Nissan Micra C+C
C-VIEW® – serienmäßiges Glasdach
Als einzigartige Besonderheit innerhalb des Segments weist der Micra C+C ein komplett aus Glas gefertigtes Panorama-Dach auf. An trüben oder verregneten Tagen lässt das C-VIEW®-Dach so trotzdem Licht und Helligkeit in den Innenraum.
Positive Kundenreaktion
Die Serienversion des erstmals 2002 auf dem Pariser Salon als Studie gezeigten C+C bleibt dem Design des Originals auffallend eng verbunden. Das im Londoner Nissan Design Center Europe (NDE) gezeichnete Concept Car sollte die Publikumsreaktionen testen, um das Marktpotenzial für ein solches Fahrzeug bewerten zu können. Die Kommentare waren so positiv, dass Nissan bereits vor Ablauf des Salons die Entscheidung für den Bau einer Serienversion traf.Daraufhin ging Nissan eine Entwicklungspartnerschaft mit dem renommierten Cabrio-Spezialisten Karmann ein. So wurde der Micra C+C zu einem rein europäischen Projekt.
In den vergangenen drei Jahren haben Nissan und das Osnabrücker Partnerunternehmen ein umfangreiches Entwicklungs-, Engineering- und Produktionsprogramm auf den Weg gebracht. Somit wurde sichergestellt, dass die hohe Festigkeit der Micra-Karosseriestruktur durch die Wegnahme des festen Dachs in keinster Weise geschmälert wird.
Verstärkte Bodengruppe
Um das angestrebte Qualitäts-, Sicherheits- und Fahrwerksniveau zu erreichen, verstärkte Karmann die Grundplattform des Micra. Die Hauptänderungen umfassten neu gestaltete und verstärkte A-Säulen, robustere Seitenschweller und neue Querträger im Unterboden. Bis auf die Motorhaube und die vorderen Kotflügel sind alle Teile von den A-Säulen bis zum Heck entweder neu oder stark überarbeitet.
Länger und flacher
Der elegant geformte Micra C+C ist länger und niedriger als die Micra-Limousine. Die durch die flacher stehende Windschutzscheibe bestimmte Dachlinie läuft 122 Millimeter tiefer als beim geschlossenen Pendant. Um das Verdeck ohne Probleme hinter den Rücksitzen verstauen zu können, wurde der Micra um 87 Millimeter gestreckt.
Das C-VIEW©-Hardtop an sich ist ein kleines Kunstwerk. Da eine manuelle Ver- oder Entriegelung von Spriegeln am Windschutzscheibenrahmen entfällt, gehört der C+C zu den schnellsten Verwandlungskünstlern im Cabrio-Land. Es vergehen nur 22 Sekunden, bis das zweiteilige Dach muschelförmig unter der an zwei Scharnieren geführten Heckklappe verschwindet. Dazu muss der Micra noch nicht einmal angehalten werden: Bis fünf Stundenkilometer ist ein Öffnen und Schließen auch während der Fahrt möglich. Während der Metamorphose öffnet sich der Kofferraum nach vorne; dank der doppelten Aufhängung klappt der Deckel beim Be- oder Entladen des Kofferraums dagegen wie gewohnt auf. Fehlbedienungen sind ausgeschlossen. So lässt sich der Öffnungsvorgang nur starten, wenn das Kofferraum-Rollo eingehängt ist.
Klassenbestes Kofferraumvolumen
Neben seinen optischen Reizen hat der Micra C+C ein gesundes Maß an Praxisfreundlichkeit zu bieten. Bei abgesenktem Dach fasst sein Kofferraum immer noch 255 Liter – bei aufgesetzter Kapuze steigt der Wert auf eindrucksvolle 457 Liter an.
Der große Stauraum wird durch eine Reihe praktischer Ablagen im Innenraum ergänzt. Zum großen Handschuhfach gesellen sich Türtaschen, eine Ablage in der Mittelkonsole sowie ein von außen unsichtbares und abschließbares Fach unter dem Beifahrersitz.
In einem Cabrio leidet bei offener Fahrt oft der Musikgenuss. Nicht so im Micra C+C. Das Premium-Audiosystem arbeitet mit einer geschwindigkeitsabhängigen Lautstärkeregelung, die zwischen einem offenen und einem geschlossenen Aufbau unterscheiden kann.
Zwei Motoren zur Wahl
Nissan offeriert den Micra C+C wahlweise mit dem 1,4-Liter-Benziner mit 65 kW/88 PS oder dem neu entwickelten 1,6-Liter-Aggregat mit zwei obenliegenden Nockenwellen und vier Ventilen pro Zylinder. Dieser gewichts- und reibungsoptimierte Vierzylinder leistet 81 kW/
110 PS und verrichtet auch im Micra 160 SR seinen Dienst.
Das Fahrwerk entspricht mit der McPherson-Federbeinvorderachse und der Verbundlenker-Hinterachse dem aus der Micra-Limousine. Die aufgrund des etwas höheren Fahrzeug-gewichts bedingten Änderungen am Fahrwerks-Setup beschränken sich auf geänderte Feder/Dämpfer-Raten und dickere Quer-Stabilisatoren.
Investitionen von 150 Millionen Euro
Für die Produktion des Micra C+C investierte Nissan 150 Millionen Euro in sein preisgekröntes Werk in Sunderland (Nordost-England). Zum ersten Mal in der Geschichte des Standortes errichtete ein externer Entwicklungspartner – in diesem Fall Karmann – ein „Werk im Werk“. Dort entsteht das innovative Glasdach in unmittelbarer Nähe zum Fertigungsband.
„Der schicke C+C rückt die Micra-Baureihe in eine neue Dimension. Er besitzt die Eleganz eines Cabrios, zeigt mit zusätzlichen Sitzplätzen und dem klassenbesten Kofferraum jedoch auch Praxisfreundlichkeit. Der Micra C+C beweist, dass der Kauf eines Cabrios nicht zwangsläufig mit Kompromissen behaftet sein muss“, so Carlos Tavares, Senior Vice President für Produktplanung und Unternehmensstrategie bei Nissan Motor Ltd.
Micra C+C – Auf einen Blick
2+2-sitziges Coupé/Cabrio mit versenkbarem, zweiteiligem Hardtop
Serienversion der 2002 in Paris gezeigten Konzept-Studie
elektrohydraulisch betätigte Verdeckkonstruktion
vollautomatisches Absenken in nur 22 Sekunden
einziges Modell seiner Klasse mit Glasdach
Kofferraumdeckel mit doppelter Aufhängung
Karosserie 99 Millimeter niedriger und 72 Millimeter länger als die Limousine
flacher stehende und weiter nach hinten gezogene Windschutzscheibe
abschließbares Geheimfach unter dem Beifahrersitz
klassenbester Kofferraum (255 bis 457 Liter)
Motoren mit 1,4- und 1,6-Liter Hubraum sowie 65 kW/ 88 PS und 81 kW/ 110 PS
elektrische Servolenkung mit geschwindigkeitsabhängiger Regelung
McPherson-Federbeinvorderachse
Verbundlenker-Hinterachse
verstärkte Bodengruppe und A-Säulen
vier Airbags, ABS, aktive Kopfstützen* und ESP*
optionales Audio-System mit adaptiver Lautstärkeregelung
schlüsselloses Zugangssystem Intelligent Key**
Friendly Lighting-Funktion für die Scheinwerfer
Klimaautomatik**
Bordcomputer mit Bedientasten am Lenkrad
vier Versionen: C+C 1,4, C+C 1,6, C+C 1,4 Premium und C+C 1,6 Premium
neun Außenfarben; Interieur in Schwarz oder Eisblau/Chocolate
Entwicklungskooperation mit Karmann
Produktion von Dach und Gesamtfahrzeug im Werk Sunderland
* Serie ab Micra C+C 1,6
** Serie ab Micra C+C Premium
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