Subaru XV – Auf der Jagd

Mittwoch, 18. Mär. 2015

Subaru hat es nicht einfach bei uns in Deutschland. Und das, obwohl die japanische Allrad-Marke seit vielen Jahren die Nummer 1 der Kundenzufriedenheit beim ADAC ist. Jetzt will Subaru mit dem neuen VX in die Phalanx der recht erfolgreichen Crossover stoßen. Autos wie einen Nissan Qashqai, oder einen Mitsubishi ASX oder auch einen Volkswagen Tiguan von deren Thron stoßen.

Subaru XV – Auf der JagdFahrbericht von Dietmar Stanka

Subaru ist mit dem XV auf der Jagd nach neuen Kunden. Die Japaner haben sich für 2012 ein Ziel von 10.000 in Deutschland verkauften Einheiten gesetzt und wollen mit dem XV vor allem Fahrer anderer Marken überzeugen. Nur so können auch die anvisierten 3.500 XV per anno an den Mann und die Frau gebracht werden. Allerdings wird es Subaru in diesem Segment trotz Allrad und reichlich vorhandener Ausstattung nicht leicht haben. Die Konkurrenz ist groß und ruht sich ganz und gar nicht auf den Lorbeeren aus.Foto: D. Stanka
Sicherheit wird bei Subaru groß geschrieben. Fünf Sterne im Euro NCAP Test sprechen ebenso eine deutliche Sprache wie die serienmäßig vorhandenen Sicherheitssysteme, die unter anderem eine Stabilitätskontrolle sowie sieben Airbags beinhalten. Komfort versprechen die Klimaautomatik ab der Einstiegsversion (Zweizonen ab Comfort), elektrisch einstellbare Außenspiegel sowie elektrische Fensterheber hinten und vorne.Foto: D. Stanka Bereits ab der mittleren Variante Comfort sind Lenkrad und Schaltknauf in Leder gehüllt, Multifunktionstasten auf dem Lenkrad angebracht und Regensensor sowie ein Scheibenwischer-Enteiser-System an Bord. Ab Exclusive lassen sich zusätzlich die
Das Fahrwerk des Subaru XV ist gleichzeitig straff und reichlich komfortabel. Auf den Straßen des Hochsauerlandes flitzte der XV flott durch Kurven und zeigte auf den langen Geraden der Bundesstraßen eindeutig Langstreckenkomfort. Dafür tun auch die angenehmen Seitenhalt bietenden Sitze ein Übriges. Die Rundumsicht passt, die ab der Ausstattungslinie Comfort serienmäßige Rückfahrkamera hilft zusätzlich, Parkschäden zu vermeiden. Bei unseren Testfahrten fuhren wir den Diesel und den starken Benziner. Der Boxer-Diesel überzeugte uns mit einer guten Durchzugskraft und einer geringen Geräuschentwicklung. Nicht so toll fanden wir den 2-Liter-Benziner in Verbindung mit der stufenlosen Automatik, die auch manuell mit den Schaltpaddels am Lenkrad bedient werden kann. Zäh in der Beschleunigung und laut bei höheren Drehzahlen ist der dem kraftvollen Diesel absolut unterlegen.Foto: D. Stanka  
Das Design von Subaru ist für viele Betrachter gewöhnungsbedürftig. Manchmal extravagant, meist recht bieder und fast immer reichlich unauffällig. Mit dem XV wurde Subaru nicht mutiger, dennoch wirkt der Mix aus Kombi und Geländewagen (Crossover eben) recht gefällig. Gestreckt zeigt er sich von der Seite, fast schon ein wenig coupéhaft in der Dachlinie und mit kurzen Überhängen an den Radläufen. Mit einer Länge von 4,45 Metern durchaus stadttauglich und mit dem permanenten Allradantrieb auch abseits befestigter Straßen in seinem Element. 17 Zoll große Leichtmetallfelgen zieren alle drei Ausstattungsvarianten namens Active, Comfort und Exclusive. Ebenfalls allen gemein sind die für Subaru so typischen Boxer-Motoren. Drei verschiedene Triebwerke stehen zur Wahl. Der 1,6-Liter-Benziner mit 84 kW (114 PS), ein 2-Liter-Benziner mit 110 kW (150 PS) und der weltweit einzige Diesel-Boxer mit 108 kW (147 PS). Preislich startet der Subaru XV als Active mit dem kleinen Benziner bei 21.600 Euro, die Spitze bildet der Exclusive mit Dieselantrieb bei 33.090 Euro. Für die beiden Benziner steht wahlweise das stufenlose Automatikgetriebe CVT für eine Mehrausgabe von rund 2.000 Euro (je nach Ausstattung unterschiedlich) zur Verfügung. Innen zeigt sich der Subaru XV nüchtern und aufgeräumt. Ein bisschen mehr Liebe bei der Gestaltung des Cockpits wäre wünschenswert gewesen, ist jedoch nicht zwingend. Ergonomisch ist es allemal und damit erfüllt es die wesentlichen Zwecke seines automobilen Daseins.Foto: D. Stanka  
Foto: D. Stanka  

Subaru hat es nicht einfach bei uns in Deutschland. Und das, obwohl die japanische Allrad-Marke seit vielen Jahren die Nummer 1 der Kundenzufriedenheit beim ADAC ist. Jetzt will Subaru mit dem neuen VX in die Phalanx der recht erfolgreichen Crossover stoßen.

Autos wie einen Nissan Qashqai, oder einen Mitsubishi ASX oder auch einen Volkswagen Tiguan von deren Thron stoßen. Mitte Februar konnten wir uns im tief verschneiten Sauerland ein Bild vom Subaru XV (XV steht für Cross-Vehicle) machen, der auf der IAA 2011 sein Debut feierte. Foto: D. Stanka  

Der Auftritt

Die Fahreigenschaften

Die Ausstattung

Fazit

Technische Daten: Subaru XV 2,0 D Comfort

Motor: 4-Zylinder-Boxer-Diesel Getriebe: Sechsgang-Schaltung Hubraum: 1.998 ccm Leistung in kW/PS bei xy U/min: 108 kW (147 PS)/3.600 Max. Drehmoment: 350 Nm bei 1.600 – 2.400 Umdrehungen pro Minute Länge/Breite/Höhe: 4.450/1.780/1.570 in mm Radstand: 2.635 in mm Leergewicht: 1.525 kg Zul. Gesamtgewicht: 1.960 kg Kofferraumvolumen: 380 – 1.270 l Bereifung: 225/55 R 17 vorne Felgen: 7 x 17″ Leichtmetall Beschleunigung: 9,3 Sekunden Höchstgeschwindigkeit: 198 km/h Tankinhalt: 60 l Kraftstoffverbrauch Kombinierter Verkehr: 5,6 l auf 100 km (Euro5) Preis: 29.670 Euro inkl. MwSt. Dietmar Stanka Aribonenstraße 1 b D-81669 München