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Toyota

Toyota Avensis

Toyota Avensis
Aufbauend auf dem Erfolg seiner beiden Vorgänger, präsentiert
sich der neue Avensis in einem athletischen, eleganten Design,
das dem Fahrzeug einen dynamischen, starken Charakter verleiht.
Der neue Avensis glänzt mit kräftigen und besonders sauberen
Motoren, die wenig CO2 ausstoßen, mit nochmals gesteigerter
Verarbeitungsqualität und einer umfassenden Ausstattung.
Mit der in Europa erstmals Ende 1997 präsentierten Avensis-
Modellreihe vergrößerte Toyota seinen Verkaufsanteil am
europäischen Mittelklasse-Segment von 6 auf 8 Prozent.
Toyota geht davon aus, mit der neuen Generation seine Position
auf diesem Markt weiter zu stärken.

Ausgezeichnete Avensis Stärken: Qualität, Langlebigkeit und Sicherheit

Der Avensis der zweiten Generation setzte hohe Standards
für Design, Fahrkultur, Verarbeitungsqualität und Sicherheit.
Als erstes Fahrzeug seiner Klasse erhielt er die 5-Sterne-
Bestwertung im Euro-NCAP Crashtest. Mit einem Rekordergebnis
von 34 Punkten setzte sich der Avensis der zweiten Generation
an die Spitze der Rangliste und avancierte offiziell zum bis dato
sichersten in Europa vorgestellten Auto. Außerdem war der
Avensis des Jahrgangs 2003 der erste Pkw seiner Art mit
Fahrer-Knieairbag.

Bei der Entwicklung der dritten Generation war Toyota fest
entschlossen, das Know-how der europäischen Abteilungen
des Konzerns noch intensiver einzubeziehen. Um den Erfolg des
neuen Avensis zu sichern, besuchte Chefkonstrukteur Takashi
Yamamoto Europa und unternahm als erstes eine Fahrt von
über 5000 Kilometern durch zehn verschiedene Länder – von
der Nordspitze bis in den tiefsten Süden des Kontinents –, um
die Bedürfnisse und Anforderungen europäischer Autofahrer
persönlich zu ergründen. Anschließend erhielt die dritte
Generation des Avensis eine große Portion an europäischem,
kreativem Geist – sowohl von Designern als auch von Ingenieuren.

Wie Takashi Yamamoto, Chefkonstrukteur des neuen Avensis,
erläutert: „Von Beginn an haben wir größten Wert darauf
gelegt, das neue Modell perfekt auf den europäischen Markt
zuzuschneiden. Insgesamt 35 Konstrukteure von Toyota
Motor Europe wurden nach Japan eingeladen, um mit den
japanischen Entwicklern zusammen zu arbeiten. Als das Projekt
zur endgültigen Abstimmung nach Europa zurückkehrte, kam
diesen Ingenieuren eine Schlüsselrolle beim Wissenstransfer
zwischen den beiden Teams zu. Nach meiner Überzeugung trug
dieses Verfahren entscheidend dazu bei, dass wir heute auf einen
außerordentlich effizient verlaufenen Entwicklungsprozess
zurückblicken und stolz auf das Erreichte sein können – auf ein
Ergebnis, von dem ich überzeugt bin, dass es gegenwärtig die
Spitzenstellung im Mittelklasse-Segment markiert.”


Foto: Toyota

Geringer Verbrauch und niedrige CO2-Emissionen bei kraftvollen Fahrleistungen


Zu den großen Herausforderungen des Teams, das den Avensis
der dritten Generation konstruierte, zählte diejenige, ein Auto
zu schaffen, das leistungsstark und sicher ist und viel Fahrfreude
vermittelt, aber zugleich einen erheblichen Beitrag dazu leistet,
den Ausstoß von CO2 und anderen Schadstoffen in Europa zu
verringern.

„Im Zuge des rasanten gesellschaftlichen Fortschritts im 21.
Jahrhundert sind unsere Lebensentwürfe außerordentlich
komplex geworden. Folglich haben die Menschen heute auch die
unterschiedlichsten Ansprüche an ihre Fahrzeuge. Autofahrer
geben sich nicht mehr mit einem Pkw zufrieden, der einfach nur
schnell und komfortabel ist. Mehr und mehr Menschen machen
sich heute Gedanken über Sicherheit, Umwelt und soziale
Verantwortung”, verdeutlicht Managing Officer Wahei Hirai, der
Leiter des konzernweiten Toyota Design Zentrums.
Avensis-Chefkonstrukteur Takashi Yamamoto erläutert,
vor welchen Herausforderungen sein Team stand: „Als
wir mit den Planungen für den neuen Avensis begannen,
waren wir fest entschlossen, auf den Stärken der aktuellen
Generation aufzubauen, auf Merkmalen wie dem bewährten,
außergewöhnlichen Sicherheitsniveau, der hoch geschätzten
Qualität und den Fahrleistungen. Außerdem mussten wir
prognostizieren, welche Faktoren innerhalb der nächsten
fünf bis zehn Jahre Bedeutung erlangen werden, um den
neuen Avensis über seinen gesamten Produktzyklus hinweg
wettbewerbsfähig zu halten. Eine der wichtigsten Anforderungen
an die Entwicklung war die Bedeutung der CO2-Emissionen.
Jedes einzelne Produkt, das wir heute präsentieren, muss zu einer
Senkung der CO2-Emissionen beitragen. Wo immer möglich,
haben wir daher in jedem Bereich des Fahrzeugs all unsere
Anstrengungen darauf verwandt, einen geringeren CO2-Ausstoß
zu erzielen.”

„Toyota Optimal Drive“

Der neue Avensis leistet einen wichtigen Beitrag zum Ziel, den
durchschnittlichen CO2-Ausstoß aller Pkw der Toyota Flotte
bis 2009 unter die Marke von 140 g/km zu senken. Im Rahmen
der „Toyota Optimal Drive“ Initiative entwickelte Toyota eine
leistungsstarke Palette neuer Benzinmotoren, weiterentwickelter
Dieselmotoren und fortschrittlicher neuer Getriebe, die sich
durch deutlich reduzierte Emissionen auszeichnen, ohne es an
Leistung und Fahrfreude fehlen zu lassen. Jeder neue Avensis
Antrieb ist auf einen geringen Kraftstoffverbrauch, minimale
Emissionen und kraftvolle Fahrleistungen hin optimiert worden.
Als Ergebnis steht eine Reduzierung des durchschnittlichen CO2
Ausstoßes über die gesamte europäische Avensis Modellpalette
pro Fahrzeug um 6,7 g auf 153,5 g/km.

Athletisches Design – kraftvoll und dynamisch


Der in ED², Toyotas modernem Designzentrum in Südfrankreich,
entworfene neue Avensis verkörpert athletische Kraft, ohne
sich dabei auf schiere Größe oder Masse zu stützen. Durch die
Anwendung der Gestaltungsprinzipien von „Vibrant Clarity“
meisterten die Designer in ED2 drei Herausforderungen des neuen
Avensis:

— die Kraft zum Ausdruck zu bringen, ohne ein massiges Auto
darzustellen
— dynamische Fahreigenschaften mit erstklassigem
Fahrkomfort zu verbinden
— die Kombination von niedrigen Emissionen und geringem
Verbrauch mit beeindruckender Leistung.

„Der neue Avensis etabliert ein innovatives Verständnis von
Athletik, indem er gegensätzliche Elemente wie Dynamik und
Komfort, Emotionalität und Funktionalität, Ausdrucksstärke und
Zurückhaltung miteinander in Einklang bringt. Dabei gewinnt er
sein kraftvolles Image nicht durch ein massiges Erscheinungsbild,
sondern erreicht diese Anmutung durch die Synergie
kontrastierender Elemente. Seine athletische Erscheinung weckt
eher Vorstellungen von Eisschnellläufern, Schwimmern oder
Rennpferden als das Bild eines muskelbepackten Stieres: kraftvoll,
aber nicht massig.” – Simon Humphries, General Manager Toyota
Global Design Division.

Der neue Avensis ist als Limousine und Combi erhältlich. Beide
Modelle wurden parallel entwickelt. Statt also der Limousine
nachträglich das Heck eines Combis aufzusetzen, wurde der
Avensis Combi von Beginn an in den Designprozess einbezogen
und zeichnet sich daher durch eine ebenso elegant fließende
Linienführung aus wie die Limousine. Das mit der Gestaltung
des Combis betraute Karosseriedesign-Team setzte sich das
Ziel, klare Bezugspunkte zur attraktiven Form der Limousine
herzustellen, aber zugleich praktische Funktionalität und eine
Gepäckraumgröße zu erzielen, die neben den wichtigsten
Wettbewerbern im Mittelklasse-Segment bestehen kann.
Chefkonstrukteur Takashi Yamamoto fährt fort: „Wir wollten mit
der dritten Avensis Generation einen innovativen, dynamischen
Pkw entwickeln, der den gesamten positiv besetzten Charakter
der zweiten Generation übernimmt, aber zugleich kraftvoller und
robuster wirkt.”

Gegensätze elegant auflösen: Die
Designsprache „Vibrant Clarity“


Mit seiner Designsprache „Vibrant Clarity“ geht es Toyota im
Kern um die elegante Auflösung von Gegensätzen. Mit Hilfe des
japanischen J-Factors zielt Vibrant Clarity darauf ab, Fahrzeugen
eigenständige und emotionale Fahrzeuge zu gestalten, die auf
Anhieb als „typisch Toyota“ identifiziert werden. „Vibrant Clarity“
versucht einen seit langem bestehenden Widerspruch aufzulösen:
mit der Entwicklung von Automobilen, die sich energiegeladen und
dynamisch – „vibrant“ (Englisch für „lebhaft“) – präsentieren, aber
zugleich alltagstauglich und rational sind – das Motiv der „Clarity“
(Englisch für „Klarheit“).

„Im Mittelpunkt unseres Design-Prozesses steht das synergetische,
harmonische Verknüpfen kontrastierender Elemente, um damit
neue Design-Werte zu schaffen - ein Ansatz, der auf das klassische
japanische Konzept von Ästhetik zurückgeht. Das nennen wir den
J-Factor. Dabei handelt es sich letztlich ganz einfach um japanische
Tradition, die weltweite Anerkennung findet“, erklärt Wahei Hirai,
Managing Officer, Toyota Design Center.

Toyotas Designsprache Vibrant Clarity beeinflusste das
Design des neuen Avensis durch ihre drei zentralen Prinzipien
vom „scheinbaren Ungleichgewicht der Proportionen“, der
„funktionalen Integration aller Komponenten“ und der „Geometrie
freier Formen“.

Scheinbares Ungleichgewicht der Proportionen

Die in der japanischen Ästhetik weit verbreitete Anwendung
des Prinzips der Asymmetrie lässt sich als „scheinbares
Ungleichgewicht“ beschreiben. Ein unerwartetes Element in
einer ansonsten vollkommenen Komposition sorgt oft dafür,
dass sie natürlicher, fesselnder, dynamischer wirkt. Stereotype
Fahrzeugformen mit einem „ausgewogenen“ Styling wirken zwar
auf den ersten Blick gefällig, werden aber auch schnell langweilig.
Den Gesamt-Proportionen eines Fahrzeugs Energie und Leben
einzuflößen ist eine entscheidende Voraussetzung für dauerhaftes,
zeitloses Design.

Im Profil wirkt der neue Avensis mit seiner weit nach vorn
geschobenen A-Säulen-Unterkante und der weit nach hinten
gezogenen C-Säule wie aus einem Guss – eine auffällige, kraftvolle
und markante Identität mit hochklassiger Anmutung. Das nach
oben gerichtete „Gesicht“ des Fahrzeugs geht nahtlos in den
homogen geformten Fahrgastraum und die steil nach oben
gezogene Gürtellinie über, bevor die Linien in das Heck münden.
Durch diese Linienführung entsteht sowohl die einzigartige
Karosserieform als auch die herausragende Aerodynamik des
neuen Avensis.

Unter Anwendung des Konzepts vom „scheinbaren
Ungleichgewicht“ gelang es den Designern des neuen Avensis,
die vorderen und hinteren Karosseriesäulen zu strecken und bei
nahezu identischen Außenabmessungen eine fließende Form mit
einem noch geräumigeren Innenraum zu erzielen. Tatsächlich
bietet der Avensis überraschend viel Platz im Innenraum. Den
Toyota Designern gelang es, die Fußgänger-Sicherheit zu
maximieren und zugleich die Motorhaube flach und aerodynamisch
günstig zu formen. Die Luftwiderstandsbeiwerte von cW 0,28
für die Limousine und 0,29 für den Combi zeugen von einer
außergewöhnlich guten Aerodynamik, die ihrerseits wieder zur
Senkung des CO2-Ausstoßes beiträgt.

Mit einer Gesamtlänge der Limousine von 4695 Millimetern und
des Combi von 4765 Millimetern ist der neue Avensis nur
50 Millimeter länger als sein Vorgänger. Beide Ausführungen
haben den gleichen Radstand von 2700 Millimetern und sind mit
1480 Millimetern auch genau so hoch wie das vorherige Modell.
Infolge der neuen Plattform wuchs die Spurweite vorn um 45 und
hinten um 30 Millimeter, während die Breite des Avensis um
50 auf 1810 Millimeter stieg. Durch die Verlegung der Räder an die
äußersten Ränder der Bodengruppe erzielten die Konstrukteure
einen solideren, kraftvolleren Auftritt, ohne unnötigerweise das
Gewicht zu erhöhen.

Funktionale Integration aller Komponenten


Wie der Name schon sagt, zielt die „Funktionale Integration aller
Komponenten“ darauf ab, eine ansprechende Gesamt-Architektur
zu entwickeln, die zur Gestalt des Fahrzeugs im Ganzen beiträgt,
aber zugleich jedes einzelne Element für sich betont.
An der Frontpartie der dritten Avensis Generation verdeutlicht
die herumgezogene Form der Motorhaube die Konstruktion
des Fahrzeugs, ist aber zugleich harmonischer Bestandteil des
gesamten Designs. Am Heck greift die Lichtkante am Stoßfänger
das gleiche Konzept abermals auf – sie verläuft außen in einem
fließenden Schwung bis zu den Blinkern und verbindet so die
Heckleuchten miteinander, bevor sie in der Seite des
Fahrzeugs endet.

Geometrie freier Formen

Die Gestaltung der Fahrzeug-Oberflächen anhand der Prinzipien
von „Vibrant Clarity“ beschreibt Toyota mit dem Begriff
„Geometrie freier Formen“. Eine Kombination geometrischer
Linien und Oberflächen führt hier zu einer minimalistischen und
zugleich hochgradig attraktiven Gesamt-Ästhetik. Sämtliche
Oberflächen wirken beinahe mathematisch in ihrer Präzision,
strahlen aber zugleich Bewegung und Emotion aus, durch die das
Design frisch und energiegeladen wirkt.

„Toyotas Design-Philosophie beruht auf der Überzeugung, dass
gutes Design dauerhaft wirken sollte – eine Philosophie, die die
Vergangenheit mit der Zukunft verbindet. Wir glauben, dass
Design die Herzen der Menschen berühren und einen Traum
ausdrücken sollte, der Wirklichkeit geworden ist“, so Wahei
Hirai, Managing Officer des Design Center der Toyota Motor
Corporation.

Sehr gutes Raumgefühl und hohe Wertanmutung im neuen Avensis

Bereits die zweite Avensis-Generation erhielt großes Lob für
ihren geräumigen Innenraum. Beim neuen Avensis arbeiteten
die Toyota Konstrukteure an einer weiteren Verbesserung des
Raumgefühls, indem sie die A-Säule um 110 Millimeter nach vorn
und die C-Säule um 50 Millimeter nach hinten verlegten. Der
Gepäckraum des Combi zeigt sich außerordentlich variabel mit
Details wie integrierten Laderaumschienen mit verschiebbaren
Verzurrösen (serienmäßig ab Ausstattungsvariante „Executive“),
mit denen sich verschiedene Gepäckstücke voneinander trennen
und separat sichern lassen. Intelligent umklappbare Rücksitze
lassen sich sowohl in der Limousine als auch im Combi mit nur
einem Griff zu einer durchgehenden Ladefläche umklappen, um
zusätzlichen Gepäckraum zu gewinnen.

Das neue Design der Armaturentafel maximiert die Breite des
Innenraums und betont die Geräumigkeit des Fahrzeugs. Im
Combi lässt sich das großzügige Raumgefühl durch ein
Panorama-Glasdach nochmals steigern.

Die im Fahrgastraum eingesetzten Materialien bringen
erstklassige Qualität zum Ausdruck. Sie sind wahlweise in
Schwarz oder einer zweifarbigen Kombination von Grau und
Beige erhältlich. Die Armaturentafel zeichnet sich durch eine
weich strukturierte, gemaserte Textur aus. Die Oberfläche
der Mittelkonsole richtet sich nach der Ausstattungsvariante
und reicht von einer schwarzen Metallic-Lackierung bis
hin zu Applikationen im Titan-Design. In den gehobenen
Ausstattungsvarianten zeichnet sie sich durch ein warmes,
reizvolles Finish mit graphischen Elementen aus, die an die
Struktur und Maserung von Bambusholz (japanisch „Takesumi“)
erinnern.

Fließende Linien verleihen auch der Instrumententafel mit
ihren präzise hinterleuchteten, von Chromringen eingefassten
Skalen für Tachometer und Drehzahlmesser eine hochwertige
Anmutung. Die Optitron-Anzeigen sorgen für eine präzise
Ablesbarkeit bei allen Lichtverhältnissen und erleichtern es dem
Fahrer, nach einem kurzen Blick auf die Instrumente wieder in die
Ferne zu sehen.


Foto: Toyota


„Toyota Optimal Drive“ – hohe Leistung und Drehmoment bei
geringem CO2-Ausstoß und Kraftstoffverbrauch


Avensis Käufer müssen sich nicht zwischen Wirtschaftlichkeit und
kraftvollen Fahrleistungen entscheiden. Beide Charakteristika
sind bei allen neuen Avensis Modellen serienmäßig, denn
sie profitieren von „Toyota Optimal Drive“: einer Initiative
für innovative umweltverträgliche Antriebssysteme, die
geringen Kraftstoffverbrauch und niedrige CO2-Emissionen mit
uneingeschränkter Fahrfreude in Einklang bringen.

Hinter dem Titel „Toyota Optimal Drive“ verbirgt sich eine Palette
intelligenter neuer Motorentechnologien und fortschrittlicher
Kraftübertragungssysteme, die sich durch reibungsarme
Komponenten, leichte, kompakte Konstruktionen und hohe
Effizienz auszeichnen.

Bei den Benzinmotoren des neuen Avensis maximiert „Toyota
Optimal Drive“ den Wirkungsgrad sowie die Leistungs- und
Drehmomentausbeute. In diesen Motoren kommt die neue
„Valvematic“ Technologie zum Einsatz. Sie passt in jeder
Fahrsituation nicht nur die Steuerzeiten, sondern auch den
Ventilhub optimal an.

Die Dieselmotoren des neuen Avensis profitieren von
zahlreichen, im Rahmen von „Toyota Optimal Drive“ entwickelten
Komponenten, die mehr Leistung bei gesenkten Emissionen und
einem geringem Kraftstoffverbrauch garantieren.
Darüber hinaus bietet Toyota den Avensis mit neuen,
komfortablen und effizienten Getriebevarianten in Gestalt der
feinfühlig ansprechenden „Multidrive S“ Getriebe sowie der
6-Stufen Automatik an.

Innovative „Valvematic“ Benzinmotoren-Technologie – hohe Leistung, geringe CO2- Emissionen und niedriger Kraftstoffverbrauch

— Geringe Emissionen dank effizienter Verbrennung
— Mehr Effizienz beim Kraftstoffverbrauch dank reduzierter
Ladungswechselverluste
— Mehr Leistung durch größeren Einlass-Ventilhub
— Besseres Ansprechverhalten durch kürzere Reaktionszeiten im
Ansaugtrakt

Zu den Säulen der „Toyota Optimal Drive“ Initiative zählt der neue
„Valvematic“ Ventiltrieb für die Benzinmotoren. „Valvematic“
reduziert den CO2-Ausstoß und Kraftstoffverbrauch je nach
Ausführung um 10 bis 26 Prozent, während die Motoren zugleich
zwischen 3 und 20 Prozent mehr Leistung bieten.

„Valvematic“ ist eine innovative Weiterentwicklung von Toyotas
bewährter dualer variabler Ventilsteuerung Dual VVT-i mit
variablen Ein- und Auslass-Steuerzeiten. Darüber hinaus
beinhaltet „Valvematic“ ein System, das auf der Einlassseite
kontinuierlich den Ventilhub variiert, um die Menge und
Geschwindigkeit der angesaugten Luft optimal zu regeln.
„Valvematic“ ermöglicht so eine signifikante Steigerung der
Verbrennungs-Effizienz, was sich letztlich in mehr Leistung bei
weniger Kraftstoffverbrauch niederschlägt.

Hohe Effizienz dank kompakter, einfacher Konstruktion

Das „Valvematic“ System besteht aus einem Aktuator und der
Steuerungseinheit zur kontinuierlichen Anpassung des Ventilhubs.
Schlepphebel übertragen die Bewegung der Nockenwelle auf
die Einlassventile. Zur Steuerung des Ventilhubs variiert die
Steuereinheit das Spiel zwischen Ventil und Schlepphebel und
damit letztlich den Ventilhub.

Der kompakte, seitlich am Zylinderkopf angebrachte „Valvematic“
Aktuator enthält ein Schneckengetriebe zur Einstellung des
Ventilspiels und der Kontaktdauer des Schlepphebels auf dem
Ventil. Im Ergebnis gelang es den Toyota Konstrukteuren,
den kompletten „Valvematic“ Mechanismus innerhalb des
Zylinderkopfs unterzubringen, ohne die Höhe und Breite des
Motors anzupassen.

Weniger Ansaugwiderstand für eine effiziente Verbrennung

Über die Steuerung der Höhe des Ventilhubs lässt sich der
Ansaugluftstrom sehr präzise regeln. Zugleich gestattet es
„Valvematic“, den Wirkungsgrad weiterer Komponenten des
Verbrennungsmotors zu steigern. Insgesamt lassen sich so
einige Einschränkungen lockern, die den Wirkungsgrad von
Benzinmotoren begrenzen.

Vorteil 1: Geringer spezifischer Kraftstoffverbrauch

Zu den Größen, die den Wirkungsgrad von
Verbrennungsmotoren begrenzen, zählen die so genannten
Ladungswechselverluste – erzeugt durch den Unterdruck
im Saugrohr im Teillastbereich bei niedrigen und mittleren
Drehzahlen, wenn der Motor nur eine geringe Menge an
Kraftstoff-Luft-Gemisch erhalten soll und die Drosselklappe nur
einen Spalt breit geöffnet ist.

Der Kolben arbeitet beim Ansaugen ständig gegen diesen
Unterdruck, was den Wirkungsgrad des Motors senkt. Bei den
„Valvematic“ Motoren ist die Höhe des Ventilhubs variabel
steuerbar. Dadurch lässt sich der Zustrom des Kraftstoff-Luft-
Gemischs im unteren und mittleren Drehzahlbereich bei fast voll
geöffneter Drosselklappe allein über den Ventilhub regeln, was
die Ladungsverluste reduziert.

Diese Regelung des Ansaugquerschnitts per Ventilhub im
unteren und mittleren Drehzahlbereich bringt noch einen
weiteren Vorteil zur Kraftstoffersparnis mit sich: geringere
mechanische Reibung. Jedes Ventil wird von einer Ventilfeder
geschlossen, deren Federkraft zur Öffnung des Ventils zu
überwinden ist. Bei einem herkömmlichen Benzinmotor wird
das Ventil in jedem Zyklus komplett geöffnet. Beim „Valvematic“
System dagegen muss das Einlassventil je nach Drehzahl
und Last nicht vollständig geöffnet werden, so dass weniger
Motorleistung zur Überwindung der Federkraft abgezweigt
wird. Weil ein Motor im Alltagsbetrieb am häufigsten im unteren
und mittleren Drehzahlbereich betrieben wird, bringt diese
Innovation bedeutende, in der Praxis spürbare Vorteile mit sich.

Vorteil 2: Geringere Schadstoffemissionen


Der Schlüssel zu einer Steigerung der Verbrennungseffizienz
– mehr Leistung aus weniger Kraftstoff zu gewinnen und
entsprechend weniger Emissionen freizusetzen –besteht darin,
den Kraftstoff und die angesaugte Luft auf ihrem Weg in die
Brennkammer möglichst effizient zu vermischen.

Strömt die angesaugte Luft zu langsam ein, so vermischen
sich Kraftstoff und Luft nur unvollständig, was die Effizienz der
Verbrennung mindert und somit bei gleicher Motorleistung
mehr Emissionen verursacht. Beim „Valvematic“ System werden
sowohl die Geschwindigkeit als auch das Volumen des in den
Motor einströmenden Kraftstoff-Luft-Gemischs über den
variablen Hub und die Öffnungszeit der Einlassventile geregelt.
Im unteren und mittleren Drehzahlbereich, wo die
Geschwindigkeit der einströmenden Luft üblicherweise niedrig
ist, öffnet das „Valvematic“ System das Einlassventil nur teilweise.
Das gegebene Volumen an Kraftstoff-Luft-Gemisch muss also
schneller durch die kleinere Ventilöffnung strömen. So wird ein
schnellerer Luftstrom erzeugt und die Durchmischung von Luft
und Kraftstoff optimiert, was die Verbrennungseffizienz erheblich
steigert und die Emissionen minimiert. Da im Alltag überwiegend
der untere und mittlere Drehzahlbereich genutzt werden, kommt
jeder Steigerung des Wirkungsgrads in diesem Bereich eine nicht
zu unterschätzende Bedeutung zu.

Vorteil 3: Höhere Spitzenleistung

Die kontinuierliche Steuerung des Ventilhubs gestattet nicht
nur einen geringeren Ventilhub in alltäglichen Fahrsituationen,
sondern auch einen höheren Ventilhub in Fahrsituationen,
bei denen der Fahrer die maximale Motorleistung abruft. Der
größere Ventilhub ermöglicht einen höheren Füllungsgrad und
damit mehr Spitzenleistung.

Um die Effizienz der Verbrennung weiter zu steigern,
konstruierte Toyota ein Schaltsaugrohr variabler Länge.
Bei geringen und mittleren Drehzahlen bleibt ein Ventil im
Saugrohr geschlossen, so dass die Luft einen längeren Weg
nehmen muss. Diese Ansaugluftführung ist so konstruiert,
dass der Luftstrom auf dieser Strecke beschleunigt wird und
am Einlassventil die größtmögliche Geschwindigkeit erreicht,
was die Effizienz des Verbrennungsprozesses weiter steigert.
Im oberen Drehzahlbereich öffnet das Ventil im Saugrohr. Der
Ansaugweg wird verkürzt, der Ansaugwiderstand sinkt, und mit
dem Ansaugvolumen steigt letztlich die Motorleistung.

Vorteil 4: Optimiertes Ansprechverhalten

Während das in den Motor eintretende Gasvolumen über die
Öffnung des Einlassventils gesteuert wird, ändert sich die Funktion
der Drosselklappe: Sie dient nun hauptsächlich dazu, beim
Abstellen des Motors sowie während Eingriffen des elektronischen
Stabilitätsprogramms den Ansaugluftstrom zu unterbrechen.
Entsprechend kann die Drosselklappe bei laufendem Motor
meistens voll geöffnet bleiben. Sie trägt so zur Minimierung des
Ansaugwiderstands bei und gewährleistet einen ungehinderten
Luftstrom im Ansaugtrakt.
Dies wiederum kommt dem Ansprechverhalten des Motors
zugute, weil die bei jeder Öffnung der Drosselklappe notwendige
Beschleunigung des Ansaugluftstroms entfällt.

„Toyota Optimal Drive“ 1,6-Liter „Valvematic“

Der neue 1,6-Liter „Valvematic“ Benzinmotor wird mit einem neu
entwickelten manuellen Sechsgang-Schaltgetriebe gekoppelt.
Der 1,6-Liter „Valvematic“ Motor leistet 132 PS , das maximale
Drehmoment beträgt 160 Nm bei 4400/min. Die CO2-Emissionen
liegen bei 152 g/km* (Werte für Avensis Limousine).

„Toyota Optimal Drive“ 1,8-Liter „Valvematic“

Der neue 1,8-Liter „Valvematic“ Benzinmotor ist wahlweise
mit dem manuellen Sechsgang-Getriebe oder mit dem neuen
„Multidrive S“ Getriebe mit der jüngsten CVT Technologie von
Toyota erhältlich. Im Vergleich zum früheren 1,8-Liter VVT-i
Motor besitzt der 1,8-Liter „Valvematic“ Motor 14 Prozent
mehr Leistung (147 PS) und ein um 10 Nm höheres maximales
Drehmoment von 180 Nm bei 4000/min. Die CO2-Emissionen
sanken in Verbindung mit dem manuellen Getriebe um 10 Prozent
auf 154 g/km* und mit dem neuen „Multidrive S“ Getriebe um
16 Prozent auf 157 g/km* (Werte für Avensis Limousine).

„Toyota Optimal Drive“ 2,0-Liter „Valvematic“

Die Spitze der Benzinmotoren-Palette markiert der 2,0-Liter
„Valvematic“ Motor, ebenfalls wahlweise in Verbindung mit dem
manuellen Sechsgang-Getriebe oder dem neu entwickelten
„Multidrive S“ Getriebe. Dieser Motor bietet mit 152 PS drei
Prozent mehr Leistung als der frühere 2,0-Liter Benziner und
ein maximales Drehmoment von 196 Nm bei 4000/min. Die
CO2-Emissionen sanken um 15 Prozent auf 163 g/km* in der
Ausführung mit manuellem Getriebe, in Verbindung mit dem
neuen „Multidrive S“-Getriebe sogar um 26 Prozent auf
164 g/km (Werte für Avensis Limousine). In jeder Benzin-
Motorisierung zeichnet sich der neue Avensis damit durch ein
erstklassiges Verhältnis von CO2–Ausstoß zu Motorleistung aus.

Weiterentwickelte Dieselmotoren mit bis zu 10 Prozent weniger CO2-Ausstoß und Kraftstoffverbrauch – erfüllen Euro 5

— Höheres Drehmoment im unteren Drehzahlbereich
— Nächste Generation der Common-Rail Technologie mit
piezoelektrischen Einspritzventilen
— Einer der höchsten Einspritzdrücke bei Systemen dieser Art,
bis 2000 bar

Auch die Dieselmotoren-Palette des Avensis profitiert von
der Entwicklungsarbeit im Rahmen der „Toyota Optimal
Drive“ Initiative. Hier bestand die Herausforderung darin, die
Motoren derart weiterzuentwickeln, dass sie bei einem geringen
Kraftstoffverbrauch und niedrigem CO2-Ausstoß nicht nur
herausragende Fahrleistungen bieten, sondern zugleich auch
nochmals weniger Rußpartikel und Stickoxide freisetzen. Alle
„Toyota Optimal Drive“ Dieselmotoren erfüllen nun die Euro-5
Norm.

Käufern des neuen Avensis bietet Toyota eine umfassende
Diesel-Palette an. Den Einstieg bildet der 2.0 D-4D, gefolgt
vom 2.2 D-4D als mittlerer Variante und dem 2.2 D-CAT als
leistungsstärkstem Dieselmotor, wobei alle Dieselmotoren von
„Toyota Optimal Drive“ Technologie profitieren.

Die drei kraftvollen und kultivierten Diesel des neuen Avensis
bieten höhere maximale Drehmomente bei niedrigeren
Drehzahlen und somit naturgemäß mehr Fahrspaß. Mit
„Kraft aus dem Keller“ unterstützen die wirtschaftlichen
Avensis Dieselmotoren eine souveräne Fahrweise mit weniger
Schaltvorgängen. Je nach Motorversion steht im unteren
Drehzahlbereich bis zu 5,5 Prozent mehr Drehmoment zur
Verfügung.

Alle neuen „Toyota Optimal Drive“ Diesel-Motoren sind mit
piezoelektrischen Einspritzventilen der jüngsten Generation
ausgestattet. Der 2,0-Liter D-4D und der 2,2-Liter D-4D
erhielten anstelle der bisher verwendeten Magnetventile
die gleichen neuen piezoelektrischen Einspritzventile wie
der 2,2-Liter D-CAT. Piezoelektrische Einspritzventile
gestatten eine noch präzisere Regulierung des eingespritzten
Kraftstoffvolumens sowie des Einspritzzeitpunkts. Zugleich
ermöglicht der höhere Einspritzdruck des Common-Rail
Systems schnellere Einspritzvorgänge. Das Toyota Common-
Rail Einspritzsystem erzeugt mit 2000 bar einen der höchsten
Einspritzdrücke aller Systeme dieser Art. Diese hochmoderne
Technologie trägt entscheidend dazu bei dass die neuen
Avensis Dieselmodelle bei niedrigem Kraftstoffverbrauch zu
den leistungs- und drehmomentstärksten Aggregaten ihrer
Klasse gehören.

Die dank der piezoelektrischen Einspritzventile jetzt noch
feinere Steuerung der Kraftstoffeinspritzung hilft, den
Kraftstoffverbrauch sowie die Emissionen von CO2 und
Schadstoffen wie Rußpartikeln und Stickoxiden weiter zu
reduzieren. Eine neue Brennkammer-Form zur Optimierung
des Verbrennungsprozesses sowie die Auslegung der Motoren
auf Leichtlauföl geringer Viskosität leisten ebenfalls positive
Beiträge.

Dank dieser neuen Technologie sanken die ohnehin schon
geringen CO2–Emissionen und der Kraftstoffverbrauch der
Avensis Diesel-Modelle um 1 bis 10 Prozent gegenüber der
entsprechenden Motorisierung der Vorgänger-Baureihe.

“Toyota Optimal Drive” 2.0 D-4D

Die Einstiegs-Dieselmotorisierung, der 2,0-Liter D-4D, wird
serienmäßig mit einem Partikelfilter ausgestattet und überträgt
die Leistung über ein manuelles Sechsgang-Getriebe. Der
2.0 D-4D produziert 126 PS, und stellt zwischen 1800 und
2400/min permanent ein maximales Drehmoment von 310 Nm
zur Verfügung. Der CO2-Ausstoß sank um neun Prozent auf
141 g/km* (*Werte für Avensis Limousine).

“Toyota Optimal Drive” 2.2 D-4D

Auch der 2,2-Liter D-4D wird serienmäßig mit Partikelfilter
ausgestattet und mit dem manuellen 6-Gang-Getriebe
gekoppelt. Er bietet ein ausgewogenes Verhältnis von Fahrfreude
und Wirtschaftlichkeit. Seine Leistung liegt bei 150 PS, das
maximale Drehmoment dieses Motors beträgt 340 Nm zwischen
2000 und 2800/min. Dank des breiten nutzbaren Drehzahlbandes
ist das maximale Drehmoment in fast allen Fahrsituationen ohne
häufige Schaltvorgänge abrufbar. Die CO2-Emissionen betragen
147 g/km*. (*Werte für Avensis Limousine)

In dieser Leistungsstufe ist der Avensis Diesel auch mit einer völlig
neu entwickelten 6-Stufen Automatik erhältlich. Diese Version ist
mit der Toyota D-CAT Abgasreinigungs-Technologie für Diesel-
Pkw ausgestattet und zeichnet sich durch einen CO2-Ausstoß von
169 g/km* aus. (*Werte für Avensis Limousine). Das Toyota D-CAT
System (Diesel - Clean Advanced Technology) reduziert gleichzeitig
den Ausstoß von Kohlenwasserstoffen (HC), Kohlenmonoxid,
Stickoxiden (NOx) und Rußpartikeln. Es arbeitet völlig wartungsfrei
und kommt ohne regelmäßig auszutauschende Bauteile aus.

„Toyota Optimal Drive“ 2.2 D-CAT


In der Ausführung mit dem 177 PS starken 2,2-Liter Dieselmotor
und manuellem Sechsgang-Getriebe zählt der Avensis zu den
leistungsstärksten Dieselfahrzeugen seines Segments. Dieser
Antrieb glänzt mit den fortschrittlichsten derzeit erhältlichen
technischen Merkmalen im Bereich der Dieselantriebe: komplette
Aluminiumkonstruktion, Hochdruck Common-Rail System mit
piezoelektrischen Einspritzventilen, elektrisch gesteuerter
Turbolader mit variabler Schaufelradgeometrie, keramische
Glühkerzen der jüngsten Generation und nicht zuletzt Toyota
D-CAT Abgasreinigungs-Technologie.

Dank seiner einzigartigen Kombination aus einem niedrigen
Verdichtungsverhältnis und einem Turbolader mit hohem
Ladedruck arbeitet dieser Motor auch bei hoher Motorleistung
besonders effizient. Mit 177 PS Leistung und 400 Nm
Drehmoment zwischen 2000 und 2800/min zählt er zu den
leistungsstärksten Dieselmotoren seines Segments. Er ermöglicht
eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in nur 8,5 Sekunden,
sein durchschnittlicher CO2-Ausstoß beträgt nur 157 g/km*.
(*Werte für Avensis Limousine) Damit zählt er derzeit zu den
verbrauchsgünstigsten Hochleistungs-Dieselmotoren auf
dem Markt.

Motoren und Getriebe „made in Europe“

Das Werk Toyota Motor Manufacturing UK in Deeside produziert
die „Valvematic“ Motoren mit 1,6 und 1,8 Litern Hubraum, während
das neu eröffnete Werk von Toyota Motor Industries Poland (TMIP)
im polnischen Jelcz-Laskowice die Lieferung der Dieselmotoren
mit 2,0 und 2,2 Litern Hubraum übernimmt. Das neue Sechsgang-
Getriebe für die „Valvematic“ Motoren kommt aus dem Werk Toyota
Motor Manufacturing Poland (TMMP) in Wroclaw.

Fortschrittliche neue Getriebe

Der neue Avensis ist mit einer Reihe fortschrittlicher
Getriebevarianten erhältlich, welche die perfekte Synthese aus
spontanem Ansprechverhalten, hohem Antriebskomfort und einem
geringen Kraftstoffverbrauch gewährleisten.
Das völlig neu entwickelte Toyota „Multidrive S“ Getriebe mit CVT
Technologie ist für die „Valvematic“ Motoren mit 1,8 und 2,0 Litern
Hubraum verfügbar.

Als erster Toyota Pkw mit Dieselmotor wird der neue Avensis
mit einer gleichfalls neu entwickelten Sechsstufen-Automatik
vorgestellt, die für den 2,2-Liter Diesel mit 150 PS angeboten wird.
Alle Benzinmotoren sind mit einem neu entwickelten Sechsgang-
Schaltgetriebe verfügbar, während die Dieselmodelle das bewährte
Sechsgang-Getriebe der Vorgängergeneration übernehmen.

Neues „Multidrive S“ Getriebe für Avensis 1.8 und 2.0 „Valvematic“


— Dynamische Fahrleistungen bei sehr kultivierter
Kraftübertragung
— Voller Automatik-Komfort bei einem Kraftstoffverbrauch und
CO2-Ausstoß auf dem Niveau eines manuellen Schaltgetriebes
— Sequenzieller 7-Stufen-Schaltmodus

Das „Multidrive S“ Getriebe repräsentiert Toyotas neue CVT
Technologie (CVT: Continuously Variable Transmission). Es bietet
eine außerordentlich kultivierte Kraftübertragung und hält den
Motor in allen Fahrsituationen im optimalen Drehzahlbereich,
sodass bei minimalem Kraftstoffverbrauch stets ein hohes
Drehmoment zur Verfügung steht.

Während herkömmliche automatische und manuelle Getriebe
mittels mehrerer Zahnradsätze und einer Kupplung verschiedene
Übersetzungsstufen herstellen, realisiert das Toyota „Multidrive
S“ Getriebe mit Hilfe zweier kegelförmiger Riemenscheiben, auf
denen ein äußerst zugfestes, V-förmiges Stahlband läuft, unendlich
viele Übersetzungsverhältnisse. Die Änderung der Übersetzung
verläuft stufenlos und nahezu unmerklich, eine ruckartige
Schaltunterbrechung wie bei herkömmlichen Getrieben ist
praktisch nicht spürbar.

Multidrive S delivers assuring performance:


— Geringer CO2-Ausstoß und hohe Kraftstoffeffizienz. Dank
kontinuierlicher und stufenloser Anpassung der Übersetzung
läuft der Motor über weite Strecken im Drehzahlbereich seines
besten Wirkungsgrades, und das maximale Drehmoment lässt
sich optimal ausnutzen.
— Kraftvolle Fahrleistungen: Dank der stufenlos variablen
Übersetzung kann die innovative Konstruktion den Motor
kontinuierlich im Bereich seiner maximalen Leistung halten.
— Außerordentlich kultivierte Kraftübertragung mit passender
Zugkraft und optimiertem Kraftstoffverbrauch, da der Motor
stets im jeweils optimalen Drehzahlbereich läuft.

Das Toyota „Multidrive S“ Getriebe passt im Normalbetrieb
das Übersetzungsverhältnis stufenlos und unmerklich an und
stellt so den geringst möglichen Kraftstoffverbrauch sicher.
Bei etwas engagierterer Fahrweise nimmt das Getriebe die
Schaltcharakteristik einer 7-Stufen Automatik an. Dies trägt
dazu bei, das für ein CVT Getriebe typische Aufheulen des
Motors bei starker Beschleunigung zu verhindern. Über die
Kickdown-Funktion des Gaspedals lässt sich das „Multidrive S“
Getriebe aus dieser Betriebsart wieder in den reinen CVT Modus
zurückschalten, um den optimalen Leistungsbereich des Motors
voll auszunutzen.

Für Fahrten in bergigen Regionen entwickelte Toyota Programme
für das „Multidrive S“ Getriebe, welche während Bergauf- und
Bergabfahrten die jeweils optimale Übersetzung einstellen. Bei
Bergauffahrt ändert die Automatik die Übersetzung so wenig wie
möglich, während bei Bergabfahrt die Übersetzung automatisch
so gewählt wird, dass die Motorbremswirkung optimal ausgenutzt
werden kann.

Für eine sportliche Fahrweise kann der Fahrer den „Sport“-Modus
zuschalten, in dem das Getriebe die Übersetzung im Hinblick
auf schnelleres Ansprechverhalten und kraftvollere
Beschleunigung anpasst.

Für ein noch aktiveres Fahrgefühl steht darüber hinaus ein
sequenzieller manueller 7-Stufen-Schaltmodus zur Wahl. Der
Fahrer wechselt die Stufen hier selbsttätig über den Wählhebel oder
– nur im Avensis 2.0 Valvematic – wahlweise über die Schaltwippen
am Lenkrad. Bei dieser Motorisierung kann der Fahrer auch in
der Fahrstufe D per Schaltwippe zeitweise den Automatikmodus
außer Kraft setzen, um beispielsweise durch Zurückschalten
einen Überholvorgang vorzubereiten. Das „Multidrive S“ Getriebe
wechselt wieder in den Automatikmodus, sobald der Fahrer
die „+“-Schaltwippe länger als eine Sekunde betätigt oder mit
konstanter Geschwindigkeit fährt, ebenfalls wenn er für einen
längeren Zeitraum kontinuierlich beschleunigt oder das Fahrzeug
zum Stillstand bringt.

Neues Sechsgang-Schaltgetriebe für alle Benzinmotoren


— Größere Spreizung der Übersetzung für niedrigeren
Kraftstoffverbrauch und geringere CO2-Emissionen
— Optimiertes Schaltgefühl für komfortable Schaltvorgänge

Anstelle des bisherigen Fünfgang-Getriebes kommt in den
benzinbetriebenen Varianten des Avensis ein neu entwickeltes
manuelles Sechsgang-Getriebe zum Einsatz. Dank seiner größeren
Spreizung der Übersetzung und des daraus resultierenden,
niedrigeren Drehzahlniveaus ermöglicht es einen geringeren
Kraftstoffverbrauch und niedrigeren CO2-Ausstoß. Eine
weitere Senkung des Kraftstoffverbrauchs erzielten die Toyota
Konstrukteure durch eine Reduzierung von Reibung und
Widerständen im Getriebe selbst. Die Ingenieure statteten es dazu
mit einem Ölabscheider aus, um Umwälzverluste zu verringern.
Darüber hinaus werden spezielle, reibungsarme Lager eingesetzt,
und das Getriebe ist auf Leichtlauf-Getriebeöl geringer Viskosität
ausgelegt.

Toyota verwendete erhebliche Anstrengungen darauf, das
Schaltgefühl des neuen Getriebes zu verbessern. Das neue Getriebe
ist mit einer Hochleistungssynchronisierung ausgestattet. Die
Toyota Ingenieure verringerten die Breite der Zähne (oder die
Zahnteilung) von 2,1 mm auf 1,6 mm und fügten eine zweite
Schrägkante hinzu (die erste dient der Synchronisierung, die zweite
dem Kraftschluss). Das Schaltsystem erhielt einen besonders
effizienten Schaltmechanismus sowie eine torsionssymmetrische
Schaltgabel aus Stahl. Das neue Sechsgang-Getriebe des Avensis
ist das erste Toyota Getriebe, bei dem diese drei Merkmale
gemeinsam zum Einsatz kommen. Im Verbund sorgen sie dafür,
dass das Getriebe sich besonders komfortabel schalten lässt und im
Vergleich zum Vorgänger einen großen Fortschritt darstellt.

Was das Geräusch- und Vibrationsaufkommen betrifft, setzten die
Konstrukteure bei der Entwicklung auf CAD- und CAE-Verfahren
zur Entwicklung hochfester ovaler und konischer Formen.
Diese Berechnungen ergaben ein optimiertes Getriebegehäuse
mit steiferer Abstützung der Lager sowie einer verstärkenden
Rippenstruktur. Auch die Zahn-Geometrie ließ sich durch dieses
Verfahren optimieren, und bei der Herstellung der Zähne des
dritten, vierten und sechsten Gangs kommt ein neuartiges
Schleifverfahren zum Einsatz.

Neue 6-Stufen Automatik für den 150 PS starken 2.2-Liter Diesel


— Kompakt und extrem komfortabel
— Optimierung des Schaltkennfelds je nach Fahrsituation und
Fahrstil
— Sequenzieller 6-Stufen-Schaltmodus
— Schaltwippen und automatisches Zwischengas erhöhen den
Fahrspaß

Erstmals bietet Toyota mit dem Avensis 2.2 D-4D einen Diesel-Pkw
mit einer 6-Stufen Automatik an. Das neue Automatikgetriebe
zeichnet sich durch zügige und besonders komfortable, nahezu
ruckfreie Fahrstufenwechsel aus. Diese neue Automatik arbeitet
mit der Schaltsteuerung „AI-SHIFT Control“ (Artificial Intelligence
Shift Control), über die kontinuierlich die Fahrzeuggeschwindigkeit,
die Motordrehzahl, die Beschleunigung überwacht und das
Schaltkennfeld unter Berücksichtigung der Straßenverhältnisse
und des Fahrstils automatisch angepasst wird. Im Sport-Modus
wählt die Automatik mittels „AI-SHIFT Control“ ein aggressiveres
Schaltkennfeld.

Zudem bietet die neue 6-Stufen Automatik wahlweise einen
sequenziellen manuellen Schaltmodus: Steht der Wählhebel auf
der M-Position, so kann der Fahrer entweder durch sequenzielles
Schalten am Wählhebel oder über die Schaltwippen am Lenkrad die
Fahrstufen manuell wechseln.

Um sportliche Fahrstufenwechsel zu ermöglichen, entwickelten
die Toyota Konstrukteure die neue Regelung „Sports direct
shift response“, die im manuellen Schaltmodus ein direkteres
Schaltgefühl bietet. Von der zweiten bis zur sechsten Fahrstufe
lassen sich die Gänge unter Einsatz einer Wandlerüberbrückung bis
an den roten Bereich ausdrehen. Damit ermöglicht „Sports direct
shift response“ eine sportliche Fahrweise, die einem manuellen
Getriebe in nichts nachsteht. Für noch mehr Fahrfreude sorgen die
wahlweise verwendbaren Schaltwippen sowie das automatische
Zwischengas beim Herunterschalten. Das Zwischengas
realisierten die Konstrukteure durch eine entsprechende
Regelung des Einspritzvolumens sowie eine hydraulisch geregelte
Kupplungsbetätigung. So konnte Toyota die Schaltgeschwindigkeit
und das Ansprechverhalten deutlich verbessern.

Wie beim 2,0-Liter „Valvematic“ mit „Multidrive S“ lässt
sich die 6-Stufen Automatik im Avensis 2,2-Liter Diesel der
D-Modus zeitweilig außer Kraft setzen: Ohne den Wählhebel
aus der Fahrstellung „D“ zu bewegen, kann der Fahrer manuell
herunterschalten, beispielsweise zum Überholen oder um die
Motorbremswirkung auszunutzen. Diese Funktion wählt einen
Modus mit fest eingestellter Höchstübersetzung und verbleibt
in diesem Zustand, bis das Fahrzeug angehalten, wieder mit
konstanter Geschwindigkeit gefahren oder länger als eine
bestimmte Zeit kontinuierlich beschleunigt wird. Außerdem
kann der Fahrer wieder den D-Modus anwählen, indem er die
„+“-Schaltwippe länger als eine Sekunde betätigt.

Die Baulänge der neuen Automatik beträgt 384 Millimeter, das
Gewicht einschließlich Flüssigkeiten 94,5 Kilogramm. Im Betrieb
zeichnet sie sich durch äußerst komfortable Fahrstufenwechsel
ohne Schaltrucke aus, reagiert aber zugleich äußerst spontan.
Überdies optimierte Toyota den Schaltkomfort. Ein
elektromagnetisches Linear-Magnetventil dient der effizienten
Kontrolle des fließenden Hydrauliköls in der Kupplung, und zur
Steuerung der Motordrehmoment-Bedarfsregelung sowie der
Abfolge mehrfacher Schaltvorgänge entwickelte Toyota eigens eine
neue Software. Enger gestufte Fahrstufen verleihen dem Avensis
im unteren und mittleren Geschwindigkeitsbereich ein besseres
Beschleunigungsvermögen.

Reibscheiben mit geändertem Profil im neuen Drehmomentwandler
steigern dessen Wirkungsgrad auf 90 Prozent. Dank dieser
Maßnahmen arbeitet der Drehmomentwandler jetzt bis herab zu
einer Motordrehzahl von 1000/min. Darüber hinaus verlängerte
Toyota die Dauer der Schubabschaltung beim Ausrollen, was den
Kraftstoffverbrauch ebenfalls reduziert.

Bewährtes Sechsgang-Getriebe für Dieselmotoren


— Robust, aber mit nur 384 Millimeter Länge zugleich
außergewöhnlich kompakt
— Ausgelegt auf Leichtlauföl geringerer Viskosität für minimale
CO2-Emissionen und Kraftstoffverbrauch

Die „Toyota Optimal Drive“ Dieselmotoren sind mit einem
manuellen Sechsgang-Schaltgetriebe erhältlich, das komfortable,
präzise und schnelle Schaltvorgänge erlaubt. Das außerordentlich
kompakte und robuste Getriebe fällt mit nur 384 Millimetern
Länge kürzer aus als andere Sechsgang-Getriebe, selbst wenn
diese nicht auf die Übertragung so hoher Drehmomente
ausgelegt sind.

Befüllt ist das Getriebe mit einem Öl der niedrigsten Viskosität,
die heute für Getriebeöle erhältlich ist – ein weiterer Beitrag zur
Minimierung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen.
Das Getriebe wurde eigens auf eine möglichst große Spreizung
entwickelt, wie sie nur bei einer Sechsgang-Konfiguration mit
unterschiedlich langen Ein- und Ausgangswellen realisiert
werden kann.


Foto: Toyota


Dynamisches Handling bei hohem Fahrkomfort

Die Grundlage für die sehr guten Fahreigenschaften des neuen
Avensis liefert eine neue, präzisionsgeschweißte Plattform
von außerordentlich hoher Torsionssteifigkeit. Auch seine
aerodynamisch besonders günstig geformte Karosserie
beeinflusst die Fahreigenschaften positiv. Als Garant für das
präzise Handling trägt diese neue Plattform zugleich wesentlich
zur Sicherheit und Fahrkultur des Avensis bei. Zahlreiche
Karosseriekomponenten bestehen aus Spezialstahl mit hoher
Zugfestigkeit, was einerseits zur Gewichtsersparnis beiträgt, zum
anderen aber auch die Torsionssteifigkeit steigert und dem neuen
Avensis eine in seiner Klasse führende Crashsicherheit verleiht.

Dynamisches und zugleich komfortables Fahrverhalten


Ein Entwicklungsschwerpunkt der Toyota Fahrwerksexperten
bestand darin, nicht nur dynamische Fahreigenschaften zu
erzielen, die ein hohes Maß an Fahrfreude vermitteln, sondern mit
dem neuen Avensis zugleich ein Fahrzeug zu konstruieren, dessen
erstklassiger Federungskomfort auch Langstreckenfahrten zu
einem entspannenden Erlebnis macht.

Kurz gesagt: Die Toyota Konstrukteure zielten darauf ab, ein
Automobil mit äußerst konkurrenzfähigen Handlingeigenschaften
zu entwickeln, das zugleich ein sehr hohes Maß an Fahrkomfort
bietet.

Optimierte Fahrstabilität, Agilität, Federungskomfort und Lenkgefühl

Bei der Fahrwerksentwicklung stellte der Chefkonstrukteur die
vier zentralen Bereiche Fahrstabilität, Agilität, Federungskomfort
und Lenkgefühl in den Vordergrund. Innerhalb von drei Jahren
entwickelten die Toyota Ingenieure das Fahrwerk des neuen
Avensis und stimmten es, unterstützt durch die Ergebnisse
zahlloser Erprobungsfahrten auf geschlossenen Teststrecken und
im öffentlichen Straßenverkehr, optimal ab.

Fahrstabilität: Toyota setzte sich für den Avensis das Ziel, einen
sehr stabilen Geradeauslauf zu erreichen. Dies werden die Käufer
insbesondere bei Autobahnfahrten bemerken, wo nur minimale
Lenkimpulse erforderlich sind. Von dieser Abstimmung profitiert
letztlich auch die Agilität des neuen Avensis, weil eine stabile
Basisabstimmung die Grundvoraussetzung für ein kontrolliertes
Einlenkverhalten mit schnellen Reaktionen auf Lenkimpulse
darstellt.

Die folgenden konstruktiven Maßnahmen wurden zur
Optimierung der Fahrstabilität des neuen Avensis ergriffen:


— Breitere Spurweite, vorn/hinten (mm): 1560 / 1550 (mit
16-Zoll-Rädern), 1550 / 1540 (mit 17- und 18-Zoll-Rädern)
— Größere Felgen- und Reifenformate: 16, 17 oder 18 Zoll
— Größerer Nachlaufwinkel der Vorderachse für stabileren
Geradeauslauf
— Hinterachse mit höherer Torsionssteifigkeit (als Maß für das
Ansprechverhalten) und Querkraft-Abstützung (als Maß für
die Traktion an den Hinterrädern)

Agilität: Für eine rasche Reaktion auf Lenkimpulse legten die
Toyota Konstrukteure größten Wert darauf, dass das Fahrzeug
bei jedem Lenkimpuls mit minimaler Verzögerung eine möglichst
hohe Gierrate aufbringt und die Gierbewegung möglichst rasch
in Querbeschleunigung umsetzt. Die McPherson Vorderachse
sowie die Hinterachse mit Doppelquerlenker-Aufhängung
erhielten ein optimiertes Layout. Beispielsweise unternahmen die
Fahrwerksexperten intensive Anstrengungen zur Optimierung
des vorderen Querstabilisators, um die Rollsteifigkeit zu erhöhen
und so ein agiles, aber kontrolliertes Einlenkverhalten zu erzielen
Fahrkomfort: Für ein Höchstmaß an Fahrkomfort konzentrierten
sich die Fahrwerksentwickler darauf, das Ein- und Ausfedern der
Karosserie bei starkem Bremsen und Beschleunigen weiter zu
reduzieren sowie die Amplitude der Karosseriebewegungen auf
welliger Fahrbahn und beim Überfahren von Schlaglöchern zu
verringern. Die McPherson-Vorderachse ist im oberen Bereich
nunmehr an einer Zweipunkt- statt einer Einpunkt-Aufhängung
montiert: Der Avensis erhielt auch geänderte Stoßdämpfer. Sie
ermöglichten den Einsatz weicherer Gummielemente, die helfen,
das Geräusch- und Vibrationsaufkommen deutlich zu verringern
und so den Fahrkomfort zu erhöhen.

Die Hinterradfederung legten die Fahrwerksexperten in
Längsrichtung nachgiebiger aus, um den Abrollkomfort zu
erhöhen. Eine obere Gummilagerung mit hoher Dämpfungskraft
sowie weichere Buchsen zwischen Karosserieträger und
Fahrwerkslenkern minimieren ebenfalls das Geräusch- und
Vibrationsaufkommen.

Lenkgefühl: Die präzise elektrische Servolenkung reagiert extrem
schnell und zeigt keinerlei Ermüdungserscheinungen, wie sie bei
hydraulischen Systemen auftreten. Das zeigt sich am deutlichsten
bei scharfen Wechselkurven in schneller Folge. Unkomfortables
Rückschlagen der Lenkung, wie es häufig beim Überfahren von
Schlaglöchern in engen Kurven auftritt, wurde reduziert, ohne die
feinfühlige Rückmeldung der Lenkung zu beeinträchtigen. Auch
die Verzögerung zwischen dem Lenkimpuls des Fahrers und der
tatsächlichen Lenkreaktion konnten die Konstrukteure deutlich
verringern.

Neben einem neu programmierten Steuergerät (ECU) erhielt die
Lenkung eine besonders steife teleskopische Zwischenwelle in der
Lenksäule, um das Lenkgefühl weiter zu verbessern. Zugunsten
eines natürlichen Lenkgefühls wurde die Servolenkung mit
zwei besonderen Merkmalen versehen: einem aktiv geregelten
Rückstellmoment sowie einem Gierraten-Regelkreis. Dank
des aktiv geregelten Rückstellmoments kehrt die Lenkung
nach einer langsam gefahrenen Kurve selbsttätig wieder in die
Geradeausstellung zurück. Die elektrische Servounterstützung
steuert dafür ein zusätzliches Lenkmoment ein. Der Gierraten-
Regelkreis berechnet in schnell gefahrenen Kurven die zu
erreichende Gierrate voraus und steuert ein zusätzliches
Lenkmoment ein, um die Gierbewegung zu verringern.

Minimierung des Geräusch- und Vibrationsaufkommens

Der Avensis der dritten Generation ermöglicht sehr ruhiges,
entspanntes Fahren. Der Fortschritt wird messbar in einem
äußerst geringen Innengeräusch. Für die effektive Reduzierung
von Windgeräuschen sind die herausragenden aerodynamischen
Eigenschaften des Avensis verantwortlich. Sie manifestieren
sich in einem besonders niedrigen Luftwiderstandsbeiwert von
nur cW 0,28 für die Limousine sowie cW 0,29 beim Combi - ein
Resultat zahlloser Computersimulationen, intensiver Testreihen
im Windkanal und nicht zuletzt größtmöglicher Aufmerksamkeit
für Details.

Die Karosserie des neuen Avensis bietet somit einen
besonders niedrigen Luftwiderstand, der auch durch minimale
Spaltmaße und geringe Karosserie-Vorsprünge zustande kommt.
Um dem neuen Avensis aerodynamischen Feinschliff zu
verpassen und die Windgeräusche zu minimieren, verbrachten
die Aerodynamiker zahlreiche Stunden im Windkanal. Dabei
setzten sie ein von Toyota entwickeltes Verfahren ein, mittels
dessen sich der Luftwiderstand am Unterbodens getrennt von
den Eigenschaften des Gesamtfahrzeugs betrachten lässt. Dies
versetzte die Konstrukteure in die Lage, möglichst glatte und
sehr flache Oberflächen zu entwickeln, so dass der neue Avensis
selbst bei hohen Geschwindigkeiten bemerkenswert geringe
Windgeräusche erzeugt und höchste Fahrstabilität an den Tag legt.
Die größte Quelle für Geräusche und Vibrationen ist in der Regel
der Motor. Aus diesem Grunde sorgten die Entwickler mit höchster
Sorgfalt dafür, dass so wenige Motorgeräusche und -vibrationen
wie möglich auf den Fahrgastraum übertragen werden.

Insbesondere legten die Toyota Ingenieure Wert darauf, die innere
Reibung zu minimieren und den Kurbeltrieb perfekt auszuwuchten.
Zugleich entwickelten sie eine innovative Schall absorbierende
Trennwand zwischen Motor- und Fahrgastraum. Spezielle Schall
isolierende Teppiche und Schaumstoff-Dämmmatten tragen
ebenfalls zu einer ruhigen Atmosphäre im neuen Avensis bei.

Fortschrittliche Schallisolierung

Darüber hinaus unternahmen die Entwickler größtmögliche
Anstrengungen, um zu verhindern, dass Geräusche ins Innere
des Avensis eindringen. Spezielle Schall isolierende Werkstoffe
umgeben den Fahrgastraum. Dazu zählen unter anderem
hochwertiges Verbundglas sowie in die Karosseriehohlräume
eingespritzter Schaumstoff. Akribische Detailarbeit an zahlreichen
Stellen wie etwa den äußeren Karosseriedichtungen, den
verborgenen Rahmen an den Türen, den Türdichtungen sowie
den Formteilen an Tür- und Fenstereinfassungen diente der
Vermeidung von Windgeräuschen. Um die Abrollgeräusche
weiter zu dämpfen, erhielt der neue Avensis Schall absorbierende
Innenverkleidungen in den hinteren Radhäusern sowie eine
Schallisolierung im Kofferraum.

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Toyota Avensis

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