Maserati – Italienische Feinkost

Dienstag, 17. Mär. 2015

Foto: Manuel Debus

Maserati – Italienische Feinkost mit Fast-Food-EinflüssenFahreindrücke von Dietmar Stanka

Foto: Manuel Debus Mit einem fulminanten Auftritt in dem Film „Ziemlich beste Freunde“ katapultierte sich die etwas in die Jahre gekommene Limousine in die Erinnerung zurück. Immer noch ein absoluter Hingucker, wurden dem Quattroporte, der mit dem 295 kW (400 P

Schmelzen oder auch dahinfließen. Fasziniert sein und Begeisterung fühlen. Den Sinnen nachgehen, die betörend wirken. So und nicht anders müssen die Fahrzeuge von Maserati dem Betrachter erscheinen. Sie tun es auch. Oberflächlich und von außen betrachtet. Feinkost aus Italien eben. Guckt man hinter die Kulissen, ein bisschen näher hin, fällt auf, dass die feine Designarbeit nicht in allen Bereichen eines Maseratis Einzug gehalten hat. Das erinnert an Fast Food, leider. Wer darüber hinwegsehen kann, darf sich neben dem wunderbaren Äußeren an herrlich brabbelnden oder auch fauchenden V8 erfreuen.

 

Maserati Quattroporte

Maserati GranTurismo

Maserati GranCabrio

Zukunft

2013 will Maserati den Quattroporte mit einem nagelneuen Modell ersetzen. Fast zeitgleich soll eine Limousine aus dem sogenannten E-Segment den Kundenkreis des Modenser Unternehmens erweitern. Zudem will Maserati, mittels Technik aus dem Jeep Grand Cherokee, in den SUV-Markt einsteigen. Die Studie „Kubang“ gab auf der IAA 2011 einen ersten Ausblick.

Foto: Manuel Debus Ein Coupé aus dem Bilderbuch der Designikonen. Der GranTurismo ist zum Niederknien schön und strahlt dabei eine ungemeine Sportlichkeit aus. Mit einem Einstandspreis von 112.280 Euro und einer Leistung von 298 kW (405 PS) öffnet dieser Masera

Fazit

Der äußere Glanz und die Faszination sämtlicher Maserati Modelle ist ein schöner Schein. Dramatisch der Auftritt und dann fehlt es an der Detailarbeit. Mag sein, dass man sich auch in der heutigen Zeit gerne an die italienischen Automanufakturen zurückerinnert. Wo nicht jedes Spaltmaß gepasst hat und auch mal eine Naht nicht exakt gerade genäht war. Aber es kann nicht angehen, dass in einem mehr als 100.000 Euro teueren Luxusgefährt ein Navigationssystem der PSA-Gruppe ihren Dienst tut. Eine echte Billig-Variante, die eins zu eins auch in Kleinwagen dieses Unternehmens zu finden ist. Da muss dringend nachgebessert werden. Auch um den Ruf dieses ruhmreichen Unternehmens gerecht zu werden.

Foto: Manuel Debus Offen ist der Sound eines Maserati-V8 ein Hochgenuss. Deshalb empfiehlt sich für den Fan imposanter Ouvertüren der Kauf eines GranCabrio. Am besten die Variante Sport, die mit 331 kW (450 PS) mehr Volumen aufweist. Auch wenn diesem dieselbe L

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Dietmar Stanka Aribonenstraße 1 b D-81669 München