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BMW 128 ti - Münchner GTI-Jäger

Donnerstag, 8. Okt. 2020

Unterhalb von „M“ ist bei BMW noch Platz für Sportlichkeit - bei der Benennung greifen die Münchner auf ihre Markentradition zurück.  

BMW tritt mit dem Einser ab November im Golf-GTI-Segment an. Der neue 128 ti verbindet Frontantrieb, Vierzylinderbenziner und Achtgangautomatik zum sportlichsten Münchner Kompaktmodell unterhalb des M 135i xDrive.  

BMW startet im GTI-Segment
BMW startet im GTI-SegmentFoto: BMW

Kommt beim Top-1er ein Allradantrieb zum Einsatz, werden bei seinem kleinen Bruder lediglich die Vorderräder angetrieben, unter denen ein serienmäßiges Torsen-Sperrdifferenzial die Kräfte verteilt. Außerdem soll eine spezielle Auslegung der Lenkung störende Antriebseinflüsse minimieren. Komplettiert werden die Eingriffe durch ein Sportfahrwerk, das die Karosserie um einen Zentimeter absenkt, steifere Stabilisatoren und härtere Federn und Dämpfer.  

Der 128 ti fährt mit Frontantrieb
Der 128 ti fährt mit FrontantriebFoto: BMW

Den Antrieb übernimmt der Vierzylinder-Turbo des M 135i, allerdings in abgespeckter Form: Statt über 300 PS leistet er 195 kW/265 PS und schöpft aus zwei Litern Hubraum ein Drehmoment von 400 Nm, das ab 1.750 Touren anliegt. Übertragen wird die Kraft per Achtgangautomatik.  

Innen gibt es sportliche Optik
Innen gibt es sportliche OptikFoto: BMW

Optisch setzt sich der Kompaktsportler unter anderem durch eine schwarze Niere, schwarze Spiegelkappen und 18-Zoll-Felgen im Y-Design von den Standardmodellen ab. Dazu kommen rote Akzente an Sitzen und Lenkrad. Außerdem prangt das „ti“-Kürzel am Heck. Die beiden Buchstaben kennen Fans der Marke seit den 60er-Jahren als Abzeichen der besonders sportlichen Münchner Modelle. Die letzten ihrer Art kamen in den späten 90ern mit dem BMW 323ti Compact und BMW 325ti Compact auf den Markt.  

Die Preise für den zweitstärksten Einser starten bei 41.570 Euro. Und liegen damit ungefähr in der Mitte zwischen dem 48.250 Euro teuren M 135i und dem 120i mit 131 kW/178 PS. Zu den Konkurrenten zählen neben dem VW Golf GTI unter anderem Hyundai i30 N und Ford Focus ST. 

Holger Holzer/SP-X