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VW E-Up!

VW E-Up!


Foto: Volkswagen AG

New Small Family mit E-Motor:
Studie E-Up! – Ausblick auf den Käfer des 21. Jahrhunderts


Weltpremiere: Volkswagen präsentiert Cityspezialisten mit Elektromotor
Winterkorn: 2013 werden wir einen Zero-Emission-Up! auf den Markt bringen


Das Spektrum der IAA-Premieren reicht dabei von den weltweit
sparsamsten Serien-Pkw (BlueMotion) über die Hybrid- Technologie
bis hin zu einem komplett neu entwickelten Elektro-Fahrzeug – dem
in Frankfurt als Weltpremiere vorgestellten E-Up!.


Gemeinsam sortieren diese Volkswagen die Daten auf dem Zeitstrahl
zwischen Gegenwart und Zukunft neu. „Einer der elementaren
Fixpunkte auf diesem Zeitstrahl“, so Prof. Dr. Martin
Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, „ist das
Elektroauto der Großserie. Doch solch ein Elektroauto muss für
weite Kreise bezahlbar und kompro miss los alltagstauglich sein,
um durchschlagend erfolgreich zu sein. Erst dann, mit hohen
Stückzahlen, möglichst auf allen Kontinenten, kann wirklich vom
Beginn des automobilen Elektro-Zeitalters und einer spürbaren
Umweltentlastung gesprochen werden.“ Der Konzernchef weiter:
„Bis die Produktionszahlen eines reinen Elektroautos allerdings die
Erfolgs kurve eines Polo schneiden, werden die Kalender mindestens
das Jahr 2020 zeigen. Deshalb sind unsere hocheffizienten TDI- und
TSI-Motoren die wichtigsten Fixpunkte der Gegenwart. Sie werden
noch Jahrzehnte dominant bleiben. Und nur sie erlauben uns Schritt
für Schritt den Brückenschlag in die Zukunft. Bis auf weiteres unschlagbar
auf mittleren und langen Distanzen, werden Autos mit reinen
Otto- und Dieselmotoren aber in den kommenden Jahren vor allem
in der City durch Autos wie den E-Up! ergänzt werden. Und das wird
ab 2013 der Fall sein. Die jetzt in Frankfurt präsentierte Studie zeigt
sehr realitätsnah, wie wir uns technisch, optisch und im Hinblick auf
eine sinnvolle Größe einen solchen Volkswagen mit reinem E-Antrieb
vorstellen.“

Die unter der Leitung von Dr. Ulrich Hackenberg, Volkswagen Markenvorstand
für den Geschäftsbereich Entwicklung, konzipierte Zero-
Emission-Studie basiert auf Modulen der für das Jahr 2011 erwarteten
New Small Family, ist mit einer Länge von 3,19 Metern aber nochmals
kompakter. Sie bietet zudem ein innovatives 3 + 1-Sitzkonzept. Die
kraftvoll und klar gezeichnete Karosserie des E-Up! folgt ge stalterisch
par excellence der neuen Volkswagen Design-DNA und zeigt dabei
Kult-Potential. Denn schon lange hat kein Ultrakompakter mehr
– der eben nicht auf Retro setzt sondern neue Wege aufzeigt – derart
sympathische, zeit-, klassenlose und dynamische Qualitäten an den Tag
gelegt. Innen überrascht der kleinste Volkswagen aller Zeiten zudem
mit einer beeindruckenden Raumausnutzung.


Foto: Volkswagen AG

Antriebseinheit – Batterie und Integralantrieb

Angetrieben wird der 135 km/h schnelle 3+1-Sitzer von einem Elektromotor
mit einer Spitzenleistung von 60 kW (Dauerleistung: 40 kW).
Aus dem Stand heraus entwickelt der vorn eingebaute Motor des
Fronttrieblers ein maximales Drehmoment von 210 Newtonmetern.
Den Vor- oder Rückwärtsgäng aktiviert der Fahrer per Drehknopf in der
Mittel konsole. Der E-Up! wird ganz eindeutig Fahrspaß bieten, das zeigt
ein Blick auf den klassischen 0-auf-100-km/h-Sprint: 11,3 Sekunden.
Noch mehr Agilität entwickelt der E-Up! beim inner städtischen
Zwischen spurt von 0 auf 50 km/h: 3,5 Sekunden. Diese Dynamik ist
einer seits auf die hervorragende Drehmoment charakteristik des
Elektro motors, andererseits auf das niedrige Gesamtgewicht des E-Up!
von nur 1.085 Kilogramm zurückzuführen.

Lithium-Ionen-Batterie: Das niedrige Gewicht ist umso bemerkenswerter,
weil hiervon 240 Kilo auf die Lithium-Ionen-Batterie entfallen.
Mit der realisierten Batteriekapazität von 18 Kilowattstunden (kWh)
können je nach Fahrweise Distanzen von bis zu 130 Kilometern zurückgelegt
werden – genug also für die City und die Fahrten der meisten
Pendler. „Betankt“ wird der E-Up! zuhause in der Garage, im Parkhaus
oder unterwegs an einer der künftigen City-Stromsäulen, die via Chipkarte
freigeschaltet werden. In Abhängigkeit von der vorhandenen
Ladeinfrastruktur und dem aktuellen Ladezustand kann die Speicherbatterie
in gut einer Stunde auf bis zu 80 Prozent ihrer Gesamtkapazität
nachgeladen werden.

Sollen die Batterien, etwa in der heimischen Garage, über das
230-Volt-Hausnetz geladen werden, dauert das maximal fünf Stunden.
In der Regel wird das über Nacht zu den dann besonders günstigen
Schwachlast- Stromtarifen passieren. So betankt, fährt der E-Up! für
nur zwei Euro Stromkosten 100 Kilometer weit (ca. 14 Cent / kWh).
Die Batterien selbst befinden sich im Unterboden des E-Up!. Um das
Gewicht des Batteriesystems optimal zu verteilen, gibt es eine spezielle,
crashgeschützte Wanne in der Bodengruppe, die die Zellen aufnimmt.
Für einen konstanten Wärmehaushalt innerhalb der Batterie sorgt
eine Luftkühlung. Die hierfür benötigten Lüfter und Wärmetauscher
wurden im vorderen Bereich des Unterbodens untergebracht.

Integralantrieb: Alle wesentlichen Antriebs- und Nebenaggregate
haben die Teams der Konzept- (Leitung Ralf-Gerhard Willner) und Aggregate-
Entwicklung (Leitung Dr. Jens Hadler) vorn im Motorraum integriert.
Ein elementarer Beitrag zur Gewichtssenkung und Re duzierung
des Bauraumbedarfs für die Antriebseinheit wird durch eine integrierte
Form des elektrischen Antriebes geleistet. Hintergrund: Im soge nannten
Integralantrieb werden in kompakter Form alle für den Triebstrang
wichtigen Komponenten vereint. Hierbei bildet der Elektromotor
zusammen mit dem Getriebe und dem Differen tial das Herzstück dieses
Antriebs. Die Energieversorgung erfolgt über einen Hoch leistungs-
Pulswechselrichter, der zusammen mit dem 12-Volt-Bordnetz-DC/
DC-Wandler und dem Ladegerät zum kompakten Integral antrieb
zusammen gefasst ist. Mit einem Gewicht von nur 140 Kilogramm ist
der Integralantrieb zudem sehr leicht. Die Vorteile zusammengefasst:
geringer Bauraum bei bestem Akustikkomfort, hohe Drehmoment- und
Leistungsentfaltung sowie eine starke Fahrperformance in der City.
Das System wird deshalb den Anforderungen an einen innovativen
Elektroantrieb in geradezu idealer Weise gerecht.


Foto: Volkswagen AG

Design – der Käfer des 21. Jahrhunderts

Dass auch emissionslose Volkswagen alles andere als emotionslos sein
werden, stellt der E-Up! mit Nachdruck unter Beweis. Verantwortlich
dafür ist einmal mehr die Crew des Konzern-Chefdesigners Walter de
Silva. Zusammen mit Klaus Bischoff (Chefdesigner, Marke Volkswagen)
und Flavio Manzoni (Leiter Kreativdesign, Volkswagen AG) entwickelte
er für den E-Up! ein Layout, das die visuelle Bandbreite der künftigen
New Small Family aufzeigt. Zu den bislang vorgestellten Studien dieser
neuen Baureihe – dem Up! (Cityspezialist), Space-Up! (Microvan) und
Space-Up Blue! (Brennstoffzellen-Van) – gesellt sich mit dem E-Up!
dabei eine Design-Stufe, in der sich noch stärker das künftige Serienauto
widerspiegelt.

„Der E-Up!“, so Klaus Bischoff, „zeichnet sich durch ein reduziertes, sehr
klares und doch hoch emotionales Design aus.“ Und das ist alles andere
als Zufall: Die Linienführung folgt konsequent der von de Silva, Bischoff
und Manzoni entwickelten Volkswagen Design-DNA der Neuzeit.
Prägen de Stilmerkmale: Einfachheit, Reinheit, Be ständigkeit und Perfektion
im Hinblick auf die Technologien und die Qualität. Bischoff:
„Die neue Studie steht deshalb ganz im Einklang mit den stilistischen
‚Geschwistern‘ der New Small Family, dem Roadster BlueSport und
dem neuen Polo.“ Groß ist der E-Up! 3,19 Meter (Länge) x 1,64 Meter
(Breite) x 1,47 (Höhe) Meter. Der Radstand beträgt 2,19 Meter.
Frontpartie: Obwohl der E-Up! stilistisch aus dem Up! heraus gearbeitet
wurde, unterscheidet sich das Elektroauto von den konventionell
motorisierten Modellen der neuen Baureihe. Beispiel Frontpartie:
Sie fügt sich perfekt in das neue Familiengesicht der Marke ein, zitiert
aber gleichzeitig im Bereich der Motorhaube eine der größten Ikonen
der Automobilgeschichte: den Käfer. Gleichwohl zeigt der E-Up! nicht
den Hauch eines Retro-Designs; vielmehr schufen die Designer hier
neue und stilistisch unverwechselbare Stilmittel, die den kleinen
Volkswagen weit in die Zukunft tragen.

In dieses Bild passen die Frontscheinwerfer mit ihren facettenartigen,
wie Brillianten geschliffenen Leuchtkörpern, die sich über die gesamte
Breite des Glaskörpers erstrecken. Ein weiteres interessantes Detail:
die Nebelscheinwerfer. Sie lassen sich auf den ersten Blick kaum als
das ausmachen, was sie sind. Die Designer haben sie vielmehr als
C-förmige, verchromte Elemente im Scheinwerfergehäuse angeordnet.
Stilprägend ist zudem die im Stoßfänger umlaufende schwarze Linie
– ein typisches Merkmal der New Small Family. „Im Zusammenspiel
aller Elemente, des Stoßfängers, der Scheinwerfer und der Motorhaube“,
erläutert Klaus Bischoff, „scheint der E-Up! wirklich zu lächeln.
Und so soll es sein.“ Auffallend: Es gibt kaum Öffnungen in der Frontpartie,
da auf eine separate Kühlung der Antriebseinheit verzichtet
werden kann.

Mehr als eine Hommage an den Käfer ist das VW-Logo auf der V-förmigen
Motorhaube des E-Up!: Hinter dem aufklappbaren Zeichen verbirgt
sich die hier integrierte Schnittstelle zum Aufladen der Batterien. Diese
Position der Steckdose bietet den Vorteil, dass der E-Up! sowohl via
rechts als auch links an Straßenrändern angeordneten Ladestationen
oder direkt von vorn mit Energie versorgt werden kann.

Silhouette: „Analog zur Volkswagen Design-DNA zeichnen sich auch
die Seitenpartien durch eine hohe, stilistische Reinheit aus, die dem
in den 20-iger Jahren in Deutschland kreierten Bauhaus-Prinzip des
‚weniger ist mehr‘ folgen“, so Flavio Manzoni. Fakt ist, dass dieses Auto
ganz gezielt nur wenige graphische Elemente kennzeichnen, die im
klassischen Bauhaus-Sinne gestalterische Kunst und innovative Technik
zu einer neuen Einheit verschmelzen lassen. Zu diesen prägenden
Elementen der E-Up!-Silhouette gehören die seitliche Verglas ung und die
Tornado linie oberhalb der Türgriffe. Darüber hinaus sind es die kurzen
Karosserieüberhänge, die selbstbewusst herausmodellierten Radläufe
und die unverwechselbare C-Säule, die das Design der Silhouette
bestimmten. Flavio Manzoni erklärt die besondere Präsenz der C-Säule:
„Visuell betrachtet, liegt die vertikal verlaufende C-Säule auf dem
Hinter rad auf, wodurch ein Gefühl des Gleichgewichts und der Solidität
vermittelt wird. Für einen Volkswagen sind das unverzichtbare Eigenschaften.
Last but not least verleihen die ausgeprägten und kräftigen
Radverkleidungen dem Wagen eine perfekte ‚Haltung‘“.

Heckpartie: Heckklappe und hinterer Stoßfänger folgen in ihrer
Grundgrafik dem Up! der ersten Stunde. Die erneut komplett verglaste
Heckklappe weist jetzt allerdings deutlich größere Rückleuchten in
dunkler Rauchglasoptik auf. Durch die Rückleuchten verläuft eine
in Chrom gehaltene Linie, die in die Heckklappe übergeht. Die umlaufende
Chromlinie verbindet dabei vertikal die beiden Rückleuchten.
Im hinteren wie vorderen Stoßfänger spiegelt sich diese Applikation
ebenfalls in einem entsprechenden Grafik-Element wieder.

Solar-Dach: Das Dach des E-Up! ist auf einer Fläche von 1,4 Quadratmetern
mit Solarzellen ausgestattet. Diese Fläche zwischen dem
hinteren Teil des Dachkantenspoilers und der Windschutzscheibe kann
durch das Herunterklappen der ebenfalls mit Solarzellen bestückten
Sonnenblenden auf insgesamt 1,7 Quadratmeter vergrößert werden.
Die Solarzellen speisen permanent Energie in das Bordnetz ein
und versorgen im Stand die Fahrzeuglüftung, um den Innenraum
zu kühlen.


Foto: Volkswagen AG

Innenraum I – Instrumente und Bedienung

Flavio Manzoni: „Die Stilistik des Innenraumes wurde im völligen
Einklang mit dem Exterieur-Design entworfen und weist analog eine
ähnlich technisch-puristische geprägte Ästhetik auf.“ Um den Energiehaushalt
der Elektroautos nicht unnötig zu belasten, wurden Features
wie die Außenspiegeleinstellung und die Fensterheber manuell aus
gelegt. Gleichwohl setzt sich der hoch innovative E-Up! mit einer
künftigen Generation von Hightech-Bedienungselementen in Szene.
Die sind stets selbsterklärend und damit intuitiv steuerbar, um das
Fahren und Leben mit diesem Volkswagen so einfach und stressfrei
wie nur möglich zu gestalten.

HMI: Die Studie verfügt über ein touchscreen-basiertes HMI (Human
Machine Interface) mit intelligenten, E-Up!-spezifischen Anzeigen
und Assistenzfunktionen. Während der Navigation berücksichtigt
das System zum Beispiel permanent den aktuellen Ladezustand der
Batterien, eingeschaltete Verbraucher wie Licht und Klimaanlage,
aktuelle Verkehrsdaten, Höhenprofile der möglichen Strecken und die
Position der verfügbaren Ladestationen. Diese „Tankstellen“ werden
dem Fahrer jederzeit angezeigt; freie Ladestationen können innerhalb
eines definierten Zeitfensters im Voraus reserviert werden.

Über das HMI kann der Ladevorgang zudem auf die Minute genau
geplant werden. Dadurch besteht die Möglichkeit, den E-Up! gezielt in
einem Zeitraum zu laden, in dem Strom besonders günstig an geboten
wird. Über eine auf einem iPhone oder ähnlichen mobilen Geräten
installierte, intuitiv bedienbare Applikation kann der Ladevorgang
jeder zeit auch außerhalb des Fahrzeugs aktiviert werden. Mehr noch:
Über die Applikation ist es möglich, den aktuellen Ladezustand und
die Position des Fahrzeugs (letzteres via Kartendarstellung) abzufragen
oder einfach nur zu checken, ob der Wagen verschlossen ist. Darüber
hinaus erlaubt das Programm, den E-Up! vorzukonditionieren, um die
Batterie zu schonen. Sprich: Der Innenraum wird gekühlt oder beheizt,
solange das Auto noch mit der Ladestation verbunden ist und seinen
Strom aus dem Netz bezieht.

Innenraum II – 3+1-Sitzkonzept

Absolut überraschend sind die großzügigen Platzverhältnisse, die
auf einer Fahrzeuggrundfläche von nur 5,1 Quadratmetern realisiert
wurden. Verantwortlich für dieses clevere Packaging sind mehrere
Faktoren. Erstens: Das in der Größe reduzierte Armaturenbrett wurde
weiter als üblich nach vorn Richtung Motorraum verlagert. Möglich
wurde dies unter anderem durch eine Optimierung der Bauteile innerhalb
der Schalttafel. Zweitens: Der kleine Volkswagen ist ein 3+1-Sitzer.
Das bedeutet folgendes: Der Beifahrersitz befindet sich dank der
nach vorn verlagerten Armaturen ebenfalls weiter vorn; und zwar um
50 Millimeter. Durch diese Anordnung vergrößert sich der Knieraum
im Fond hinter dem Beifahrer massiv. Auf der Beifahrerseite können
deshalb bequem zwei Erwachsene sitzen. Das Einsteigen erleichtert
hier zudem eine Easy-Entry-Funktion, durch die der Beifahrersitz
um bis zu 270 Millimeter von der Rückbank abgerückt werden kann.
Hinter dem „normal“ angeordneten Fahrersitz gibt es indes weniger
Knieraum; der Platz hier wurde als Notsitz ausgelegt.
Zusätzliche Bewegungsfreiheit verschafft den Fond-Passagieren der
abge senkte Mitteltunnel vor der Rücksitzbank; er dient dabei als zusätzliche
Fußablage. Möglich macht das der Einsatz einer elektrischen Parkbremse
im Stile des Passat, so dass auf der Fußablage kein Hebelwerk
im Wege steht.

Kofferraum: Damit nicht genug der cleveren Package-Lösungen:
Zur Komfortoptimierung im Fond ist die Rücksitzlehne 40 zu 60 teilbar.
Mit dem Umklappen der Lehne auf der Fahrerseite (40-Prozent-Teil)
vergrößert sich das Ladevolumen von 85 auf 180 Liter (bei Beladung
bis zur Oberkante der Vordersitzlehne). Dieser Stauraum kann durch
eine aus der umgelegten Lehne herausklappbare Laderaum begrenzung
seitlich geschlossen werden. Sobald die Rücksitzlehne komplett umgeklappt
wird, ergibt sich ein Kofferraumvolumen von 320 Litern
respektive sogar 520 Litern bei dachhoher Beladung. Für den Transport
längerer Gegenstände kann zudem die Beifahrersitzlehne in eine
Durchladeposition geklappt werden. In diesem Fall nimmt der E-Up!
Gegenstände mit einer Länge von bis zu zwei Metern auf.
Dieser hohe Grad der Variabilität wird auch die mit Sicherheit
erschwingliche Serienversion eines per Elektromotor angetriebenen
Up! auszeichnen. Denn Elektroautos müssen, wie Prof. Dr. Martin
Winterkorn es fordert und deshalb in das Lastenheft dieser künftigen
Volkswagen schrieb, in der Tat bezahlbar und kompromisslos alltagstauglich
sein.


Foto: Volkswagen AG

Städtische Mikromobilität – made by Volkswagen


Das Umsetzen dieser Alltagstauglichkeit geht Volkswagen ganzheitlich
an. Sprich: Es wird nicht nur das Fahrzeug mit einbezogen, sondern
das gesamte Umfeld der Autofahrer. In der Stadt etwa gehört dazu, dass
die Menschen auch nach dem Parken des E-Up! mobil sein wollen, um
schnell kleinere Wege ohne Auto zurücklegen zu können – vom Job zum
Essen, ins Fitness-Studio, zu einem anderem Termin, was auch immer.
Für diese Wege entwickelt das Volkswagen Concept-Team „Städti sche
Mikromobilität“ clevere Zero-Emission-Kleinstmobile. Etwa den
Kickstep, einen ultrakompakt klappbaren Roller. Oder den elektrisch
angetriebenen Microbully, ein Roller, der ebenfalls locker in den
E-Up!- Kofferraum passt. Selbst das ped-tric, ein mit Elektromotoren
in den Radnaben ausgestattetes Klapp-Bike, könnte an Bord des E-Up!
mit in die City reisen. Und sogar der VW_1M, ein bei Nichtgebrauch
nur Bordcase großes Elektromoped, ließe sich ohne das Um klappen
der Rücksitzbank im E-Up! verstauen. Entworfen werden solche
Mikro mobilitäts lösungen im Volkswagen Design Center Potsdam.
Mit dem E-Up! dürfte sich also vieles bewegen. 2013 wird es erstmals
so weit sein.

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