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Nissan Note

Nissan Note
Komfort und Ausstattung des NOTE bewegen sich auf Limousinen-Niveau, Wendigkeit und Handling erinnern dagegen an ein Kompaktfahrzeug. Höchster Trumpf ist das Platzangebot auf der Rückbank. Auch groß gewachsene Menschen fühlen sich hier wohl.

Mit der Studie Tone gab Nissan auf dem Pariser Salon im Oktober 2004 bereits einen konkreten Ausblick auf das spätere Serienprodukt. Schon zu diesem Zeitpunkt verblüffte die Symbiose aus Platzangebot, innovativen Verstaumöglichkeiten und zu erwartendem Fahrspaß. „Nur weil plötzlich Kinder da sind, muss ein begeisterter Autofan nicht von heute auf morgen die Lust am Autofahren verlieren“, sagt NOTE-Chefdesigner Taiji Toyota. „Der neue NOTE überzeugt auf emotionaler und praktischer Ebene und löst so den klassischen Zielkonflikt.“

Vom Tone zum NOTE

An der Studie Tone hatte ein Nissan-Designer maßgeblichen Anteil. Der frisch gebackene Vater schneiderte sich sein Wunschauto sozusagen auf den Leib. Schnell wurde klar, dass der junge Kreative mit seinem Drang nach sportlicher Fortbewegung keineswegs ein Einzelfall war. So fiel Nissan der Entschluss zur Serienproduktion leicht.

Der knapp ein Jahr später auf der IAA präsentierte NOTE zeigt Designeinflüsse verschiedener Nissan-Studien und -Serienfahrzeuge. Die Kühlermaske ähnelt der des Murano, das hintere Seitenfenster inklusive der D-Säule dem der Studie Qashqai. Weitere Designmerkmale des insgesamt sehr eigenständigen NOTE sind das wie eine Sprungschanze am hinteren Ende aufsteigende Dach und die Boomerang-förmigen Rückleuchten.

B-Plattform der Renault/Nissan-Allianz
Obwohl er auf derselben Konzernplattform basiert, die bereits die Nissan-Modelle Micra, Micra C+C und Cube sowie der Renault Modus und der neue Clio nutzen, bietet der NOTE dank seines gestreckten Aufbaus deutlich mehr Platz.

Mit einem Radstand von 2.600 Millimetern und einer Gesamtlänge von 4.080 Millimetern hat der im britischen Nissan-Werk Sunderland gebaute NOTE den größten Innenraum in seiner Klasse.


Verschiebbare Rückbank
Nissan befragte im Vorfeld potenzielle Kunden und ihre Kinder nach ihren Vorstellungen von einem familiengerechten Auto. Fast alle dabei geäußerten Wünsche konnte Nissan im neuen NOTE berücksichtigen. Kernstück des variablen Innenraumkonzepts ist die über einen Bereich von 160 Millimeter längs verschiebbare Rückbank. Selbst in der vordersten Stellung können hinten noch zwei Erwachsene sitzen; ist die Bank ganz nach hinten gefahren, erreicht der Knieraum Limousinen-Niveau.

In dieser Stellung fasst der Kofferraum 280 Liter (nach VDA-Norm). Wird die Rückbank dagegen ganz vorgeschoben, steigt das Volumen auf 437 Liter. Sind die Rücksitzlehnen zusätzlich flach gelegt, passen sogar bis zu 1.332 Liter hinein. Zusätzlich ist auch noch die Lehne des Beifahrersitzes umlegbar. So finden notfalls bis zu 2,40 Meter lange Gegenstände Platz.

Flexible Boards mit unterschiedlicher Beplankung
Damit nicht genug, verfügt der Laderaum zusätzlich über das so genannte Flexi-Board-System (Serie ab acenta). Es besteht aus zwei in unterschiedlicher Höhe verankerbaren Abdeckungen. Im Normalfall schließen beide bündig mit dem übrigen Laderaumboden ab und verstecken den darunter liegenden Stauraum vor neugierigen Blicken von außen. Sind die bei Bedarf auch komplett demontierbaren Platten dagegen ganz abgesenkt, erreicht der NOTE die bereits erwähnten 437 Liter Kofferraumvolumen.

Die Boards sind auf eine Traglast von bis zu 50 Kilo ausgelegt und auf einer Seite mit dem gleichen Teppichboden wie der übrige Laderaum bezogen. Auf der Rückseite sind die drehbaren Teile mit einer genoppten Gummimatte beschichtet. So sind sie nach dem Transport von matschigen Schuhen, Gartenpflanzen, Skistiefeln oder feuchten Schwimmsachen leicht von Schmutz oder Nässe zu befreien.

Das Interieur des NOTE ist betont familiengerecht. An den Rückseiten der Vordersitzlehnen sind ab der acenta-Ausstattung nach dem Vorbild von Flugzeugsitzen abklappbare Tische sowie flexible Verstautaschen angebracht. Bücher, Hefte und sonstiger Kinder-Kram sind somit in der Nähe der Spielfläche verstaut. Die hintere Mittelarmlehne und individuelle Leseleuchten helfen zusätzlich, die Kids auch auf langen Reisen bei Laune zu halten.

Zu den cleveren Staumöglichkeiten im NOTE zählt unter anderem das große beheiz- oder kühlbare Handschuhfach. In ein zusätzliches Außenfach passt exakt ein Autoatlas. Darüber hinaus nehmen Fächer in der Mittelkonsole Münzen, Mobiltelefone und CDs auf. Wie im Micra verbirgt sich auch im NOTE ein nützliches Geheimfach unter dem Beifahrersitz.

12-Volt-Stecker und sechs Cupholder
Im vorderen und hinteren Fahrgastraum sowie im Kofferraum sind gleich mehrere 12-V-Anschlüsse angebracht. Sie helfen beim Aufladen von Handys sowie beim Betrieb von tragbaren DVD-Spielern, Elektronik-Spielen und Kühlboxen. Zusätzlich sind im NOTE insgesamt sechs Getränkehalter verteilt.

Je zwei Diesel- und Benzin-Motoren
Die Motorenpalette für den NOTE umfasst je zwei quer eingebaute Diesel- und Otto-Triebwerke: Der in zwei Leistungsstufen mit 50 und 63 kW (68 und 86 PS) lieferbare Turbodiesel vom Allianzpartner Renault erfüllt mit Common-Rail-Einspritzung und Ladeluftkühlung die Euro-4-Norm. Die maximalen Drehmomentwerte der 1,5-dCi-Aggregate (160 beziehungsweise 200 Nm) sorgen für strammen Durchzug.

Der 1,4-Liter-Vierventiler aus der Nissan-eigenen CR-Baureihe markiert die Basismotorisierung des NOTE. Der Benziner leistet 65 kW/88 PS und schöpft aus 1.386 Kubikzentimetern maximal 128 Nm Drehmoment. Der von Nissan bereits im Micra 160SR und im Micra C+C verwendete 1,6-Liter-16V mobilisiert 81 kW/110 PS sowie 153 Nm Drehmoment. Das reibungsoptimierte Leichtbau-Triebwerk arbeitet mit variablen Ventilsteuerzeiten. Vorteile dieser Lösung sind ein außergewöhnlich guter Durchzug speziell aus mittleren Drehzahlen und moderate Verbräuche.

Die manuellen Fünfganggetriebe des NOTE stammen wie die Diesel aus dem Renault-Regal; das für die 1,6-Liter-Version optional erhältliche Vierstufen-Automatik-Getriebe ist dagegen eine hauseigene Konstruktion.

Drei Ausstattungsvarianten
Den NOTE gibt es in den drei Ausstattungslinien visia, acenta und tekna. Die Einstiegsversion ist mit drei, die mittlere Variante mit allen vier Motoren kombinierbar; in der Top-Version tekna schickt das jeweils stärkere der beiden Benzin- und Diesel-Aggregate die Kraft auf die Vorderräder.

Zur Serienausstattung aller NOTE-Modelle gehören die längs verschiebbare Rückbank, eine Zentralverriegelung und eine „Follow-me-home“-Funktion für die Scheinwerfer. Zur passiven Sicherheitsausrüstung zählen vier Airbags, ABS samt EBD (elektronische Bremskraftverteilung) und Bremsassistent sowie ISOFIX-Befestigungspunkte für die Rückbank. Im tekna kommen ein ESP und Kopfairbags hinzu.

Für Fahrzeuge ab acenta-Ausstattung gibt es ein Familiy-Paket. Dieses beinhaltet unter anderem das Flexi-Board-System, das Geheimfach im Beifahrersitz, die Klapp-Tische und die Multi-Taschen an den Rückseiten der Vordersitze sowie eine Armlehne für Fahrersitz und Rückbank.

Teilleder im Spitzen-Modell tekna
Dem NOTE tekna vorbehalten bleiben 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Nebelscheinwerfer und eine Teillederausstattung.

„Bei der Entwicklung des NOTE haben wir unseren Kunden sehr aufmerksam zugehört - und zwar sowohl den Erwachsenen wie den in der Regel hinten sitzenden Kindern und Teenagern“, sagt Carlos Tavares, Senior Vice President, Produktplanung und Unternehmensstrategie, Nissan Motor Ltd. „Das Resultat ist ein familiärer Alleskönner: Er macht Spaß beim Fahren, ist einfach zu bedienen, sehr flexibel zu nutzen und bietet den meisten Platz in seiner Klasse.“

Der neue Nissan NOTE auf einen Blick

geräumiger Familienwagen mit fünf Türen
verlängerte B-Plattform der Renault/Nissan-Allianz als technische Basis
dank 2,60 Meter Radstand größter Innenraum seiner Klasse
stärkster Trumpf ist das großzügige Platzangebot auf der Rückbank
entwickelt aus der Konzept-Studie TONE (Pariser Salon 2004)
flexibler Innenraum mit längs verschiebbarer Rückbank
Kofferraumvolumen 280 – 437 Liter (1.332 Liter bei dachhoher Beladung)
Flexi-Board-System mit variabel einstell- und komplett herausnehmbaren Bodenplatten
unterschiedliche Beschichtung zur Mitnahme nasser und schmutziger Gegenstände
Rücksitzlehnen mit klappbaren Picknicktischen und flexiblen Verstautaschen
großes kühlbares Handschuhfach mit Außenschlitz für Auto-Atlas
je zwei quer eingebaute Diesel- und Benzinmotoren
Common-Rail-Turbodiesel mit 50 kW/68 PS und 63 kW/86 PS)
1,4 Liter-16 V (65 kW/88 PS) mit variablen Ventilsteuerzeiten
1,6 Liter-Benziner aus dem Micra 160SR leistet 81 kW/110 PS
Vierstufen-Automatik-Getriebe (optional für 1,6 Liter)
elektrische, geschwindigkeitsabhängig regelnde Servolenkung
McPherson-Federbeinvorderachse, Verbundlenker-Hinterachse
Ausstattungslinien visia, acenta und tekna
vier Airbags, ABS, EBD, Bremsassistent und ISOFIX-Befestigungspunkte
ESP sowie Kopf-Airbags zuzüglich im tekna
optionales „Family“-Paket ab acenta
Teillederausstattung für tekna
Produktion im Werk Sunderland (Nordostengland)

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