Toyota Yaris
Die Verkaufszahlen des Yaris stiegen seit seiner Markteinführung 1999 von
damals 15.525 Einheiten bis auf 28.221 Stück im Jahr 2007 auf dem deutschen
Markt an. Insgesamt konnten bislang rund 217.532 Yaris in Deutschland verkauft
werden. Damit ist er das meistverkaufte Toyota Modell auf dem deutschen Markt
und macht hier mehr als 21 Prozent der insgesamt verkauften Einheiten aus.
Eine Erfolgsgeschichte, die der Yaris auch auf dem europäischen Markt schrieb:
2007 wurden hier insgesamt 267.100 Einheiten verkauft. Damit ist der Yaris auf
dem europäischen Markt das am häufigsten verkaufte Toyota Modell, der Anteil
am Gesamtabsatz liegt bei rund einem Viertel. Bisher konnten in Europa mehr als
2,1 Millionen Yaris verkauft werden.
Foto: Toyota
Das Produktkonzept
Der Yaris trug jedoch nicht nur zum wirtschaftlichen Erfolg von Toyota bei, er
steht auch für die klassischen Toyota-Tugenden: In der aktuellen Kundenzufriedenheitsstudie
von JD Power belegt der Yaris vorderste Ränge in den
wichtigsten europäischen Märkten Deutschland, Großbritannien und Frankreich.
Ausschlaggebend für den Erfolg des Yaris ist das überzeugende Paket aus Design,
Sicherheit, Funktionalität und Umweltverträglichkeit verbunden mit höchster
Qualität, Haltbarkeit und Zuverlässigkeit. Mit fünf Sternen im Euro-NCAP setzte
er 2005 die Bestmarke für Kleinwagen. Das Design, entstanden im europäischen
Designzentrum ED², basiert auf der DNA des ersten Yaris und interpretiert diese in
moderner Form.
Seit seiner Markteinführung im Jahr 2005 steht der Yaris für die folgenden
Merkmale:
Wahrnehmbare Qualität – Gegenüber der ersten Generation wurden zahlreiche
Bereiche deutlich verbessert, so zum Beispiel das Niveau von Innengeräuschen
und Vibrationen, die Fahrdynamik und auch die Qualität des Interieurs.
Sicherheit – Mithilfe einer steiferen Karosserie und eines umfangreichen
Sicherheitspaketes erreichte der Yaris im Jahr 2005 fünf Sterne im Euro NCAP
Crash Test.
Design – Im europäischen Designzentrum ED² wurde der dynamische Auftritt des
neuen Yaris geschaffen. Basis hierfür war die DNA der ersten Yaris Generation.
Neu interpretiert entstand ein Design, das für Dynamik und zeitgemäße Mobilität
im 21. Jahrhundert steht.
Fahrdynamik – Eine völlig neu konstruierte Plattform und ein neu konzipiertes
Fahrwerk sorgen für die bestmögliche Kombination aus agilem Handling und
hohem Fahrkomfort.
Antrieb – Der neue Yaris übernimmt eine Reihe von Innovationen aus dem Toyota
Optimal Drive Paket. Mit deren Hilfe bietet der Yaris mehr Fahrspaß bei deutlich
reduziertem Verbrauch und geringen Emissionen. Kein Yaris emittiert ab sofort
mehr als 120 Gramm CO2 pro Kilometer.
Packaging und Variabilität – Zahlreiche Innovationen tragen zu einer hohen
Variabilität und einer optimalen Ausnutzung des Innenraums bei.
Foto: Toyota
Toyota Optimal Drive
Maximale Kraft, minimale Emissionen und geringer Verbrauch: Auf der Paris Motor
Show stellte Toyota das Toyota Optimal Drive Konzept erstmals vor. Dabei handelt
es sich um ein Bündel innovativer Maßnahmen, die alle unter dem Motto laufen:
Mehr Fahrspaß bei deutlich reduziertem Verbrauch und geringen Emissionen.
Damit unterstreicht Toyota seine Führungsrolle in Sachen nachhaltiger Mobilität.
Mit Toyota Optimal Drive will der Konzern:
– die Treibstoffeffizienz erhöhen
– Schadstoffemissionen verringern
– dabei keine Kompromisse beim Fahrspaß eingehen
– und das Konzept als Standard in allen neuen Modellen einführen.
Schon seit den Anfängen des Unternehmens war es das Ziel, durch die Produktion
und den Verkauf von Automobilen zum Wohlstand der Gesellschaft beizutragen
und dabei möglichst schonend mit den Ressourcen der Umwelt umzugehen. Die
Fortschritte dabei lassen sich messen. So konnte alleine in den vergangenen
zehn Jahren die Treibstoffeffizienz aller Toyota Modelle um 28 Prozent verbessert
werden. Eine große Rolle kommt dabei der Hybridtechnik zu. Alleine in Europa
wurden bis Ende September 2008 insgesamt 120.000 Toyota Hybridfahrzeuge
zugelassen.
Auch bei den konventionellen Antrieben strebt Toyota eine führende Rolle an.
Aufbauend auf der legendären „Kaizen“-Tradition der ständigen Verbesserung
haben die Toyota Ingenieure die Verbrennung im Motor optimiert, Gewicht und
Reibung des Antriebsstrangs verringert sowie neue Motoren mit mehr Leistung,
höherer Effizienz und vorbildlicher Umweltverträglichkeit entwickelt. Kurz gesagt:
Mit Toyota Optimal Drive bleibt der Fahrspaß erhalten, bei gleichzeitig deutlicher
Reduzierung von Verbrauch und Emissionen.
Neuer 1,33-Liter Dual VVT-i Benzinmotor
Im Zuge der Initiative Toyota Optimal Drive kommt im Yaris ein völlig neuer
1,33-Liter Dual VVT-i Benzinmotor mit fortschrittlicher Start-Stop-Automatik
zum Einsatz. Er ersetzt das bisherige 1,3 Liter-Aggregat mit 64 kW/87 PS. Der
neue Vierzylinder-Motor verfügt über die intelligente variable Ventilsteuerung
Dual VVT-i und entwickelt eine Leistung von 74 kW/101 PS. Im Vergleich zum
bisher eingesetzten 1,3-Liter-Benzinmotor führen die zahlreichen Toyota Optimal
Drive-Innovationen trotz höherer Leistung zu einem um 21 Gramm niedrigeren
CO2-Ausstoß pro Kilometer.
Die duale variable Ventilsteuerung mit Steuerkette passt nicht nur die
Steuer zeiten der Einlassventile sondern auch jene der Auslassventile an die
Betriebsbedingungen an. Mit dieser Motorsteuerung realisiert Toyota höchst
effiziente Gaswechsel mit minimierten Ladungsverlusten. Auch abgasseitige
Maßnahmen leisten einen Beitrag zur Steigerung des Wirkungsgrads. Toyota hat
ein System entwickelt, bei dem in der Kaltlaufphase heiße Abgase zur Erwärmung
der Kühlflüssigkeit genutzt werden, damit der Motor möglichst rasch seine
Betriebstemperatur erreicht. Zudem verkürzt Toyota mit diesem System die
Zeitdauer bis zur vollen Leistungsfähigkeit der Heizung.
Die Drehmomentkurve des neuen Motors ist perfekt auf die Anforderungen im
automobilen Alltag ausgelegt. Akribische Ingenieursarbeit machte eindrucksvolle
Drehmomentwerte von 100 Nm pro Liter Hubraum möglich. Das Maximum von
132 Nm steht bei rund 3.800/min bereit.
Der neue 1,33-Liter Vierzylinder-Motor baut genauso kompakt wie ein 1,0-
Liter-Dreizylinder. Die Konstruktion aus kleiner Bohrung, langem Hub und einem
verkleinerten Winkel zwischen Ein- und Auslassventilen führt zu einem schmalen
Motorblock und hat ein ausgezeichnetes Leistungsgewicht zur Folge. Zugunsten
eines schnellen und effizienten Verbrennungsprozesses wurden komplett neue
Kolben entwickelt. Dank reduzierter Reibungsfläche konnten Reibungsverluste
verringert und die Effizienz gesteigert werden. Zudem wurde das Gewicht der
Kolben um 36 Prozent auf 180 Gramm verringert. Um sie zu bewegen, ist nun
weniger Energie erforderlich.
Zahlreiche weitere Maßnahmen im Detail tragen dazu bei, den Verbrauch zu
reduzieren und maximale Standfestigkeit zu erzielen. Die oberen Kolbenringe und
die Ölabstreifringe beispielsweise wurden im PVD Verfahren (Physical Vapour
Deposition) beschichtet. Diese vakuumbasierte Beschichtungstechnologie wird
vor allem bei Präzisionsteilen und Werkzeugen eingesetzt, wenn besonders hohe
Verschleißfestigkeit und exzellente Oberflächengüte gefordert sind. Mit Hilfe von
Computersimulationen glätteten die Ingenieure den Ansaugkanal des Motors und
alle Oberflächen; sie rundeten Winkel und scharfe Kanten ab, um Turbulenzen
im Ansaugtrakt zu reduzieren. Dank einer Zylinderkopfabdeckung und eines
Saugrohrs aus Kunstharz konnte das Gewicht erheblich gesenkt werden. Zudem
ist das hochsteife Kurbelwellengehäuse aus Aluminium mit dem Getriebegehäuse
verbunden, was die Gesamtsteifigkeit des Antriebsstrangs stärkt sowie Geräusche
und Vibrationen reduziert. Darüber hinaus zeichnet sich der 1,33-Liter Benziner
durch ein neues Nockenwellenprofil und verringerte Reibung im Ventiltrieb aus.
Zur hohen Effizienz des Antriebs trägt auch ein neues Batterie-Lademanagement
bei. Wie bei den meisten gängigen Systemen arbeitet der Generator nur dann,
wenn der Ladezustand der Batterie es erfordert. Zudem wird der benötigte Strom
vorwiegend beim Bremsen und im Schiebebetrieb erzeugt. Im Ergebnis muss
der Motor weniger belastet werden, was sich wiederum günstig auf Kraftstoffverbrauch
und CO2-Emissionen auswirkt.
Start-Stop-Automatik
Kraftstoffverbrauch und Emissionen lassen sich durch den Einsatz der neuen
Start-Stop-Automatik in Verbindung mit dem neuen 1,33-Liter Benzinmotor
weiter senken. Unter normalen Bedingungen schaltet das System bei stehendem
Fahrzeug automatisch den Motor aus, wenn sich der Schalthebel in
Leerlaufposition befindet und der Fahrer den Fuß vom Kupplungspedal
genommen hat. Das System startet den Motor automatisch und ohne
Verzögerung wieder, wenn der Fahrer das Kupplungspedal betätigt und einen
Gang einlegt.
Die Funktion der neuen Start-Stop-Automatik wird stets in Abhängigkeit
einiger wichtiger Parameter gesteuert. Dazu zählen unter anderem die Betriebstemperatur
des Motors, der Ladezustand der Batterie, die Fahrtgeschwindigkeit,
die Bremskraftunterstützung und die Gebläse lufttemperatur.
Wenn der Fahrer beispielsweise am Berg an hält, und das System den Motor
stoppt, ermittelt ein Unterdrucksensor, ob der Bremskraft verstärker genügend
Bremsunterstützung liefert. Sollte die Kraft unter stützung infolge des
Motorstillstands unter ein bestimmtes Maß absinken, so startet das System den
Motor automatisch neu. Das gleiche geschieht, wenn bei längerem Stillstand und
zahlreichen aktiven Verbrauchern der Ladezustand der Bordbatterie zu stark
abfallen oder die Leistung der Klima automatik nachlassen sollte.
Das System schaltet den Motor gar nicht erst aus, wenn dieser seine Betriebstemperatur
noch nicht erreicht hat oder ein niedriger Ladezustand der Batterie
erkannt wird.
Der Fahrer kann die Start-Stop-Automatik manuell deaktivieren. Ob das System
aktiv ist oder nicht, zeigt eine Kontrollleuchte im Kombiinstrument an.
Um einen verzögerungsfreien Neustart des Motors und damit optimalen
Ge brauchs komfort zu gewährleisten, befindet sich der neuartige Starter
in permanentem Eingriff mit dem Starterzahnkranz, der über einen
Freilaufmechanismus verfügt. Zudem baut dieses System kompakter und leichter
als ein herkömmlicher Starter. Da der neue Startermotor nicht riemengetrieben
ist, wird eine Drehmomentbegrenzung für das gesamte System nicht benötigt.
Foto: Toyota
Geringere Emissionen und reduzierter Verbrauch für den preisgekrönten 1,0-Liter VVT-i Benzinmotor
Der vielfach ausgezeichnete 1,0-Liter-Benzinmotor mit drei Zylindern
konnte in der Basisversion auf 115 Gramm CO2 je Kilometer verbessert
werden, sein Durchschnittsverbrauch liegt nun bei 4,9 Litern (alle anderen
Ausstattungsvarianten: CO2 Emissionen 118 g/km, Durchschnittsverbrauch
5,0 Liter/100 km).
Das vollständig aus Aluminium produzierte Aggregat wiegt nur 67 Kilogramm und
ist damit einer der leichtesten Verbrennungsmotoren überhaupt. Die Leistung
blieb mit 50 kW/68 PS ebenso unverändert wie das maximale Drehmoment von
93 Newtonmetern bei 3.600 U/min.
Zu den Modifikationen, die die Ingenieure dem Leichtmetalltriebwerk zuteil
werden ließen, gehört eine neu entwickelte, zwischen den Gangwechseln
arbeitende Schubabschaltung. Die Nutzung eines Motoröls mit besonders
geringer Viskosität sorgt für niedrige Reibwerte im Motor und trägt so zum
optimierten Verbrauchsverhalten bei.
Ferner nutzten die Techniker die Abgasrückführung und ein verbessertes
Kühlsystem zur Effizienzsteigerung. Das motorische Maßnahmenpaket wird
ergänzt durch Leichtlaufreifen. Insgesamt konnte der Verbrauch so um rund zehn
Prozent gesenkt werden.
Besonders sparsamer 1,4-Liter D-4D Dieselmotor
Als besonders sparsam im Motorenangebot erweist sich der überarbeitete 1.4
D-4D. Der Vierzylinder Commonrail Diesel mit Ladeluftkühler und Partikelfilter
kommt im Yaris mit durchschnittlich 4,2 Litern je 100 Kilometer aus. Seine CO2-
Emissionen liegen bei 110 g/km. Das ist eine Verbesserung von neun Gramm CO2
oder 0,3 Liter gegenüber dem Vorgänger. Während die Leistung mit 66 kW/90 PS
unverändert blieb, stieg das maximal verfügbare Drehmoment des Selbstzünders
um 15 Nm auf 205 Nm, die ab 1.800 – 2.800 Umdrehungen bereitstehen.
Ursächlich für die erfolgreiche Optimierung des Motors sind neue Piezo-
Einspritzdüsen und ein erhöhter Einspritzdruck. Die Integration der aktuellsten
Commonrail-Technik zur Erhöhung des Einspritzdruckes ging einher mit der
gleichzeitigen Absenkung der Kompression. Daraus resultieren sehr geringe
NOX- und Partikelemissionen sowie eine besonders ruhige und gleichmäßige
Verbrennung.
Die neuen Piezo-Einspritzdüsen sind in der Lage, dem Brennraum mit höherer
Präzision und in größerer Geschwindigkeit Kraftstoff zuzuführen. Dadurch
schaffen sie mehrere genau dosierte Einspritzvorgänge während eines
Verbrennungstakts. Zusammen mit dem neuen Commonrail-System und der
variablen Ladergeometrie des Turbos ergibt sich für den Yaris 1.4 D-4D eine
Steigerung der Kraftstoffeffizienz um rund zehn Prozent.
Neues Sechsganggetriebe
Der Yaris mit 1.33 VVT-i Motor und der 1.4 D-4D sind ab dem Modelljahr 2009 mit
einer Sechsgangschaltung ausgerüstet. Das neue Getriebe zeichnet sich durch
eine gleichermaßen exakte und leichte Bedienung aus. Zudem sind Kupplung
und Getriebe auf besonders weiche und ruhige Schaltvorgänge ausgelegt. Durch
einen lang übersetzten sechsten Gang trägt die Schaltung zur Wirksamkeit von
Toyota Optimal Drive bei.
Neues sechsstufiges MultiMode-Getriebe (MMT)
Für den Yaris mit 1.33 VVT-i Motor sowie den Diesel steht optional ein neues
sechsstufiges MultiMode Getriebe (MMT) zur Verfügung. Dabei handelt es sich
um ein automatisiertes Schaltgetriebe mit elektronisch gesteuerter Kupplung. Je
nach persönlicher Vorliebe hat der Fahrer die Wahl zwischen drei Schaltweisen:
einem sportlichen „Es“-Modus, einem komfortorientierten „E“-Schaltprogramm
und einem manuellen „M“-Modus. In den beiden erstgenannten Modi regeln
Servomotoren den Kupplungsvorgang und den Gangwechsel, der sich durch eine
elektronische Motorsteuerung rasch vollzieht. In Stufe „M“ für manuell wählt
er selbst die passende Übersetzung durch Schalten im Stil eines sequentiellen
Getriebes.
Im Rahmen von Toyota Optimal Drive wurde das MMT-Getriebe so ausgelegt, dass
es gleichermaßen Fahrvergnügen wie Effizienz steigert. Die Schaltzeiten wurden
insgesamt kürzer, wozu besonders kurze Kupplungsöffnungszeiten beitragen.
Dadurch ergibt sich ein viel sportlicheres Fahrgefühl und gleichzeitig mehr
Komfort, weil die Lastunterbrechung extrem kurz ausfällt. Sportlich ambitionierte
Fahrer wechseln die Fahrstufen mit den serienmäßigen Schaltwippen am Lenkrad.
Foto: Toyota
Design: Behutsame Neugestaltung
Am Aussehen des europäischen Bestsellers gab es wenig Verbesserungsbedarf.
Entsprechend behutsam gingen die Designer vor, als sie das Exterieur
überarbeiteten. Von vorne unterscheidet sich der Yaris des Modelljahres
2009 durch fließendere Übergänge zwischen Motorhaube und Stoßfänger.
Der eigentliche Kühlergrill hat nun rund um das zentrale Toyota Logo eine
neue, wellige Netzstruktur. Zusammen mit dem etwas größeren Frontspoiler
sowie einem neu gestalteten Unterboden trägt sie zu einer Optimierung der
Aerodynamik des Yaris bei.
Neu gestaltet wurden auch die Frontscheinwerfer. Ihre Technik kommt nun besser
zur Geltung und wird als Gestaltungselement sichtbar.
Das Heck des Yaris wurde ebenfalls aufgefrischt. Die im Stoßfänger integrierte,
L-förmige Rückleuchte mit LED-Bremsleuchten verläuft nun weiter außen, um die
Breite des Wagens zu betonen. Der untere Teil des Stoßfängers ist als Heckschürze
geformt und unterstreicht so den sportiven Charakter des Yaris.
Der Yaris wartet mit einer Reihe von neuen frischen und attraktiven Farben
auf. Mit den neuen Farbtönen vipergelb, silkygold mica metallic und basaltblau
metallic bietet Toyota nun insgesamt zehn Farben zur Auswahl an.
Neue Akzente im Innenraum
Die Mittelkonsole ist nun in einem stilvollen schwarz gehalten, während die
Bedieneinheiten beispielsweise für die Heizung eine neue griffige Oberfläche
erhalten haben.
Rund um die Mittelkonsole setzen die Designer mit einem warmen silbernen Lack
Akzente, Chromverzierungen für die seitlichen Lüftungsdüsen, die Türinnengriffe
und den Knopf der Handbremse ergänzen die hochwertige Anmutung. Die
Nähte von Lederlenkrad, Lederschalthebel und Schaltmanschette sind in Silber
ausgeführt.
Drei neue Ausstattungs-Pakete
Ergänzend zu den bisherigen Ausstattungen Yaris, Cool, Sol und Executive bietet
Toyota den Yaris nun zusätzlich mit attraktiven Paketen an: als sportiven Yaris Sol
„S“, als elegante Version Yaris Executive „Elegance“ und als komfortablen Yaris
Cool „Plus“.
Im Yaris Sol „S“ sind unter anderem 15-Zoll-Leichtmetallräder ebenso enthalten
wie Nebelscheinwerfer vorne, abgedunkelte Scheinwerfergehäuse, beheizbare
Außenspiegel und „Privacy Glas“ (verstärkte Tönung der hinteren Seitenscheiben).
Im Interieur verfügt der Yaris Sol „S“ über Sitze mit Sportbezügen, einen
bernsteinfarben hinterleuchteten, analogen Tachometer sowie griffige, genarbte
Bezüge für Lenkrad und Schalthebel und eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung.
Optional ist u. a. ein DVD-Navigationssystem erhältlich.
Dem Yaris Executive „Elegance“ ist die zweifarbige Innenraumausstattung
in braun-beigen Farbtönen vorbehalten. „Privacy Glas“ (verstärkte Tönung
der hinteren Seitenscheiben), ein automatisch und stufenlos abblendender
Innenspiegel und das Smart-Key-System für schlüsselloses Öffnen/Verschließen
der Türen und Starten des Motors mit Start-/Stop Knopf ergänzen diese
Ausstattungsvariante. Zudem kann das Fahrzeug optional mit einem DVDNavigationssystem
ausgestattet werden.
Der erfolgreiche Yaris Cool mit 1,0-Liter VVT-i Motor mit serienmäßiger Klimaanlage
bietet mit dem „Plus“-Paket noch einiges mehr: Außenspiegel und Türgriffe
sind in Wagenfarbe lackiert, innen überzeugen ein höhen- und längsverstellbares
Lederlenkrad mit integrierten Audiobedienelementen und ein Lederschaltknauf.
Zur Sicherheit kommt die elektronische Stabilitätskontrolle (VSC) mit Antriebsschlupfregelung
(TRC) hinzu.
Nachhaltige Produktion
Der Yaris wird seit 2001 im nordfranzösischen Valenciennes produziert und von
dort in 25 europäische Märkte exportiert. Die Produktionskapazität liegt bei
270.000 Einheiten im Jahr. Insgesamt sind im Werk 3.850 Menschen beschäftigt.
Im Dezember 2006 lief der millionste Yaris in Frankreich vom Band.
Weltweit zählt Valenciennes, in das der Konzern 87 Millionen Euro investiert
hat, zu den wichtigsten Werken von Toyota. Es war das erste Werk außerhalb
Japans, das alle wesentlichen Karosserieteile selbst herstellen konnte. Ursächlich
dafür ist die „Global Body Line“, eine Konfiguration von Robotern, die so flexibel
programmiert werden können, dass es möglich ist, mehrere Karosserievarianten
an einem Band herzustellen. So produziert Valenciennes zwar lediglich ein Modell,
den Yaris, aber das in allen Version: als Drei- wie als Fünftürer und als Rechtswie
Linkslenker mit Diesel- oder Benzinmotor. Jede Version erfordert eigene
Spezifikationen. Entsprechend könnten in diesem Werk auch weitere Modelle in
die Produktion integriert werden. Diese Flexibilität ist ein besonderes Gütezeichen
der Toyota Produktion, mit der sich das Unternehmen vom Wettbewerb abhebt.
Produktion ohne Abfall
Entsprechend seinem Dreijahresplan hat das französische Werk die Produktion
so gestaltet, dass keine Abfallstoffe entstehen. Bereits mit dem Produktionsstart
erfüllte Valenciennes die Vorgabe, keine Feststoffe als Abfall zu deponieren.
Seitdem wurde die bei Produktion und Transport anfallende Abfallmenge halbiert.
Heute entstehen bei der Herstellung eines Yaris rund 9,5 Kilogramm Abfall.
Davon werden rund vier Kilogramm direkt recycelt. Die übrigen 5,5 kg dienen als
Brennstoff und ersetzen beispielsweise Öl.
„Valenciennes ist eines der ersten Werke in der Autoindustrie weltweit, das
Vorgaben bei Recycling und Abfallentsorgung erfüllt, die noch vor wenigen
Jahren unmöglich schienen. Damit beweist Toyota einmal mehr, dass
tatsächlich nichts unmöglich ist, wenn alle Mitarbeiter gemeinsam das Ziel einer
hundertprozentigen Abfallverwendung erreichen wollen“, erklärt Didier Leroy,
Präsident von Toyota Motor Manufactoring France (TMMF).
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