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Ausgesperrt und nun?

Montag, 10. Feb. 2020

Es gibt viele ärgerliche Situationen, ein verlorener Schlüssel ist eine solche Katastrophe - in einem derartigen Moment fühlt man sich oft völlig hilflos. Und erst dann wird einem so richtig bewusst, was für ein wichtiges Utensil so ein Schlüssel eigentlich ist.

Die moderne Schließtechnik bei den heutigen Automodellen verringert das Risiko, den Schlüssel zu verlieren. Wer jedoch noch ein älteres Auto besitzt, muss sehr gut aufpassen, denn kaum etwas ist unangenehmer, als wenn man sämtliche Türen gewissenhaft geschlossen hat, der Kofferraum ins Schloss fällt und man durch das Fenster den Schlüssel auf der Rückbank liegen sieht. Oder man verliert den Hausschlüssel und kann nicht mehr in die eigene Wohnung. Da hilft dann oft nur noch der Anruf beim Schlüsseldienst, der die Türe fachmännisch öffnet.

Schlüssel verloren - was tun?
Schlüssel verloren - was tun?

Um eine solche Situation gar nicht erst entstehen zu lassen, ist es wichtig, den Schlüssel sicher aufzubewahren.

Zu Hause lassen oder mitnehmen?

Ein Schlüssel ist logischerweise dazu da, dass man ihn bei sich führt, um im Bedarfsfall die Türe öffnen zu können. Bei kurzen Ausflügen, beim Einkaufsbummel und im Beruf behält man den Schlüssel selbstverständlich bei sich. Aber ist es wirklich notwendig, den Haus- und Wohnungsschlüssel auf eine längere Reise mitzunehmen? Stellen Sie sich vor, Sie unternehmen eine Rundreise mit ihrem neuen Mercedes Marco Polo Camper und legen dabei viele Hunderte Kilometer zurück. Sie passieren mehrere Ländergrenzen und übernachten mal hier und mal dort. Glauben Sie, dass Sie Ihren Schlüssel wiederfinden, wenn er unterwegs verloren geht? In einem solchen Fall ist es oft besser, den Hausschlüssel für den Zeitraum der Abwesenheit einer Person des Vertrauens zu übergeben. Doch was ist, wenn es eine solche Person gar nicht gibt?

Das perfekte Schlüsselversteck

Viele Menschen besitzen ein persönliches Schlüsselversteck. Doch leider kommen fast ebenso viele Menschen auf die gleiche Idee, und auch die Einbrecher wissen bestens Bescheid. Einen Schlüssel unter einem Fußabstreifer zu finden, ist nun wirklich keine Kunst, vor allem dann, wenn sich das textile Material auffällig an einer Stelle nach oben wölbt. Ein umgedrehter Blumentopf auf dem Fensterbrett neben der Türe zieht ebenfalls neugierige Blicke auf sich. Und auch der Pflanztopf ist keine allzu originelle Aufbewahrungsalternative. Um die Gauner auszutricksen, gibt es die fantasievollsten Verstecke speziell für den Schlüssel. Diese sind aber auch nur so lange originell, wie sie nicht allzu viele Nachahmer finden. Auch Diebe sind dazu in der Lage, die aktuellsten Tipps und Tricks online zu recherchieren und sich stets auf dem Laufenden zu halten. Ob in alten Dosen, die rein zufällig wie Müll im Garten liegen, unter Pflastersteinen und Pflanzschalen oder mit Knetgummi irgendwo am Garagentor festgeklebt – am sichersten aufgehoben ist ein Schlüssel immer noch möglichst weit vom Schloss entfernt. Die wenigsten Einbrecher haben im Ernstfall die Zeit und Muse, den kompletten Garten abzusuchen und dabei sämtliche entfernt liegenden Geräteschuppen von oben bis unten zu durchstöbern.

Das verlorene Versteck

Geniale und allzu originelle Verstecke bergen jedoch auch das Risiko, dass man sie irgendwann selbst vergisst. Das ist vor allem häufig bei jenen Schlüsseln der Fall, die man sehr selten benötigt. Man sollte auch unbedingt aufpassen, dass der Schlüssel nicht samt Versteck verschwindet. Auch das ist leider schon vorgekommen. Vor allem kleinere Dekogegenstände, aber auch Blumentöpfe kommen rasch abhanden. In einem Miethaus, in dem viele Menschen ein und ausgehen, ist das besonders schnell geschehen. Mitunter landet der wertvolle Schlüssel dann samt Versteck auf dem Müll.