Mazda

Mazda 3

Mazda 3

Nach nur 18 Monaten Laufzeit brach der Neuling bereits den vom Vorgänger Mazda 323 gehaltenen Rekordwert für eine Monatsproduktion; schon 2005 stieg er dann zum meistverkauften Mazda Modell in Europa auf. Bis heute hat das Unternehmen 220.000 Mazda3 auf europäische Straßen gebracht. 920.000 produzierte Exemplare zeugen von der ungebrochenen Popularität der Baureihe. Nur durch die zwischenzeitliche Erhöhung der Kapazität im Werk Ujina No. 2 konnte Mazda die überwältigende Nachfrage auffangen. Mit der ersten Modellpflege optimiert Mazda den Erfolgstyp nun in nahezu allen Bereichen – mit dem Effekt eines weiter gereiften Qualitätsprodukts.


Design – Ausstrahlungskraft weiter gesteigert


Ein Make-up für ein Auto, dessen Beliebtheit immer noch zu- statt abnimmt, verlangt von den Designern eine kundige Hand. Nicht zuletzt nennt die überwiegende Mehrheit europäischer Kunden auf die Frage nach den primären Kaufmotiven „Design“ an erster Stelle. Mit diesem Wissen nahmen die Formengeber am Exterieur des Mazda3 nur dezente Retuschen vor und achteten vor allem auf eine noch stärkere Differenzierung zwischen den nach wie vor im Angebot befindlichen beiden Karosserievarianten (fünftürige Fließ- und viertürige Stufenhecklimousine). Lichtkanten am vorderen sowie schwarz getönte Rückleuchtengehäuse am hinteren Stoßfänger geben dem neuen Mazda3-Modelljahrgang eine noch bessere Statur und eine Zusatz-Dosis Sportlichkeit. Aber auch neu gestylte Leichtmetallfelgen und sechs neue Außenfarben steigern die optische Ausstrahlung. Im Innenraum wurden neben neuen Farben vor allem die Sitzpolster verbessert; dazu kommen Dekorleisten in Klavierlack oder Titanium-Look und eine Mittelkonsole mit titan-grauer Oberfläche.

Funktionalität, Ausstattung und Komfort: Neue praktische Lösungen


Der Mazda3 zählt innerhalb des C-Segments zu den eher großzügig geschnittenen Vertretern. Neben viel Platz für Beine und Kopf bietet er zum Modelljahrgang 2007 eine Reihe neuer Komfort-Features, die den Umgang im Alltag erleichtern. Eine indirekte blaue Beleuchtung verbessert speziell bei wechselnden Lichtverhältnissen die Ablesbarkeit der nun weiß gefärbten Instrumente (je nach Ausstattung). Das Kofferraumvolumen der Stufenheck-Limousine ist dank neuer Ausformung nun besser nutzbar und erhielt zum leichteren Öffnen eine Griffmulde. Optional auf der Ausstattungslinie Top gibt es das schlüssellose Zugangs- und Startsystem „LogIn“, serienmäßig ab dem Ausstattungsniveau Exclusive kommt dagegen „Global Closing“ - eine Funktion zum gleichzeitigen Öffnen oder Schließen aller vier Fenster. Eine Anleihe aus dem Mazda5 ist die HDD Musicbox mit dem integrierten 20 Gigabyte Festplattenspeicher (optional für Mazda3 Top), auf dem sich bis zu 3.000 Musikstücke speichern lassen.


Der Komfort an Bord der aktuellen Mazda3-Modelle profitiert zusätzlich von Maßnahmen zur weiteren Senkung der Geräuschemissionen. Prägnante Beispiele sind eine leiser arbeitende Lichtmaschine, ein verstärktes Zwischenlager für die rechte Antriebswelle und zusätzliches Dämmmaterial unter der Motorhaube und im Dachhimmel. Zur Reduzierung der Fahrbahngeräusche dienen besonders rollwiderstandsarme Reifen, verstärkte Felgen und am Hinterachsträger angebrachte, schwingungsdämpfende Elemente. Insgesamt konnte Mazda den Geräuschpegel im Interieur um bis zu 1,5 dB(A) senken. Damit ist der neue Mazda3 einer der leisesten Vertreter seiner Klasse.

Antriebsstrang: Bis zu 0,4 Liter/100 Kilometer Einsparung


Weiterhin können Kunden eines Mazda3 zwischen drei lebhaften Benzinmotoren der MZR-Reihe wählen: das 2,0 Liter große Top-Triebwerk leistet 110 kW (150 PS), der 1,6 Liter 77 kW (105 PS) und das ausschließlich für den Mazda3 Fließheck lieferbare 1,4-Liter-Aggregat 62 kW (84 PS). Durch motorinterne, die Reibung mindernde Prozesse sowie eine verbesserte Aerodynamik sank der Euro-Mix-Verbrauch um bis zu 0,4 Liter (beim 1,4 Liter). Dank einer variablen Regelung der Einlassventile und elektronischer Drosselklappensteuerung steht beim 2,0-Liter-Benziner das maximale Drehmoment nun 500 Umdrehungen pro Minute früher an als bisher. Zum weiteren technischen Rüstzeug eines Mazda3 mit 150 PS-Motor zählen eine Geschwindigkeitsregelanlage und ein eng gestuftes Sechsganggetriebe mit spritsparend ausgelegter höchster Gangstufe.
Weiter im Programm ist der durchzugsstarke 1,6-Liter-Common-Rail-Turbodiesel, der 80 kW (109 PS) in Richtung Kurbelwelle schickt und serienmäßig mit einem Diesel-Partikelfilter ausgerüstet ist.

Chassis: Auch am Limit alles unter Kontrolle


Die Modellpflegemaßnahmen am Mazda3 werden mit Verstärkungen an der Rohkarosserie und Modifikationen an der Achskinematik abgerundet. Die vorderen Federbeindome sind dank neuer Befestigungen besser gegen Verwindungen geschützt; die bis in die Karosserieseitenträger verlängerte Quertraverse im Bereich des vorderen Unterbodens versteift dagegen direkt die Fahrzeugzelle. Die sich daraus ergebenen Vorteile äußern sich für den Fahrer in geringeren Sturzveränderungen und einer noch linearer ansprechenden Lenkung. Der geänderte Anlenkpunkt für die Spurstangen und Stoßdämpfer mit optimierten Regelventilen erweitern die Sicherheitsspanne bei Kurvenfahrt oder schnellen Spurwechseln.
An der hinteren „Schwertlenker“-Achse tauschten die Mazda Fahrwerksexperten die vorherigen Zweirohr-Stoßdämpfer gegen Einrohr-Stoßdämpfer mit größerem Kolbendurchmesser aus; zugleich verlegten sie die Anlenkpunkte für den oberen Querlenker sowie den Querstabilisator. Insgesamt liegt der Mazda3 nun noch satter und neutraler auf der Straße und ist dadurch vor allem im Grenzbereich noch leichter zu beherrschen.

Aber auch die Aerodynamik-Spezialisten blieben nicht untätig: Mit Hilfe neuer Verkleidungen am Unterboden des Mazda3 und kleinen Windleitblechen vor den Vorder- und Hinterrädern eliminierten sie erfolgreich störende Turbulenzen. Der Luftwiderstandsbeiwert sank als Folge bei einem mit 15-Zoll-Rädern bestückten Mazda3 Fließheck von 0,31 auf 0,30. Dadurch konnte der Kraftstoff-Verbrauch um bis zu sechs Prozent gegenüber dem Vorgängermodell reduziert werden – als Folge verringert sich der CO2-Ausstoß.

Sicherheit: Viele elektronische Helfer im Hintergrund


Beibehalten hat Mazda auch das robuste Bremssystem: Vier große, an der Vorderachse zusätzlich innenbelüftete Scheibenbremsen verzögern im Zusammenspiel mit ABS, EBD und Bremsassistent zuverlässig. In der Regel haben sie einen Durchmesser von 278 Millimeter vorn und 265 Millimetern hinten – für das Spitzen-Modell mit 2,0-Liter-Benzinmotor sieht Mazda 300 mm (vorne) und 280 mm (hinten) große Scheiben vor. Für den Mazda3 Comfort optional erhältlich und ab dem Ausstattungsniveau Exclusive serienmäßig an Bord ist das Dynamische Stabilitäts-Kontrollsystem (DSC). Ein Lichtsensor für das automatische Lichtsystem und ein Regen-Sensor zur Scheibenwischersteuerung gibt es für den Mazda3 Top ab Werk.

Front- und Seitenairbags, Gurtstraffer mit Gurtkraftbegrenzer und Kopf-Schulter-Airbags sind Kernbestandteile des passiven Insassenschutzkonzepts. Eine neue Anzeige in der Dachkonsole erinnert akustisch und optisch an das Anlegen des Gurtes auch auf den hinteren Plätzen. Ein modifizierter Hebel zur Höhen- und Längseinstellung der Lenksäule und eine weichere Innenverkleidung der Lenkungskonsole schützen den Fahrer vor Knieverletzungen bei einem Frontalaufprall.


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