufig zu stark durch. Das System wirkt dem entgegen und „glättet" die Aktionen des Fahrers, wodurch eine eher gleich bleibende, an Drehzahl und Bedingungen angepasste Gaszugabe erreicht wird. Der Fahrer kann das System jederzeit umgehen, beispielsweise für Manöver in Notfallsituationen.
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Gleichmäßigeres Schalten des CVT-Getriebes.
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Steigerung der regenerativen Bremsenergie.
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Auto-Stopp-Zeit wird verlängert (Zeit in der der Motor ausgeschaltet ist, wenn das Fahrzeug steht)
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Klimaanlage arbeitet häufiger im Umluftmodus.
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Die Gebläseleistung wird reduziert, um den Energieverbrauch des Systems zu begrenzen.
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Beim Auto-Stopp (der Motor geht aus, wenn das Fahrzeug steht) wird die Klimaanlage abgeschaltet.
Die ECON Taste
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