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BMW iDrive - Generation acht versteht besser

Dienstag, 16. Mär. 2021

BMW macht sein Bediensystem fit für die Zukunft. Auch ein liebgewonnenes Element müssen Kunden aber weiterhin nicht verzichten

Mehr Sprachbedienung, weniger Knöpfe, aber weiterhin mit Dreh-Drück-Steller: BMW hat sein „iDrive“-Bediensystem umfassend erneuert. Premiere feiert die achte Infotainment-Generation ab dem Herbst in den Elektromodellen iX und i4.

BMW hat sein iDrive-System erneuert
BMW hat sein iDrive-System erneuertFoto: BMW

Zentrales Bedieninstrument bleibt der „iDrive“-Knopf in der Mittelkonsole, mit dem die Münchner vor rund 20 Jahren die Infotainment-Steuerung im Auto revolutioniert haben. Viele Funktionen sind nun aber alternativ auch über die Sprachsteuerung bedienbar, die als „Intelligent Personal Assistent“ fungiert. Im Gegenzug sinkt die Zahl der klassischen Taster und Schalter im Cockpit. Auch die Klimaanlage verfügt nicht mehr über physische Knöpfe.

Der Dreh-Drück-Steller bleibt erhalten
Der Dreh-Drück-Steller bleibt erhaltenFoto: BMW

Drittes zentrales Element des neuen „Operating System 8“ ist ein großer konkaver Bildschirm, der sich vom Instrumentenbrett bis in die Mittelkonsole zieht. Die Darstellung auf dem berührungsempfindlichen Curved-Display lässt sich ebenso wie die Tachodaten personalisieren. Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern erlaubt BMW auch die Integration von Drittanbieter-Apps; unter anderem sollen die Nutzer nahtlos zwischen dem Hersteller-Infotainment und Inhalten von Apple Car Play oder Android Auto wechseln können. Für die Verbindung zur Außenwelt sorgt ein 5G-Modul, über das auch Fernwartungs-Aktualisierungen, sogenannte Over-the-Air-Updates, möglich sind.

Von dem neuen System verspricht sich BMW eine intuitivere und flüssigere Bedienbarkeit. Vor allem die Sprachsteuerung soll in dieser Hinsicht für Erleichterung und mehr Entspannung an Bord sorgen. Letztlich bereiten die Bayern damit auch die Einführung autonomer Fahrfunktionen vor, bei denen sich der Fahrer nicht mehr auf die Fahrzeugführung konzentrieren muss, sondern an Bord arbeiten oder Unterhaltung konsumieren kann.

Holger Holzer/SP-X