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Renault Modus

Renault Modus

Erscheinungsbild mit individueller Note


Der Modus interpretiert die unverwechselbare Renault Formensprache auf eigenständige Art und Weise. Typische Merkmale sind der zweigeteilte Kühlergrill mit dem prominent auf dem Mittelsteg platzierten Markenemblem, großflächige Klarglasscheinwerfer und die große Kühlluftöffnung im Stoßfänger, die dem Kleinwagengesicht einen freundlich lächelnden Ausdruck verleiht. Weitere Stilelemente sind die großflächigen Scheiben, rundliche Linien und der steile
Heckabschluss mit den runden Rückleuchten. Eine besondere Note erhält die Seitenansicht durch die geschwungene Schulterlinie.


Langer Radstand sorgt für großzügiges Raumgefühl


Der Radstand von 2,48 Metern und die Höhe von 1,59 Metern garantieren allen Mitreisenden großzügige Platzverhältnisse, die in der Modus-Klasse ihresgleichen suchen. Zum herausragenden Raumgefühl im Modus trägt die weit heruntergezogene Windschutzscheibe bei. Für noch mehr Licht sorgt das optionale zweigeteilte Panorama-Glasdach mit flexiblem vorderen Segment und starrem hinteren Teil.
Zentrale Neuerung im Innenraum ist die Triptic-Rückbank (Serie ab Dynamique). Ihr Clou ist die ein- und ausklappbare mittlere Sitzfläche. So können die Passagiere das Fondgestühl im Handumdrehen vom Dreisitzer zum Zweisitzer umwandeln. In zweisitziger Konfiguration lässt sich die Rückbank so weit nach hinten schieben, dass selbst groß gewachsene Personen bequem ihre Beine unterbringen können. Der Verstellbereich der Fondplätze beträgt 17 Zentimeter. Je nach Position der Rückbank variiert das Laderaumvolumen des Modus zwischen 198 und 274 Litern bei Beladung bis zur Hutablage.


Große Auswahl an innovativen Details


Zur Produktphilosophie des Modus zählt ebenfalls eine Vielzahl praktischer Ablagen im Innenraum. Dazu gehört ein Ablagefach im Beifahrersitz (Serie ab Edition Cité). Hier kann der Modus Fahrer Handy, Schlüssel, Sonnenbrille und andere Utensilien ablegen. Dazu klappt er einfach die hintere Hälfte der Sitzfläche vor, und schon findet sich an ihrer Stelle die praktische Aussparung. Ebenfalls gleichermaßen raffiniert wie alltagstauglich ist die optionale „City-Klappe“ (Serie bei Edition Cité und Initiale): Die in die untere Hälfte der Hecktür integrierte separate Ladeluke gewährt selbst auf beengtem Raum noch Zugang zum Modus Kofferraum.


Vier Ausstattungsniveaus stehen zur Wahl


Für den Modus stehen vier Ausstattungsniveaus zur Wahl: Während Authentique für zeitgemäße Vernunft steht, spricht Edition Cité Kunden mit Vorliebe für lebhaftes Design an und macht den Modus mit Details wie der City-Klappe und elektrisch anklappbaren Außenspiegeln zum idealen Stadtfahrzeug. Dynamique bringt sportliches Styling in das Modus-Segment, während die Topausstattung Initiale sich an anspruchsvolle Kunden mit dem Bedürfnis nach luxuriösem Komfort wendet. Attraktive Optionspakete ergänzen die Ausstattungsniveaus. Sie beinhalten die interessantesten Komfortdetails, sind teilweise in die Ausstattungsniveaus integriert und bieten Preisvorteile gegenüber der Summe der entsprechenden Einzeloptionen.
Die Liste umfasst unter anderem den eigens für den Modus entwickelten Fahrradträger „Velofix“, der sich mit wenigen Handgriffen an speziellen Aufhängungspunkten am Heck montieren lässt. Platz sparend zusammengelegt, passt er in den Kofferraum, wobei noch immer Stauraum für anderes Gepäck übrig bleibt. Hinzu kommen Annehmlichkeiten wie die automatische Aktivierung von Scheinwerfern und Scheibenwischergeschwindigkeit oder der Tempopilot mit Geschwindigkeitsbegrenzer.


Sicherstes Fahrzeug seiner Klasse


Mit 32,84 von 37 möglichen Wertungspunkten erzielte der Renault Modus im August 2004 als erster Kleinwagen die Maximalwertung von fünf Sternen bei den anspruchsvollen Crashtests der unabhängigen Organisation Euro NCAP (New Car Assessment Programme). Als erstes Modell seines Segments erhielt der Modus darüber hinaus in der separat gewerteten Kindersicherheitsprüfung des Euro NCAP-Crashtests vier Sterne. Das ist bislang die Höchstwertung in dieser Kategorie, da die theoretisch möglichen fünf Sterne für Kindersicherheit bislang noch kein Fahrzeug erhalten hat, auch nicht in wesentlich größeren Wagenklassen.
Die Vordersitze des Modus sind mit dem Programmierten Rückhaltesystem der dritten Generation (PRS III) ausgestattet. Es umfasst das doppelte Gurtstraffersystem sowie Gurtkraftbegrenzer. Im Fond kommen Single-Gurtstraffer auf den Außenplätzen und Gurtkraftbegrenzer auf allen Sitzen zum Einsatz. Die Sicherheitsausstattung umfasst ferner serienmäßig Front- und Seitenairbags für Fahrer- und Beifahrer. Windowbags für beide Sitzreihen ergänzen ab Edition Cité das Sicherheitspaket. Darüber hinaus verfügt der Modus auf dem Beifahrersitz und den äußeren Rücksitzen über je drei Aufnahmepunkten für das Isofix-Befestigungssystem. Sie ermöglichen das praktische und sichere Installieren von Isofix-Kindersitzen in Fahrtrichtung oder in „Reboard“-Position. Verstärkte Rückenlehnen verhindern, dass bei einer Kollision Gepäckstücke in den Passagierraum eindringen können.
Auch bei der aktiven Sicherheit erfüllt der Modus hohe Anforderungen: Serienmäßig hat er Antiblockiersystem und Bremsassistent an Bord. Bei den Spitzenmotorisierungen 1.6 16V mit 82 kW/112 PS, 1.5 dCi mit 78 kW/106 PS und 1.5 dCi FAP mit 76 kW/103 PS kommt als Standard das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP mit Antriebsschlupfregelung und Understeering Control hinzu, das bei starkem Untersteuern regulierend eingreift.


Mehr Sicherheit durch aktives Kurvenlicht


Ein Novum in der Kleinwagenklasse stellt das aktive Kurvenlicht des Modus dar (Serie bei Initiale und im Luxe-Paket). Dabei schalten sich abhängig von Lenkwinkel und Geschwindigkeit automatisch fest installierte, um 40 Grad zur Seite gerichtete Leuchten in den vorderen Scheinwerfereinheiten hinzu. Die Hauptscheinwerfer leuchten währenddessen die Straße nach vorn aus. Das Kurvenlicht erlaubt auf diese Weise vor Kreuzungen, Serpentinen oder engen Kurven den vorausschauenden Blick in die Abbiegerichtung. Aus Sicherheitsgründen aktiviert es sich nur bis zur Fahrgeschwindigkeit von 60 km/h.


Leistungsspektrum von 48 kW/65 PS bis 82 kW/112 PS


Das Motorenangebot des Modus besteht aus fünf Diesel- und vier Benzintriebwerken, die das Leistungsspektrum von 48 kW/65 PS bis 82 kW/112 PS abdecken. Sämtliche Triebwerke erfüllen die Euro-4-Abgasnorm. Neben dem Benziner 1.2 16V, der in zwei Versionen mit 48 kW/65 PS und 55 kW/75 PS verfügbar ist, offeriert Renault für den Modus die Motorisierung 1.6 16V in zwei Leistungsstufen mit
65 kW/88 PS und 82 kW/112 PS. Alle Ottomotoren verfügen über Vierventiltechnik, zwei oben liegende Nockenwellen und elektrisches Gaspedal. Ein Kennzeichen des 1.6 16V ist die variable Ventilsteuerung.
Die Dieselpalette setzt sich aus fünf 1.5 dCi-Triebwerken zusammen, die das Leistungsspektrum von 50 kW/68 PS bis 78 kW/106 PS abdecken. Bei sämtlichen Selbstzündern handelt es sich um Turbodiesel-Direkteinspritzer mit Common-Rail-Technik der neuesten Generation. Besonderheit des 1.5 dCi FAP (63 kW/86 PS) und des 1.5 dCi ESP FAP (76 kW/103 PS) ist der Dieselpartikelfilter (FAP = Filtre à Particules) der jüngsten Generation. Anders als bislang auf dem Markt erhältliche Pkw-Systeme ist er in der Lage, die turnusgemäße Regeneration bei jeder Verkehrssituation in Gang zu setzen.
Der Modus 1.5 dCi mit 63 kW/86 PS lässt sich alternativ zum manuellen Fünfgang-Getriebe mit dem automatisierten Fünfgang-Schaltgetriebe Quickshift ordern. Diese Kraftübertragung ist äußerst leicht zu bedienen und erlaubt jederzeit den Wechsel zwischen Automatik-Modus und manuellem Betrieb. Entscheidet sich der Fahrer für das Schalten von Hand, ermöglichen Schaltwippen am Lenkrad den Wechsel der Fahrstufen. Vorteil: Der Fahrer muss nicht zum Schalthebel greifen und behält beide Hände jederzeit am Lenkrad. Das Kupplungspedal wird nicht benötigt.
Auch der 82 kW/112 PS starke Benziner 1.6 16V ESP mit Vierstufen-Automatik verfügt über Schaltwippen am Lenkrad, um die Fahrstufen zu wechseln.


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