Opel Meriva
Neu im Meriva-Modelljahr 2007
Der Meriva startet mit einem unverkennbar aktualisierten Farbdesign sowie neuen Optik- und Komfort-Details in die nächste Saison. Die neuen Lackierungen Champagnersilber, Green Tea und Aeroblau sorgen für sportlich-edlen Glanz. Den dynamischen Eindruck verstärken die 16-Zoll-Leichtmetallräder im 5-Speichen-Sportdesign, die es für die Volumen-Variante „Edition“ jetzt optional gibt. Im Innenraum ergänzen sich die anthrazitfarbenen Dekorleisten im Quaderdesign und die im gleichen Ton gehaltene Mittelkonsole. Elektrisch einstellbare und beheizbare Außenspiegel sowie Nebelscheinwerfer, Serie ab Edition, fördern Komfort und Sicherheit.
Design und Packaging
Aus den „Wohlfühlmaßen“ im Innenraum wie den Abständen und Winkeln zum Lenkrad, zu den Pedalen oder dem Cockpit resultieren die Proportionen des konsequent von innen nach außen entwickelten Meriva. Die kurzen Überhänge in Verbindung mit dem langen Radstand von 2,63 Metern schaffen ebenso wie die schlanken, gebogenen Säulen und die ab der B-Säule leicht abfallende Dachlinie viel Innenraum bei kompakten Außenabmessungen. Im Meriva-Gesicht dominieren neben dem Grill mit breiter Chrom-Querspange die Stoßfänger mit großem zentralem Lufteinlass. Merkmale am Heck sind eine Chromleiste und die dunkel getönten Rückleuchten. Die zugleich schnörkellose wie charakteristische Optik und die technisch wirkende Grafik setzen sich auch im Interieur fort. Den Innenraum prägen ergonomische Bedienelemente und Instrumente, attraktive Polsterstoffe und Dekorleisten sowie wertige Chrom-Applikationen. Die OPC-Variante des Meriva macht durch eine ganze Fülle sportlicher Elemente auf sich aufmerksam. Dazu gehören unter anderem 17-Zoll-Leichtmetallräder, Heckschürze, Heckspoiler, Kühlergrill in Wabenoptik, Seitenschweller, Stoßfänger im OPC-Design sowie im Innenraum das Sport-Lederlenkrad, Türeinstiegsleisten, Sportsitze und spezielle Polsterbezüge.
Schlüssel zur außerordentlichen Variabilität des Meriva ist sein cleveres FlexSpace-Konzept. Mit wenigen Handgriffen lässt sich der Mini-Van ohne Sitzausbau vom Fünf- bis hin zum Einsitzer verwandeln. Beispiel: Die Lehne des mittleren Fondplatzes liegt dank einer aufwändigen Vierge-lenk-Kinematik nach dem Zusammenklappen des Sitzes auf gleicher Höhe wie die Polster der beiden äußeren Einzelsitze. So ergibt sich eine bequeme Viersitzer-Konfiguration. Wird die im Verhältnis 40:20:40 geteilte Fondbank komplett nach vorne geklappt, entsteht ein Ladevolumen von bis zu 1.410 Litern und bei zusätzlich umgelegter Beifahrerlehne eine 2,40 Meter lange Ladeebene.
Passive Sicherheit
Beim Euro NCAP-Crashtest (European New Car Assessment Programme) erhielt der Meriva vier Sterne und qualifizierte sich damit als eines der sichersten Fahrzeuge in seinem Segment. Auf Basis der stabilen Karosseriestruktur verteilen vordefinierte Lastpfade die eingeleitete Kollisionsenergie bei höheren Aufprallgeschwindigkeiten. Front- und Seiten-Airbags für Fahrer und Beifahrer sind ebenso Standard wie fünf einstellbare Kopfstützen, fünf Dreipunktgurte (vorn mit Gurtschlossstraffer und Gurtkraftbegrenzer), zwei ISOFIX-Kindersitzbefestigungen auf den beiden äußeren hinteren Plätzen sowie das von Opel patentierte Pedal Release System (PRS). Zudem ist der Meriva mit Kopfairbags vorn und hinten inklusive aktiven Kopfstützen vorn (Serie beim OPC) bestellbar.
Ausstattung und Extras
Das Meriva-Programm umfasst vier Modelllinien, die Serienausstattung ist bereits ab der Basisversion reichhaltig. Dazu gibt es eine ganze Reihe von Extras, die teilweise wie etwa im edlen Leder-Paket oder im Technik-Paket (Geschwindigkeitsregler, Parkpilot und Bord-computer) sinnvoll zusammengefasst sind. Hier die wichtigsten Ausstattungsmerkmale:
Meriva – FlexSpace-Konzept, doppelter Gepäckraumboden, vier Verzurrösen, Gepäck-raumabdeckung, Haken für Sicherheitsnetz, Service-Intervall-Anzeige, Lichtfunktionen beim Entriegeln des Fahrzeugs, höheneinstellbares Lenkrad, elektrische Servolenkung, Fahrersitz-Höheneinstellung, Wärmeschutzverglasung, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, elektri-sche Entriegelung der Heckklappe
Meriva Edition – Klimaanlage, elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber vorn, Stereo-CD-MP3-Radio mit Lenkrad-Fernbedienung und Triple Info Display, Nebelscheinwerfer, Follow-me-home-Lichtfunktion, Leseleuchten vorn und hinten, Komfort-Paket (zusätzliche Ablagefächer und -netze, Brillenhalter, Armlehne vorn)
Meriva Cosmo – 15-Zoll-Leichtmetallräder, Lederlenkrad, elektrische Fensterheber vorn und hinten
Meriva OPC – 17-Zoll-Leichtmetallräder, Kopfairbags vorn und hinten inklusive aktiver Kopfstützen vorn, Geschwindigkeitsregler, OPC Sport-Lederlenkrad
Zu den zahlreichen Einzeloptionen gehören erstmals in diesem Fahrzeugsegment ein Halogen-Abbiege- und -Kurvenlicht ab der Edition-Version, ebenso Xenon-Scheinwerfer, der Berg-Anfahr-Assistent, Klimatisierungsautomatik, Parkpilot, elektrisches Schiebe-/Ausstelldach, unterschiedlich gestylte Leichtmetallräder (bis 17 Zoll) oder die Mobiltelefon-Vorbereitung mit Bluetooth-Schnittstelle und Sprachsteuerung sowie die vielfältigen Infotainment-Systeme mit intuitivem Bedienkonzept. Topgerät ist das DVD 90 Navi, ein MP3-taugliches Stereo-CD-Radio mit DVD-gestütztem Navigationssystem und Color Info Display.
Fahrwerk und aktive Sicherheit
Als erstes Fahrzeug seiner Klasse verfügt der Meriva serienmäßig über ein elektronisches Stabili-tätsprogramm (ESP), das in kritischen Fahrsituationen durch gezielten Bremsen- und Motoreingriff für Fahrstabilität sorgt. Die Grundlage für das sichere und gleichzeitig agile Handling des Meriva bilden neben der präzisen, elektrischen Servolenkung die verwindungssteife Karosserie, die an einem hydrogeformten Fahrschemel aufgehängte McPherson-Vorderachse mit Dreieckslenkern und Stabilisator sowie die besonders kompakte Torsionslenker-Hinterachse. Dazu kommen der lange Radstand und die Achskinematik mit selbststabilisierendem Effekt. Darüber hinaus bieten alle Meriva-Varianten ABS und Scheibenbremsen rundum (vorn innenbelüftet), einen Bremsassis-tenten und elektronische Bremskraftverteilung. Zu den Sicherheits-Highlights gehört auch die erstmals in dieser Klasse angebotene Option Halogen-Abbiege- und Kurvenlicht.
Motoren und Getriebe
Das Motorenangebot für den Meriva umfasst sieben Triebwerke, die alle die Euro 4-Abgas-grenzwerte erfüllen – vier Benziner und drei Common-Rail-Turbodiesel der ECOTEC-Reihe. Die Spanne reicht von 1,3 bis 1,8 Liter Hubraum beziehungsweise von 55 bis 132 kW (75 bis 180 PS). Die innovative TWINPORT-Technologie für die 1,4- und 1,6-Liter-Ottomotoren erzielt mit Hilfe einer variablen Einlass-Steuerung und hohen Abgasrückführraten eine signifikante Verbrauchsreduzierung. So konsumiert der 1.6 TWINPORT ECOTEC (77 kW/105 PS) lediglich 6,7 Liter auf 100 Kilometer. Mit diesem Motor erreicht der Meriva ein Höchsttempo von 181 km/h. Die drei Common-Rail-Turbodiesel 1.3 CDTI (55 kW/75 PS) und 1.7 CDTI (74 kW/100 PS und 92 kW/125 PS) zeichnen sich durch Sparsamkeit, Laufruhe und hohe Durchzugskraft (bis 280 Nm) aus. Das Aggregat mit 1,3 Litern Hubraum und die 1,7-Liter-Versionen mit Sechsgang-Schaltung verfügen serienmäßig über einen wartungsfreien Rußfilter. Stärkste Version des multivariablen Mini-Vans ist der Meriva OPC. Bei ihm sorgt ein neu entwickelter 1,6-Liter-Turbomotor mit 132 kW/180 PS für souveränen Vortrieb. Damit beschleunigt der Meriva OPC in 8,2 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 222 km/h. Der 1,6-Liter- (77 kW/105 PS) und der 1,8-Liter-Benziner (92 kW/125 PS) sind alternativ zur serienmäßigen Fünfgang-Schaltung mit dem komfortablen und Sprit sparenden automatisierten Schaltgetriebe Easytronic erhältlich.
Qualität und Wirtschaftlichkeit
Keine Kompromisse bei der Qualität – diese Devise gilt seit dem Start des Meriva-Projekts im Frühjahr 1999, setzte sich während der knapp vierjährigen Entwicklungszeit unter anderem bei Millionen von strapaziösen Testkilometern fort und gilt auch heute ständig und in allen Bereichen. Ein Beispiel: Die korrosionsgefährdeten Karosseriepartien sind beidseitig feuerverzinkt – eine sichere Basis für die Zwölf-Jahres-Garantie gegen Durchrostung. Auch die zweijährige Neuwagen-Herstellergarantie, die weit über die gesetzlich vorgeschriebene Gewährleistung hinausgeht, zeugt vom Vertrauen des Unternehmens in die Stärke seiner Produkte. Darüber hinaus weist der Opel Meriva das beste Restwertverhalten und mit die beste Betriebskosten-Bilanz seiner Klasse auf. Die Kunden profitieren von langen Serviceintervallen und geringen Wartungsumfängen. Das reparaturfreundliche Modularkonzept sorgt für niedrige Kasko-Einstufungen und Versicherungsbeiträge.
Der Opel Meriva: Zahlen und Fakten
Stationen
September 2002: Weltpremiere auf dem Pariser Automobilsalon
Januar 2003: Produktionsstart im spanischen Werk Figueruelas
Mai 2003: Marktstart in Deutschland und Europa
Juli 2004: Markteinführung des 1.4 TWINPORT
August 2005: 1.7 CDTI ECOTEC mit Rußfilter nachrüstbar, drei neue Ausstattungspakete, Berg-Anfahr-Assistent auf Wunsch erhältlich
Februar 2006: Modellpflege – aktualisiertes Design, erweitertes Technik- und Motorenangebot: 1.3 CDTI mit serienmäßigem, wartungsfreiem Rußfilter und 1.6 TWINPORT mit 77 kW/105 PS
Februar 2006: Meriva OPC mit 180 PS starkem 1,6-Liter-Turbobenziner
November 2006: 1.7 CDTI mit 74 kW/100 PS und 92 kW/125 PS mit Sechsgang-Schaltung und serienmäßigem Dieselpartikelfilter
Highlights
Erster Mini-Van mit ESP serienmäßig
Erster Mini-Van mit adaptivem Halogen-Kurven- und Abbiegelicht
November 2003: „Familienauto des Jahres 2003“ in Schweden, Auto-Trophy-Sieg in der Kategorie „Preiswertestes Auto des Jahres“
Januar 2004: Wertstabilstes Fahrzeug seiner Klasse – „Wertmeister 2004“ bei „Auto Bild“
Dezember 2004: Zum siebten Mal in Serie Vergleichstestsieger bei „Auto Bild“
Januar 2005: „Wertmeister 2005“ bei „Auto Bild“
Januar 2006: 2. Platz „Wertmeister 2006“ bei „Auto Bild“
Hauptabsatzmärkte: Deutschland, Italien und Frankreich
Meistverkaufte Ausstattungsvariante im ersten Halbjahr 2006 in Deutschland: Edition
Meistverkaufte Motorvariante im ersten Halbjahr 2006 in Deutschland: 1.6 TWINPORT
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