Audi

Audi A4

Audi A4

Dynamisches Gleichgewicht – das Spiel der Linien


An der kompletten Außenhaut des neuen A4 fassen scharfe Linien skulptural
gewölbte Flächen ein. Die Dynamic line oberhalb der Schweller nimmt einen
leicht ansteigenden, die Tornadolinie unterhalb der Fenster einen abfallenden
Verlauf. Auf diese Weise gliedern beide Konturen die Seitenflächen und bringen
sie in ein dynamisches Gleichgewicht. Große Räder und markante Radhäuser
unterstreichen das Bild geballter Energie.
Der neue A4 ist eine automobile Persönlichkeit, der das Selbstbewusstsein ins
Gesicht geschrieben steht. Der sportlich breite, niedrige Single Frame dominiert
diesen Eindruck.

Die optionalen Xenon-Scheinwerfer sind als technische Kunstwerke inszeniert,
ihre chrombedampften Schwingen-Elemente („wings“) und die serienmäßigen
Tagfahrleuchten setzen starke optische Akzente. Ihr Design unterscheidet sich je
nach der eingesetzten Lichttechnik – bei den Xenon-Plus-Scheinwerfern bestehen
die Tagfahrleuchten aus je 14 weißen Leuchtdioden.
Das stark eingezogene Heck interpretiert das Thema Sportlichkeit auf einprägsame
Weise. Die schlanken, schräg angeschnittenen Leuchten stellen einen
optischen Bezug zur Straße her. Auch bei den Dieselmotoren mündet der Abgasstrang
in geraden Endrohren – ein Hinweis auf den kaftvollen Charakter der TDI
von Audi. Die A4-Modelle mit dem sportlichen S line-Exterieurpaket
differenzieren sich beim Außendesign in einigen Details wie beispielsweise in der
Frontschürze. Der neue Audi A4 ist in 15 Lackfarben zu bekommen – der
breiteste Fächer im Wettbewerb.



Karosserie und Interieur

Der neue Audi A4 bietet Passagieren und Gepäck reichlich Platz. Sein Innenraum
wirkt licht und großzügig, seine Optik edel und klar. Dank neuer High-Tech-
Werkstoffe und -Verfahren präsentiert sich die Karosserie steifer und sicherer als
beim Vorgängermodell – und verlor dabei noch deutlich an Gewicht. Mit einem
cW-Wert von 0,27 gleitet der neue Audi A4 geschmeidig durch den Wind.
Das Ambiente an Bord des neuen A4 wirkt geräumig wie in der Oberklasse und
ebenso licht und großzügig. Mit ihrem langen Radstand von 2808 mm überbietet
die Limousine nicht nur die Kernwettbewerber, sondern auch das Vorgängermodell
deutlich. In der gesamten Länge wuchs der Innenraum um 20 mm, die
Kniefreiheit im Fond sogar um 36 auf 908 mm. Kopffreiheit und Schulterbreite
legten ebenfalls zu. Jeder Passagier im neuen A4 hat Annehmlichkeiten wie große
Cupholder und weiche Armablagen zur Verfügung.

Wer im neuen A4 Platz nimmt, fühlt sich von der ersten Sekunde an wohl – ein
typischer Audi-Effekt. Der Innenraum wirkt passgenau wie ein sportlichbequemer
Anzug. Seine Grafik mit ihren gespannten Flächen und dynamischen
Linien vermittelt jene athletische Leichtigkeit, die das ganze Wesen des neuen A4
prägt. Mit der Auswahl und dem Einsatz der Materialien und ihrer feinen Haptik
präsentiert sich das Interieur als Erlebnisraum für die Sinne.
Jedes einzelne Element macht die Liebe zum Detail und den schon sprichwörtlichen
Qualitätsanspruch der Premiummarke Audi spürbar. Alle Tasten rasten mit
definierter Kraft exakt auf kurzen Wegen, das sanfte Klicken der Drehregler ist
der Klang technischer Perfektion. Ein optionales Lichtpaket setzt dem Interieur
weitere Glanzlichter auf.
Die beiden vorderen Sitze integrieren Fahrer und Beifahrer perfekt in das sportliche
Ambiente. Sie lassen sich in der Höhe einstellen und unterstützen und führen
den Körper ideal. Die rechte Hand des Fahrers fällt wie von selbst auf den
Schalthebel, die Abstände und Winkel zu Lenkrad und Pedalen passen wie
individuell angemessen. Die Lenksäule lässt sich um 60 mm in der Länge und
50 mm in der Höhe justieren.
Neben der manuellen Verstellung der Sitze bietet Audi eine elektrische Variante,
auf Wunsch auch mit Memory-Funktion. Eine optionale Heizung wärmt die
Sitzflächen und die Lehnen. Bei den Sportsitzen lassen sich die Kissen in der
Neigung verstellen und ausziehen, eine elektrische Vierwege-Lordosenstütze ist
hier Serie.
Die neuen Klimakomfortsitze bringen den Luxus einer Oberklasse-Limousine in
den Audi A4. Sie sind mit perforiertem Leder bezogen, kleine Ventilatoren
belüften Sitzpolster und Lehnen in sechs Stufen. Um dabei eine mögliche Unterkühlung
zu vermeiden, aktiviert sich automatisch eine Zuheizfunktion. Die
Komfortsitze sind in einer speziellen perforierten Variante des Leders Milano
lieferbar, die in vier Farben zur Wahl steht; für die Normal- und Sportsitze ist eine
zweite Lederart, Valcona, lieferbar. Für die Sportsitze gibt es zusätzlich eine
Alcantara-Leder-Kombination.



Sportliche Eleganz: Die Farben und Materialien

Im gesamten Bereich Farben und Materialien vertritt der neue Audi A4 eine
Richtung von sportlicher Eleganz. Neben den serienmäßigen Dekoreinlagen sind
eine Aluminium-Variante und drei Holzsorten erhältlich, die sich auch mit einer
speziellen Aluminium-Optik kombinieren lassen. Bei der sportlichen S line sind
Innenraum und Himmel schwarz ausgeführt.
Das Gepäckabteil fasst bei den Versionen mit Frontantrieb und den quattro-
Ausführungen einheitlich 480 Liter – auch damit setzt der neue A4 eine Bestmarke
in seinem Wettbewerbsumfeld. Mit seiner tiefen Ladekante von 673
Millimeter, dem ebenen Boden und den geraden Seitenverkleidungen lässt sich
der Kofferraum sehr gut nutzen. Für den großen Einkauf lässt sich die Rückbanklehne
geteilt umklappen, dadurch wächst der Gepäckraum auf 962 Liter. Als
weitere Option steht eine Durchladeeinrichtung mit herausnehmbarem Skisack in
der Liste.
Bei allen A4 entriegelt der Heckklappendeckel auf drei komfortable Varianten –
per Funk, mit einer Taste an der Fahrertür oder mit dem elektrischen Soft-Touch-
Taster in der Griffmulde der Heckklappe. Danach drücken ihn neuartige Bügelscharniere
selbsttätig nach oben. Zum manuellen Schließen ist nur geringer
Kraftaufwand erforderlich.

Leichtbau in Stahl – die Karosserie

Auch in ihrer Technik verdeutlicht die in Stahl ausgeführte Karosserie den großen
Fortschritt, den der neue A4 gemacht hat. Sie ist ungewöhnlich leicht gebaut:
Obwohl fast zwölf Zentimeter länger und mehr als fünf Zentimeter breiter als
beim Vorgängermodell, wiegt die Rohkarosserie um zirka 10 Prozent weniger.
Damit legt sie die Grundlage für das niedrige Gesamtgewicht der Limousine – der
A4 1.8 TFSI bringt lediglich 1.410 Kilogramm auf die Waage.

Zu verdanken ist dieser Leichtbau dem konzentrierten Einsatz von neuen Stahlsorten,
die extreme Festigkeit mit niedrigem Gewicht vereinen. Die so genannten
höchstfesten Stähle verleihen der Karosserie jenes Höchstmaß an Steifigkeit, das
das sportlich-präzise Handling und den souveränen Komfort erst möglich macht.
Als erster Automobilhersteller überhaupt fertigt Audi im eigenen Haus aus diesen
höchstfesten Stählen tailored blanks, also maßgeschneiderte Platinen. In der Rohkarosserie
des neuen A4 – ohne Türen, Klappen und Scheiben – nehmen sie
12 Prozent des Gewichts ein. 18 Prozent entfallen auf höchstfesten Stahl,
32 Prozent auf hochfesten Stahl und 38 Prozent auf konventionellen Tiefziehstahl.
Der ganze Karosserieverbund ist so abgestimmt, dass er Schwingungen perfekt
unterdrückt. Bereiche wie der Vorderwagen, in denen im Fahrbetrieb starke
Impulse eingeleitet werden, erfuhren gezielte Verstärkungen. Große Hohlräume in
der Karosserie wie die Säulen und Schweller wurden durch Schotts unterteilt.
Bei Kollisionen aller Art schützen die aufwändig aufeinander abgestimmten
Karosserieprofile die Passagiere. Zur Konzeption des Insassenschutzes nutzte
Audi neben vielen anderen Quellen auch eine selbst geschaffene breite Datenbasis:
Die Audi Accident Research Unit (AARU) untersucht und analysiert auf
der ganzen Welt Unfälle. Dabei erkannte sie auch, dass klein gewachsene
Personen bei einem Frontalcrash noch immer stärker gefährdet sind als große.
Aus diesem Grund stimmte Audi die Rückhaltesysteme in einer extrem engen
Vernetzung aufeinander ab, wie es sie in der Mittelklasse bisher noch nirgends
gibt. Sensoren an den Sitzschienen fragen die Position der Sitze ab. Die Daten
fließen in die Berechnungen des Steuergeräts ein, das die Arbeitsweise der
adaptiven Gurtkraftbegrenzer und Airbags regelt. So ist es möglich, den
existierenden Vorverlagerungsweg – den Weg, auf dem der Oberkörper von Gurt
und Airbag gebremst werden kann – optimal zu nutzen.

Sechs Airbags sind Serie

Im neuen Audi A4 sind sechs Airbags Serie, auf Wunsch stehen zwei Weitere für
die Außenplätze im Fond zur Verfügung. Isofix-Befestigungen für Kindersitze
sind optional kostenlos für die Fondsitze und den Beifahrersitz gemeinsam mit
einer Deaktivierungsfunktion für den Beifahrer-Airbag erhältlich. Die Sitze und
die Kopfstützen sind so gestaltet, dass sie bei einem Heckaufprall die Oberkörper
der Frontpassagiere sicher abstützen.
Bei einer Kollision mit einem Fußgänger erfüllt der neue A4 als eines der ersten
Autos alle neuen gesetzlichen Vorschriften in Japan und Europa. Auch für kleine
Kollisionen bis 15 km/h ist er gut gerüstet – seine Karosseriestruktur bleibt
unbeschädigt.
Der neue Audi A4 gleitet geschmeidig und leise wie eine Oberklasselimousine
durch den Wind, er verdankt dies dem aufwändigem Feinschliff im Aeroakustik-
Windkanal. Sein cW-Wert beträgt in der Basisversion nur 0,27. Je nach
Motorisierung bleibt der Gesamt-Luftwiderstand um drei bis fünf Prozent unter
den Werten des Vorgängermodells, obwohl die Stirnfläche der verbreiterten
Karosserie von 2,14 m2 auf 2,19 m2 gewachsen ist. Der fast vollflächig verkleidete
Unterboden trägt stark zur guten Umströmung bei.

Optimale Bedienung ist eines der großen Kompetenzfelder bei Audi. Der neue A4
überzeugt mit einer Ergonomie, die Punkt für Punkt schlüssig und intuitiv nutzbar
ist.
Das Cockpit des neuen Audi A4 orientiert sich deutlich ausgeprägt zum Fahrer
hin. Die Mittelkonsole steht 8 Grad nach links geneigt und bildet eine optische
Einheit mit dem Feld der Instrumente.

Auf Wunsch ist ein Multifunktions-Sportlederlenkrad mit drei Speichen erhältlich.
Es trägt kleine Walzen und Tasten für die Grundfunktionen von Navigationssystem,
Audioanlage, Autotelefon und Sprachdialogsystem. Beim A4 mit
Automatikgetriebe sind optional Schaltwippen hinter dem Lenkradkranz platziert.
Die neue Mittelklasselimousine orientiert sich in der Gestaltung vieler Details an
ihrem großen Bruder aus dem Luxussegment, dem A8. Zwischen dem Tachometer
und dem Drehzahlmesser liegt das Fahrerinformation FIS, das für die
V6-Motorisierungen Serie ist.
Ein 6,5-Zoll großer monochromer Bildschirm befindet sich, ebenfalls sehr blickgünstig,
im oberen Bereich der Mittelkonsole. Hier sind Informationen der Audiound
Klimaanlage und Einstellmöglichkeiten aus dem CAR-Menü zu sehen, in
dem der Kunde viele Funktionen seines A4 selbst konfigurieren kann. Die großen
Schalter und Tasten der serienmäßigen Audioanlagen mit der MMI-Bedienlogik
liegen ideal erreichbar zwischen der Klimaautomatik und den Luftausströmern.
In der Ausstattung mit Navigationssystem ist beim neuen Audi A4 das Bediensystem
Multi Media Interface (MMI) auf dem Mitteltunnel integriert. In vielen
Tests immer wieder hochgelobt, hat es sich als überlegene Lösung im Wettbewerb
erwiesen. 15 große Tasten und ein Lautstärkeregler gruppieren sich um einen
zentralen Dreh-/Drück-Knopf. Mit ihnen lassen sich die Bereiche Navigation,
Info, CAR-Menü, Setup, Telefon, Adressbuch, CD/TV und Radio elegant, intuitiv
und logisch steuern. Wenn das High-End-Navigationssystem mit DVD-Laufwerk
an Bord ist, werden alle Informationen auf einem Farbbildschirm mit 7-Zoll-
Diagonale dargestellt.

Bequemer anfahren: Die elektromechanische Parkbremse

Eine weitere Taste auf dem Mitteltunnel steuert die neue elektromechanische
Parkbremse, ein Komfort-Feature, das ebenfalls aus dem A8 stammt. Sie unterstützt
den Fahrer beim Anfahren; darüber hinaus bietet sie auch eine Notbremsfunktion.
Der optionale Audi Hold Assist erweitert dieses Spektrum um zusätzliche
Funktionen. Der Platz, den der Handbremshebel frei macht, kommt dem
Komfort zugute – optional steht eine Mittelarmlehne mit zwei darunter liegenden
12-Volt-Steckdosen parat, die besonders weich gepolstert ist.
Der neue Funkschlüssel des Audi A4 kommt ohne Bart aus, zum Starten wird er
ins Zündschluss gedrückt. Er kann individuelle Fahrzeugeinstellungen speichern
und liest Serviceinformationen und Fehlermeldungen ein. Bei der High-End-
Variante advanced key kann der Schlüssel in der Jackentasche bleiben. Zum Entund
Verriegeln des Wagens dienen hier Sensoren, zum Starten und Abstellen des
Motors ein eleganter Knopf auf dem Mitteltunnel.
In der Scheinwerfertechnik offeriert Audi verschiedene Ausbaustufen. In der
Topversion lassen sich die Xenon-Plus-Scheinwerfer mit dem Kurvenlicht
adaptive light kombinieren.
Ab Werk besitzt der neue A4 eine Klimaautomatik, die von Grund auf neu
entwickelt wurde. Bei einer Steigerung der Kühlleistung um 10 Prozent konnte
durch Wirkungsgradsteigerung der anteilige Kraftstoffverbrauch um 20 Prozent
reduziert werden. Auf Wunsch steht eine Variante mit drei Temperaturzonen zur
Verfügung, die die Temperatur und die Luftströme für Fahrer, Beifahrer und
Fondpassagiere getrennt regelt.

Der Antrieb

Der neue A4 startet mit fünf starken, kultivierten Motoren auf den Markt. Alle
Aggregate sind Direkteinspritzer, die beiden Vierzylinder sowie die V6 TDIMotoren
arbeiten mit Turboaufladung. Mit ihrer souveränen Kraft vermitteln die
Motoren im neuen A4 puren Fahrspaß. Zugleich verbrauchen sie weniger Treibstoff
als ihre Vorgängermodelle. Bei der Kraftübertragung können die Kunden aus
einer ganzen Palette von Hightech-Lösungen auswählen. Schalt- und Automatikgetriebe
leiten die Momente der Motoren auf die Vorderräder oder den besonders
dynamisch ausgelegten Allradantrieb quattro weiter.
Die beiden Benziner, der 3.2 FSI und der 1.8 TFSI, nutzen, wie die TDI-Motoren,
das Prinzip der Direkteinspritzung, die den Kraftstoff unmittelbar in die Brennräume
injiziert. Sein Verdampfen entzieht den Brennräumen Wärme, was hohe
Verdichtungsverhältnisse erlaubt. Mit ihnen verbessert sich der Wirkungsgrad –
bei Audi gehören Kraft und Effizienz zusammen.
Der neue 3.2 FSI, der zur hochmodernen V-Motoren-Familie von Audi gehört, ist
der stärkste Antrieb im neuen A4. Er realisiert aus 3.197 cm3 Hubraum 195 kW
(265 PS) und stellt von 3.000 bis 5.000 1/min 330 Nm Drehmoment parat. Er
beschleunigt den A4 3.2 FSI quattro mit manuellem Getriebe in nur 6,2 Sekunden
auf 100 km/h, die Spitze ist bei abgeregelten 250 km/h erreicht. Alternativ kann er
ab 2008 mit der 6-Gang-tiptronic gekoppelt werden, seine Kräfte überträgt er auf
den Allradantrieb quattro.
Bei der Betätigung der Einlassventile kommt eine bahnbrechende Innovation ins
Spiel – das Audi valvelift system (AVS). Es arbeitet mit verschiebbaren Hülsen,
so genannten Nockenstücken, auf den Nockenwellen. Sie tragen nebeneinander
unterschiedliche Profile für kleine und große Ventilerhebungen. Wenn sie verschoben
werden, ändert sich der Ventilhub. AVS sorgt dafür, dass die Brennräume
stets ideal gefüllt werden; die Drosselklappe kann zumeist voll geöffnet
bleiben, was den Motor frei atmen lässt.

Der Audi A4 3.2 FSI quattro mit Schaltgetriebe gibt sich mit 9,2 Liter/100 km
zufrieden, 1,2 Liter weniger als der Vorgänger mit 188 kW (255 PS). Etwa die
Hälfte dieses Fortschritts geht auf das Konto der neuen Ventilbetätigung, die
andere Hälfte resultiert aus einer reduzierten inneren Reibung. Die Ölpumpe
wurde im Volumen verkleinert und bezüglich der Verlustleistung optimiert. Wie
die Wasserpumpe arbeitet jetzt bedarfsgeregelt – auch das spart Kraftstoff.
Der kleinere der beiden Benziner, der 1.8 TFSI, ist ein hocheffizienter Motor.
Der kompakte Vierzylinder, der aus 1.798 cm3 Hubraum schöpft, gibt 118 kW
(160 PS) und 250 Nm von 1.500 bis 4.500 1/min ab. Er beschleunigt den A4 mit
Schaltgetriebe in 8,6 Sekunden auf Landstraßentempo und weiter bis 225 km/h.
Im EU-Zyklus verbraucht er nur 7,1 Liter/100 km – ein Rückgang um 1,1 Liter
gegenüber dem Vorgänger. Als Alternative zur Handschaltung ist die stufenlose
Automatik multitronic zu haben, beide Getriebe übertragen die Kräfte auf die
Vorderräder.
Der 1.8 TFSI ist eng mit dem 2.0 TFSI verwandt, der dreimal in Folge von einer
internationalen Journalisten-Jury zum „Engine of the year“ gewählt wurde. Beim
kleineren Motor, der die neue Baureihe vertritt, bilden die Benzindirekteinspritzung
und die Turboaufladung eine ideale Kombination. Der Einspritzdruck
wurde auf 150 bar gesteigert, neue Injektoren verteilen den Kraftstoff exakt im
Brennraum. Der Turbolader spricht besonders spontan an – bei 2.000 1/min Drehzahl
beschleunigt er um 30 Prozent schneller auf ein um 10 Prozent höheres
Drehmoment als der konventionelle 1.8T des Vorgängers. Der Vierzylinder liefert
satten Durchzug und läuft hochkultiviert und leise.

Souveräner Durchzug – die TDI-Motoren

Bei den drei Dieseln im neuen Audi A4 handelt es sich um zwei V6 und einen
Vierzylinder. Mit ihrer starken Performance vertreten sie eine moderne, kraftvolle
Art von Sportlichkeit – die beiden Siege des Rennwagens Audi R10 in Le Mans
2006 und 2007 haben bewiesen, welche Power im TDI steckt. Mit dem TDI hat
Audi bereits 1989 die bis heute weltweit erfolgreichste Effizienz-Technologie in
den Markt eingeführt. Seitdem baut die Marke mit den vier Ringen ihren
Vorsprung kontinuierlich aus.
Der Dreiliter-Diesel, ebenfalls ein Mitglied der V-Motoren-Familie, präsentiert
sich als neuer Motor. Er leistet 176 kW (240 PS), sein maximales Drehmoment
beträgt volle 500 Nm von 1.500 bis 3.000 1/min. Der große TDI mit seinen
2.967 cm3 Hubraum macht den neuen A4 zur Sportlimousine. Er beschleunigt ihn
in 6,1 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und weiter bis 250 km/h Spitze –
bei einem Durchschnittsverbrauch von nur 6,9 l/100 km. Der 3.0 TDI ist fest mit
dem quattro-Antrieb gekoppelt.
Der Motorblock des V6 TDI besteht aus dem leichten und steifen High-Tech-
Werkstoff Vermikulargraphitguss. Intensives Feintuning verringerte die
Reibungsverluste. Als Einspritzanlage dient ein Common Rail-System der neuen
Generation. Sein hoher Druck ermöglicht eine extrem feine Zerstäubung des
Kraftstoffs und damit eine bessere Gemischaufbereitung und effizientere
Verbrennung. Die Piezo-Injektoren arbeiten extrem schnell und sorgen mit ihren
vielfach getakteten Einspritzvorgängen für souveräne Laufruhe.
Der Abgasturbolader gehört ebenfalls der neuesten Generation an. Ein schneller
Stellmotor ändert die Position seiner Leitschaufeln – so baut sich das hohe
Drehmoment spontan und leichtfüßig auf. Der 3.0 TDI hält schon heute die zu
erwartenden Grenzwerte der künftigen Euro 5-Norm ein. Ein neuartiges Konzept
für die Abgasrückführung mit erhöhter Kühlleistung reduziert die Stickoxide.

Vom 3.0 TDI wurde der 2.7 TDI mit 2.698 cm3 Hubraum abgeleitet; auch er
erfüllt bereits die Abgaswerte der zukünftigen Euro 5-Norm. Er bietet 140 kW
(190 PS) und bis zu 400 Nm Drehmoment von 1.400 bis 3.250 1/min.
Der A4 2.7 TDI sprintet in 7,7 Sekunden auf 100 km/h und erreicht 226 km/h
Höchstgeschwindigkeit, sein Durchschnittsverbrauch beläuft sich auf lediglich
6,6 Liter/100 km. Er ist mit dem stufenlosen Getriebe multitronic und
Frontantrieb gekoppelt – eine besonders gelassene, komfortable Kombination.

Der Vierzylinder-TDI mit seinen 1.968 cm3 Hubraum interpretiert die Stärken des
TDI-Konzepts neu. Die Piezo-Injektoren seiner Common Rail-Anlage operieren
mit maximal 1800 bar Druck. Weitere Innovationen spielen im Bereich des
Turboladers, des Zahnriemens für die Nockenwellen und bei der Geometrie der
Kolben.
Der Zweiliter leistet 105 kW (143 PS) und stemmt von 1.750 bis 2.500 1/min
320 Nm Drehmoment – genug, um den neuen Audi A4 in 9,4 Sekunden auf
100 km/h zu beschleunigen und auf 215 km/h zu bringen. Im Zusammenspiel mit
dem Sechsgang-Schaltgetriebe gibt sich der 2.0 TDI mit durchschnittlich
5,5 l/100 km zufrieden. Die 65 Liter Tankvolumen ermöglichen über 1.100 km
Reichweite. Der Vierzylinder-TDI ist zusätzlich mit der stufenlosen Automatik
multitronic zu haben. Er schickt seine Kräfte stets auf die Vorderräder.
Auch der 2.0 TDI bleibt unter den künftigen Euro 5-Grenzwerten. Dank der
verbesserten Thermodynamik lässt er sich mit einer hohen Rate an rückgeführtem
Abgas betreiben, was die Rohemission der Stickoxide senkt. Die dafür notwendige
kühlere und sauerstoffärmere Verbrennung ist für den Wirkungsgrad an und
für sich negativ. Durch den Fortschritt im Detail wandelten die Entwickler den
Nachteil im Verbrauch sogar in einen Vorteil um.

Sportliche Fahrdynamik und Oberklasse-Komfort – dieses Gesamtziel verfolgte
Audi auch bei der Entwicklung der Kraftübertragung für den neuen A4. Die
Handschaltgetriebe präsentieren sich neu konstruiert, die Sechsstufen-Automatik
tiptronic und das stufenlose Automatikgetriebe multitronic intensiv verbessert.
Alle Getriebe zeichnen sich durch leichte Bedienung und hohe Wirkungsgrade
aus, sie lassen sich auf kurzen Wegen präzise schalten. Der Aufbau wurde gemäß
des neuen Grundlayouts des A4 geändert – das Differenzial liegt gleich hinter
dem Motor, also vor der Kupplung beziehungsweise dem Drehmomentwandler.
Bei den Sechsgang-Schaltgetrieben setzt Audi zwei verschiedene Ausführungen
ein, die sich in der Belastbarkeit unterscheiden. Zahlreiche Maßnahmen senken
die innere Reibung. Bei allen manuell geschalteten Varianten des neuen A4 ist
eine Schaltanzeige ins Display des Fahrerinformationssystems integriert. Sie zeigt
den eingelegten Gang an; falls ein anderer verbrauchsgünstiger ist, weist sie den
Fahrer darauf hin.
Für den neuen A4 3.2 FSI ist neben der Handschaltung zu einem etwas späteren
Zeitpunkt die 6-Stufen-tiptronic zu erhalten. Das Automatikgetriebe wurde
intensiv überarbeitet. Es reagiert spontaner als beim Vorgängermodell und
schaltet in kürzerer Zeit, ohne Abstriche am hohen Komfort zu machen.
Im 2.7 TDI stellt Audi das stufenlose Automatikgetriebe multitronic zur
Verfügung, ebenso ab 2008 im 1.8 TFSI und 2.0 TDI. Zahlreiche Verbesserungen
vermindern seine ohnehin geringe Verlustleistung weiter. Der neue Variator
ermöglicht eine vergrößerte Spreizung zwischen den Übersetzungen. Dank einer
besonders kurzen Anfahrübersetzung spurtet der A4 aus dem Stand vehement los.
Im dynamischen Sportprogramm wird beim Beschleunigen über fest
programmierte Kennlinien in acht Stufen geschaltet – ein sportlicher Vorgang. Im
Tipp-Modus kann der Fahrer von Hand zwischen den acht Stufen wechseln.

Ein sportlicher Trendsetter im Audi-Portfolio ist der permanente Allradantrieb
quattro – das Plus an Traktion, Dynamik, Fahrsicherheit und Geradeauslauf, das
er bietet, mündet in den sprichwörtlichen Vorsprung durch Technik. Im neuen A4
präsentiert er sich mit einer 40:60 Kräfteverteilung der Momente so sportlich und
faszinierend wie noch nie. Der 3.2 FSI und der 3.0 TDI rollen serienmäßig mit
dem quattro-Antrieb vom Band.
Das Herzstück des quattro-Antriebs ist auch im neuen Audi A4 ein selbstsperrendes
Mittendifferenzial. Es arbeitet rein mechanisch und reagiert zeitgleich
auf veränderte Fahrsituationen, wodurch das System zu der sportlichen und sehr
agilen Fahrdynamik beiträgt. Im normalen Fahrbetrieb verteilt es 40 Prozent der
Kräfte auf die Vorderachse und 60 Prozent auf die Hinterachse. Bei Bedarf schickt
das selbstsperrende Mittendifferenzial den Großteil der Momente an die Achse mit
der besseren Traktion. Dadurch kommt der neue Audi A4 im Grenzbereich oft
ohne ESP-/EDS-Eingriff aus und Bremseingriffe im ESP-/EDS-Fall treten
deutlich weniger auf.



Das Fahrwerk

Das Dynamikfahrwerk des neuen A4 vereint sportliche Präzision mit hoher
Stabilität und überlegener Souveränität. Es wurde von Grund auf neu entwickelt.
Zahlreiche Aluminium-Komponenten senken die ungefederten Massen. Zwei
neuartige Technologien machen das Fahrerlebnis noch faszinierender – die
adaptive Dämpferreglung und die Audi Dynamiklenkung.
Die Audi Dynamiklenkung verändert ihre Übersetzung je nach gefahrener
Geschwindigkeit und stabilisiert den neuen A4 im Grenzbereich durch blitzschnelle
kleine Lenkeingriffe. Die Dämpferregelung erzielt einen optimalen
Kontakt zwischen Reifen und Fahrbahn, wodurch in fast jeder Situation mehr
Sicherheit und Dynamik erreicht. So vereint sie sportlichen Fahrspaß mit
maximaler Fahrsicherheit.

Der Platztausch zwischen Differenzial und Kupplung sorgt dafür, dass die
Vorderachse um 154 mm nach vorne wandern konnte. Diese Lösung bringt eine
ideale Verteilung der Gewichte mit sich, die von der in den Kofferraum verlegten
Batterie unterstützt wird.
Schon im Stand vermittelt der A4 mit seiner breiten Spur – 1.564 mm vorne,
1.551 mm hinten – den Eindruck kraftvoller Dynamik. Wer ihn fährt, erlebt ihn
als sportlichste Limousine der Mittelklasse – als Auto, das sich agil, spielerisch
leicht und dabei stets sicher bewegen lässt. Mit nahezu neutralem Einlenkverhalten
durchfährt der neue A4 Kurven mit hohem Tempo.

Kraftvolle Stopper – die Bremsanlage

Hinter den großen Rädern sitzen starke Bremsen mit 314 mm Durchmesser vorne
und 300 mm hinten, die vorderen Scheiben sind innenbelüftet. Die neu
entwickelten High-Performance-Beläge wuchsen um 20 Prozent in der Fläche.
Bei den V6 messen die Scheiben an der Vorderachse 320 mm, ihre Bremssättel
bestehen in Verbundbauweise aus Sphäroguss und Aluminium. In allen A4 fühlt
sich das Pedal straff und präzise an, dank der exakten Rückmeldung kann der
Fahrer die Bremse mit niedriger Bedienkraft perfekt dosieren.
Auch das Stabilisierungssystem ESP der neuesten Generation trägt zum
komfortablen Bremsgefühl bei. Seine neuen Hydraulikventile bauen den Druck
besonders exakt auf, die Regelarbeit läuft frei von Ruckeln ab. Bei Geschwindigkeiten
unter 70 km/h kann der Fahrer die Teilfunktion der Antischlupfregelung
durch einen kurzen Tastendruck abschalten; das Durchdrehen der Räder, das
dadurch möglich wird, kann beim Fahren auf Schnee hilfreich sein.

Das ESP wurde im neuen A4 um eine Reihe von Zusatzfunktionen erweitert – es
kann einen schlingernden Anhänger stabilisieren, bei Nässe die Scheiben trockenbremsen
oder bei einer Notbremsung die Warnblinkleuchten aktivieren.
Audi drive select – bis zu vier Autos in einem
Besonders dynamische A4-Fahrer können zwischen zwei Sportfahrwerken wählen
oder sich für eine innovative Technologie entscheiden – das innovative System
Audi drive select. Es steht in unterschiedlichen Ausbaustufen zur Wahl. Je nach
Umfang bezieht es verschiedene Technikkomponenten ein – es beeinflusst die
Gasannahme des Motors, die Schaltpunkte der Automatikgetriebe, die Servounterstützung,
die Übersetzung der Lenkung und die Arbeitsweise der ebenfalls
neuen elektronisch regelbaren Stoßdämpfer.
Der Fahrer kann über Tasten in der Mittelkonsole entscheiden, ob diese Systeme
im Modus comfort, auto oder dynamic arbeiten sollen. Wenn der A4 das Bediensystem
MMI an Bord hat, steht ein vierter Modus „Individual“ zur Verfügung – er
ermöglicht ein individuelles Profil aus 24 Einstellmöglichkeiten zusammenzustellen.
Mit Audi drive select ist der neue A4 bis zu vier Autos in einem. Diese
Bandbreite an Fahrspaß, Dynamik und Komfort ist in der Mittelklasse beispiellos.
Schnell wie ein Rallyeprofi – die Audi Dynamiklenkung
Eine weitere bahnbrechende Technologie im neuen A4 ist die Audi Dynamiklenkung.
Ihr Herzstück ist ein Überlagerungsgetriebe, das seine Übersetzung in
Abhängigkeit von Geschwindigkeit und der gewählten Einstellung durch Audi
drive select variieren kann. Dieses so genannte Wellgetriebe (harmonic drive)
baut extrem kompakt und leicht, es arbeitet sowohl spielfrei als auch präzise. Es
stammt aus der Robotik und der Raumfahrt und hat, in Expeditionsfahrzeuge
eingebaut, bereits den Mond und den Mars bereist.

Die Audi Dynamiklenkung stellt bei niedrigem Tempo eine direkte Übersetzung
und eine hohe Servokraft bereit. Beim Rangieren fällt das Lenken extrem leicht,
zwei Umdrehungen genügen von Anschlag zu Anschlag. Mit steigender
Geschwindigkeit wird die Übersetzung kontinuierlich immer indirekter, parallel
dazu sinkt die Unterstützung – auf der Autobahn fördert das den ruhigen,
gelassenen Geradeauslauf.
Die High-Tech-Lenkung von Audi kann noch mehr. Sie ist eng mit dem ESP
vernetzt und deshalb über Fahrsituationen im Grenzbereich genau informiert.
Wenn der A4 – beispielsweise nach einem abrupten Ausweichmanöver – zu
übersteuern droht, lenkt sie selbsttätig mit kleinen Impulsen gegen, wie ein extrem
reaktionsschneller Rallye-Pilot. Ihr blitzartiges Eingreifen macht viele Bremsimpulse
überflüssig, das Fahren gewinnt an Fluss und Dynamik.
Beim Untersteuern wird das System ebenfalls aktiv – es macht die Lenkübersetzung
kurzfristig indirekter, so dass der Fahrer den Bereich, in dem die Reifen
noch guten Kraftschluss mit der Fahrbahn haben, sehr wahrscheinlich nicht
überlenkt. In der Summe ihrer Fähigkeiten stellt die Audi Dynamiklenkung eine
Technologie dar, die in diesem Fahrzeugsegment Maßstäbe setzt.
Individuelle Einstellungen der Fahrwerkabstimmungen werden durch die
optionale Dämpferreglung ermöglicht. Die Basis bildet ein tiefergelegtes Sportfahrwerk.
Stufenlos verstellbare, hydraulische Dämpfer regeln radindividuell die
Dämpfercharakteristik. Durch den erzielten optimalen Kontakt zwischen Reifen
und Fahrbahn in fast jeder Situation wird mehr Sicherheit und Fahrdynamik
erreicht.

Die Ausstattung

Der neue Audi A4 rollt in drei Ausstattungslinien vom Band, die sich durch
großzügige Umfänge auszeichnen. Auf Wunsch lässt sich die Limousine durch
ein reiches Angebot an Luxus-Extras weiter verfeinern. Ihre innovativen
Assistenzsysteme und das breit gestaffelte Angebot an Elektronikkomponenten
stammen unmittelbar aus der Oberklasse.
Die drei Linien heißen Attraction, Ambition, Ambiente; sie sind mit allen
Motoren frei kombinierbar. Schon in der Linie Attraction ist der neue A4
hochwertig ausgestattet. Große Alu-Räder unterstreichen seinen sportlichen
Charakter, das Tagfahrlicht verleiht ihm einen markanten Auftritt. Die selbsttätig
öffnende Kofferraumklappe, die elektromechanische Parkbremse, der 6,5-Zoll
Monochrom-Bildschirm und die Klimaautomatik dienen dem Komfort, das Radio
chorus mit MMI-Bedienlogik spielt mit einem CD-Player und acht Lautsprechern
auf.
Die zweite Ausstattungslinie ist die sportliche Ambition Linie. Ihr markantestes
Kennzeichen sind die exklusiven Aluminium-Gussräder im 6-Speichen-Design
mit 17 Zoll Durchmesser. Ein Sportfahrwerk macht das Handling noch
dynamischer, ein Dreispeichen-Sportlederlenkrad prägt den Innenraum.
Die dritte Linie Ambiente fokussiert sich auf die Themen Komfort und Stil. Hier
rollt der A4 auf speziell designten 16-Zoll-Aluminium-Gussrädern im 7-Arm-
Design. Seine vorderen Sitze lassen sich beheizen. Das Audi parking system
erleichtert das Rangieren nach hinten, eine Geschwindigkeitsregelanlage hält das
Tempo konstant. Ein Multifunktions-Lederlenkrad und die Komfort-Armlehne
vorne mit zwei darunter liegenden Steckdosen erhöhen den Komfort, und das
Lichtpaket sorgt für weitere Highlights.

Kunden mit einem starken Hang zur Dynamik werden sich verstärkt für die
sportliche S line interessieren, die Anfang 2008 auf den Markt kommt. Hier
stehen ein Exterieur-Designpaket und ein Sportpaket zur Wahl. Seine attraktivsten
Inhalte sind optische Modifikationen im Innenraum, ein besonders straff abgestimmtes
Fahrwerk, Leichtmetallräder in den Größen 18 oder 19 Zoll und die
beiden exklusiven Farben Misanorot und Monzasilber.
Multimedia im Auto – ein Technikfeld der Zukunft
Im Bereich Kommunikation und Infotainment hält Audi ein ganzes System an
Bausteinen bereit. Als erste Ausbaustufe oberhalb des serienmäßigen Radios
chorus mit CD-Laufwerk stehen die Anlagen concert und symphony zur Wahl.
Beide gehören zur neuen Generation von Audio-Geräten, sie arbeiten mit einem
6,5-Zoll-Display zusammen. Die Bedienoberfläche der beiden Geräte folgt der
häufig gelobten MMI-Logik – sie operiert mit einem Dreh-/Drück-Steller und
großen, intuitiv bedienbaren Tasten. Beide Radios verfügen über Doppeltuner, auf
Wunsch steht der digitale Empfangsstandard DAB zur Verfügung. Im Radio
symphony ist ein Sechsfach-CD-Wechsler integriert.
Optional ist für beide Anlagen ein Lifestyle-Feature erhältlich, das weit in die
Zukunft weist – die Schnittstelle Audi Music Interface (AMI). Sie ist iPod-fähig,
wobei die Menüstrukturen auf dem Fahrzeugdisplay erscheinen. Hinzu kommt,
dass andere Player über die AMI-Schnittstelle ihre Musik abspielen können.

Bang & Olufsen liefert Wellness für die Ohren

In den beiden nächsten Ausbaustufen sind die Navigationssysteme MMI Basic
plus oder das Navigationssystem mit DVD inklusive MMI mit an Bord. Die
Steuerung der kompletten Anlage ist hier auf das MMI-Bedienterminal ausgelagert.
Das MMI Basic plus operiert mit einem monochromen Bildschirm und mit
Pfeildarstellung; ein Wechsler für Audio-CDs ist integriert.

Die Vollversion Navigationssystem mit DVD inklusive MMI offeriert zudem
einen Doppeltuner und ein 7-Zoll-Farbdisplay; die Navigations-Informationen
kommen von einem DVD-Laufwerk. Das High-End-System lässt sich um eine
Sprachbedienung, die Audi Music Interface-Schnittstelle und einen digitalen
TV-Tuner ausbauen.
Für perfekten Wohlklang offeriert Audi zwei edle Soundanlagen. Das Audi
Soundystem bringt 180 Watt Leistung und zehn Lautsprecher mit. Die absolute
Spitze stellt das Soundsystem von Bang & Olufsen dar. Funkelnde Brillanz,
detailgetreue Auflösung, exakte Bühnenabbildung und ein breites, fein
differenziertes Frequenzspektrum – das Produkt der dänischen Klang-Könige
erfüllt alle Ansprüche in höchster Präzision und Qualität. Ein Verstärker mit
505 Watt Leistung verarbeitet die Signale nach einem firmeneigenen Surround-
Algorithmus, der auf allen Sitzplätzen vollen Klanggenuss ermöglicht. Die
Anlage umfasst zehn aktive Kanäle mit 14 Lautsprechern.

Bluetooth: Die perfekte Handy-Einbindung

Die beiden MMI-Systeme erlauben eine besonders elegante Lösung für die
Einbindung des Handys – das Bluetooth-Autotelefon. Wenn das Handy des
Fahrers das so genannte SIM Access Profile unterstützt, muss es einmal an der
Anlage des A4 angemeldet werden. Danach übernimmt das System im Fahrzeug
automatisch alle Funktionen, sobald der Fahrer den Zündschlüssel einsteckt. Das
Handy bleibt in der Jackentasche, das A4-Telefon entleiht sich per Bluetooth alle
Daten von der SIM-Karte und vom internen Speicher. Das Handy stellt
anschließend seinen Betrieb ein, wodurch der Akku geschont wird.
Das Bluetooth-Autotelefon nutzt die Fahrzeugantenne. Bedient wird es über die
Sprachsteuerung, per MMI oder über das Multifunktionslenkrad. Ein digitaler
Sprachprozessor sorgt für beste Freisprechqualität. Die Sprachübertragung erfolgt
über die Soundanlage, die Lautstärkeregelung über das Radio.

Innovative Fahrassistenzsysteme

Für den neuen A4 hat Audi eine breite Palette an Assistenzsystemen aufgebaut,
die den Luxus der Oberklasse in die Mittelklasse bringen. Das Audi parking
system advanced macht mit einer Rückfahr-Kamera das Einparken leicht. Ihre
Bilder werden auf dem Monitor des MMI-Bediensystems dargestellt, auf dem
auch verschiedene Hilfslinien und -felder den Weg weisen.
Der Spurhalteassistent Audi lane assist warnt den Fahrer ab etwa 65 km/h Tempo
vor dem Verlassen der Fahrspur. Eine Mini-Kamera an der Frontscheibe beobachtet
die Straße, ein Rechner erkennt die Begrenzungslinien. Wenn der Fahrer auf
eine Linie zufährt, ohne zu blinken, warnt ihn der Audi lane assist durch
Vibrationen im Lenkrad. Ihre Intensität und der Zeitpunkt, zu dem sie erfolgt,
lassen sich in drei Stufen einstellen.

Der Audi side assist ist speziell für den Spurwechsel konzipiert. Zwei Radarsensoren
im Heckstoßfänger beobachten den Raum neben und hinter dem A4;
eine Recheneinheit wertet die Daten aus. Wenn sich ein anderes Fahrzeug mit
etwa gleichem Tempo im kritischen Bereich bewegt oder schnell von hinten
annähert, leuchtet eine LED-Anzeige im Gehäuse des Außenspiegels auf, die vom
Fahrer unbewusst wahrgenommen wird.
Wenn er jetzt trotzdem den Blinker zum Spurwechsel setzt, werden die Leuchtdioden
heller und blinken mit hoher Frequenz etwa eine Sekunde lang – ein
Impuls, der praktisch nicht zu übersehen ist. Der Audi side assist ist ab einem
Tempo von 60 km/h aktiv.

Komfortables Mitschwimmen im dichten Verkehr - adaptive cruise control

Ein weiteres Assistenzsystem aus der Luxusklasse ist die radargestützte
Geschwindigkeitsregelanlage mit automatischer Abstandsregelung. Die adaptive
cruise control (ACC) regelt die vorgewählte Geschwindigkeit unter Berücksichtigung
der Distanz zu einem vorausfahrenden Fahrzeug von 30 bis 200 km/h. Ihre
Wellen bestreichen ein Feld von 180 Meter Länge und acht Grad Öffnungswinkel.
Der Rechner erkennt, ob und wie sich der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug
ändert.
Der Fahrer des A4 stellt seine Wunschgeschwindigkeit ein und wählt eines der
Fahrprogramme, in denen der Zeitabstand zum Vordermann und die Dynamik der
Regelung festgelegt sind. Durch Gasgeben und Bremsen passt das System die
Geschwindigkeit an, wobei der Komfort Priorität genießt. Die Bremsverzögerung
ist auf ein Maß von 3 m/s2 ab 50 km/h begrenzt.
In manchen Situationen – wenn etwa der Vordermann stark bremst – kann es sein,
dass diese automatische Verzögerung nicht ausreicht. Hier kommt der Audi
braking guard, eine Teilfunktion der ACC, ins Spiel. Er berechnet, ob noch genug
Zeit zum Lenken oder Ausweichen bleibt und lässt dem Fahrer eine entsprechend
kurze Frist dafür. Wenn er nichts unternimmt, wird er zum Bremsen aufgefordert.
Ein Signalton ertönt, gleichzeitig leuchten rote Warnlichter auf.
Sollte der Fahrer weiter passiv bleiben, löst der braking guard eine ruckartige
Mini-Bremsung aus. Sie dauert nur 0,3 Sekunden und verlangsamt den A4
höchstens um 5 km/h. Der Fahrer spürt jedoch einen starken Impuls, der ihn
wachrüttelt. Wenn er jetzt bremst, wird er vom Bremsassistenten sofort mit voller
Bremsleistung unterstützt.

Audi Videos


Audi S8

Audi S801. Februar 2012 ansehen

Audi Q3

Audi Q309. September 2011 ansehen

Audi TTS

Audi TTS23. Mai 2008 ansehen

Audi R8

Audi R821. Februar 2009 ansehen


Audi News Meldungen


Audi

Audi 19. Mai 2009 weiterlesen

Der Audi e-tron

Der Audi e-tron22. September 2009 weiterlesen


Audi Fahrberichte


Audi A1

Audi A118. Juli 2010 weiterlesen

Audi A8

Audi A819. Februar 2010 weiterlesen