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Ferrari verzichtet auf E-Auto - Keine Sound, keine Vollgasfestigkeit

Donnerstag, 5. Sep. 2019

Elektroautos können sportlich sein, sind aber keine echten Sportwagen - das sieht man zumindest bei Ferrari so.

Die Zeit für einen elektrischen Ferrari ist noch nicht reif. Die Technik sei noch nicht weit genug, so Michael Leiters, Technologie-Chef der Marke, im Interview mit dem Magazin „Autocar“. Neben dem fehlenden Motorsound sieht er die Reichweite als besonderes Problem. Sportwagen müssen schneller beschleunigen und höhere Endgeschwindigkeiten erreichen als gewöhnliche Autos – was eine besondere Herausforderung an die Akku-Leistungsfähigkeit stellt. Generell ausschließen will Leiters einen E-Ferrari nicht.

An Ladesäulen wird man Ferraris eher selten sehen
An Ladesäulen wird man Ferraris eher selten sehenFoto: SP-X

Einen reinrassigen Elektro-Sportler gibt es jenseits der absoluten Luxusliga aktuell nicht. Modelle wie der Tesla S oder Porsches kommender Taycan sind eher sportliche Limousinen, Elektro-Renner wie den Rimac Concept_One gibt es nur in extremer Kleinserie.

Holger Holzer/SP-X